In Band spielen schwer ?

  • Ersteller wurzlsepp
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und viele user hier helfen uns auch auf die art und weise...geduldig und zuvorkommend...es gibt aber auch solche, da hat man angst was zu fragen.

Ich will 'mal hoffen, Du meinst nicht mich.
Ich gebe gern konkrete Antworten auf konkrete Fragen.
Aber die Frage "Ist das schwer?" ist leider keine solche.

Und wenn jemand eine konkrete Antwort auf die Frage erwaret, wiederhole ich es gerne: vergesst alle Bedenkenträger und Warner. Macht es einfach!

Und damit klinke ich mich - endlich - aus.
 
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... Dann ists überhaupt nicht schwer, und macht Gaudi, egal wie ihr klingt ;).

Gruß, Fabian


Toller und sehr sympathischer Beitrag!Das ist der Geist des Rocks ...:rock: Gibt es im Netz von Dir/Euch was zu hören? :D
 
Leider noch nicht, aber wir arbeiten dran ;).
 
I Macht es einfach!

Jupp ... .genau so ! :great:

Aber ....... ich seh eher ein Problem darin , was passiert , wenns nicht klappt ;) . Oft wird dann der Fehler bei einem selber gesucht und das ist nicht richtig . Es gibt einfach Zusammensetzungen , die nicht funktionieren und das sollte jedem klar sein .

Eine Band besteht aus Geben und Nehmen , Zusammenarbeit , Zusammenhalt , Disziplin und im besten Fall auch aus Freundschaft . So kann eine Band den Einsteiger puschen , aber auch , im schlimmsten Fall , nieder machen .

Muß man sich nur im Klaren drüber sein ;) .

In meiner ersten Band , da war ich knapp 16 , wurde ich gepuscht ..... ich hatte das Glück , das sich jemand Zeit genommen hat . Das weiß man aber nie vorher .

Man sollte sich bei so was keine Platte machen und einfach probieren .... das Ganze sortiert sich von ganz alleine .

.... und wenns nicht klappt , einfach mit der nächsten Band probieren .
 
Irgendwie scheint mir an und an die Rollenvereilung in einer Band von meiner Einstellung dazu abzuweichen.

Du siehst die Rollenverteilung einfach aus einem falschen Blickwinkel. Wie auch schon beim Thema "Skalen" in einem anderen Thread. Wenn man es aus dem Blickwinkel Rock, Blues betrachtet, vielleicht noch mit nur einem Gitarristen, hast du in allem vollkommen recht.
Wir reden hier aber von Metal mit Twin-Guitars. Wenn da beide Gitarristen nicht halbwegs sauber miteinander spielen und sich in Sachen Takt sauber mit dem Drummer bewegen, dann klingt es kacke bzw. man bringt sich schnell gegenseitig raus. Und das beruht durchaus auf eigenen Erfahrungen.

Wenn du einen Song von Slayer nachspielst, kaschierst du einen falschen Einsatz nach einer Bridge nicht so schnell wie im Classic Rock oder Blues. Das ist einfach so.
Das hat nichts mit Panikmache zu tun, sondern ist das was dich im Proberaum einer Metal-Band erwartet und wenn man das weiss, heisst das nicht, dass man erst garnicht damit anfangen soll, sondern man kann der Sache gelassener ins Auge blicken (eben weil es normal ist) und man kann daran arbeiten.--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Das seh´ ich komplett anders. ...


Schade dass man noch nicht bekeksen kann.
 
Aber ist es nicht auch so, dass man als Anfänger in einer Anfängerband nicht gerade mit offensichtlich wohl äußerst schwierigen Stücken beginnt?

Wurde nicht auch der Tipp gegeben, möglichst Mitmusiker auf dem etwa gleichen Level zu suchen?

Warum ist eigentlich immer, wenn es um Metal geht, relativ schnell zu lesen, dass diese Musik so wahnsinnig viel schwieriger zu bewältigen, so völlig anders zu bewerten, ist, als der schnöde primitive Blues oder der ganz simple Hardrock?

Was im Bluesrock noch angehen mag, ist im Metalbereich mit Twin - Guitars ein absolutes NoGo?
Nein! Ist es nicht. Wenn einer im Bluesrock Scheisse spielt, ist das genauso Scheisse wie im Heavy Metal!

Heavy Metal ist nicht der "Heilige Gral" der Rockmusik, die höchste Stufe der Vollendung, vielschichtiger, anspruchsvoll, und nur absolute Könner dürfen sich daran wagen.....

Tut mir leid, aber diese Art von relativierender Kategorisierung und damit Bewertung regt mich auf.

Aber ich glaube auch, lieber Azriel, dass Du das nicht so gemeint haben kannst....

Denn eigentlich wollte ich ja ruhig bleiben!
 
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Nein, das habe ich nicht so gemeint. Weder ist Blues der heilige Gral noch ist es Metal. Beides ist schlicht Musik. Aber für beide Stilistiken (wie übrigens für viele andere auch) gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Und sorry (ich weiss du hast wahnsinnig viel Erfahrung, bist ein hervorragender Musiker und wirst von mir sehr geschätzt, das weisst du...) aber von Metal, wie er gespielt wird und was die entsprechenden Eigenarten und Herangehensweisen sind, bist du dann doch ein wenig weg.
Spielfehler sind immer scheiße und wenn es nicht grooved, klingt es eben kacke. Das ist in jeder Musikart so. Aber im Blues Rock KANN man eben bei entsprechendem laid back feeling einen versauten Übergang durchaus retten und noch halbwegs cool klingen lassen (das ist ja das Schöne am Blues und Rock), aber bei einem Stück wie Master of Puppets geht das eben nicht mehr. Thrash beispielsweise hat eine völlig andere Grundstimmung der Musik und die ist unter anderem darauf angewiesen so tight wie möglich zu klingen und eben nicht lässig. Das ist einfach was anderes...

Und von "keiner darf sich rantrauen" hab ich nichts geschrieben. Also lieber Empty bitte lege mir keine falschen Zitate ins Schriftfeld.
 
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Eins würd ich noch gern dazu in den Raum werfen: Wenn man schon in einer Band ist, ist die Motivation viel größer, tight spielen zu lernen. Die meisten in meinem Umfeld, die wirklich auf den Punkt spielen, haben erstmal ein bisschen (oder ein halbes Jahrzehnt) in diversen Bands rumgeschwammt, die dann teils trotzdem sehr beliebt worden sind. Dadurch kam dann erst der technische Anspruch an sich selbst, und es ging in Riesensprüngen voran.
 
Nochmal damit wir uns richtig verstehen: KEINER schreibt hier "bloss nicht in einer Band spielen, das macht AUA".

Ich denke mal wir sind uns alle einig, dass in einer Band spielen a) die eigentliche Essenz des Musik machens ist und b) man eigentlich nicht früh genug damit anfangen kann um hier Erfahrung zu sammeln.
Worüber wir uns hier uneinig sind, welche Schwierigkeiten in einer Band auf einen warten können und welche Auswirkungen diese haben.

Also ist die Quintessenz der bisherigen Diskussion: MACHEN, aber hinterher nicht jammern, wenn es weh tut :D
 
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Wenns schon Kekse gäbe dann hättest du für den Schluss Satz Tüten voll verdient! Respekt ! Und cool zusammen gefasst! Danke dafür!
 
Oh je, wir zerpflücken gerade eine ganz simple Sache in seine komplizierten Einzelteile. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist hier ein 15 Jahre alter Gitarrist, der wie fast alle von uns, ein wenig "Bammel" vor seinen ersten Schritten in einer Band hat. Das war es eigentlich schon.

Achtung, stark übertriebene Darstellung:
Hat er vorher genug mit click geübt, aber nicht zuviel, da es in der Band etwas völlig anderes ist. Er sollte bedenken, dass er einen Proberaum braucht. Besteht überhaupt eine Busverbindung zum Proberaum oder hat er ein Mofa? Er sollte bedenken, dass Equipment für eine Band teuer sein könnte. Er sollte bedenken, dass bei einem Brand im Proberaum alles zerstört werden könnte und sich über eine Versicherung Gedanken machen. Was ist mit Spätfolgen wie Tennisarm u.s.w.? Muss er sich vielleicht schon über Folgekosten der seelischen Beratung Gedanken machen? Hat er überhaupt schon das richtige Equipment? Wie ist die Optik, sieht er denn aus wie ein Rockstar? Lebt er überhaupt vegan? ;-)

Folgenden Beitrag fand ich sehr passend:
...Wenn ein Kind, das gerne Fussball spielt, den Wunsch hat, in einen Fussballverein einzutreten, ist es wenig sinnvoll, wenn ihm von allen Seiten gleich entgegengehalten wird: "es könnte sein, dass die anderen besser sind als Du, es könnte sein, dass Du 'mal ein Tor verschuldest und von allen dafür verantwortlich gemacht wirst, Du kannst Dich womöglich verletzen usw. usw. usw." . Der Kaiser hat das ganz schlicht zusammengefasst: "Schau mer 'mal, dann seh'n mer schon!"...


Alle hier haben mit ihren Meinungen völlig recht, aber sich zu viele Gedanken zu machen verunsichert doch nur. Wichtig ist doch, dass er keine Angst haben muss sich einer Band anzuschließen. Viele Gitarristen konnten beim Bandeinstieg nicht mal einen PowerChord greifen (ich) und er kann scheinbar schon ganz gut spielen. Es geht hier ja definitiv nicht um den Einstieg in eine professionelle Band, sondern um die ersten Schritte. Er wird, wie jeder andere von uns auch, passende Mitmusiker finden. Es wird keine Rolle spielen ob er MOP auf click spielen kann, ob er mal nach der bridge seinen Einsatz verpasst oder ob er Tofu oder Steak auf den Grill legt. Er wird auch keine Therapie brauchen, weil er nach jeder Probe heulend nach Hause geht. Es wird ihm wahrscheinlich einfach Spaß machen, alles andere kommt von selbst.

Ich habe übrigens in den ersten vier Jahre in meiner Coverband mit recht guten Musikern gar nicht gewusst, dass es so etwas wie einen click gibt :-D. Hat trotzdem allen Spaß gemacht. Wenn ich so darüber nachdenke, haben wir eigentlich nie über diese ganzen Themen hier geredet. Man hat einfach Musik gemacht. Hat etwas nicht gepasst, musste man sich zu Hause hinsetzen und es die Woche über lernen und dann ging es eben in der nächsten Probe weiter. Hat es nicht gegroovt, hat man die Fehler zusammen lokalisiert und daran gearbeitet. Man hat sich selbstverständlich bei den ersten Gigs ständig verspielt, na und?
Das geht dann natürlich nur in "Hobbybands" bei denen der Spaß im Vordergrund steht, aber genau darum geht es hier doch.

Ich kenne es aus den ganzen Bands in denen ich spielte auch eigentlich nicht, dass man sich über die "Unfähigkeit" eines Anderen beschwert oder geärgert hätte. Wenn man sich über etwas geärgert hat, dann nur darüber wenn jemand nicht daran gearbeitet hat. Am schlimmsten sind nicht die, die es noch nicht können aber daran arbeiten, sondern die, die es können aber nicht mitziehen.

@TE
Um an emptypockets Post anzuknüpfen:
Schnür dir die Fußballschuhe und ab auf den Rasen. :-D
 
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danke für die vielen Beiträge ! Das hat mir schon sehr geholfen !
Ich werde mir in nächster Zeit ein paar Leute suchen, und denen vorspielen !

Zuerst etwas mit playback üben und danach einsteigen, so gehts... Das war die Info die ich wollte !

Danke

viele Grüße
Sepp
 
Das seh´ ich komplett anders......

Nein, siehst du nicht. Dein posting kann ich komplett unterschreiben. Daß man sich mit Spielen zu Playback hervorragend auf Proben vorbereiten kann, ist doch selbstverständlich.

Man kann sich aber nicht auf das Spielen in einer Band vorbereiten, indem man sich eine Handvoll Playbacks besorgt und dann solange dazu dudelt, bis man sie auswendig kennt.

Um in der Fussballmetapher zu bleiben: wenn ich im Hinterhof solange gegen den Ball trete, bis ich 50 mal hintereinander den Ball in der Torwand versenke, bin ich damit nicht automatisch ein mannschaftsreifer Top-Stürmer. Noch lange nicht. Wenn ich aber erst mal in einer Mannschaft spiele und regelmässig trainiere, kann ich mit Torwandschießen im Hinterhof zusätzlich meine Schußtechnik verbessern.

In dem Sinne wiederhole auch ich: ab auf den Platz, hab Spaß und mach dich dreckig. :D
 
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In einer Band spielen ist nicht schwer, es ist aber ganz anders als zu einem Backingtrack zu üben. Der Backingtrack verspielt sich nicht, wird nicht langsamer oder schneller, kuckt nicht böse, wenn du die Bridge vergisst und mit dem Refrain lostönst - all diese Interaktion fehlt beim Üben im stillen Kämmerlein. Eine Band ist ebenfalls sehr wichtig, um neben der Musik auch Kommunikation, Kritik bzw. Kritikfähigkeit und Improvisationsfähigkeit zu erlernen, im Endeffekt verspielt sich immer mal jemand oder der Sänger verpasst den Einsatz und man kann nicht einfach mitten im Stück abbrechen.

Du solltest auch nicht zu sehr bzw. ausschließlich auf die Youtube Fertigkeitsdemonstrationen achten, das macht nur schlechte Laune und wer weiß, wie viele Record-Tasten derjenige verschlissen hat, bevor das Ding im Kasten war. Ich bin glaube ich ganz froh, dass es das in meiner Jugend noch nicht gab, da waren die Idole noch Idole, denen man nacheifern konnte und wurde nicht von Wunderkindern auf den Teppich geholt :D
 
vor allem dreht sich das Playback nicht einfach von selbst lauter, wenn es sich nicht mehr hören kann. :D
 
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Je nach Musik und Musiker kann das von ''vollkommen easy'' bis zu ''absolut grausam'' werden.

Ob es dir schwerfällt? Probieren geht hier definitv über studieren, wie schon gesagt wurde ist ein gutes rythmus-gefühl definitv schwer von Vorteil - sowas lernt man aber auch - oft schneller als man denkt - wenn die Band dafür nerfen hat.

Der vergleich mit dem drumcomputer hinkt einwenig, es ist aufjedenfall etwas komplett anderes als mit nem echten Drummer zuspielen, du hast eben NIE das perfekte backing und musst immer wieder etwas ausgleichen. Das ist der unterschied, und ohne band-spiel lernst du das auch nie.

Also ran an den Speck.

Lg
 
Na ja, Drumcomputer ist jedenfalls besser wie Metronom (imo). So lernt man durchaus sich an den Figuren eines Drummers zu orientieren, ohne ständig jeden Takt mitzählen zu müssen ( da wirst du ja sonst dusselig in der Birne).
Aber was ein Drumcomputer nicht kann, ist den persönlichen Stil eines Menschen zu imitieren. Es gibt Drummer die schlagen exakt auf den Punkt, dann gibt es welche, die neigen dazu eher ein wenig zu früh zu prügeln und wiederum andere haben ein natürliches laidback im Schlag. Letzteres zwar ideal, aber auch damit muss man lernen zu spielen. Insofern ist Drumcomputer schon gut zum Üben und zum Vorbereiten auf den Ernstfall, aber live ist dann doch was anderes (Bühne und Proberaum sowieso).
 
Na ja, Drumcomputer ist jedenfalls besser wie Metronom (imo). So lernt man durchaus sich an den Figuren eines Drummers zu orientieren, ohne ständig jeden Takt mitzählen zu müssen ( da wirst du ja sonst dusselig in der Birne).
Aber was ein Drumcomputer nicht kann, ist den persönlichen Stil eines Menschen zu imitieren. Es gibt Drummer die schlagen exakt auf den Punkt, dann gibt es welche, die neigen dazu eher ein wenig zu früh zu prügeln und wiederum andere haben ein natürliches laidback im Schlag. Letzteres zwar ideal, aber auch damit muss man lernen zu spielen. Insofern ist Drumcomputer schon gut zum Üben und zum Vorbereiten auf den Ernstfall, aber live ist dann doch was anderes (Bühne und Proberaum sowieso).
Selbstverständlich lieber Azriel.
Klar hilft das, ich wollte nur klarmachen das es doch auch wieder etwas ganz anderes ist!

Lg
 
Das ist mir durchaus bewusst. Mein Post sollte eigentlich eher ergänzend, denn belehrend sein. :)
 
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