gutes Notensatzprogramm gesucht

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Paduddel
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hey,
ich bin auf der Suche nach einem Notensatzprogramm.
Ich habe GuitarPro und Finale.
An Guitar Pro gefällt mir nicht, dass ich kein Realtime Midi einspielen kann und dass es für Instrumente auserhalb der Gitarre ziemlich schlecht ist. Allerdings hat es eine sehr Benutzer-freundliche Oberfläche.
Ganz im Gegensatz Finale, hier kann man Realtime -Midi einspielen :great: allerdings ist die Oberfläche zum kotzen :bad:

Deswegen bin ich auf der Suche nach nem Programm mit Guitar-Pro ähnlicher Oberfläche/Bedienung und ner Realtime-Midi Einspielfunktion.

Danke!

Grüße, Patrick

P.S. Sollte auch Mac compatibel sein...
 
Eigenschaft
 
Hallo
Versuch mit Capella 2008 oder Notation Player,mit beiden kannst du Midi Importieren,bearbeiten,editieren etc und Exportieren.
MfG
Norbert
 
Was hast du denn genau gegen Finale?
Ich meine, Capella ist zwar auch super, aber Finale ist eben momentan (wird sich wohl so schnell nicht ändern) das beste Programm auf dem Markt...
Es ist halt etwas komplizierter aufgrund der vielen möglichkeiten!
 
Ich finde auch die Bedienung von Finale ziemlich daneben. Das dauert mir einfach zu lange immer das Selekt-Tool u.s.w. auszuwählen.
Wie ist Sibelius, ist das da einfacher?
Gibt es da auch ein Auto-Harmonizing Tool?
 
Ich meine, Capella ist zwar auch super, aber Finale ist eben momentan (wird sich wohl so schnell nicht ändern) das beste Programm auf dem Markt...
Es ist halt etwas komplizierter aufgrund der vielen möglichkeiten!

Ich finde Sibelius besser als Finale (ist wohl Geschmacksache), aber Capella ist für Einsteiger ideal. Ich habe auch damit angefangen. Allein schon der günstige Preis macht es für Anfänger interessant. Eine Vollversion von Sibelius oder Finale kostet ja um die 600 Euro.

Übrigens bieten alle Hersteller kostenlose Demoversionen an. Diese sind zeitlich nicht eingeschräkt, jedoch kann man damit nicht speichern oder drucken. Ausprobieren kann man jedoch so viel und so lang man möchte.

Es gibt bei Sibelius ein Plugin, das automatisch harmonisiert, allerdings sind die Ergebnisse nicht sehr wertvoll (unnatürliche Stimmführungen, verdekcte Parallelen usw.) und mit wenig musiktheoretischem Wissen lernt man das ganz schnell selber.
 
Das Musiktheoretische Wissen wäre nicht das Problem.
Es würde nur extrem viel Arbeit abnehmen!
Ist also bei dem Auto Harmonizing Finale besser?
 
Das Musiktheoretische Wissen wäre nicht das Problem.
Es würde nur extrem viel Arbeit abnehmen!
Ist also bei dem Auto Harmonizing Finale besser?

Fast alle Harmonisierungsfunktionen der Notensatzprogramme sind ziemlich primitiv. Ich benutze zwar Finale, habe aber nicht wirklich Erfahrung mit dessen Harmonisierung (Band-in-a-box) - ich denke aber nicht, dass sie wesentlich bessere Resultate als Sibelius erzielt.

Sibelius und Finale können so ziemlich dasselbe und sind wohl die erste Wahl, wenn man alles machen können will. Aber natürlich wollen viele das gar nicht, und dann gibt es günstigere Alternativen, welche wohl adäquater wären. Von Finale gibt es beispielsweise auch verschiedene "kleinere" Versionen, ohne den vollen Funktionsumfang des Hauptprogramms. Persönlich mag ich die lieber als z.B. Capella, was mich oft frustriert hat, als ich damit arbeitete (unerwartet fehlende Funktionen, Abstürze).

Von wegen Benutzerfreundlichkeit: Ja, einige Punkte des Finale-Interfaces scheinen wirklich aus älteren Zeiten zu stammen und sind sicher nicht optimal gelöst. Sibelius wirkt da mehr "aus einem Guss", so dass für viele der Einstieg in Sibelius leichter fällt. Umgekehrt aber, finde ich die fortgeschritteneren Bearbeitungsfunktionen von Finale (also wenn es darum geht etwas unkonventionelle Dinge zu notieren) oft leichter zugänglich, als dasselbe mit Sibelius zu machen, was schnell umständlich wird.

Letztlich ist die Entscheidung zwischen diesen Programmen aber Geschmackssache - inhaltlich sind sie sich so ziemlich ebenbürtig.
 
Sibelius und Finale können so ziemlich dasselbe und sind wohl die erste Wahl, wenn man alles machen können will.
Wenn man "alles" (i.S.v. alle Arten von Noten etc setzen) machen können will, geht nichts über Lilypond.
Allerdings kann man da nicht direkt per MIDI einspielen (was ich sowieso für Quark halte).


Apropos "alles können"... mach sowas mal mit Finale oder Sibelius...
lily-5a5fb7b4.png
 
Das ist mit Finale inzwischen möglich, wenn man sich den richtigen Notensatz dazuholt.

Mit Finale ist sehr viel möglich, das Problem ist nur, dass es manchmal sehr umständlich zu bedienen ist.
 
Ach, das geht inzwischen.
Früher brauchte man dafür das Medieval-Plugin für 250,-€ oder so.
 
Der Notensatz kostet auch was. Aber ich glaube nicht mehr 250 Euro :D
 
Nun gut... zum "alles können": Eigentlich hätte ich besser gesagt, die erste Wahl für einen Alleskönner sollte auf, sagen wir, Photoshop fallen. Damit kann man natürlich so ziemlich jede Art von musikalischer Notation erledigen, und bei gewissen graphischen Elementen sicher auch leichter als in Finale etc. Aber es ist uns wohl allen klar, dass das für viele Fälle wohl nicht eine besonders effektive Lösung wäre... Die Frage sollte daher eher sein, welche Art von Notation mit welchem Programm am einfachsten/schnellsten umsetzbar ist. (Und ziehe somit meinen vorschnellen Begriff vom "alles können" zurück.)

Und natürlich ist es auch eine Frage der bevorzugten Arbeitsmethode. Ich kenne Lilypond in den Grundzügen und halte es für ein gutes Programm für viele Fälle, aber wenn ich unter Zeitdruck eine zeitgenössische Partitur mit allerhand unkonventionellen Elementen und Layoutanforderungen erstellen will, dann geht mir der Zugang mit Auge und Maus doch schneller von der Hand als Text- und Zahlenbastelei, bei welcher ich kleine Layoutveränderungen nicht in Echtzeit auf meinem Bildschirm sehe. (Und prinzipiell bin ich eigentlich textbasierten Programmen äusserst zugeneigt, und ziehe sie in vielen Fällen deren graphischen Alternativen vor.)

Wäre aber durchaus mal interessant einige "Herausforderungsbeispiele" verschiedener Notensatzprogramme zu präsentieren und dann zu versuchen, sie mit ihren Konkurrenten innert vernünftiger Frist nachzubauen.


P.S. Ich möchte noch anfügen, dass ich bislang noch kein Programm gefunden habe, welches mich in oben genannten Hinsichten vollständig befriedigt. Aber vielleicht bessert sich das ja noch. Notensatzprogramme waren ja noch vor nicht allzu vielen Jahren ein ziemlicher Greuel (und ein nicht gerade billiger dazu...).
 
Wenn man "alles" (i.S.v. alle Arten von Noten etc setzen) machen können will, geht nichts über Lilypond.
Allerdings kann man da nicht direkt per MIDI einspielen (was ich sowieso für Quark halte).
Auch da gibt es Möglichkeiten: Ich nutze etwa Rosegarden mit Lilypond als Backend. Für das OS des Threadstarters gibt es da sicher auch ein Frontend - solche Lösungen setzen allerdings etwas Einarbeitung voraus. Dafür sind die Ergebnisse auch sehr hochwertig. Ist wie mit TeX/LaTeX...

cu,
Das Nichts
 
Ich benutze PriMus (columbussoft.de) ...
Kennen nicht viele, weil es die Software erst seit drei Jahren oder so gibt. Ist aber top und ich glaube die neue Version (1.1) hat auch eine Guitar Pro Import Funktion. Da könntest du dann alles weiterhin benutzen, was du schon angelegt hast an files.
Ist recht locker zu bedienen und Step Eingabe ist auch easy. Die Harmonizingfunktion heißt in PriMus "Akkorde berechnen" oder so, aber ich weiß nicht ob es das ist, was du suchst. Zieh dir einfach mal die Demo, falls du dich jetzt nicht schon für Sibelius entschieden hast.
Grüße
 
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Es gibt ja auch noch Sibelius First. Kann nicht so viel wie der "große Bruder" Sibelius, ist vom Funktionsumfang eingeschränkt, aber vom Preis her wesentlich günstiger zu haben.
 
Ein relativ neues Programm mit guter Integrierter Orchesterlibrary und ziemlich intuitiver Bedienoberfläche ist übrigens Notion 3

Letztens getestet und war überrascht wie schnell man damit arbeiten kann, vor allem wenn man Orchesterlibraries damit ansteuern will, dort gibt es schon fertige Presets zu VSL, East West Symphony Orchestra, Garritan und Miroslav Philharmonik.
Hat auch noch ein paar Features wie midi Feintuning (Velocity usw.) und man kann auch die Partitur "dirigieren".

Für 200 € empfehle ich es jedem mal auszuprobiere, ich benutze sonst Sibelius und Notion kam mir irgendwie gleich noch vertrauter vor.
Sehr gute Software für alle die zügig Partituren schreiben wollen, zB. Filmmusik mit VST Libraries.
http://www.notionmusic.com/products/notion3.html

Imho auch der ideale Ersatz für alle denen die Notenfunktionen grosser DAWs nicht recht taugen !
Wenige Menüs, übersichtliches Interface ..


https://www.thomann.de/de/notionnotion_3.htm
 
Ja, das stimmt, wenn jemand auf der Suche nach einem Notensatz-Programm ist, welches die Brücke zu DAWs schlägt, dann ist Notion ganz gut!! Die Samplelibraly ist zwar mit 10 GB deutlich größer, aber klingt dafür auch besser als die von Sibelius und Finale.

Notensatztechnisch kommt man mit Notion aber schnell an seine Grenzen, wenn man komplexe Sachen auszunotieren versucht.

Wie gesagt, für Filmscores und schnelle Notation dennoch zu empfehlen. Hat jemand Erfahrung, ob der Music-XML-Import/-Export von Notion was taugt.

Bei M-XML hab ich bisher folgende Erfahrungen:
- Bei Sibelius: Nur Import (Export-Add-On kostenpflichtig)
- Finale: sehr gut
- PriMus: sehr gut
- Guitar Pro: Grottig, XML-Dateien nicht standardkonform
- Tux-Guitar: Geht so, nicht 100-pro standardkonform

---------- Post hinzugefügt um 15:17:50 ---------- Letzter Beitrag war um 15:14:42 ----------

- Ergänzung -

Die Überlegung dahinter: Wenn die Music-XML Behandlung von Notion taugen würde, könnte man sich Notion als zweitprogramm zulegen und zwischen einem von der Notenoptik her gesehen professionellen Programm (Finale, Sibelius, PriMus, ...) und Notion hin- un herwechseln.
 
Nun gut... zum "alles können": Eigentlich hätte ich besser gesagt, die erste Wahl für einen Alleskönner sollte auf, sagen wir, Photoshop fallen.

Du meinst wohl Illustrator oder Freehand, mit Photoshop kannst Du nur Pixelgrafik erstellen ...
 

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