[GB] Doppelhälsige SG

OK, ich habe meinen Plan leider(?) mal wieder nicht einhalten können, weil ich mich entschieden habe, die "Lackierkabine" lieber draußen in der Garage aufzubauen. In der ist im Moment aber noch kein Platz... Also Bau aufs Wochenende verschoben.

Dafür habe ich die beiden Hälse noch geschliffen. Da die beiden aber schon sehr gut vorgeschliffen waren (besser als der Body an sich) habe ich hier nur noch mit dem 240er Schleifpapier gearbeitet. Fotos habe ich jetzt leider keine, weil mMn auf den Fotos kein Unterschied zu erkennen ist.

Pfiad eich und guad Nacht

Michi
 
OK, ich habe meinen Plan leider(?) mal wieder nicht einhalten können, weil ich mich entschieden habe, die "Lackierkabine" lieber draußen in der Garage aufzubauen. In der ist im Moment aber noch kein Platz...

  • hoffentlich sieht deine Garage ned so aus wie meine, die ich im Januar räumen musste. 4 Sprinter-Ladungen waren nötig. :igitt:
  • achte auf die Temperatur. Auch beim Trocknen sollte die Temp. nicht unter 15° C. (erstrebenswert eigtl. > 20° C., bzw. je wärmer umso besser) fallen. Evt. nen Heizpilz bzw. gasbetriebenen Powerheizlüfter "bevorraten" (sprich im Verwandten- / Bekanntenkreis rumfragen oder mieten (Party-Verleih, Boels, etc.)) Dabei darauf achten, daß ein bodennaher Lüfter auch Staub aufwirbeln kann, und darüber hinaus beachten, daß es an kalten Flächen zu Kondenswasserbildung kommen kann.
  • dabei unbedingt darauf achten, daß beim Lackieren kein zündfähiges Luft-Sprühnebel/Verdünnungs-Gemisch entsteht. Deshalb beim eigtl. Lackieren keine offenen Flammen und auch vom Einsatz eines Halogenstrahlers absehen. Klar, du lackierst kein Auto, also biste wahrscheinlich von ner zündfähigen Atmosphäre weit entfernt, aber bedenke: Schon der Kontaktfunke eines nicht-EX-geschützten Lichtschalters kann ausreichen, um dein Bauprojekt in der lokalen Presse erscheinen zu lassen. (So, ich hab zumindest darauf hingewiesen :D )
  • so was hier würde die EX-Gefahr bannen, aber wieder die Temperaturproblematik (und damit auch die Kondenswasser-Gefahr) vergrößern
  • wenn ohne Absaugung, dann deine Atemwege schützen.

Hach, bin ja schon so gespannt wie es wird. :hat:

Grüße Michael
 
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Hach, bin ja schon so gespannt wie es wird. :hat:

Danke! :) Und auch ein rießiges Danke für deine Hilfe.

Nein, wir haben zum Glück einige Garagen zu Hause. In der einen hat nur das Motorrad von meinem Dad überwintert. Wegen der Temperatur bin mir auch noch unsicher. Heizen müsste ich die auf jeden Fall. Oder zum trocknen wo anders hinhängen. :gruebel:
Atemschutzmaske hab' ich. Bloß kein solches Gasmasken-Teil sondern die.

Ich habe noch eine Frage an die Leute hier, die schon Erfahrungen mit dem Lackieren haben. Soll ich die Halstaschen und das Gegenstück, also das Halsende abkleben oder lackieren? Und die Ausfräsungen?
Schon mal Danke für eure Hilfe.

Gruß
Michi
 
Das kommt darauf an, ob du danach mal den Hals wie geplant einleimen willst. Wenn nicht, dann würde ich sagen, lackieren, wenn doch, abkleben. Sonst hättest du viel Mehrarbeit mit dem entfernen des Lackes. Dies würde dann auch eher ungenau. Müsstest du mit der Ziehklinge machen.
 
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Wegen der Temperatur bin mir auch noch unsicher. Heizen müsste ich die auf jeden Fall. Oder zum trocknen wo anders hinhängen. :gruebel:
Atemschutzmaske hab' ich. Bloß kein solches Gasmasken-Teil sondern die.

Vom Transport <beheizte Garage> -> <draußen> -> <beheizter Wohnraum/Keller> kann ich nur abraten wg. Kondenswasserbildung
Ist die Garage direkt vom Haus erreichbar sollte es keine Probleme geben.

Deine Maske ist leider kein vollwertiger Atemschutz, sondern eine Feinstaubmaske mit Aktivkohlefilter gegen organische Gerüche. Zum Lackieren eigtl. ungeeignet.
Aber da Du das ja nicht beruflich machst, sprich jeden Tag mind. 8 Std. ist deine Maske auf jeden Fall besser wie nix. Trotzdem auf möglichst kurze Verweildauer im "kontaminierten Bereich" achten. :D Beim Schleifen aber durchaus einsetzbar.

PU-Ausfräsungen können mitlackiert werden. Wenn Du sie dennoch abkleben willst, dann lass ca. 5 mm Rand zur Oberfläche unbeklebt. So kann sich der Lack schön um die Ausfräsungskante legen, ohne Gefahr, daß beim abziehen des Klebebandes ne krisselige Kante entsteht. Dabei empfiehlt es sich diese 90°-Kanten leicht zu "brechen" (mit Schleifpapier leicht anfasen/runden), sonst zieht sich der Lack wegen der Oberflächenspannung nicht vollständig um die Kante.
lack_an_kante.jpg

Die Halstaschen würd ich, aus dem selben Grund wie Pekri, auch ned lackieren, aber auch hier gilt das oben Gesagte. Nur wenn die Hälse "superstramm" in die Taschen passen würde ich diese vollflächig abkleben.
 
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@Morison: Schon mal viel Glück und vor allem Spaß.



Danke :great:

Meiner ist heute auch endlich angekommen :)

Ich hatte allerdings wohl nicht soo viel Glück :(

Im Griffbrett des 6-Saitigen Halses ist ein ziemlich großer Riss :eek: mal schauen was ich da mache.

Ansonsten ist der Bausatz echt gut verarbeitet (da sah der Bausatz von nem Freund ganz anders aus, wobei der Bausatz auch von einem anderen ersteller war).

So genug Off-Topic:

Viel Glück (und auch Erfolg) bei deiner Lackierung :great:

lg Morison
 
Hallo Morison,
mit dem Riss im Griffbrett: Meiner Erfahrung nach rufst Du einfach Herrn List an und bekommst einen intakten Hals.
Viel Erfolg
Uwe.s.
 
Ich empfehle dir auch einfach mal Kontakt aufzunehmen. Ich denke, er wird den Hals bestimmt umtauschen bzw. dir einfach so einen neuen schicken. :)

Viel Glück (und auch Erfolg) bei deiner Lackierung :great:

Danke.

Jetzt muss ich mich erst mal entschuldigen, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber ich war in den letzten Tagen einfach ziemlich beschäftigt und bin auch so zu nicht viel gekommen...:(

Danke an die vielen guten Tipps oben. Wirklich hilfreich. :great:

@gitarre1994: Danke für den Link. Wirklich ein schönes Video.

@Pekri und Miko: (Mal wieder) Vielen Dank für die guten Ratschläge zum lackieren. Wenn ich es schaffe die alle umzusetzen, kann es ja nur gut werden. :D

Auf jeden Fall habe ich heute mal wieder Zeit gefunden etwas an der Gitarre zu arbeiten.
Ich habe den Body fertig geschliffen. Alle Kanten gebrochen, sämtliche Ausfräsungen ein wenig geschliffen, so dass man sich keinen Schiefer mehr einziehen kann und den kompletten Body dann noch mal mit 240er Schleifpapier abgeschliffen. Ich denke, wenn er abgeklebt ist sollte er lackierfertig sein.

IMGP9845.jpg

IMGP9840.jpg

Außerdem bin ich noch dazu gekommen immerhin den zwölfsaitigen Hals abzukleben. Reicht hier eine Schicht Klebeband? Bei den vielen Lackschichten war ich mir nicht sicher, aber da das Klebeband ja auch wieder runter muss hab' ich bisher nur, wie gesagt, eine Schicht aufgeklebt.

