Pianoteq
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Heute habe ich noch mal Moon River gespielt und es praktisch auswendig geschafft. Es gibt noch eine kleine Stelle, wo es noch ein wenig hakt, die nehme ich mir morgen noch mal vor, aber ansonsten läuft es. Erstaunlich in der kurzen Zeit. Ich bin selbst ganz überrascht, denn ich habe ja erst am 20.12. nach langer Pause wieder mit dem Klavierspielen angefangen.
Wie @McCoy zu Recht sagte, sollte man auswendig spielen und improvisieren threadtechnisch trennen. Das sind doch zwei verschiedene Dinge. Ich kann Moon River jetzt auswendig, und das war mein erstes Ziel. Als nächstes könnte ich die Akkordfolge von Moon River nehmen und darüber improvisieren, aber dann in einem anderen Thread.

Die C-Moll-Bluestonleiter an sich sagt mir eben nichts. Das sind nur Töne, keine Geschichte. Eine Improvisation sollte ja aber eine Geschichte erzählen. Möglicherweise nicht für jeden, aber für mich ist das so. Es muss einen Plot für die Improvisation geben, von wo nach wo die Geschichte gehen soll. Da kann man sehr gut Liedtexte verwenden, finde ich. Damit man eine Vorstellung davon hat, wie es klingen sollte. Nicht einfach nur so irgendeine Tonleiter oder irgendwelche Akkorde. Wenn einem das nichts sagt, dann wird das nie eine Geschichte ergeben und dann wird es auch nichts mit der Improvisation. Für mich jedenfalls.
Eine Akkordfolge oder auch sogar ein Lick kann natürlich immer eine Ausgangsposition sein. Ich habe da mal eine Akkordfolge und so einen kleinen Lick aus einem YouTube-Video genommen und habe daraus einen Klingelton für mein Handy gemacht. Es war nicht exakt gleich wie das, was der YouTuber vorgespielt hatte, aber es hat mich inspiriert. Der Klingelton ist einmalig, den hat niemand anderer. Das hat mir sehr gefallen.
Wie @McCoy zu Recht sagte, sollte man auswendig spielen und improvisieren threadtechnisch trennen. Das sind doch zwei verschiedene Dinge. Ich kann Moon River jetzt auswendig, und das war mein erstes Ziel. Als nächstes könnte ich die Akkordfolge von Moon River nehmen und darüber improvisieren, aber dann in einem anderen Thread.
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Ja, ich habe auch schon überlegt, dass ich zu meinem eigenen "Song", der mir da eingefallen ist, noch einen Liedtext schreibe (wenn der Song erstmal fertig ist. Ist er ja noch lange nicht, es gibt erst so ungefähr zwei Takte). Eventuell könnte das die Sache vereinfachen. Liedtexte zu solchen Songs sind ja ähnlich gleich wie Akkordfolgen, da muss man sich nicht viele Gedanken machen. Oder man lässt den Text gleich von der KI schreiben.Man kann auch Texte für eine Melodie erfinden. Das hilft auch um sich die Schwerpunkte zu erschließen, wo es lauter wird und leiser, wie man phrasiert.
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Ja, das ist klar. Aber ich würde glaube ich eher mit einer Akkordfolge wie der von Moon River oder einem anderen bekannten Stück beginnen, sodass ich entsprechend des Textes improvisieren kann. Also nicht einfach nur irgendeine übliche Akkordfolge, sondern eine, mit der ich etwas verbinden kann.Wenn Du improvisieren lernen willst, empfehle ich, mit festen Akkordfolgen zu beginnen, z.B. ||: C | Am | F | G :|| (I VI VI V). Dann experimentieren mit Umkehrungen, Arpeggien, Akkordtönen, Rhythmen, C-Dur Pentatonik etc. Oder ||: Cm | Bb | Ab | G :|| (andalusische Kadenz) in der linken Hand und dazu dann mit der rechten Hand mit der C-Moll-Bluestonleiter improvisieren. Du mußt dich damit anfreunden, daß das erstmal besch ... klingt, aber ohne Erfahrungen zu machen, lernt man es eben nicht. Mit der Zeit wird es besser.
Gleich nach "Stimmungslage" mit Akkorden improvisieren zu können ist eher die hohe Kunst. Das kommt erst später ...
Viele Grüße,
McCoy
Die C-Moll-Bluestonleiter an sich sagt mir eben nichts. Das sind nur Töne, keine Geschichte. Eine Improvisation sollte ja aber eine Geschichte erzählen. Möglicherweise nicht für jeden, aber für mich ist das so. Es muss einen Plot für die Improvisation geben, von wo nach wo die Geschichte gehen soll. Da kann man sehr gut Liedtexte verwenden, finde ich. Damit man eine Vorstellung davon hat, wie es klingen sollte. Nicht einfach nur so irgendeine Tonleiter oder irgendwelche Akkorde. Wenn einem das nichts sagt, dann wird das nie eine Geschichte ergeben und dann wird es auch nichts mit der Improvisation. Für mich jedenfalls.
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Licks sind - finde ich - genauso leer wie einzelne Töne von Tonleitern. Wenn man die Licks nicht zu einer Geschichte verbinden kann, stehen sie halt so einzeln im Raum. Ehrlich gesagt konnte ich mit Licks noch nie viel anfangen. Die hat sich jemand anderer ausgedacht. Sie spiegeln seine Stimmung wieder, seine Vorlieben, seine Art, Musik zu machen und Musik zu hören. Da aber jeder Mensch verschieden ist, kann die Art des "Lick-Komponisten" nicht meine Art sein.Ansonsten wenn einem gar nichts einfällt, kann man sich auch mit typischen Motiven (Licks) beschäftigen und sich dort was abgucken. Aber nicht nur nachspielen, sondern selbst was draus machen.
Eine Akkordfolge oder auch sogar ein Lick kann natürlich immer eine Ausgangsposition sein. Ich habe da mal eine Akkordfolge und so einen kleinen Lick aus einem YouTube-Video genommen und habe daraus einen Klingelton für mein Handy gemacht. Es war nicht exakt gleich wie das, was der YouTuber vorgespielt hatte, aber es hat mich inspiriert. Der Klingelton ist einmalig, den hat niemand anderer. Das hat mir sehr gefallen.
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