"Frustgeplagter" sucht Gitarre + Amp für soliden "Neu"-Anfang - max. 1.500€ Budget

  • Ersteller FeelsLikeEternity
  • Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nein zweikanalige Röhrenverstärker sind zu Hause nicht zu laut. Warum wird das hier dauernd behauptet....
 
Nein zweikanalige Röhrenverstärker sind zu Hause nicht zu laut. Warum wird das hier dauernd behauptet....

Hi schmendrick, ich mal wieder - und wie üblich mit einem Widerspruch :D

Wohnst du in einem gemütlichen Einfamilienhaus?
Man kann einen Röhren-Amp natürlich auch leise einstellen - aber dann ist selbst der Klang aus meiner 50 Euro Behringer-Transe besser.
Vor allen Dingen clean find ich's leise bei Röhren-Amps ziemlich leblos.

Mein Peavey Classic 30 ist auch mir selber zuhause VIEL zu laut, wenn ich das Clean-Volume halb aufdrehe - und meine Nachbarn kommen spätestens nach 10 Minuten mit Teer und Federn auf einen launigen Plausch vorbei :(
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich hab einen 1 Watt Röhren-Amp, der klingt auch leise schon ganz gut. :D
Deshalb hab ich dem Threadersteller auch empfohlen, dass er sich ggf. zwei Amps kauft, einen für zuhause, einen für Gigs/Proben, beide könnte er auch über die selbe Box spielen.
 
Also wieder mal zwei Meinungen. :) Mein Vollröhrenamp mit 50w klingt bei Zimmerlautstärke sehr gut. Ich meine... Kauft ihr euch zum Musikhören bei Zimmerlautstärke auch einen kleinen Kasten extra oder nehmt ihr die normale Stereoanlage ?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich werf hier nochmal 'ne Hagström Pat Smear ins Rennen, Holzauswahl wie bei ner Les Paul, Form in Richtung SG, auf jeden Fall Rock'n'Roll und preislich bei 600,-€. Bleiben noch 900,- für nen Amp. Da schlag ich mal den Laney Ironheart vor. Mit dem 60Watt Top und der dazugehörigen Box bist du preislich knapp im Limit. Ich spiel das 120Watt Top Zuhause an ner 2x12 und hab keinerlei Lautstärkeprobleme. Mit seinen drei Kanälen ist der Ironheart sehr flexibel von Clean bis Heavy. Ist dann insgesamt zwar die finanzielle Oberkante die du hier angegeben hast, aber ich denk damit bist du wohl gut aufgestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Peavey Classic 30 ist auch mir selber zuhause VIEL zu laut, wenn ich das Clean-Volume halb aufdrehe - und meine Nachbarn kommen spätestens nach 10 Minuten mit Teer und Federn auf einen launigen Plausch vorbei :(

Zum Glück kommt ja der Peavey Classic 20 Micro Head, der kann auf 5 und 1 Watt gedrosselt oder komplett ohne Cab gespielt werden. ;-)
 
@FeelsLikeEternity :
Ich würde dir empfehlen, dir zu allererst eine gewisse Grundkenntnis über E-Gitarren, Amps, Pedale anzueignen. Das geht entweder über jahrelanges Testen, Lesen und Fachsimpeln - oder per Crashkurs bei thomann: https://www.thomann.de/de/onlineexpert.html
Such dir die passenden Kategorien raus, und lies dir das ein oder andere bei einem Bierchen durch. Anschließend kannst du dir direkt bei thomann die Soundbeispiele verschiedener (typischer) Gitarren und Amps anhören, die sind durch gleiches Aufnahmeequipment relativ gut vergleichbar.

Dieses Grundwissen kannst du dann in Gitarrenläden in der Praxis erweitern. Vielleicht kennst du ja den ein oder anderen Gitarristen, der sich gut auskennt, der mit dir in den Laden geht.
So wie ich deine Musikvorlieben einschätze, wird zu ~ 90% der Tonabnehmer am Steg genutzt. Die Melody Maker wäre auch meine Empfehlung mit P90ern gewesen (Green Day), bei Humbuckern ist die Auswahl riesig.

Du kannst ja nach deiner Online-Recherche bei thomann hier posten, welche Gitarren dir besonders optisch und soundmäßig gut gefallen haben, dann kann man dir sicherlich gute Empfehlungen in dieser Richtung geben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Hab den Thread gerade erst entdeckt und möchte dir auch den ein oder anderen Ratschlag geben, da du mit Blink 182, Sum 41 und Green Day so einige meiner Jugendhelden anspichst.
Gerade Green Day und Sum 41 haben ja im Laufe ihrer Kommerzialisierung auch soundtechnisch einiges an Wandel erlebt. Sprich es wäre schon Mal gut zu wissen ob du eher auf den Dookie Sound oder das was dann mit der Warning anfing, und bei der American Idot meines Erachtens nach seinen Höhepunkt gefunden hat, stehst. Selbiges bei Sum 41 - All Killer No Filler ist ein anderer Schuh als das was dann ab der Chuck so losging.
Ich habe selber jahrelang in ner Ska-Punkrock Band gespielt und einiges an Equipment durch, spiele selber auch gerne in Drop D und geb dir jetzt einfach Mal meiner subjektiven Meinung nach ne Empfehlung:

1. Amps - schau dir die Kisten von Orange an. Als Out of the Box Lösung wäre meine Empfehlung für dich dieses Bundle:

[/URL]​

Ich selbst spiele nen Dual Terror an ner Orange PPC112. Allerdings mit Bodentretern davor um die höheren Gaingefilde besser bedienen zu können. Das ist m.E.n. auch der flexiblere und bessere Ansatz aber eben auch sehr viel kostenspieliger. Der TH30 ist vom Voicing her fast ein one-Trick-Pony und gibt dir genug Möglichkeiten. Der Clean-Kanal bekommt schnell etwas Grit, gerade bei Tonabnehmern mit etwas mehr Output, aber das ist a) so gewollt oder b) durch leichtes zurückdrehen des Volumepotis an der Gitarre kein Problem.

Die Harley Benton ist ne richtig gute Box fürs Geld, kommt bei weitem nicht an die PPCs ran, ist aber eben auch nen Tacken günstiger. Sowohl die PPCs als auch die Harley Benton sind preiswert im wahrsten Sinne des Wortes.

Wenn du eigentlich lieber nen Combo haben möchtest weil dir das zu blöde ist mit der Rumschlepperei, derzeit ein Schnäppchen:

[/URL]​

Kostet sonst 744€ und ist für deine Zwecke auch mit nur einem Lautsprecher völlig ausreichend.

2. Gitarre - nimm ne Strat. Ich habe mit ner SG angefangen, hin zur Paula, Music Man und bin nun bei ner American Standart mit SSS (also an allen Positionen Singlecoils) Bestückung gelandet. Und ja, ich spiele damit auch Drop Tunings. Drop C ist da zugegebenr Maßen grenzwertig, aber man kann die Tonabnehmer später auch tauschen oder sich für eine HSS (also ein Humbucker an der Bridge und zwei Singlecoils) entscheiden.

Empfehlen würde ich dir die hier:

[/URL]​

oder die hier:

[/URL]​

Das sind meist richtig gute Gitarren. Du musst halt schauen ob dir die Teile grundsätzlich liegen.

Soweit erstmal, reicht ja auch :).
 
Wo der TE doch die ganze Zeit von Green Day und Sum 41 redet:
Sowohl Billie Joe Armstrong als auch Deryck Whibley haben ihre eigenen Signature Modelle - eventuell wäre das ja mal eine Überlegung Wert ;)

Hat denn dazu schon jemand Erfahrungen? Also mit Signature Gitarren? Denn die sind mir natürlich auch ins Auge gefallen, aber die meisten sind doch recht "billig" im Preis was einen dann ja doch skeptisch werden lässt. Und wo liegen denn da die auffälligen Unterschiede zwischen der Original die Deryck zbs nutzt und der Signature, wenn man laut vielen Meinungen hier fast dasselbe Soundergebnis für deutlich billiger bekommt?
 