IMGP9847.jpg

IMGP9848.jpg

Morgen werde ich die restlichen Teile noch abkleben und dann muss ich mich endlich mal entscheiden, wo ich das Teil lackieren will. Im Keller ist es wohl zu kalt und bis im Winter die ausgekühlten Mauern aufgeheizt sind, dauert's wohl ein wenig... -.-
Und da Nitro ja "ein wenig" riecht, weiß ich jetzt noch nicht so recht wohin damit... Vorschläge werden dankbar angenommen. :D

Gruß
Michi
 
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Moin Mike,

sieht doch schon ganz gut aus, aber 2 Dinge solltest du noch machen:
1. Bei einem 240er Vorschliff wird es beim Lackieren schon grausam ein Highgloss Finish zu bekommen, ausser du nimmst den Schliff lediglich für die Grundierung (womit Grundierst du eigentlich?) und erhöst danach auf 450-600er für die Lackschichten und wirst bei jedem Zwischenschliff noch feiner.
2. Zum abkleben der Kannten (bsp. Griffbrett) würde ich dir zu richtigem Maskiertape (ich nehm für sowas gerne das Tamiya Maskingtape aus dem Modellbaubereich, Frogtape wär dann die steigerung) raten, da so ein Unterlaufen der Farbe minimiert wird und saubere Kannten leichter zu erreichen sind.
Es gibt kaum nervigeres, als beim Lösen der Maskierung zu sehen, das Farbe druntergelauffen ist.

Hab ichs überlesen, womit Lackierst du eigentlich und was für Lack wird verwendet?

LG Yannic
 
Jetzt muss ich mich erst mal entschuldigen, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber ich war in den letzten Tagen einfach ziemlich beschäftigt und bin auch so zu nicht viel gekommen...

Lass dir ruhig Zeit, sonst schadet das am Ende noch deiner Gitarre. Und das will nun wirklich keiner, am allerwenigsten du. :)
 
1. Bei einem 240er Vorschliff wird es beim Lackieren schon grausam ein Highgloss Finish zu bekommen, ausser du nimmst den Schliff lediglich für die Grundierung (womit Grundierst du eigentlich?) und erhöst danach auf 450-600er für die Lackschichten und wirst bei jedem Zwischenschliff noch feiner.
2. Zum abkleben der Kannten (bsp. Griffbrett) würde ich dir zu richtigem Maskiertape (ich nehm für sowas gerne das Tamiya Maskingtape aus dem Modellbaubereich, Frogtape wär dann die steigerung) raten, da so ein Unterlaufen der Farbe minimiert wird und saubere Kannten leichter zu erreichen sind.
Es gibt kaum nervigeres, als beim Lösen der Maskierung zu sehen, das Farbe druntergelauffen ist.

zu 1.
240er reicht bei rohem Holz völlig aus.
Ich habs schon weiter oben geschrieben (Post #8) aber ich zitier mich mal selbst:
MIR schrieb:
Ich lese sowas hier immer wieder ...
600'er Schleifpapier ist für rohes Holz VIEL zu fein. Auch 400'er ist ungeeignet.
Um "rohes" Holz lackierfertig zu schleifen benötigt man:

  • 100-120'er. Zur Entfernung gröberer Unebenheiten und Riefen. Bei einem sicherlich schon im Werk vorgeschliffenen Gitarrenbody würde ich mit 120'er starten. Evt. auch weglassen, kommt halt auf den Zustand drauf an.
  • 150'er. Hiermit wird die "Hauptarbeit" verrichtet.
  • 180-210'er. Der Feinschliff. Je nach Holzart (grobporig/fein-garnichtporig) und angestrebter Lackierung (Seidenmatt/Hochglanz) werden hier letzte Riefen entfernt. Was jetzt noch an "Riefen und Furchen" da ist, wird von der Grundierung bzw. dem Füller gefüllt.


Der Sinn des Schleifens ist es nicht nur Riefen und Unebenheiten zu beseitigen, sondern auch dem Holzschutzmittel (Lack/Öl/Lasur,etc.) eine vergrößerte, "griffige" (weil rauhe, oder besser microrauhe ;)) Oberfläche zu bieten. Mit 600'er Papier (hier als Beispiel für deutlich zu feine Körnungen) konterkariert man dieses Bestreben.
Es ist viel zu fein um überhaupt effektiv größere Unebenheiten abtragen zu können; es setzt sich mehr oder minder SOFORT mit Holzstaub zu, den man dann mehr schmierend als schleifend auf der Oberfläche verteilt. Mit wenigen Worten: Ineffektiv, unnötig = Rausgeschmissenes Geld & Zeit.
Selbst beim Lackzwischenschliff sind Körnungen größer 400 imho unangebracht. Hochglanz ist im DIY bis semiprofessionellen Bereich nur durch Politur erreichbar, und nur da machen solche feinen Schleifmittel Sinn.

Dem möchte ich an dieser Stelle noch hinzufügen, daß die 'Schleifarbeit' viel wichtiger ist, als die Wahl des Schleifmittels, bzw. dessen Körnung.

  • für gute Beleuchtung sorgen, Feinstaubmaske tragen (<-- der übliche Sicherheitshinweis :D )
  • Immer schön gleichmäßig mit weichen Bewegungen, parallel zur Holzfaser, niemals quer
  • erst die Kanten und Problemzonen, dann die Flächen
  • ohne viel Druck
  • das Schleifmittel regelmäßig auf "zusetzen" kontrollieren, ggf. abbürsten/abblasen
  • zum Planschleifen der größeren Flächen (bei den ersten Schleifdurchgängen) ruhig einen härteren, aber absolut ebenen, Schleifklotz zuhilfe nehmen, dabei auf Verkantungsfreiheit achten

zu2.
Frogtape ist imho der letzte <#!Zensur*@>. Einfach nur teuer, und leistet zumindest bei Dispersionsfarbe nicht mehr als herkömmliches Malerkrepp. Ich habs mal getestet, als ich ne glattgespachtelte Wand (Q4) farblich absetzen musste. Wie gesagt: Rotz! Das Ende vom Lied war dann alles neu streichen, mit normalem Krepp abgeklebt, die Trennkante dann mit der schon gestrichenen Farbe "verschließen", trocknen lassen, und dann mit der 2. Farbe drüber. Aber das nur so am Rande.
Mag sein, daß das Frogtape auf glattem Lack besser funktioniert, aber für mich is das nur Bauernfängerei, um den DIY-Baumarktkunden Geld aus der Tasche zu ziehen.

Noch'n Tip aus dem Fundus:
Bei deckenden Lackierungen, kann man nach dem Grundieren und Füllern(i.d.R. weiß oder hellgrau) eine stark verdünnte dunkle Beize auftragen. Diese trocknen lassen und dann schleifen. Durch diese dünnstmögliche Farbschicht sieht man beim Schleifen jede noch so kleine Unebenheit.
 
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Für reinen Holzschliff nebst Wässerung hast du mit deiner Aussage absolut recht, aber sobald Grundiert wurde, schleiffe ICH sehr viel feiner, da ich so später leichter ein glattes Finish erreiche und nicht mehr Lackschichten als wirklich nötig sind brauche.
Anfangs habe ich auch immer so grob geschliffen und hatte riesen Probleme ein Highgloss Finish zu bekommen, wenn ich nicht ewig viele Klarlackschichten aufgetragen habe.
Es kann aber auch daran liegen, dass ich nurnoch mit Airbrushpistolen lackiere, die eine maximale Düsengrösse von 0,5mm haben und die Schichten dementsprechend dünn sind.

Frogtape selber habe ich nur 1mal kurz getestet bei einer Airbrushlackierung mit hochverdünntem Acryllack und da hat es ganz gut geklappt (ob es jetzt besser/schlechter als anderes Maskingtape ist, kann ich nicht beurteilen, da nur dieses aufgeklebt war), zu teuer ist es auf jeden Fall, meistens nehme ich mitlerweile stinknormales Isolierband, da reichlich vorhanden.

Da meine Lackiererfahrungen aber auch oft eher traumatisierend waren, gehe ich lieber übervorsichtig an solche Dinge heran.

LG Yannic
 
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Bin gespannt wie du sie findest :)
Hatte 2009 auch einen bausatz bestellt aus lust am bauen...
 
Hallo Leute,

danke für eure rege Beteiligng. Da ich die letzten Tage ja auf der MuMe war :)great:), hatte ich leider keine Zeit mich zu beteiligen.

Ich werde dann heute noch zu meinem örtlichen Versorger gehen und normales(!) Maskierband kaufen. Oder nicht?
Besonders beim Binding am Hals ist es mMn schon wichtig, dass keine Farbe drunter läuft und das Binding vermiest.

Ich habe, wie schon vorher mal erwähnt, mit Matthias geschriebn und er war der Meinung, dass weder Grundierung noch (bei Nitrolack) Klarlack benötigt wird. Klar, dass durch die fehlende Grundierung der Lack weiter in das Holz einfällt und ich öfters lackieren muss, aber ich spar mir dadurch die Grundierung und eventuelle Reaktionen der verschiedenen Lacke. (Hoff' ich... :D)
Da ich ja leider keine professionele Lackierausrüst (Spritzpistole etc.) habe, werde ich ja mit Hilfe der Sprühdosen lackieren. Da werden die Schichten eh nicht so dünn wie bei dir, Yannic. Ich werd' mich wohl ohnehin eher mit dem Problem eine schöne glatte Lackschicht zu erzielen zu kämpfen haben.

Bin gespannt wie du sie findest :)
Hatte 2009 auch einen bausatz bestellt aus lust am bauen...

Jo, ich bin auch gespannt. Hoffentlich wird's was...:)

Nachdem ja gestern der Frühling auch in Bayern mit Temperaturen über 20°C richtig Einzug gehalten hat, werd' ich schaun, ob ich mich heute früh genug aus der Arbeit loseisen kann und (wenn ich mich traue...:redface:) die ersten Lackierarbeiten zu erledigen. Schau ma mal, was der Tag so bringt.

Gruß
Michi
 
Bei Nitro, reicht es einen Porenfüller nach dem Holzschliff aufzutragen und danach heisst es "gib ihm".
Durch die grösseren Dosencabs ist der Lackauftrag sehr viel dicker als mei Airbrushpistolen mit 0,2/0,35mm und bei einem Schichtaufbau mit 8-10 Lagen reicht es anscheinend für eine spiegelglatte Oberfläche (wird im Gitarrebassbau Forum regelmässig so gemacht), dauerd aber sehr lange.
Ja mitlerweile ist Tagsüber das Wetter perfekt, aber nachts muss es noch ein paar Grad wärmer werden.

Normales Maskierband reicht mMn völlig aus, alles andere (Tamiya) ist eher rausgeschmissenes Geld, bei einer "normalen" Lackierung.
Und jetzt: an die Arbeit um die letzten Sonnenstunden nutzten zu können
LG Yannic
 
Ich werde dann heute noch zu meinem örtlichen Versorger gehen und normales(!) Maskierband kaufen. Oder nicht?
Besonders beim Binding am Hals ist es mMn schon wichtig, dass keine Farbe drunter läuft und das Binding vermiest.

Sollte doch Farbe aufs Binding kommen, kann man die vorsichtig aber problemlos mit der Ziehklinge, Skalpell oder mit ner Cuttermesserklinge abschaben.


Ich habe, wie schon vorher mal erwähnt, mit Matthias geschriebn und er war der Meinung, dass weder Grundierung noch (bei Nitrolack) Klarlack benötigt wird. Klar, dass durch die fehlende Grundierung der Lack weiter in das Holz einfällt und ich öfters lackieren muss, aber ich spar mir dadurch die Grundierung und eventuelle Reaktionen der verschiedenen Lacke. (Hoff' ich... :D)
Da ich ja leider keine professionele Lackierausrüst (Spritzpistole etc.) habe, werde ich ja mit Hilfe der Sprühdosen lackieren. Da werden die Schichten eh nicht so dünn wie bei dir, Yannic. Ich werd' mich wohl ohnehin eher mit dem Problem eine schöne glatte Lackschicht zu erzielen zu kämpfen haben.

Zu dem Thema hab ich dir ja ne PN geschickt. Aber ums hier nochmal für die Allgemeinheit zu schreiben:

Grundierung/Füller/Schnellschliffgrund/etc. hat einen wesentlich höheren Feststoffanteil als herkömmlicher Lack. Wo man Poren mit Lack 3-7 mal überlackieren muss, damit nichts mehr nachfällt und man eine hochglanzpolierfähige Oberfläche erhält, reicht es mit den oben angeführten "Vorlacken" i.d.R 1-2x drüber zu seuchen, bis diese vermaledeiten kleinen Löcher zu sind. :D
Klarlack über dem eigentlichen Farblack erfüllt in unserem Zusammenhang 2 Dinge:
  1. Er verleiht dem Lack "Tiefe". Je mehr Klarlackschichten draufkommen umso edler schaut das gute Stück nachher aus.
  2. Mehr Material zum Polieren. Nichts ist ärgerlicher nach der ganzen Heidenarbeit mit Schleifen, Lackieren, Schleifen, Lackieren ...<tobecontinued> als dann beim Polieren durch eine kleine Unachtsamkeit das rohe Holz wieder zum Vorschein zu bringen. Daher gilt: Um so mehr Lack umso besser.

Jaja, ich hör die Klangfetischisten schon aufschreien: "Da wird doch der/die/das <setze hier ein beliebiges Gitarren-Voodoo-Bingo-Wort ein> völlig zerstört/zugematscht."
Ich schreib hier aus der Sicht des Lackierers/Handwerkers, und nicht des Gitarrensoundgralssuchers, also legt euch wieder hin. :rofl:

Gruß, Michael
 
Oh wie recht du doch hast, aber leider gibt es Hersteller die es damit übertreiben (Ibanez Epoxigrundierung mit fast 2mm Dicke und darüber 0.5mm< Lack) und dass klingt dann auch "anders".
Aber so ist es ja zum Glück nicht bei dem Eigenbau.
 
Danke für die vielen guten Tipps. :hail:
Ich bin gestern leider nicht mehr dazu gekommen die Sprydose zu schwingen (wundert mich das jetzt? :gruebel:), weil ich mich entschieden haba vor dem Lack noch eine Schicht Porenfüller/Schnellschleifgrund aufzutragen.
Blöderweise hatte das Geschäft meines Vertrauens keinen da. Jetzt muss ich heute mal im Farbengeschäft und im Baumarkt auf die Suche gehen. Hoffentlich finde ich einen auf Nitrobasis...
Ich werde den Body mit der Grundierung behandeln, beim Hals werd' ich, glaub' ich, drauf verzichten, weil bei Ahorn die Poren ohnehin viel kleiner sind.
Vielleicht schaff ich es ja dann heute, dass ich mit der Lackierung beginne. Beim Hals schon mal die ersten Schichten, wär schön und beim Body schon mal die Grundierung auftragen, dass morgen der Lack aufgetragen werden kann.

Ich muss mich wohl außerdem noch auf die Suche nach einem Klarlack auf Nitrobasis machen. Matthias meinte zwar, dass der Nitrolack nicht mit Klarlack überdeckt werden muss und direkt poliert werden kann, aber viele Leute sind da anderer Meinung... ;) Ich glaube denen einfach mal. Es soll ja ein schönes Ergebnis werden.

Außerdem wird es langsam Zeit sich mal Gedanken über die Beschriftung zu machen. Ich habe zu Hause noch so eine Art Messingblech. Vielleicht lässt sich ja damit etwas anfangen.

Michi
 
Na toll, jetzt sind meine Lackiervorhaben buchstäblich ins Wasser gefallen... :mad:

Steh ich nach der Arbeit schön im Baumarkt und schau nach dem Schnellschliffgrund, da hör ich auf einmal so ein klopfen, schau aus'm Fenster und es schüttet wie aus Kübeln. Zum Glück hab ich mich ja nicht zu Hause gegen das Auto und für das Rad entschieden... -.-

Na ja, genug dem Schwank aus meinem Leben und zurück zum Thema. Bei und im Hagebau haben sie den Clou Schnellschliffgrund nicht. Dafür das. Geht das auch oder muss ich weiter suchen und notfalls im Internet bestellen?

Edit:
Ok, ich habe bei Google doch noch was gefunden:

Clou Schnellschliffgrund 300 und Clou G1 sind ein und das selbe Produkt, nur in einer anderen Verpackung.
Einmal in Rotwei&#65533; ab 1 Liter f&#65533;r Industrie und Handwerk,und einmal in Gr&#65533;nwei&#65533; ab 250 ml f&#65533;r den Heimwerkerbedarf. Aber frag mich jetzt nicht warum die das so machen.


Stimmt das?
 

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