Suche Erfahrungen zu AKG D7

X
Xeno85
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
01.11.19
Registriert
24.08.06
Beiträge
127
Kekse
0
Moin,
hat jemand hier Erfahrungen mit dem AKG D7 Mikro?
Ich möchte mir gern 2 neue Gesangsmikros anschaffen und stieß auf das AKG Modell, hab allerdings hier im Forum wenig Praxisberichte zu gefunden!
Taugt das Teil was, gibt es für en Preis besseres oder sind irgendwelche Nachteile bekannt?
Würd mich über jeden Tipp freuen,
Gruß Michael
 
Eigenschaft
 
Ich habs und bin sehr zufrieden. Ist ein sehr klares Mikrofon mit wenig Bauch untenrum und transparenten Höhen. Setzt sich gerade im Vergleich zum SM58, welches ich meistens hingestellt bekomme, deutlich besser durch. Handlinggeräusche sind sehr niedrig. Wie robust das Teil ist, kann ich nicht genau sagen. mir ist es letztens aus 2m runtergescheppert, aber außer ner Korbdelle ist nix passiert. Glaub aber nicht, dass man das zu oft ohne Schaden machen kann, die Technik wirkt recht filigran. Richtcharakteristik ist ne ziemlich enge Superniere, also für vollen Sound muss man am Korb kleben. Dafür ists halt extrem feedbacksicher.

Insgesamt find ichs für meine Stimme noch ne Nuance besser als das Beta58, aber das ist Geschmackssache. Übrigens kostet das Ding jetzt nur noch 190 Euro, war vor kurzem noch 10 € mehr.
 
würdest du es also dem Shure Beta58 vorziehen? Das wär nämlich meine Alternative
 
Hast du die Möglichkeit beide zu testen? Wirklich falsch machst du mit keinem der beiden was, von dem Beta hört man zurecht nur gutes und es ist noch ein paar Öcken günstiger. Wenn man mir das live hinstellt, lass ich mein D7 meistens eingepackt, denn das sind im Endeffekt eh minimale Soundunterschiede, wenn das überhaupt einer hört. Wie gesagt hörst du aber bei beiden schon den großen Unterschied zum mulmigen SM58. Das D7 ist technisch halt topaktuell und imho eine Idee brillianter, aber das mag subjektiv sein. Ist Geschmackssache denke ich, neben dem objektiven Klang muss ja auch der subjektive Wohlfühlfaktor stimmen (mir persönlich ist auch die Optik und Haptik wichtig - und da simmer schon wieder bei Geschmackssache).
Ich schick dir mal nen Link zu nem Song, bei dem ich Gesang und verschiedene Instrumente über das D7 aufgenommen habe. Ist natürlich eigentlich nicht für Recording gedacht und kein Indiz für den Liveklang, aber gibt nen kleinen Einblick.
 
Was ist's denn jetzt geworden? Würde mich interessieren wofür du dich entschieden hast, und warum, da Meinungen zum D7 in der Tat noch rar sind und ich auf jede weitere gespannt bin.
 
Hallöchen,

ich war zwar nicht gefragt, aber zum D7 kann ich auch was beitragen... ;)

Bobcäts positive Einschätzung bezüglich Klang und Handling kann ich voll bestätigen, ist halt einfach ne ausgereifte moderne Konstruktion. Die Auflösung ist auf für ein Dynamic hohem Niveau.
Sehr universell einsetzbar, nicht nur an Gesang, sondern auch für Bläser und Ampabnahme durchaus geeignet.

Ich habe nun schon sehr verschiedene Sänger und Sängerinnen damit erlebt, auffällig ist, daß das Mikro schon etwas Disziplin und Know-How beim Nutzer erfordert bezüglich des Einsprechabstandes und -Winkels - daher würde ich es nicht so sehr einem Verleih als Universalgesangsmikro empfehlen, sondern eher als persönliches Mikro für bewusste Sänger.
Ich denke aber, daß das D7 dadurch ungeübtere Sänger sogar zu bewusstem und kreativen Mikrofonumgang erziehen kann und halte es daher auch als "erstes eigenes Mikrofon" für gut geeignet - besonders eben in Kombination mit den anderen professionellen Qualitäten des Mikros. (Ja, das ist ein Statement gegen frustrierende Einsteiger-Billigmikros :p )

Die Anfälligkeit für Feedback ist tatsächlich sehr gering, allerdings habe ich wiederholt festgestellt, daß im Brillianzbereich so um 6-8kHz scheinbar eine Unstetigkeit im Richtverhalten vorhanden ist, hier ist das Mikrofon für von hinten einfallenden Schall anfälliger als im übrigen Frequenzbereich - aber hey, wir reden hier schon von sehr hohem Niveau und ähnliche Problemchen finden sich bei praktisch fast allen Mikrofonen - oft aber in schwerwiegenderen Frequenzbereichen.
Dafür ist die Richtcharakteristik im wichtigeren Präsenzbereich so um 3kHz sehr ausgeprägt, dadurch kann man den Gesang sehr präsent, direkt und durchsetzungsstark (eben auch im Monitoring!) halten und hat zugleich weniger Übersprechen von anderen Quellen - die Dämpfung gegenüber dem Schlagzeug beispielsweise finde ich sehr gut. (Hier stört natürlich auch die leicht stärkere rückwärtige Brillianzempfindlichkeit überhaupt nicht...)

Geht es um sehr lautes Monitoring sollte man halt darauf achten, daß das Monitoring von seitlich vorne kommt und nicht von direkt vorne, aber das ist ja bei Mikrofonen dieser Richtcharakteristik immer so. Daher empfehlen sich Supernieren immer da, wo es eh zwei Monitore für den Anwender gibt oder es dem Anwender halt nicht stört, wenn das Monitoring von nur einer Seite vorne seitlich kommt...

Ciao, Deschek
 
"Du musst erst einige Beiträge anderer Benutzer bewerten, bevor du deschek erneut bewerten kannst"
 
hab das mikro auch daheim rumliegen, ich werds am donnerstag das erste mal zur probe testen und samstag bei nem gig...


da ich in ner deathcore combo bin, muss das mikro durchsetzungsfähig sein und geringe feedback anfälligkeit haben.


ich werde euch anschließend berichten!
 
Ich hatte das Mikro letzte Woche ausgeliehen ...
dazu hatte ich noch ein Beta 58 und ein Beyerdynamic TG-X80.
Hab die 3 Mikrofone in 2 Proberäumen ausgiebig getestet und das D7 war eindeutig mein Favorit!
Im vergleich mit den anderen beiden war es eindeutig das ausgewogenste.
Sehr warmer Sound, sehr klare höhen ... einfach schön.
Das Beta 58, war mir v.a. in den Höhen zu empfindlich ... das TG-X80 genauso ... bei dem fand ich aber die tieferen Frequenzen genial.
Alles in allem hat mich das D7 aber sehr überzeugt.
Bevor ich es kaufe werde ich es aber noch mit einem AUDIX om 7 vergleichen.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben