Welche Basseffekte lohnen sich allemal?

  • Ersteller MulliMulles
  • Erstellt am
Klare Frage der Musikrichtung. Dies wurde ja schon gesagt.

Aber auch wenns ruhigere Gefilde sind, die man einschlägt... Man darf wirklich mal mit Verzerrung - viel - liebäugeln. Spiele einen Ibanezfuzz. Ist eins von diesen gepanzerten Neuauflagen. Möchte ich wirklich empfehlen.
Wie gesagt kann man mit Verzerrung spielen. Dies meine ich in beiden Arten, verstanden zu werden. Probiere aus und benutze mal ein Gerät während des Probens.

Chorus klingt über den Amp nie wirklich gut, da brauchts wirklich Stereo es sei denn man will den super oldscholl Wavesound.
Und zugegebenermaßen kenne ich mich nicht mit Funk aus, ich denke da an Kompression wobei ich auch hier wieder an den Mischer verweisen würde. Auch ich bin da nicht fit und es gibt immer Potential den Sound zu vermurksen.
 
Compressor, Chorus, Oktaver und einen guten Amp mehr braucht man nicht, weniger ist mehr und was nützen hundert Effekte wenn nix aus den Fingern kommt.

Oktaver ja, wenn du noch in den 80gern lebst!

Hol dir nen Bass POD von Line 6 vll. nicht gerade den ersten aber mit dem XT oder dem XT Pro lassen sich so viele Effekte einstellen, dass du nie wieder ein anderes Effektgerät brauchst. Wenn du glück hast bekommst du den XT schon für 120€ und kannst alles übern PC einstellen und noch ganz viele andere Extras.
 
Die Frage um den VT-Bass Deluxe interessiert mich auch gerade:
Habe endlich auch einen Vt-Bass Deluxe und nun die ganze Zeit am rumprobieren. Was mir aufällt ist, dass ich automatisch immer die Mitten wegdrehe und Bässe und Höhen unterschiedlich booste.
Habt ihr vielleicht mal Beispiele, wie man richtige gute angezerrte Sounds hinkriegt?

Gruß Eckaaat

wie gesagt, finde das SVT preset aus der anleitung ziemlich geil, da dann halt mehr drive rein, evtl. ein paar mehr mitten und level ein bisschen runter!
ansonsten gefällt mir noch sehr: drive 12:00, character kurz vor 12:00, low 13:00, mid 12:00, high 12:00, level so ca 10:00
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Außer einem Kompressor braucht man imho nicht wirklich etwas.
Alles andere ist Geschmackssache, bzw abhängig von der Musik-Richtung, oder der Bandzusammenstellung.
Ich habe für mich gelernt: weniger ist einfach mehr.
 
auch auf die Gefahr hin hiuer eine Grundsatzdiskussion loszutreten:

Ich finde des Effekt eines guten Kabels bemerkenswert und ergo finde ich das "allemal" wichtig. Ich habe mehrere Sommer Kabel (lange und Patches) und auch wenn jemand meint ich würde mir das nur einbilden: Es ist ein unterschied da. Nicht viel, das ist klar, aber man merkt wie es weniger rauscht (bei schlechter Umgebung; in Guter, ordentlich verlegter elektrischer Umgebung ist das eh kein Thema).

Außerdem ist der Sound etwas klarer, dezent mehr höhen (oder hohe mitten) und Bässe. alles in allem eben Runder. Ob der unterschied zwischen diversen Markenkabeln jetzt sooo groß ist weiss ich nicht, aber gegen 0815, Cordial oder TheSSSSSSnake merkt man das sofort!

Ansonsten: "Drei Sachen braucht der Mann: Feuer Pfeife, EBS MultiComp", frei nach Loriot :). Das Hilft live dem Mischer.

Ich habe auch den Bass Big Muff und finde den Gut. Mir fehlt der Filigrane Sound für Solis aber für Fundament und ggf sogar leichte Synthiesounds ist der der Richtige für mich.

Was ich immer gerne benutze für Intros und sowas ist n Chorus, n gescheites Delay mit Tap-Funktion und ab und an mal n Wah und n Phaser. Das ist in meinem GT-6B drin. Live benutze ich das aber nicht mehr.

So auch mein Senf da wo er hingehört.

MfG

der Raven
 
Mein Favorit beim VT für angezerrt:

drive: je nach bass. Bis zum leichten overdrive. Am besten erst mal clean und dann als vorletztes vor dem Vol. einstellen
Charakter: voll linksanschlag
Bass: ein gutes Stück zurückgedreht. mind. 10 Uhr Pos.
Mitten: 3 Uhr position +- je nach Geschmack
Höhen: voll linksanschlag
Vol: angleichen bis es passt. Als letztes.

Grüße
 
Ich finde man darf ein paar Effekte haben, muss sie aber nicht pausenlos einsetzen. Der Bass Driver von Tech 21 oder deren VT Bass für den Grundsound ist da sicher die Ausnahme. Gerade mit DI Out die Geheimwaffe für uns Bassisten wirklich überall einen tollen Grundsound zu haben.

Ich mag dann noch das Bass Big Muff als fette Zerre. Der OC-2 Octaver von Boss ist ebenfalls ein Klassiker in meinen Augen und ein guter Compressor macht ebenfalls oft Sinn. Vielleicht noch einen guten Chorus, wie das Chorus Ensemble von Boss. Aber da hört es für mich auch auf.
 
Ich schließ mich den Puristen an, ein Compressor ist neben der DI-Box so das einzige Must-Have für den Basser!
Link zu sehr kompetenten und aktuellen Compressor Reviews

http://www.ovnilab.com/

Da wurde schon manches GAS von mir im Keim erstickt,

Ich denk mir z.B. EBS BOAHH geiler Comp, will haben - schau auf ovnilab und dann bleibt der Boss-LMB-3 Klon von HarleyBenton doch noch ne weile.
Der ist übrigens ein billiger, robuster Compressor der macht was er soll!

Auf meinem Pedalboard tummeln sich aber noch ein Big Muff, ein Chorus und ein EHX BassBalls für meine funkigen Anwandlungen, der ist zwar nicht einfach in der Band einzusetzen macht aber einfach Spass!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte es mit Effekten recht simpel, wenn es meinen Sound besser klingen läßt und ich Spaß damit habe benutze ich es.
So habe ich nach einigem Rumprobieren mithilfe eines simplen Zoom B1 und diversen Käufen/Verkäufen von Geräten endlich den Krempel gefunden den ich wirklich gebrauchen kann und mich damit beim Spielen wohlfühle.
Ein unaufdringlicher Kompressor (BBE OptoStomp) macht den Sound einfach etwas runder und fülliger, den Clean-Kanal der MXR DI+ benutze ich wenn ich doch mal mit den Fingern und nicht mit dem Plektrum spiele, und ein simpler BOSS CEB-3 (recht dezent eingestellt) dient in ruhigen Passagen dazu den Sound etwas zu verbreitern.
Der Zerr-Kanal der MXR M80 kommt gut bei so Sachen wo Bass und Schlagzeug alleine unterwegs sind, da komme ich mit der Zerre nicht den Gitarren in die Quere und kann mal schön die Sau rauslassen.
Mein Bass-Crybaby ist der einzige Effekt für den ich nicht wirklich eine band-dienliche Anwendung habe, das Ding benutze ich nur wenn ich alleine für mich spiele, es bringt halt einfach ne Menge Spaß. Lustig ist's auch wenn ich Chorus, Zerre und Wah zusammen benutze, klingt dann fast wie ein Synthie.
Fazit: Wenn man einen bestimmten Sound im Kopf hat und diesen durch Effekte erreichen kann, wieso sollte man dann nicht auch Effekte einsetzen? Erlaubt ist was gefällt, ob es sinnvoll ist liegt einzig und allein im Auge des Betrachters.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Alles hängt vom Kontext ab, alles kann sinn machen, oder auch keinen.

Ich werde in einer normalen Rockband kaum Effekte brauchen, wenn ich den Sound schon aus dem Verstärker und dem Bass hole, aber gleichzeitig können bestimmte Effekte gezielt eingesetzt die Songs bereichern.

Wer seine Fühler in die Richtung etwas ausstrecken will, dem Empfehle ich die Lektüre (also mit den Ohren) von Juan Alderetes Arbeit in the Mars Volta. Besonders Amputechture und The Bedlam in Goliath strotzen nur so vor Effektbeladenen Bässen. (Bspw. Conjugal Burns)

Allerdings setzt das vor raus, dass man viel Zeit mit seinem Equipment verbringt und lernt wie sich dieses Verhält, mal eben neue Effekte Kaufen und in die Band integrieren ist am Bass eher schwierig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Schließe mich hier vollends Hellb00m an. Grundsätzlich macht man mit einem Kompressor nix falsch, alles weitere "lohnt" sich dann, wenn man es gezielt einsetzt und es den Song bereichert.... aber mal eben Effekte kaufen und integrieren...?!?

Alle bisher genannte Effekte können geil klingen und machen bestimmt auch einen Riesenspaß, ich persönlich setzte aber einen Chorus oder eine Zerre nur ein, wenn ich wirklich sicher bin, dass der Song dadurch besser wird.
 
Ich habe viele Jahre einen Kompressor (dbx) genutzt, jetzt spiele ich nur noch pur, d.h. nur mit Korg-Tuner. Eine sehr gute Box, kräftiger Verstärker, dynamischer Preamp mit ordentlich Gain und entsprechende Spielweise aus den Fingern bescheren mir unendliche Soundvariationen. Ich liebäugle immer wieder mal mit einem Chorus, der aber im Bandgefüge der Musik, die ich zur Zeit mache, einfach untergeht. Da muss es nur rummsen und knacken! Der Mischer hat es bei PA-Abnahme einfacher, wenn er ein komprimiertes Signal bekommt, weil er dann weniger Lautstärkeschwankungen im Bass hat. Aber diese Jungs haben meistens einen eigenen Kompressor im Gepäck. Mein Motto: so wenig Technik, wie möglich! Jede Steckverbindung erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit der ganzen Kette ungemein; und je länger die Signalkette ist, umso länger sucht man den Fehler.

Grüße von der Ostsee
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
So ganz allgemein? Ein guter, subtil arbeitender Kompressor.
Früher hatte ich noch diverse Distortion und Overdrive Pedale, aber die brauche ich nicht mehr. Eventuell eine Box of Rock, weil der Klang genial ist. :great:
 
Ich kann nur Stimmgerät und DI-Box gebrauchen. Mit anderen Sachen kann ich nichts anfangen. Beim Kompressor ist mir das Spielgefühl zu indirekt. Die Kompression der Speaker genügt mir völlig. Ich will Sound und Dynamik möglichst direkt beeinflussen können, und das kann ich am besten mit Fingern, Daumen und Anschlagsposition.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Brauchen? Mäh, was braucht man schon. Ich hab halt Bock auf so Zeugs und daher hab ich auch.
Geräte wie der Markbass SuperBooster find ich schlichtweg genial. Auf der einen Seite ein Lautstärkebooster und auf der anderen Seite die zwei tollen Filter VLE und VPF. Ich hab da ein Lautstärkeboost für's Slappen, eine "dumpfe" Einstellung und zusammen mit einer Anschlagsposition weit Richtung Hals geht das innert einer Sekunde vom groovigen Bass zum monströsen Dub.

Aber je nach Sound, Zerre ist halt schon der Hit. Aber sobald es zwei Gitarren hat find ich das schon wieder etwas überflüssig.
 
Die Soundblox Effektgeräte sind der hammer (Distortion) , wenns in die elektronische Schiene gehen soll mit Wobble Bass ist das so ziemlich DAS Effektgerät
 
Pauschal sind da antworten wie immer schwierig.

Ich finde nen Kompressor mittlerweile unverzichtbar. Die wenigstens Hobbybasser haben soviel Kontrolle in ihrer Schlaghand um die Dynamik ihres Instruments ohne im Griff zu haben.... kein direkter "Effekt" aber extrem nützlich um seinen Sound im Bandkontext zu platzieren und dort für ein konstantes Fundament zu sorgen.

Ansonsten bieten sich je nach Bandkontext Zerre, Chorus und Oktaver an... der Rest ist eher exotisch...

Erlaubt ist was gefällt. In ner klassischen Band in der man die klassische Rolle eines Bassisten ausführt sind Effekte eher selten wirklich hilfreich. Sie brauchen "Platz". Hat man den in der Band nicht, machen sie mehr kaputt als das sie aufwerten.

Da hast du zwar recht, viel zu viele Leute klingen ohne Kompressor einfach scheiße, weil sie ihr Instrument nicht im Griff haben. Und auch wenn man's kann, kann einer als Effekt bzw. als Hilfe für den Mischer, gerade bei so Slapkram, sehr brauchbar sein. Allerdings gibt's auf der anderen Seite wieder genug Leute, die keine vernünftige Anschlagtechnik (mehr) haben, weil der Kompressor ja sowieso alles ausbügelt.

Ich hab mit Comp immer das Gefühl, dass der Bass nicht mehr genau das macht, was ich ihm befehle. Was aber wahrscheinlich einfach Gewohnheit ist.
 
Hey, man kann Kompressoren auch etwas dezenter einstellen als Treshold auf -34097dB und dann Ratio 1:34424...

Wie überall, es kommt wirklich auf die Musik an. Für den akustischen Songwritingabend ist eine etwas stärkerere Kompression unter Umständen schon ein wenig fehl am Platz, aber für die fette Rocknummer zu unchristlicher Zeit im düsteren Schuppen passt das ausgezeichnet.
 
Ich finde den Overdrive Sound wichtig,
da sich schnelle Parts mit Overdrive einfach genial anhören.
Dazu empfehle ich dir den Big Muff NYC.
 
Ich habe lange herumüberlegt was ich für Effekte haben will. Also dachte ich mal über so ein Multieffektgerät nach. Hab das auch ausprobiert; war super! Aber 500€?
Ich habe es dann mal gelassen. Letztens wollte ich mit einem Overdrive beginnen und hatte den Mad Professor im Auge. Die Einzelpedale sind meist voll niedlich und lassen mein Sammlerherz höherschlagen.
Im Geschäft (!) hat man es mir ausgeredet, weil ich das nicht brauchen würde! Zuerst muss ein besserer Amp ran.
Hab mir dann das Boss ODB-3 wo anders gekauft. (Mehr Möglichkeiten den Klang zu regeln) Damit bin ich sehr zufrieden.
Vermutlich werde ich mir irgendwann noch einen Compressor kaufen, weil der wirklich sinnvoll ist. Loop vielleicht auch? Was so Phazer und so machen hab noch keine Ahnung.
Bei einem bin ich mir aber ziemlich sicher: ein Synth wird's kaum werden....

P.S.: Hab das iRig für's iPhone. Das ist nicht nur spitze zum Üben mit Kopfhörern, sondern du kannst dir billig alle möglichen Effekte kaufen und ausprobieren was du willst und was was macht!
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben