Taugen günstige Modelle von guten Marken was?

  • Ersteller PierreDole
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Weil 1) das Gehör bei unterschiedlichen Lautstärken Frequenzen unterschiedlich aufnimmt.
"Loudness" kennste?
und 2) der Attack über die Durchsetzungsfähigkeit entscheidest, also Kompression ( und damit Verzerrung) die Gitarre im Mix absaufen lassen.

Gitarrensounds, die in der Band gut hörbar sind, haben i.d.R. wenig Bässe, wenig gain, aber viele Mitten und viel Attack.

Also nix, was der typische Bedroom-Guitarhero mag.
 
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Bei der Diskussion macht aber schon der Amp sehr viel aus.
 
@ Paruti,

Kommt drauf an, wie sie sich entwickelt, das ist das Ähnliche wie mit nem Verstärker, da merkste auch erst wennste ihm mehr Power gibst, wann er zu mulmen oder zu bröseln anfängt oder inwieweit der Sound dann noch deinen Vorstellungen entspricht. Bei ner guten Klampfe mit guten PU's sollte man bei hohen Output auch noch die Töne klar erkennen können. Hängt aber natürlich auch vom Grad der Verzerrung ab. Da spielen eine Menge Faktoren ne Rolle, bis hin zum krankhaften Voodoo... , das null Rolle spielt.:tongue:

Nen Fiat UNO fährste auch mit 100 gemütlich, ab 180 würde es vorrausichtlich anstrengend werden. ..., bauste nen 6-Zylinder ein, läuft er wieder schön ruhig, aber der Rest macht bei hohen Geschwindigkeiten nich mehr so mit, wie Bremsen, Getriebe und ähnliche Features. Müsstest die ganze Kiste mit passenden Teilen versorgen, das sie dir nicht unterm Hintern zusammenfällt. .

Und so seh ich das bei ner Gitarre auch. So ein Knochensattel, Custom-PU und ne hochwertige Brücke und Mechaniken hat schon was. Aber man muss es nicht unbedingt haben. Ich fahr auch nen 10 Jahre alten Golf und bin glücklich, gibt keinen Grund das ich mir nen Benz oder BMW zulege, weil es mir einfach wurscht ist. Aber trotzdem bekommt meine PRS Seymour Duncans PU's kredenzt, weil die hochwertiger und ausgefeilter sind und der Sound in meinen Ohren einfach besser und charakterstärker ist. Und ich bilde mir ein das sehr gut zu hören bei hohem Output ( Lautstärke).
 
@ Paruwi,

Kommt drauf an, wie sie sich entwickelt, das ist das Ähnliche wie mit nem Verstärker, da merkste auch erst wennste ihm mehr Power gibst, wann er zu mulmen oder zu bröseln anfängt oder inwieweit der Sound dann noch deinen Vorstellungen entspricht. Bei ner guten Klampfe mit guten PU's sollte man bei hohen Output auch noch die Töne klar erkennen können. Hängt aber natürlich auch vom Grad der Verzerrung ab. Da spielen eine Menge Faktoren ne Rolle, bis hin zum krankhaften Voodoo... , das null Rolle spielt.:tongue:

Nen Fiat UNO fährste auch mit 100 gemütlich, ab 180 würde es vorrausichtlich anstrengend werden. ..., bauste nen 6-Zylinder ein, läuft er wieder schön ruhig, aber der Rest macht bei hohen Geschwindigkeiten nich mehr so mit, wie Bremsen, Getriebe und ähnliche Features. Müsstest die ganze Kiste mit passenden Teilen versorgen, das sie dir nicht unterm Hintern zusammenfällt. .

Und so seh ich das bei ner Gitarre auch. So ein Knochensattel, Custom-PU und ne hochwertige Brücke und Mechaniken hat schon was. Aber man muss es nicht unbedingt haben. Ich fahr auch nen 10 Jahre alten Golf und bin glücklich, gibt keinen Grund das ich mir nen Benz oder BMW zulege, weil es mir einfach wurscht ist. Aber trotzdem bekommt meine PRS Seymour Duncans PU's kredenzt, weil die hochwertiger und ausgefeilter sind und der Sound in meinen Ohren einfach besser und charakterstärker ist. Und ich bilde mir ein das sehr gut zu hören bei hohem Output ( Lautstärke).


Das ist doch alles......***

Nochmal:

Gleiche Gitarre, gleiche Einstellung, gleicher Amp, nur lauter!

lauter in der Endstufe, ohne mehr Zerre

für meine Ohren bleibt ein Sound dünn oder fett - unabhängig von der Lautstarke
 
Nö, bin ich nicht von überzeugt, weil sich das Gesamte in deiner Denkweise linear nach oben bewegen müsste, was es nach meinem Verständnis aber nicht macht.

Aber ich denke wir verzetteln uns da ein wenig. Ich wollte eigentlich nur vermitteln, das es durchaus möglich ist, das ne günstige Klampfe mit " hauseigenen" Tonabnehmern, welche meist nicht die Qualität der hochwertigen Tonabnehmer haben, durchaus spielenswert sein kann, aber im anspruchsvolleren Einsatz, nicht die Transparenz und Tonqualität bringen. Da is ja auch nix Schlimmes.

Deshalb sind günstige oderf fast mittelpreisige Gitarren kein Schrott, is halt 2.-3,e Liga und nich Bundesliga oder Championsleague.

Die eigentliche Frage des TE war,ob die günstigen Modelle der namhaften Hersteller was taugen. Und ich sage in der Regel ja, Gurken kannste überall erwischen, im niedrigpreisigen Segment wahrscheinlich eher.

Gibson -Epiphone
Fender -Mexiko-Squier
ESP - LTD
PRS - PRS SE , um mal die zu nennen, welche mir gerade einfallen, alles schon gehabt und nie enttäuscht worden. Natürlich unter dem jeweiligen, der Preisklasse zugeordneten, Kriterium.
 
Meine "sehr günstig" Epiphone SG Gothic hat ihre doppelt so teure Gibson Worn Cherry Schwester mal locker an die Wand gespielt.
Ich hatte mit dem Gitarristen der Band aus dem Nachbarproberaum einen Vergleichstest gewagt, an seinem Amp und Zerrer.
Meine Epi war mit Messingsattel und SH-6 aufgewertet, die Gibson original .
Es waren sich alle anwesenden Personen einig , der Gibson Besitzer hat dann dem Pickup die Schuld gegeben ...:D
Persönlich mag ich, abgesehen vom Klang, den Slim Taper Neck der Epi lieber in der Hand haben, aber das ist ja sehr subjektiv .
Ansonsten ist die Gibson auf keinen Fall eine schlechte Gitarre, ich will da nicht falsch verstanden werden !

Mir hat die Aktion gezeigt ,das billig nicht schlecht sein muß , und Namen keine Wertgarantie sind.
Gerade im Günstig-Sektor lohnt sich das auch mal über den Tellerrand zu schauen ;)
 
deswegen schrob ich 'bei gleichem Amp' nur lauter....
Ich meinte, dass das beschriebene Verhalten wie Durchsetzungskraft, Attack oder auch Kompression mehr durch Amps beeinflusst wird.

Nö, bin ich nicht von überzeugt, weil sich das Gesamte in deiner Denkweise linear nach oben bewegen müsste, was es nach meinem Verständnis aber nicht macht ...
Dem stimme ich zu.
 
...

Ich habe mich in die G5441 in Rot "verliebt". Diese Gitarre sieht einfach wunderschön aus. Ich weiß, das ist nicht die Kategorie, nach der man urteilen sollte. Aber vielleicht ist es ja kein Schrott? Kann man die sich antun, wenn man in Richtung Blues und Metal gehen will? ...
Schöne und gute Gitarre. Man kann mit jeder Gitarre alles spielen. Habe schon mal auf einer B.C.Rich Beast eine Bossanova-Session gespielt. Hat mir nicht die Hände gebrochen und die Welt ist nicht untergegangen.
Wenn dir die Gretsch gefällt, dann kaufe sie.
 
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Meine "sehr günstig" Epiphone SG Gothic hat ihre doppelt so teure Gibson Worn Cherry Schwester mal locker an die Wand gespielt.

Meine "günstige" Gibson LP Studio hat die Epi LP Studio von meinem Schulfreund an die Wand gespielt..das war ein hammer Unterschied...mittlerweile hat er die Epi verkauft und meine LP Studio gekauft (ich hatte 2) - hab eine gegen eine Standard getauscht. Aber Deine Epi war ja aufgewertet, seine Original und mein auch.

Vermutlich liegt also auch viel an den Pickups usw. aber fair finde ich, wenn man original mit original vergleicht und da klang die gibson lichtjahre besser als die Epi.
 
Hi,

also bei Gibson kann man sich fast sicher sein dass da wo Gibson draufsteht, man ein amtiliches Instrument hat.
... mh, halte ich für eine Saga ... "fast" würde ich da etwas deutlicher formulieren ;) ich habe schon etliche Gibsons aus dem "unteren" Segment in der Hand gehabt, die Verarbeitungsmängel aufwiesen, über die jeder China-Gitarrenkäufer nur die Nase rümpfen würde (teilüberlackte Griffbrettränder bis auf die Griffbrettfläche, unsauber eingesetzte Inlays, krumm verschraubte Tuner ... schon Anteile, die eher gen "optische Mängel" deuten, aber in Anbetracht des immer noch vergleichsweise hohen Preises eher inakzeptabel, und KEINE B-Ware trotzdem ...) Also: Gibson nie ohne sorgfältigen Check kaufen, eindeutig keine Marke, die absolut verlässliche Qualität bietet! Sie hat ihren Reiz, keine Frage, aber es gibt auch tote Rüben untern ihnen, und gar nicht mal so wenige ... auch im höheren Preislagen.

Besser (im Sinne von verlässlicher) sieht das bei Fenders Billigtochter Squier aus (auch wenn es da nicht unbedingt Instrumente nach deinem Beuteschema gibt) da stimmt zumindets das Preisleistungsverhältnis nach meiner Erfahrung entweder genau, oder man bekommt sogar freundliiche positive Überraschungen serviert (manche Affinities, natürlich Classic Vibe, und wie ich finde auch die Standard-Serien)

Ibanez war mal (so etwas ab Ende der 70er bis in die frühen 2000er) eine Marke mit verlässlichen Standards/hoher oder zumindest preisangemessener Qualität, inwzischen muss man da leider vor allem im Nicht-Made-in-Japan-Bereich vorsichtiger sein (und das ist ja der "Billig"-Sektor, der bei denen allerdings zeimlich weit hoch reicht ... ), pickelige Lackierungen, üble Einstellungen bei Auslieferung, unschöne Bundierungen ... alles das, was man als Geldausgeber lieber nicht sieht.

Die einzige Marke, die ich kenne, bei der ich noch NIE einen qualitativen Ausreißer beobachtet habe, ist Yamaha, ganz egal, wo die Dinger gerade produziert werden, egal welches Baujahr, egal was sie kosten, ich habe bisher immer zumindest gut spielbare Instrumente ohne verarbeitungstechnische Mängel in die Hand bekommen. Wenn "Marke" überhaupt etwas bedeutet, dann haben die offensichtlich begriffen, was das sein kann :D--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
da klang die gibson lichtjahre besser als die Epi.
:D mal im Ernst, das liest sich schon ein wenig nach Selbsthypnose ... ich kenne da jedenfalls mehr als nur eine Handvoll Gegenbeispiele. Eine Aussage, auf die ich mich verlassen würde und die ich bereit wäre, als schlichte Wahrheit im Raum stehen zu lassen, ist das jedenfalls nicht.--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass man günstig halt öfter kauft und das vor allem der Wertverlust enorm ist in Relation zum Kaufpreis.
... du meinst vermutlich "billig" ("günstig" ist ja an sich schon positiv)? Aber nein, das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Was sich rächt sind Käufe in Eile, wenn man kein ausgebildetes Gespür für die Instrumente hat, die einem wirklich liegen. Farb/Form-Entscheidungen sind bei Gitarren zwar schon irgendwie legitim, aber Haptik und Klang sind für ein Werkzeug eben extrem wichtig. Und zum Thema Wertverlust: hast du schon mal Gibson-high-End-Besitzer beim Verkauf jammern hören? Die absolute Verlustsumme ist da gravierend höher als bei cheapo-Gurken ... und bei mit Bedacht ausgesuchten Cheapos im Gebrauchtsektor lassen sich gar bessere Ergebnisse erzielen, während auch gebrauchte teure Gitarren in der Regel ein paar Jahre "reifen" müssen, bevor der Markt mehr hergibt ...
 
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Meine "günstige" Gibson LP Studio hat die Epi LP Studio von meinem Schulfreund an die Wand gespielt.......
.

Ja ich würd´s auch gerne mal hören. :) Hört sich eher nach nem Tagtraum an.
 
Naja,
das kann schon sein mit der Epiphone. Richtig gute Modelle gibt's da auch. Aber in der Regel hat man mit einer Studio schon eine sehr gute Gitarre, die (i.d.R.!) schon berechtigter Weise was teurer ist. :)
 
Meine "günstige" Gibson LP Studio hat die Epi LP Studio von meinem Schulfreund an die Wand gespielt..das war ein hammer Unterschied...mittlerweile hat er die Epi verkauft und meine LP Studio gekauft (ich hatte 2) - hab eine gegen eine Standard getauscht. Aber Deine Epi war ja aufgewertet, seine Original und mein auch.

Vermutlich liegt also auch viel an den Pickups usw. aber fair finde ich, wenn man original mit original vergleicht und da klang die gibson lichtjahre besser als die Epi.


Original gegen Original, damit kann ich dienen.
Ich besitze seit langem die Epi LP Standard und seit ein paar Wochen eine Gibson LP Studio Worn Brown, beide Gitarren sind im Originalzustand .
Ich schildere mal kurz meine Eindrücke :
Die Epi klingt fett, drückt ziemlich, sehr gutes Sustain und für ein 300€ Instrument(mein Kaufpreis seinerzeit) ist das schon klasse .
Die Pickups sind ok, die Verarbeitung und Bespielbarkeit sehr gut.
Die Gibson klingt luftiger, sehr gutes Sustain die Akkorde sind feiner gezeichnet, sehr gut auflösend.
Die Pickups sind besser, die Verarbeitung ist sehr gut, die Bespielbarkeit für mich noch etwas besser als bei der Epi .
Bessere Pickups in die Epi zu bauen ist bestimmt eine gute Lösung, ich überlege mir das ernsthaft.
Dann hätte ich zwei super Gitarren :).
 
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Ja ich würd´s auch gerne mal hören. :) Hört sich eher nach nem Tagtraum an.

kannst du unter anderem auf YT bei session music - der verkäufer sagt im prinzip das selbe - seine eindrücke konnten wir beim test voll teilen.

die akkorde im highgain waren bei der epi viel matschiger, einzelne noten dumpfer - besonders beim halspickup. bei der gibi konnte man sogar offene akkorde im high gain anspielen und sie waren deutlich erkennbarer, luftiger...und die bespielbarkeit auch besser.

was wir an der epi etwas besser fanden, war das griffbrett...das war etwas "glatter" - besser zum sliden.
 
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... ich vertraue bei sowas nur noch guten Aufnahmen unter bekannten und gleichen Bedingungen. und ich kann dir versprechen, so mancher Blindtest verblüfft da auch erfahrene Spieler. High gain ist aber eh so eine Sache, wenn es um Gitarren und ihre Fähigkeiten geht, ich kenne viele Leute, die da die Grenze nicht spüren, ab der eh kein Mehr an Druck mehr zu erwarten ist, aber ich schweife ab ... :D

PS: es gibt übrigens noch einen fiesen Effekt, der sich fast überhaupt nicht eliminieren lässt, der aber Vergleichstests beeinflusst: ein Spieler passt sich, unbewusst in der Regel, an das Instrument und seinen Output an, aber auch an die Erwartungen, die er damit verbindet.
 
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ja deswegen schrieb ich SOGAR im high gain....auchwenn es vll für einige ein mysterium sein wird, die gibi klang besser.

Oh es war sogar eine "teurere" Epi, als die Studio:

 
Meine "sehr günstig" Epiphone SG Gothic hat ihre doppelt so teure Gibson Worn Cherry Schwester mal locker an die Wand gespielt.

oh Gott, sorry Herzmusik, habe das falsche Zitat genommen, wollte eigentlich das obige in das Reich der Tagträume verbannen, nicht deins. Oje. Peinlich. :redface:
 
Einfach weil ich die gleichen Erfahrungen gemacht habe. Eine Standard-Epiphone schon mal gar nicht...
Und ich habe hier eine, die ist nach allen möglichen upgrades (Pickups, Bridge, Mechaniken, Sattel usw.) immernoch nicht klanglich an meiner G. Worn brown dran.
 
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