Ich bin ja dieses Jahr nach vielen Jahren Pause wieder gestartet, also gab es ein wenig mehr Equipment.
Bei den Amps angefangen sind ein gebrauchter JVM410H und die passende 1960er Box (irgendwas um die 20 Jahre alt und, wie ich finde, schön eingespielt) zu einem guten Kurs und ein neues Headrush Prime bei mir eingezogen. Einen DSL1HR mit Box hatte ich im Dezember 2024 gekauft, den DSL nach dem Einzug des JVM wieder verkauft und als ich um die Ecke in den Kleinanzeigen wieder einen für 50€ gefunden habe, musste ich einfach zuschlagen.
An Effekten hab ich ein Whammy 5, einen Harley Benton Vintage Overdrive, einen Ampeg Liquifier Chorus und ein Artec Delay Pedal gekauft.
Dazu kam einiges an Recording Equipment wie ein Audio Interface, Studio Monitore, ein Novation Launchkey Dingens, ein Shure SM57 für die Abnahme der Box und ein Rode NT1 für den Gesang.
Auch ein paar Gitarren gab es. Quasi einen Tag vor Silvester 2024 (zähle es mal zu 2025 dazu) ist eine Les Paul Studio gebraucht in schwarz bei mir eingezogen. Quasi fast neu, weil der Vorbesitzer durch einen einfachen Amp schnell die Lust am lernen verloren hatte.
Knapp 1 1/2 Wochen später verliebte ich mich in eine 2006er Fender Diamond Series Stratocaster, die ich gebraucht in Oldenburg gekauft habe.
Irgendwie ließ mich das Thema Strat dann auch wieder nicht los und es wurde noch eine 2024er Player II in Aquatone Blue. Ein Farbton der total nervig zu fotografieren ist.
Danach war ich erstmal glücklich und der festen Überzeugung, fertig mit dem Thema Gitarren zu sein.
Bis mir in den Kleinanzeigen eine 1993er Fender "Squier Series" für 150€ über den Weg gelaufen ist. Gegenüber der Modelle für Rechtshänder mit Schichtholz Korpus hat das Lefthand Modell einen Korpus aus, vermutlich, Esche.
Nachdem ich sie wieder auf Vordermann gebracht habe, komplett gereinigt, eingestellt und die Tuner gegen vernünftige Vintage Tuner getauscht, kam ich durch das Iron Maiden Buch "Infinite Dreams" auf die Idee, eine Janick Gers Stratocaster aus ihr zu machen.
Gesagt, getan. Die passenden Pickups über die Kleinanzeigen besorgt und meinen Sohn dazu verdonnert, mir alles zu löten (hat er ganz toll gemacht!


). Nebenbei noch Lefthand Potis verbaut, damit ich ne brauchbare Toneregelung habe und sie war fertig.
Und eigentlich sollte ich dann auch fertig gewesen sein.
Wenn da nicht im Hinterkopf die ganze Zeit eine Gitarre angeklopft hätte, die mir im April durch die Lappen gegangen ist.
Anbei mal ein Screenshot:
Diese Gitarre (Baujahr 1990) wurde in den Kleinanzeigen angeboten und ich habe mich leider zu spät gemeldet.
Und dann ist es passiert. In den Kleinanzeigen tauchte eine 54er Les Paul VOS Goldtop auf, für einen Kurs, der durchaus in Ordnung war.
Allerdings war mir der Preis noch zu hoch, also habe ich gewartet. Einmal pro Woche setzte der Verkäufer die Gitarre preislich ein gutes Stück runter und dann wieder rauf. Also hab ich ihn angeschrieben und wir kamen ins Geschäft. Es stellte sich heraus, dass ihm die P90 nicht gefallen haben und er die Gitarre eigentlich, weil er sie selber neu bei Thomann gekauft hatte, zurückschicken wollte. Bis ihm der Tisch dazwischen kam und sie ihr erstes Relic erhalten hat.
Tja, jetzt ist sie bei mir und wird nahezu täglich bespielt. Eigentlich wollte ich sie mir zum 50sten schenken, das Forum und meine Frau waren jedoch anderer Meinung. Zum Glück, sie spielt sich nämlich unglaublich gut!
Hier nochmal ein Bild mit der 2006er Strat:
Und bin ich jetzt fertig mit Gitarren? Ehrlich gesagt fällt mir spontan keine mehr ein, die ich gerne hätte. Wobei eine noch kommt, aber das ist eine Geschichte für den nächsten Jahresrückblick.