Emi, ich finde, dass deine Empfehlungen zwar gut, aber zu teuer sind, da ist er (meiner Meinung nach) unnötig weit überm Budget, wenn er das Orange Thunder Bundle nimmt und dann die zweite Gitarre, die Du empfohlen hast.
Und wie Du schon sagtest: Du hattest erst einige andere Gitarren und dann kam die Strat, er kann auch erstmal andere Modelle spielen, nicht jeder Gitarrist findet auf Anhieb eine Gitarre, die er für immer spielen wird.
Ich spiele jetzt seit knapp vier Jahren Gitarre und bin mir nicht sicher, ob ich jede meiner sechs Gitarre auf ewig behalten werde.
Zumal ich denke, dass er kein fast 750€ Topteil braucht, Du musst mal bedenken, dass wir hier nicht von einem Semi-Profi sprechen, der es dicke im Geldbeutel hat.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Hat denn dazu schon jemand Erfahrungen? Also mit Signature Gitarren? Denn die sind mir natürlich auch ins Auge gefallen, aber die meisten sind doch recht "billig" im Preis was einen dann ja doch skeptisch werden lässt. Und wo liegen denn da die auffälligen Unterschiede zwischen der Original die Deryck zbs nutzt und der Signature, wenn man laut vielen Meinungen hier fast dasselbe Soundergebnis für deutlich billiger bekommt?
Meist sind die Gitarren, die die Profis mit nem großen Namen benutzen, Gitarren, die einen reellen Wert von locker 2000€ aufwärts haben, die Profis kriegen die aber teilweise eher nachgeschmissen, weil die Firmen mit dem Namen auf den Gitarren Geld machen.
Dass manche Signature-Serienmodelle nicht viel mit dem Original zu tun haben, dürfte dann klar sein. :D
Da werden im Vergleich zum Original dann etwas andere Hölzer verwendet, andere Hardware und meist wird das Original viel perfekter gebaut und abgestimmt, man möchte ja den Endorser nicht vergraulen. Und im Falle von Gibson werden die Originale dann auch z.B. im Werk in den USA gebaut.
Aber in einigen Fällen werden die Originale auch 1:1 nachgebaut, was man dann an einem Preis von 3000€, oder mehr erkennen kann. :D
 
Es macht natürlich mehr Spaß wenn man so wie die "großen" klingt.
Den Klang erzeugst du. Die Gitarre und der Amp helfen dir nur dabei. :rolleyes:

Mein Rat: geh in den Laden und nimme alle Gitarren in die Hand. Die, auf der du am besten zurecht kommst, sollte es sein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
7000€? :eek:
Ich bin jetzt 52, mache seit vielen Jahren Musik, ich würde es als Rock/Bluesrock bezeichnen, also nicht unbedingt Kaffeehausmusik. Ich bilde mir ein, nach all den Jahren das passende Equip beisammen zu haben und für alles gerüstet zu sein.
Gitarre (Fender Strat)- 1100€
Backup (Fender MexStrat) 500€
Amp alter Fame Studio (ich habe nie einen besseren gefunden für meine Soundvorstellungen) 500€
Effekte (Overdrive, Flanger/Chorus, Fuel Tank- alles TRex, also nicht billig, Delay TC Electronics), insgesamt 500€
Kabel, Koffer, Ständer usw.. 300€

bin ich bei ca. 3000€. Die GAS-Gitarren hab ich weggelassen. :D wie kommt man auf 7000€? Da ist die PA mit drin?
Dieser post soll nicht als Besserwisserei verstanden werden, sondern nur unseren Frustgeplagten in Bodennähe bringen.
Ach und nochwas: ICH habe noch nie eine 2x12er Box gebraucht, für Proben reicht ein Combo mit 1x12 bei 30W dicke aus, bei Auftritten wird er eh in die PA gespeist. Das ist dann wohl eher eine Geschmackssache und nicht zwingend erforderlich.
Wenn ein Schlagzeuger einen 30W-Vollröhrenamp übertönt, dann ist das schon gesundheitsschädlich, kauft ihm ein paar schicke Hotrods. ;)

Mache Cover Rock mit Band und spiele ca. 15-25 Auftritte pro Jahr. Nachfolgend meine wesentlichen Brocken:

- H-S-H Warmoth Gitarre: 2.500 EUR (ist für mich keine GAS-Gitarre, sondern zentrales Arbeitswerkzeug)
- James Tyler Variax Gitarre: 1.200 EUR (fungiert auch als Backup)
- Marshall JVM410 Head: 1.250 EUR
- zwei 2x12er Boxen (open back / closed back - je nach Lokation): 1.000 EUR
- Multi-FX Gerät und Midicontroller: 500 EUR
- einige Kilometer an Kabel: 250 EUR
- Radial DI-BOX und Amp-Mikro zur Abnahme: 250 EUR
- sonstiges Kleingeraffel (Boxenständer, etc.) 100 EUR
------------------------------------
= ca. 7.000 EUR

Das ist meine Definition von "Bodennähe". Wenn Du eine andere hast, dann ist das fein, aber halt eben nur eine andere, die nicht besser oder schlechter ist :D

Grüße aus Franken - wolbai
P.S.: bin 54 und bilde mir ebenfalls ein "nach all den Jahren das passende Equipment beisammen zu haben und für alles gerüstet zu sein" :D
 
Klingt vernünftig und passend, Einsparpotential ist für Leute, die weniger ausgeben wollen trotzdem vorhanden, ohne groß an Qualität zu verlieren.
Eine 2. Box braucht nicht jeder und bei den Gitarren kann man sehr viel günstiger wegkommen, wenn man will.
Die Warmoth würde mich interessieren, ist die irgendwo im Forum zu sehen?
 
