Frage zu richtigen Saiten und Einspannen

  • Ersteller Stephan70
  • Erstellt am
WArum anfangs billige saiten ? Gut sollen sie sein, und z.b. die ernie´s kosten nicht die welt und halten lange find ich.
 
Weil mal als anfänger gern mal was an der falschen Stelle durchknipst, oder beim Stimmen zerreißt.
Falls das passiert tuts bei nem günstigen Satz nicht so weh...
 
Und immer schön die Saiten dehnen !

Hast du schon ein Stimmgerät ?

Hier das wäre ein sinnvoller Beitrag zum Weihnachts-Wunschzettel ;)

https://www.thomann.de/de/tc_electronic_polytune.htm

Ja, ich benutze den TyroTuner auf dem Telefon - bin ich sehr zufrieden mit, mein Gitarrenlehrer hat das Ergebnis verglichen und war einverstanden.
Zumal bei der E-Gitarre (ist ein Set) auch noch ein Stimmgerät dabei ist.

- - - Aktualisiert - - -

So, ich hab das ganze jetzt nach Hause geschleppt, angeschlossen und leider weitere Fragen - ist keine Bedienungsanleitung dabei.:-(
An der Gitarre sind drei Regler und ein Schiebeschalter - an einem Drehregler steht Volume (versteh sogar ich) an den beiden weiteren Drehreglern steht "TONE", an dem Schiebeschalter steht nix - weiß evtl.jemand etwas über die Funktionen?

Der Mini-Verstärker hat fünf Drehregler, drei unter der Rubrik Euqalizer (kapier ich auch), zwei unter der Rubrik Channel, wovon einer Volume, was ich wieder verstehe, ist, der andere "Gain", zwischen den beiden ein ON/OFF Druckschalter - einern Powerknopf gibt es aber noch separat.
Kann mir jemand sagen, wozu dieser "GAIN"-Regler und der zusätzliche ON/OFF Schalter ist?
 
Wundert mich etwas das dir dein Gitarrenlehrer sowas nicht erklärt hat.

Volume regelt die Lautstärke, Tone macht den Sound dumpfer.

Der 5 Wege Schalter schaltet die die 5 Tonabnehmer Positionen durch .. ganz hinten Steg PU, Mitte Mittel Pickup, Vorne Hals Pickup, die Stellungen dazwischen sind entweder Steg und Mitte oder Hals und Mitte zusammen.

Der Verstärker hat wohl 2 Kanäle, Clean (Sauberer Sound) und Overdrive/Distortion (Verzerrter Sound), mit dem On Off Knopf lässt sich umschalten.
Gain regelt den Grad der Verzerrung ..
 
Naja, soweit waren wir noch nicht - ich hatteerst zwei Stunden.
Gestern hatte er mir erst die verschiedenen Gitarrentypen kurz erklärt, weil ich mit meiner klassischen Gitarre nicht so recht zufrieden war.
Er hat mir dann alle drei Typen mal in die Hand gegeben und ich habe dann festgestellt, dass ich mit den schmaleren Hälsen und engeren Bünden der E- und Western-Gitarren besser zurechtkomme.

Danke für die Erklärungen, ich lasse erstmal alles auf Null, nur was würdest Du mir bei dem Tonabnehmer-Schalter empfehlen?
 
Alles auf 10 bei Null kommt nix mehr raus ;) Viel Spaß mit der E-Gitarre :)
 
Danke, den habe ich - es ist für mich wirklich viel einfacher!
Heute kommen die neuen Saiten - morgen am Feiertag, werde ich mal mein Glück versuchen.

Kann mir noch jemand einen Tip bezüglich eines guten Verstärkerkabels geben? Das zum Set gehörende fühlt sich irgendwie nicht so hochwertig an.
 
Meinst du gitarren-kabel, also gitarre-amp ? Uiuiui, da gibts viel vodoo, gerad auch in foren usw...ich selbst hab welche für 15-20 euro, Cordial sinds, neutrik stecker (steht normal dabei) find ich noch wichtig, die halten wohl länger bzw sind besser und reparabel, kenn mich nicht so aus damit. Bei meinem effektboard hab ich z.b. die ganz günstigen snake, geht auch alles . Von daher, gibt eben auch viele die sagen man muss 50 euro und mehr ausgeben oder so, aber da halte ich mich bedeckt mit solchen empfehlungen. sowas zb., ohne jetzt zu sagen das das das beste ist was gibt usw...
https://www.thomann.de/de/cordial_cti_3_prsw.htm
 
Cordial ist gut, die hier scheinen mir noch besser im Direktvergleich. lohnt sich.

https://www.thomann.de/de/sommer_cable_the_spirit_xxl_instr_30.htm

Wenn du mal die Gitarre umschnallen willst um im Stehen zu spielen, ist es auch von Vorteil ein nicht zu kurzes Kabel zu nehmen, da hat man einfach mehr Bewegungsfreiheit


https://www.thomann.de/de/sommer_cable_the_spirit_xxl_instr_60.htm

https://www.thomann.de/de/sommer_cable_the_spirit_xxl_instr_90.htm


Die sind sehr hochwertig und robust.

Wenn ich Dir auch gleich noch einen Tipp für sehr gute Plektren geben darf:
https://www.thomann.de/de/dunlop_plectrum_ultex_427_jazz_iii20.htm

Probier die mal aus :)
 
Danke für den Vorschlag, das ist doch akzeptabel.
Das was dabei ist fühlt sich halt sehr ungeschmeidig an, irgendwie mittelharter Plastik, wo man weiss, dass es nicht ewig hält, kanns gar nicht richtig erklären.
 
Das sind meistens bessere Schnürsenkel die bei so Sets dabei sind, das stimmt.
 
Also ich dachte mir, dass ich es nicht so brachial mache, wie in dem Video gezeigt und die Alten durchknipse, sondern erstmal ordentlich entferne und nochmal draufziehe, zum üben.

Die alten Saiten einfach so durchknipsen würde ich auch nicht, die sollten mE erst mal ein bisschen locker gedreht werden (idealerweise mit der Saitenkurbel). Dann kann man das eigentlich genau so machen, wie er das im Video zeigt.

Für den Anfang ist es aber vermutlich einfacher, die Saiten jeweils einzeln zu tauschen. Dabei bleibt der Vergleich mit den noch aufgespannten Saiten um ungefähr zu hören, wie weit du Kurbeln musst/darfst. Mit der Zeit wirst Du ein Ohr für die grob richtige Stimmung entwickeln, dann kannst Du auch -wie in den Videos gezeigt- alle Saiten auf einmal tauschen.
 
auf der anderen Se(a)ite ist das natürlich die Gelegenheit das Griffbrett zu ölen, solange es bei dir nicht lackiert ist, dazu müssen aber alle saiten runter
 
Die alten Saiten einfach so durchknipsen würde ich auch nicht, die sollten mE erst mal ein bisschen locker gedreht werden (idealerweise mit der Saitenkurbel). Dann kann man das eigentlich genau so machen, wie er das im Video zeigt.

Für den Anfang ist es aber vermutlich einfacher, die Saiten jeweils einzeln zu tauschen. Dabei bleibt der Vergleich mit den noch aufgespannten Saiten um ungefähr zu hören, wie weit du Kurbeln musst/darfst. Mit der Zeit wirst Du ein Ohr für die grob richtige Stimmung entwickeln, dann kannst Du auch -wie in den Videos gezeigt- alle Saiten auf einmal tauschen.

Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht!
 
Hab ich auch gedacht, aber wenn ich Saiten und Gitarre mit in den Unterricht nehme, ist doch sicherlich mein Unterricht rum, bis die Saiten drauf sind und ich hab nix gelernt, oder?

Wenn du lernst deine Saiten zu wechseln, würde ich das nicht als "nichts" bezeichnen. Finde aber, dass man das gut selbst austüfteln und sich auf YouTube & Co. abschauen kann. Kauf dir nicht gleich mordmäßig teure, dann kannst du öfter mal üben, ohne dass es zu sehr im Geldbeutel schmerzt. Kauf immer so, dass wenn du Mist baust und dir eine Saite reißt, du noch Ersatz im Haus hast und nicht erst wieder bestellen / einkaufen musst.

Was deine Frage nach den "richtigen" Saiten angeht: Die richtigen sind die, mit denen du dich wohl fühlst und gut spielen kannst. Klar, als Anfänger steht man da wie Ochs vorm Berg. Ich habe direkt mit 10ern angefangen und es wurden GHS Boomers, weil Mike McCready die spielt. Teste aber auch immer aml wieder wenn es soweit ist andere Sätze aus und bin danach direkt bei Earnie Balls Regular Slinkys gelandet. Halten für mein Gefühl länger, fühlen und hören sich toll an und somit bin ich zufrieden.
Mit Anfänger oder nicht hat die Wahl wenig zu tun. Vllt. kann es Sinn machen zu Beginn mit normalem 9-42er Sätzen anzufangen, da sie weniger Saitenzug haben und darum etwas weniger Kraft erfordern; aber am Ende ist das eine Geschmacks- und Übungssache.
Teste halt mal, wenn du Gelegenheit dazu hast, andere Gitarren und Saitensätze aus und bilde dir dein eigenes Urteil.

Du lässt dir ja auch nicht sagen auf was für Mädels du stehst und da gibt es auch keine, die in besonderem Maß für Anfänger gedacht wären...
 
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