Welche Leute kaufen teure Gitarren, z.B. Fender CS

  • Ersteller boisdelac
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....das ist meiner Ansicht nach eben nur mit Gehirnwäsche stimmig...
Relic ist Geschmackssache, ebenso die Freude an CS Gitarren. Neid und Missgunst ist die Freude daran, jemand diese zu verderben, indem man sie/ihn als gehirngewaschen darstellt.
 
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gleich mal googlen was das alles ist und neue Bedürfnisse schaffen :hat: ;)
Ach, das ist alles harmlos.
Le Creuset ist gehobenes Mittelmaß, wer es CS-mäßig haben will, guckt z.B. bei SOY: https://soy.com.tr/collections/silver-cookware
Bulthaup verstehe ich gar nicht. Find ich nichtmal sonderlich exklusiv...
... und Dick Messer würde ich tatsächlich unter "günstiges Arbeitsgerät" einordnen. Kauf dir ein japanisches Messer oder mach es wie ich und schmiede dir selbst eins.
 
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Gut, da erfreut sich halt ggf. jemand an Markenbekanntheit. @glombi hat sich auf Seite 6 ja mal an einer Kategorisierung versucht, die von @gitarrero! dann noch erweitert wurde. Diese Kategorien kann man so natürlich auf die meisten Anschaffungen im Leben anwenden. Basierend auf der Erzählung von @OldRocker handelt es sich bei dieser Person halt ggf. um jemanden in der Kategorie #3 (und hoffentlich auch #1) - ist doch OK.

Ich persönlich mag in bestimmten Bereichen qualitativ hochwertige Sachen, aber bevorzuge es, wenn sie nicht sofort als solche erkannt werden. Entsprechend vermeide ich in meinem Leben weitgehend die großen Marken, die sofort für (fast) jeden erkennbar das Produkt oder die Produktkategorie definieren. Bei E-Gitarren sind das halt Fender und Gibson.
 
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@OldRocker : Selten so einen Mist gelesen, sorry wenn ich das so hart sage :( Bei solchen Aussagen ist wirklich Hopfen und Malz verloren ;)
 
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jedenfalls würde ich meine CS gitarre nicht auf eine größere konzertveranstaltung mitnehmen.
ich könnte mir vorstellen, auf so einer veranstaltung eher ein harley benton produkt zu spielen.....man weiß ja nie. wind, wetter, langfinger....!
aber dieser fall wird eh nie auftreten.
 
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Jaja, für die Gäste nur das Beste… 🤪
in der Tat habe ich hier meine Einstellung etwas modifiziert.
Ich bin was das anbelangt mittlerweile zu einer "scheiß egal" Haltung gelangt.
Ausgelöst durch das Verhalten meiner Mitmusiker in der Coverband.
 
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ich könnte mir vorstellen, auf so einer veranstaltung eher ein harley benton produkt zu spielen.....man weiß ja nie. wind, wetter, langfinger....!
Es ist schon entspannter bei vielen Gigs nicht unbedingt seine teuren Instrumente mitzunehmen.
 
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Für mich sind Gitarren Gebrauchsgegenstände. Ich habe auch mittlerweile nur noch zwei E-Gitarren. Eine Gibson Nighthawk und seit einigen Jahren ne PRS Silver Sky SE (in Dragonfruit).
Zusammen mit dem Boss GT-10 decke ich damit alle Genres ab. Ich benötige keine weitere Gitarre. Akustisch habe ich ne Martin und eine Hanika. Reicht mir.

Aber ich würde auch nicht auf den Gedanken kommen mir ein Instrument zu kaufen, dass ich nicht spielen oder mitnehmen kann, weil es so wertvoll ist.
Das sind Sammelgegenstände. Ich habe natürlich Verständnis dafür, dass man sich solche Sachen kaufen möchte (wie die Breitling oder Rolex).
Gekauft werden die aber häufig von Sammlern. Live habe ich damit noch keinen gesehen.

Auf Gigs nehme ich immer mein bestes Equipment mit (ich spiele auch Klavier, bzw. live dann Keyboard/E-Piano, da gilt das auch), dafür habe ich es ja auch angeschafft und es ist in den letzten
40 Jahren nichts kaputt gegangen (1x eine Multieffekt - das war Ende der 90er und mal ein Kabel).
 
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Da komme ich zu einer Frage, die ich mir ohnehin immer stelle, wenn die Leute Ihre Amp- und Gitarrengalerien posten. Eben oft teure Boutique-Amps und Customshop Modelle. Die ganz überwiegende Zahl der Poster hier in diesem Forum hat, so mein Eindruck, ihre Schätze zu Hause aufbaut und arrangiert. Häufig in speziellen Musikzimmern. Nun weiß ja jeder, dass wenn man zu Hause Amps (Diezel, Bogner, was weiß ich...) in Halfstacks aufbaut, vielleicht noch mal mit nem Ampswitching-System, dass dann durchaus aufwändig ist. Daraus habe ich zwei Ableitungen: Entweder haben die, die sich da eine Tutenchamun-artige Königskammer gebastelt haben, im Proberaum noch ein Besteck für den Alltag oder sie haben - was ich eher vermute - oftmals gar keine Band, geschweige denn regelmäßige Auftritte.

Kurz zu meiner Person: Ich selbst nehme zu Auftritten (in 2025 waren es leider nur vier aufgrund von Personalwechsel und anderen Problemen) immer eine Fender CS und meinen kleinen Friedman mit. Ich habe alle Amps auch im Proberaum. Zu Hause spiele ich digital über sonen Modeller von Boss...
 
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Und ich denke dann tatsächlich auch, dass ich gewisse Erwartungen wecke, wenn ich mit einer 10.000€-Gitarre auf die Bühne gehe.
:biggrinB: ...du meinst, das bekommt ein Zuschauer mit?? Nach meiner Erfahrung brauchst du dir darüber absolut keine Sorgen zu machen ... es sei denn, deine Performance geht über riesige screens mit zoom auf deine Kopfplatte, an der dann ein Preisschild hängen muss ... dann bemerkt das vielleicht der ein oder andere Gitarrenpolizist ... also selbst bei einem übel einseitig besuchten Gig so einer Größenordnung nicht mehr als vielleicht 2% der Zuschauer ;) ... aber auch in der Größenordnung, die wir so erwarten dürfen, kümmert das nicht wirklich jemanden ...

bruce-springsteen-2025.jpg
..doch wohl prinzipiell IMMER.
Selten so einen Mist gelesen
... finde ich auch mit sorry eher aussagekräftig in Bezug auf dich und deine Welt. Ein "nicht meine Ansicht" hätte es vielleicht auch getan ... bisher war das hier doch trotzt Anwesenheit sehr unterschiedlicher Nutzersegmente echt freundlich und zivilisiert ... zeigt aber mal wieder, dass die Bereitschaft, Geld auszugeben, nicht mit gepflegten Umgangsformen und Stil einhergehen müssen ... sie möglicherweise ersetzt gelegentlich? oder meintest du die von @OldRocker zitierten Aussagen? Würde ich auch nicht so bewerten, von solchen Menschen leben doch ganze Märkte.

Noch was dazu: bei großen gigs teure Instrurmente mitnehmen ... da scheiden sich vermutlich die Geister und lassen sich auch gleich Nutzungstypen ablesen. Ich brauche bei gigs möglichst unkomplizierte und zuverlässige Instrumente (oder gelegentlich Gimmicks zum Spaß der Zuschauer ...), wenn ich mir eine teure Gitarre anschaffte, weil sie für mich optimal ist, fände ich es befremdlich, die beim eigentlich Zweck (Aufführung) nicht zu nutzen. Und: bei wirklich großen gigs kümmert sich ja wohl jemand um das Wohlbefinden der Instrumente, gefährlicher sind eher kleine gigs, beengt und/oder mäßig professionell ...
 
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Hm... Ich habe überhaupt kein richtig teures Equipment, auch aus dem Grund, dass ich es wahrscheinlich letztlich gar nicht ausreizen könnte. Mir fehlt in der Hinsicht also nichts. Es gibt ja aber jede Menge Leute bei denen das anders ist, bzw. die da einfach richtig Bock drauf haben. Es gibt ja mittlerweile diverse Finanzierungsoptionen und so tut der Preis gar nicht weh, wenn man das monatlich abstottert. Am Ende geht es doch darum, was einem wichtig ist und wer da Freude dran hat, der macht es halt.
 
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Ich füge noch mal an: Ich möchte hier keinen abwerten, weil er ein Gearhead ist und vielleicht wenig zum Proben kommt oder viel für sich selbst spielt. Während des Studiums hatte ich auch Zeiten, in denen ich nur Unterricht genommen und geübt habe. Da ist nichts schlimmes dran. Ich würde allerdings jedem empfehlen sich Leute zu suchen, mit denen man sich von Zeit zu Zeit im Proberaum trifft.... Darum gehts meiner Meinung nach....
 
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mit denen man sich von Zeit zu Zeit im Proberaum trifft.... Darum gehts meiner Meinung nach....

Ich für meinen Teil mache mit meinen Kindern Musik. Mit den Jüngeren ruhigere Sachen, mit dem Älteren härteren Kram. Da habe ich persönlich mehr von.

Die letzten Banderfahrungen waren eher ernüchternd "Ne, wenn der andere Gitarrist (nicht ich) gerade ein Thema mit seinen Frequenzen hat, muss er das außerhalb der Probe klären" (kam vom Basser und der Rest der Band hat weitergespielt) oder "jetzt bis Donnerstag (es war Montag und kam vom Sänger) noch die vier Songs raufschaffen (ging an den Rest der Band)" mit dem Subtext (auch mehrfach erwähnt) ich muss jetzt endlich berühmt werden und hab mit Mitte 40 nicht mehr so viel Zeit.

Dann lieber Erinnerungen schaffen (weißt Du noch damals, Papa mit seiner goldenen Gitarre die er so toll fand und immer gespielt hat).
 
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O.K. wir sind auf dem Weg zum OT Bereich, und ich bin mitschuld.... :ROFLMAO: Meine Erfahrung nach 45 Jahren Musik machen mit Bands oder anderen Leuten... Die Konflikte in der Band sind häufig immer die gleichen. Es sind die Persönlichkeiten, die die Unzufriedenheit mit sich selbst auf den anderen projizieren usw. Muss ich nicht en Detail ausführen. Man muss eine Kommunikationsform finden, in der man sich ausdrücken kann, ohne dass der andere sich angegriffen fühlen muss. Man kann aber im Laufe der Zeit Leute finden, mit denen es gut läuft. Hat vielleicht auch etwas mit dem Alter zu tun. Je älter man wird, je besser gelingt eine gute Kommunikation. Ist jedenfalls mein Eindruck. Und jetzt back to topic...
 
... im Proberaum noch ein Besteck für den Alltag oder sie haben.....
im proberaum und zu kleinen konzerten (falls wir denn mal welche habe - denn es gibt immer weniger locations) nehme ich die CS gitarren mit.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

.... Je älter man wird, je besser gelingt eine gute Kommunikation. Ist jedenfalls mein Eindruck. ...
naja, kann sein, muß aber nicht.
ich erlebe oft auch....."ich mache seit 50 jahren musik, du brauchst mir nicht zu erzählen, wie das geht"...
 
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Zum Thema "zu teuer um sie (live) zu spielen":

Das ist IMHO nur nachvollziehbar, wenn man den Wiederverkaufswert maximieren möchte. Ansonsten sind die Instrumente, die wir hier diskutieren, überwiegend Gebrauchsgegenstände. Gegen den Verlust kann man sich schützen: Vorsicht gepaart mit Versicherung. Letzteres ist entweder eine Instrumentenversicherung oder das eigene Konto.

In 99.9% der Fälle passiert doch nichts. Ich finde es auch immer wieder kurios, wenn mich jemand fragt, warum ich selbst bei Wind & Regen eine teure Kamera umgehängt habe. Ganz einfach: zur Benutzung habe ich sie gekauft, in 25+ Jahren ist mir noch nie eine geklaut worden oder kaputt gegangen, und wenn es heute zum Totalverlust kommt, war es das wert. So habe ich das auch mit Gitarren & Amps betrachtet, als ich noch live gespielt habe.

Es gibt ja mittlerweile diverse Finanzierungsoptionen und so tut der Preis gar nicht weh, wenn man das monatlich abstottert.
Gefährlich und nicht wirklich zu empfehlen - insbesondere bei einem Hobby. Lieber eine sehr gute MIM Strat als eine CS Strat + Verbraucherschulden.
 
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Gefährlich und nicht wirklich zu empfehlen - insbesondere bei einem Hobby. Lieber eine sehr gute MIM Strat als eine CS Strat + Verbraucherschulden.
Klar muss man aufpassen, dass man nicht irgendwelche Schuldenberge aufbaut. Aber wenn jemand sich nur so seinen EINEN großen Traum erfüllen kann, warum denn nicht...
 
Aber wenn jemand sich nur so seinen EINEN großen Traum erfüllen kann, warum denn nicht...
das ist doch verrückt. Sich für, egal was für eine Gitarre, aber insbesondere hochpreisige, zu verschulden, macht überhaupt keinen Sinn, mMn..
 
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