Worauf achten beim Pianokauf? Für Hobbyzwecke!

B
bennyn
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
22.10.14
Registriert
08.07.14
Beiträge
15
Kekse
0
Hi Leute, zuerst ein bisschen vorweg:

Ich ziehe um und möchte mir auch für die neue Wohnung ein Klavier kaufen. Mein Mitbewohner - der ebenfalls ausziehen wird - hatte ein Yamaha CLP-585 in der Wohnung, wodurch ich letztlich meine Begeisterung für's Klavier spielen wieder entdeckt habe. Da ich nun auch weiterhin gern am Ball bleiben würde, brauche ich also ein Eigenes. Das Yamaha CLP-585 wäre mir aber beispielsweise mit 3.700€ (Online-Preis) deutlich zu teuer. Ich habe mich schon mit meinem Mitbewohner über einige Eckdaten unterhalten, hätte aber gern auch eure Expertenmeinung dazu.

Daher nun die eigentliche(n) Frage(n):
Worauf muss ich beim Kauf eines Pianos besonders achten? Bekomme ich auch ein vernünftiges Klavier für ca. 1.500€? Merkt man beim Spielen einen Unterschied zwischen Digitalpiano und Klassischem? Habt ihr eventuell sogar Empfehlungen für mich?

Ich strebe nicht an, professionell zu spielen. Vielmehr ist die Zeit am Klavier für mich eine Art Ausgleich und am häufigsten spiele ich, wenn ich alleine bin.

Für Antworten jeglicher Art wäre ich euch sehr dankbar.
 
Eigenschaft
 
Hallo bennyn,

ich finde für zuhause ist, vll. auch mit Ambitionen evtl. mal Homerecording zu betreiben oder sein Spiel bequem zu "verewigen" ein Digital-Piano eine vernünftige und gute Lösung.

Du musst auch garkein tonnenschweres Piano kaufen, gute Klaviaturen mit Hammermechanik gibt es schon weitaus günstiger, dazu würde ich Dir dann Pianoteq Stage 5 empfehlen, das ist eine Software die rein auf Physical Modelling basiert und so die Nachteile von Samplegestützten Piano-Sounds eliminiert, nämlich hohe Prozessorlast, mehrere GB an Samples etc.

https://www.pianoteq.com/pianoteq5

Ist also eine Kombi-Lösung aus guter Klaviatur und PC/Mac basierter Software, dafür hast du hier halt dann eine Klangqualität wie bei den ganz teuren Hardware-Digitalpianos und das zum Bruchteil des Preises.

Notwendig wären dann noch eine Recording Soundkarte zB mit USB Anschluss und ein paar Abhörmonitore oder gute Kopfhörer ..
Pianoteq läuft übrigens auch unter Linux

https://www.thomann.de/de/modartt_pianoteq_4_stage.htm

Soundclips (ja klingt wirklich so wenn mans spielen klann ;) ):
https://www.pianoteq.com/d4
https://www.pianoteq.com/instrument_list

Ich selbst habe zuhause folgende Klaviatur mit Hammermechanik zusammen mit Pianoteq im Einsatz und bin sehr zufrieden damit, für den Preis gibts imho kaum eine bessere Kombi aus erstklassigen Sounds und toller Spielbarkeit

https://www.thomann.de/de/fatar_sl990_pro.htm

Hier in Aktion


dazu als Soundkarte

https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22.htm

Kopfhörer
https://www.thomann.de/de/superlux_hd662.htm

oder ein Set an guten Abhören

https://www.thomann.de/de/yamaha_hs_5_bundle.htm
 
Zuletzt bearbeitet:
Um Tipps für ein vernünftiges D-Piano mit Deinem Budget zu bekommen, kannst Du einfach den Fragebogen im D-Piano-Forum ausfüllen und ein neues Thema aufmachen. Da kannst Du dann auch reinschreiben, ob Du eine Holzkiste, was Transportables oder eine Software+PC-Bastellösung möchtest.
 
Hallo Bennyn,

ich spiele seit etwa 30 Jahren Klavier / Keyboard auf Hobbyniveau und würde einem Anfänger grundsätzlich immer raten, auf einem "echten" Klavier zu beginnen. Einfach, weil kein Digitalpiano wirklich das Gefühl des Holzes, der Resonanzen etc. vermittlen kann.

Da ein gutes Klavier aber vermutlich jenseits Deines Budgetrahmens liegt und es Dir ja in erster Linie ums Spaßhaben geht, wäre ein halbwegs gutes E-Piano m.E. durchaus in Ordnung. Wichtig wäre mir aber in diesem Falle vor allem eine hochwertige Tastatur.

Da ich kürzlich ebenfalls auf der Suche nach einem neuen Masterkeyboard war und dabei auf das neue Kawai MP7 gestoßen bin, kann ich Dir empfehlen, Dir dieses Gerät mal anzuschauen. Ich habe es am Ende zwar nicht gekauft (bin erstmal bei meinem alten Korg T1 geblieben), fand es aber für den Preis (ca. 1.500 EUR) sehr gut; auch klanglich. Die Tastatur empfand ich als angenehm, nicht nur wegen des guten Anschlags, sondern auch wegen der nachempfundenen "Elfenbeinhaptik".

Es gibt noch eine höherwertige Variante MP11 mit einer "echten" Hammermechanik, aber die muss es meines Erachtens gar nicht sein. Zumal das MP7 gerade einem Hobbymusiker noch etwas mehr Spaß machen dürfte, weil auch noch eine astreine Hammond-Simulation verbaut ist.

Mir persönlich hat das Kawai jedenfalls deutlich besser gefallen als die Yamaha-Dinger. Aber gut, deren Tastatur hat mich bislang noch nie so ganz überzeugen können. Ist vermutlich Geschmackssache. Einzig eines der neueren Roland-Geräte (Typbezeichnung ist mir entfallen) kam m.E. halbwegs an das Kawai ran, war aber meiner Erinnerung nach sogar teurer als dieses.

Wie musikuss kann ich Dir als Ergänzung zu einem E-Piano noch die Software Pianoteq empfehlen. Diese auf Physical Modeling basierende Simulation ist so gelungen, dass man fast schon meint, tatsächlich vor einem echten Klavier zu sitzen. Insbesondere die Resonanzen der Saiten untereinander werden in einer Form nachempfunden, die ich so zuvor noch nie gehört hatte. Da kommt keine meiner Gigabyte-großen Sample Libraries auch nur annähernd ran. Die "Stage"-Version reicht völlig aus und ist nicht allzu teuer.

Wobei ich die Sounds im MP7 auch schon sehr gut fand, hier kommt ebenfalls Physical Modelling zum Einsatz. Und man braucht für die eingebauten Sounds keinen PC...
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben