wie erkenne ich welcher ton zu welchen passt

  • Ersteller matze339
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DAs ist genau das problem bzw. "jam" hab ich noch nie gemacht. Spielte ja bis vor knapp zwei jahren nur alleine zu hause, mal mehr mal weniger, in der band spielen wir eben "nach". Was ich gut kann, auch paar soli klappen gut, natürlich nicht wie sie sollten aber geht. Mich stört dann manchmal das ich nicht weiss was ich spiele oder warum, manchmal ist es mir auch egal. Gmoll käm ich jetzt schon klar denke ich, was impro penta angeht, zumindest die 1-2 lagen gingen;) Was natürlich schwierig ist, wenn einer sagt blues in gmoll und ich soll die passenden akkorde spielen, müsste ich erst mal überlegen, rechnen oder wüsste gar nicht weiter...Aber ich gebe nicht auf, hab mir wieder ein buch bestellt, hoffe es taugt mir besser:)

Geh doch mal völlig pragmatisch ran.
Fingersatz der Moll-Pentatonik ist doch grundsätzlich klar oder?

Betrachte auf dem Bild mal nur das Schema ab 5. Bund. Das ist der Fingersatz für die A-Moll Pentatonik 1. Stufe. 1. Stufe deshalb, weil der Grundton auf der tiefen E-saite ist und man damit auch anfängt.

Pentatonik_in_A-Moll_schneiden.jpg


Im Schema sieht man recht gut, dass deine Fingersätze IMMER nach dem Schema 1. Saite Zeigefinger auf Grundton und kleiner Finger auf Sekunde (2. Ton der Tonleiter), 2. Saite Zeigefinger auf die Quarte (4. Ton der Tonleiter) und Ringfinger auf die Quinte (fünfter Ton der Tonleiter), 3. Saite Zeigefinger auf Septime und Ringfinger auf die Oktave (Oktave = Grundton nur eins höher).
Letztlich musst du nur wissen wo ist mein Grundton und welche Intervalle (Abstände der Noten) muss ich einhalten.
Dann kannst du frei verschieben

Was du dir grundsätzlich einprägen musst ist, dass nach dem Grundton die nächste Note der Penta immer drei Noten weiter liegt.
Dann hast du immer direkt darunter dreimal den kleinen Intervall mit dem kurzen Fingersatz mit Zeigefinger/Ringfinger und dann wieder den Fingersatz mit Zeigefinger/kleiner Finger.
Als letztes musst du nur noch die Verschiebung um einen Halbton auf der B-Saite beachten et voila. Die Fingersätze auswendig lernen und dem freien Improvisieren steht nichts mehr im Weg. Ich hoffe mal das ist alles halbwegs verständlich.:redface:
 
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Jo, dankeschön. Hab ich soweit verstanden. Die fingersätze kann bzw kenn ich ja. mit dem verschieben ist auch klar, also das ich die lage von a-moll für h-moll eben zwei bünde verschiebe usw...Auch das ich die a-moll penta (c-dur) z.b. um a-dur in der gleichen penta-lage zu spielen einfach auf bund 2 verschieben muss (weil z.b. ein lied in dur mit der moll-penta oft dreckiger, geiler klingt....umgekehrt geht das ja nicht, ein lied in moll und dur-penta drüber, hört sich nicht so toll an)...soweit so klar. Mit den bezeichnungen der töne und deiner erklärung mit den fingersätzen etc.pp. haste mir schon mal wieder weitergeholfen, danke. Wiegesagt, bin einfach nur faul...muss die fünf lagen einfach mal beherrschen, dann direkt wissen in welcher tonart ich wo hin muss, das ist das halt :) Üben, mehr muss ich nicht ;)
 
Ich empfehle dir für das Üben von Improvisation und dem Verschieben zwei Dinge.
1. kauf dir einen Looper. Wenn du schon fast nur mit dir selbst spielst, dann auch richtig.:D;) Mir hat der RC-2 von Boss schon unglaublich viel gebracht. Timing, phrasierung, sauberes Spielen, dass kannst du alles damit üben und du hörst deinen eigenen Quark direkt und kannst auch Selbstreflektieren
2. Zieh dir die unterschiedlichsten Backings (bitte Freeware!), schau nicht nach, welche Tonart das ist, sondern probiere das durch mitspielen selbst rauszukriegen. Das schult a) dein Gehör und b) minimiert es das Try and Error Prinzip für Jams. Du bist viel schneller im Thema und musst nicht blöd nachfragen.
 
Ok, danke...Mein buch hilft mir schonmal weiter, spiele ja nicht mehr "mit mir selbst", sonder eher nur noch band und übe fast nur dafür wenn ich mal übe, sonst eben auf der probe. Mit dem buch komm ich denke ich schonmal weiter, fängt an mit einfachem solieren in Emoll penta und ist gut erklärt, baut dann immer weiter auf. Das ist denke ich für meinen theorie-stand genau das richtige. Zur grafik oben, 1. griffbild vom a zum c der e-saite, ist aber nicht die sekunde oder ?
 
Zur grafik oben, 1. griffbild vom a zum c der e-saite, ist aber nicht die sekunde oder ?

Nein, das ist die Terz. Die Sekunde wäre das H gewesen. Die Tonleiter besteht ja aus sieben Tönen und die Penta eben nur aus fünf. Heisst, die Penta ist eine um die Sekunde und Sechste gekürzte Tonleiter.
Gut dass du nochmal nachfragst, hab da oben nämlich einen Fehler drin. Ganz klar, Zeigefinger und Kleiner Finger ist der Fingersatz von Grundton auf kleine Terz.
 
Puh, doch was gelernt;) hatte am WE nämlich so ne grafik in der hand, wo die ganzen dinge dort mit den bezeichnungen standen, da war ich dann verwirrt und dachte: Irgendwas ist falsch. Nicht das ich es schon könnte und verstanden hab, aber ist mir aufgefallen:D
 
@ Rotor
Was hast du dir denn für ein Buch zugelegt? Bin da nämlich was die Theorie angeht ähnlich bewandt wie du. ;)
Falls du das hier schonmal erwähnt hast, hab ich's überlesen und entschuldige mich dafür. :)
 
Ne, noch nicht glaub ich, heisst, äääääh....moment....das hier:
https://www.thomann.de/de/schott_rockpopsologitarre.htm
Ich finds für meinen "faulen" stand genau richtig, fängt an mit einfacher e-moll-penta usw., wo ich schon dinge kenne, aber baut dann immer weiter auf, theorie ein bisschen usw....cd dabei mit playalong in emoll zum improvisieren und sau vielen anderen tracks+beispielen natürlich. Hab noch "blues you can use", auch ein sehr gutes buch für anfang im solobereich, man versteht alles und kommt weiter. Ist eben speziell für die blues-richtung, das hier ist dann eher allgemeiner gehalten.
 
Also ich hab ja mit meinem Gitarrelehrer bevor ich angefangen hab Solos zu spielen erst mal die Pentatonik samt licks und die Kirchentonleitern durchgeklampft.Jetzt kann ich über fast alles improvisieren,und wenn ich ein Solo höre weiß ich gleich welche Skala das ist:1 1/2 Monate,für die ich immer dankbar sein werde:D
 
Dat ging aber flott bei dir...
 

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