OldRocker
Registrierter Benutzer
Hey,
nach über 40 Jahren spielen stellt sich mir ne Frage...zuerst kurz der Hintergrund:
Bin ein "haptischer" Spieler, dh ich latsche mit Blues-Schlamper Handhaltung (Hals in der Handfläche, Daumen oben drüber) irgendwie meine Finger aufs Griffbrett...für Blues/Rock Bescheisser Style von Hendrix bis Purple bisher meist ausreichend, technische Unzulänglichkeiten konnte ich gut durch "eigenen Stil" vertuschen, zumal ich eh frei spiele. Meine Gitarren haben eher hohe Saitenlagen weil ich sehr gerne und oft Saiten ziehe und die mir bei niedriger Saitenlage gerne unter den Fingern wegrutschen.
Nun hab ich om Sommer nen fetten Job bei ner Coverband wo ich nicht so sehr frei agieren kann und gewissen Dingen nicht ausweichen kann.
Erstes Ding: "Don't Stop Believin"...alles soweit kein Problem, das Solo kommt mir als passioniertem Saitenzieher sogar entgegen. Doch da ist dieser schnelle Abwärtslauf am Anfang. Der läuft in zwei Geschwindigkeiten-Levels. Level 1 geht ganz gut, bei Level 2 bemerke ich, dass ich recht gut die ersten drei Töne über die durch den Zeigefinger unten gehaltene H Saite komm, aber dann der Sprung mit dem Mittelfinger auf die leere G Saite zum 4. Ton des Laufs schwierig ist durch die recht hohe Saitenlage der G Saite.
Hab mich vorher mit solchen Dingen nicht beschäftigt (beschäftigen müssen)...
Was sagt ihr: kann man solche "Gitarren- Gefrickel-Läufe" nur mit sehr niedriger Saitenlage spielen?
Gruß,
Bernie
nach über 40 Jahren spielen stellt sich mir ne Frage...zuerst kurz der Hintergrund:
Bin ein "haptischer" Spieler, dh ich latsche mit Blues-Schlamper Handhaltung (Hals in der Handfläche, Daumen oben drüber) irgendwie meine Finger aufs Griffbrett...für Blues/Rock Bescheisser Style von Hendrix bis Purple bisher meist ausreichend, technische Unzulänglichkeiten konnte ich gut durch "eigenen Stil" vertuschen, zumal ich eh frei spiele. Meine Gitarren haben eher hohe Saitenlagen weil ich sehr gerne und oft Saiten ziehe und die mir bei niedriger Saitenlage gerne unter den Fingern wegrutschen.
Nun hab ich om Sommer nen fetten Job bei ner Coverband wo ich nicht so sehr frei agieren kann und gewissen Dingen nicht ausweichen kann.
Erstes Ding: "Don't Stop Believin"...alles soweit kein Problem, das Solo kommt mir als passioniertem Saitenzieher sogar entgegen. Doch da ist dieser schnelle Abwärtslauf am Anfang. Der läuft in zwei Geschwindigkeiten-Levels. Level 1 geht ganz gut, bei Level 2 bemerke ich, dass ich recht gut die ersten drei Töne über die durch den Zeigefinger unten gehaltene H Saite komm, aber dann der Sprung mit dem Mittelfinger auf die leere G Saite zum 4. Ton des Laufs schwierig ist durch die recht hohe Saitenlage der G Saite.
Hab mich vorher mit solchen Dingen nicht beschäftigt (beschäftigen müssen)...
Was sagt ihr: kann man solche "Gitarren- Gefrickel-Läufe" nur mit sehr niedriger Saitenlage spielen?
Gruß,
Bernie
. Da hätte ich statt Tage wohl eher Wochen und Monate genau diese Stellen üben müssen. Da war mir die Aufwand/Nutzen Relation, aber zu gering und niemand hat genörgelt, wenn da nicht jeder Ton exakt und einzeln sauber gespielt wurde.