Ich bin jetzt keiner der tolles live Equipment brauch, spiele noch nicht so lange bzw gut, aber zu dem "gleich" richtig kaufen kann ich meine Erfahrung einbringen.

Mein Equipment:
Gibson Les Paul studio
Orange th30
Blackstar htv112

In Summe sind es die 1500€

Zuvor:
250€ Klampfe VGS
~100€ China Modeller Amp ( NuX )

Unterschied sind Welten und es macht einfach extrem viel mehr Spaß

Hätte ich die 350 € für was richtiges investiert hätte ich statt der blackstar Box gleich die Orange ppc212 ( nicht das die Blackstar schlecht ist, aber die Orange hat mich beim testen doch noch ein gutes Stück mehr überzeugt)
Sprich das Geld für das Anfänger Equipment ist weg und kommt nicht mehr wieder ( den amp habe ich für 20€ losbekommen 80% miese )
Da du ja kein kompletter Anfänger bist der noch nicht weiß ob er dabei bleibt, Kauf nichts Halbes sondern das was dir Gefällt und wenn dein jetziges Budget nur für die gitarre reicht die du willst dann Kauf die und spare dir ein neues Budget an für den Amp den du wills
 
Klingt vernünftig und passend, Einsparpotential ist für Leute, die weniger ausgeben wollen trotzdem vorhanden, ohne groß an Qualität zu verlieren.
Eine 2. Box braucht nicht jeder und bei den Gitarren kann man sehr viel günstiger wegkommen, wenn man will.
Die Warmoth würde mich interessieren, ist die irgendwo im Forum zu sehen?

Gitarren sind i.d.R. die Treiber, die das Budget nach oben ziehen (von High End Amps ala Diezel, etc. einmal abgesehen). Da kann man sicher auch etwas passendes finden was etwas günstiger ist. Die Gitarre selbst ist für mich jedoch der wichtigste Wohlfühfaktor meines Equipments. Habe deshalb auch eine Warmoth nach eigenen Wünschen, Bedürfnissen zusammengestellt.

Warmoth ist sicher Geschmacksache, hat aber eine extrem breite tonale Qualität, die ich für meine Mucke brauche (das gleiche gilt auch für den Amp). Die Pickups, Pickupschaltungen, kombiniert mit der Holzauswahl ergeben eine klanglichen raum zwischen Stratocaster und Gibson Les Paul. Neu und nicht im Review enthalten ist ein TREMOL-NO System, was mir bei manchen Songs sehr hilft Country-Licks, Unsison richtig intoniert zu spielen. Hier mein Review:

https://www.musiker-board.de/thread...-persönliche-erfahrungen.566189/#post-6875112

Grüße aus Franken - wolbai
 
Bein manchen Beratungsthreads frage ich mich schon ... Jemand mit einem Budget von dezidiert 1500.- frägt nach und hier wird herumschwadroniert von Gerätschaften von 3000.- bis 7000.-.
Also ganz normal find' ich das nimmer :confused:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Bein manchen Beratungsthreads frage ich mich schon ... Jemand mit einem Budget von dezidiert 1500.- frägt nach und hier wird herumschwadroniert von Gerätschaften von 3000.- bis 7000.-.
Also ganz normal find' ich das nimmer :confused:
Dann schlag Du mal was vor. ;)
 
Dann schlag Du mal was vor.
Gerne.

Eine E-Gitarre die richtig gut klingt, aber nicht Unmengen kostet. 700 bis maximal 1.000€ würde ich allein für die Gitarre ausgeben wollen.
http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/...ightburst-Highgloss-Finish/art-GIT0024171-000

Einen Verstärker der nicht nur im Wohnzimmer anstaubt, sondern den man auch gut und gerne live nehmen kann.
http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/...beMeister-18-Twelve-Combo-/art-GIT0030645-000
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Dumbledore hat gesprochen. :opa:
Die Godin hatte ich ganz vergessen, die ist auch noch ziemlich interessant. Jedoch glaube ich, dass der Tubemeister nicht ganz den Geschmack treffen wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben