Vintage Thomas Blug signature Stratocaster

  • Ersteller dertimbo
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Ich würde mir einfach mal gebrauchte Classics und Classic Player anschauen... Vorher mal im Klaren werden, was dir wichtig ist: Dünne Bünde, Medium-Jumbos... Die Classics sind echt vintage - orientiert... Das bekommen die CVs aber ebenso gut hin. Anspielen...

Edit:
Bei den Kleinanzeigen ist grad eine für 430,- drin. Das ist ein guter Preis!
 
Ich war heute beim lokalen Musikgeschäft. Die hatten 2 normale Vintage-Blug da und eine Blug "Flower-Power-Hendrix" Vintage.

Ich hatte bereits vor einigen Jahren eine "Blug" Vintage in den Händen und fand sie ganz furchtbar.

Weil mir mein Bassist, der gut bekannt ist mit dem dortigen Gitarrenverkäufer, in den Ohren lag, bin ich also heute dahin.

Mein Tip an all jene, die die "Papp-Version" von vor 4 Jahren mal in den Händen hatten: Einfach mal die neuen probieren, es sind richtige Gitarren!!!!

Interessanterweise waren alle drei doch einigermaßen unterschiedlich. Gemeinsam war den Klampfen, dass der Charakter soundlich schon eher in "rund und alt" geht, aber trotzdem sehr Strat-typisch ist. Die Kondensatorschaltung am Vol.-Poti macht selbst bei Brett-Zerre ein schönes, anzerrendes fast-clean möglich.

Die Hälse sind mitteldick, mal mehr mal weniger. Mir waren alle etwas zu dick, aber ich habe mich nach ca. 20 min. Spielen ganz gut dran gewöhnt.

Das Vol-Poti ist seeehhr leichtgängig (Fade-In freundlich), die Dummy-Coil arbeitet wie erwartet, aber nicht so effektiv, wie ein Humbucker.

Das Vibratosystem arbeitet ausgesprochen gut.

Eine Fender American Standard war im Vergleich, straffer, bassärmer, schlanker. Der Hals gefiel mir besser, ansonsten würde ich keinen wirklichen Qualitätsunterschied ausmachen.

Also, alle die interessiert sind bzw. von der ersten Serie abgeschreckt waren: Check it out!!!

LG Jörg
 
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Es gibt aber verschiedene Versionen von der bunten Blug-Hendrix-Strat.
Einmal die hochwertigere, die von einem Künstler handbemalt wurde und dann die normale Version von der Stange.
Die handbemalte ist auf eine bestimmte Stückzahl limitiert gewesen.
 
Ich kann Jörg's Meinung voll unterschreiben.

Bin öfters bei T. und fast jedesmal habe ich die Blug angespielt, die hat schon ein besonderen Charakter, Volume Poti ist genial, Rest der Schaltung würde ich austauschen. Hals gefällt mir auch sehr gut, nach kurzen Schreck hat man sich gut auf den dicken Prügel eingespielt.
Das Aging sieht fürchterlich aus, und Quallitätstreuung ist auch vorhanden (habe schon etliche angespielt und paar Nieten waren auch dabei).
Trotzdem würde ich die Blug jeder Roadworn vorziehen und das nicht nur wegen Preis.
 
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Hab beide Modelle hier und bin Top-zufrieden! Und erst Recht nachdem ich kürlich wieder mal einige "Original"-Fender Strats von meinen Gitarrenkollegen bei diversen Proben und im Studio gehört habe: die sind gegen die Vintages einfach nur plingelig dünn.......................... :ugly:
 
Nach meiner Erfahrung kann man bei nahezu keiner Strat ein Pauschalurteil über ein Modell abgeben - die Serienstreuung ist einfach zu groß. Da hilft nur testen und vergleichen. Du kannst eine richtig gute Roadworn neben einer "toten" AM-Standard im Laden hängen haben und selbst bei Customshop - Modellen gibt es Ausreißer nach oben und unten. Daher würde ich niemals eine Strat kaufen, ohne sie angespielt und verglichen zu haben.(Eigentlich gilt das für jede Gitarre bis hin zu PRS, Ernie Ball etc.) "Meine" Strat habe ich erst nach einer Vielzahl von Tests und Umwegen gefunden - zwei Mal hatte ich Kompromisse mit gebrauchten Modellen gemacht, die ich ohne Wertverlust wieder verkaufen konnte. Ich werfe übrigens auch mal Alternativen wie eine alte Tokai-Strat (mit Glück bei knapp 500,- zu bekommen und Wert wird zumindest gleich bleiben, vermutlich aber steigen) oder ähnliche alte Japan-Klone ins Rennen.
 
Hab beide Modelle hier und bin Top-zufrieden! Und erst Recht nachdem ich kürlich wieder mal einige "Original"-Fender Strats von meinen Gitarrenkollegen bei diversen Proben und im Studio gehört habe: die sind gegen die Vintages einfach nur plingelig dünn.......................... :ugly:

Also das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gerade die USA Standards liegen in der Verarbeitung und auch der Haptik schon ein, zwei Klassen über der Vintage. Ich habe auch noch eine V6 zu Hause, dabei fällt mir immer wieder auf, dass die Wilkinson PUs der V6 einen weitaus höheren Output haben als die SCs einer "normalen" Strat und irgendwie immer eher rockig sind. Klar, stellt man den Amp auf die V6 ein und wechselt dann zu einer anderen Strat klingts aufgrund des niedrigeren Pegels logischerweise erst mal dünn. Aber, stell mal den Amp richtig auf die outputschwächere PUs ein, dann geht die Strat-Sonne auf! Für mich geht die V6 da eher etwas in Richtung einer Humbucker Gitarre, mir klingen die billigen Wilkinson generell zu wenig nach echter Strat.
 
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Ich sag ja, das die Vintages gut fett klingen :great: Mit herkömmlichem "Stratsound" haben die nicht viel gemein. klingen eher nach "gepimpten" Strats mit Texas Specjials oder ähnlichen PUs aufgerüstet.

Und ja, ich hab in meinem gitarristenleben (ca. 30 Jahre jetzt) etliche Original-Fender selbst besessen. Besseres als die Vintage-Modelle hab ich noch nicht gespielt :eek:. Ich red allerdings von den Thomas Blug Modellen und nicht den "normalen" V6. Die haben schon nen ganz anderen (dünner) Hals, vom Body-Holz ganz zu schweigen.

Im Übrigen mag ich die Wilkinson PUs (auch die Humbucker), gerade auch deshalb, weil die eben NICHT schrängelig dünn bzw. harsch o.ä. in den Höhen klingen. Ich hab auch in meinen Vintage V100 LesPauls die Seymour Duncan und DiMarzio PUs wieder rausgeschmissen und die originalen Wilkinson PUs wieder rückgebaut. Die tun es einfach :great:
 
Die haben schon nen ganz anderen (dünner) Hals, vom Body-Holz ganz zu schweigen.

Ja, der Hals ist unterschiedlich, der der normalen V6 ist so ziemlich ein Fender Standard C. Unterschiedliches Holz? Sicher? Die normale V6 distressed hat "Korpus: Amerikanische Erle", bei der Blugocaster gab es schon immer seltsamerweise zwei Angaben, Thomann sagt "Erle", Justmusic sagt "Linde". Aber dass das Holz hochwertiger sein soll habe ich nirgends gelesen.

Sorry, aber gerade im Vergleich mit anderen PUs / Strats kann ich mit den Wilkinson praktisch gar nichts anfangen, die klingen für mich einfach billig. Da drehe ich lieber bei typischen Strat-SCs am Amp Gain oder Volume etwas höher und falls die Höhen zu viel sind an der Gitarre Volume oder Tone etwas zurück.
 
Leute, das geht mir hier zu sehr in die Geschmacksrichtung.

Was hier eigentlich wichtig ist, ist das es irgendwann eine Entwicklung der Blug Vintage von Pappe zu einer echten Gitarre gegeben hat.

Ob die jetzt besser, gleichwertig oder schlechter ist als eine Fender ist reine Geschmacksache. Und für Aussagen, die pauschal preiswerte Gitarren als minderwertig abstempeln, habe ich kein Verständnis. Dazu kenne ich zu viele schlechte teure Geigen und etliche gute günstige...
 
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Ob die jetzt besser, gleichwertig oder schlechter ist als eine Fender ist reine Geschmacksache. Und für Aussagen, die pauschal preiswerte Gitarren als minderwertig abstempeln, habe ich kein Verständnis. Dazu kenne ich zu viele schlechte teure Geigen und etliche gute günstige...
Über die verwendeten Teile und Materialien kann man ja noch diskutieren, aber die Fertigungsqualität ist manchmal besser von Ost als von West. Ein Customshop wird sicherlich noch mehr Augenmerk auf die einzelne Gitarre legen, aber ob die Gitarre nun von schlecht bezahlten Chinesen in einer schlechten Fabrik, die aber von der Kultur her eine andere Arbeitseinstellung haben, oder von Amerikanern in einer guten Fabrik gebaut werden, das macht glaube ich schon lang keinen Unterschied mehr.
 
*seufz* Wo habe ich denn irgendwo etwas pauschal über billige Gitarren gesagt? Dass die Wilkinson PUs billig sind ist ein Fakt und keine Bewertung, die findet man schon in Strats der 100€-Klasse. Und für mich klingen sie ja auch so, ja, das ist wiederum eine Meinung. Ich hatte mal eine meiner Blugocasters an meinen Gitarrenlehrer verkauft, der fand die Substanz der Gitarre gut, hat aber sofort die Wilkinsons gegen Häussel (!) wechseln lassen und war mit der Gitarre für den Gesamtpreis dann sehr zufrieden (allerdings war er auch immer knapp bei Kasse). Dummerweise wird bei einem PU-Wechsel aber eben auch der Bukka-Switch für den Dummy-Coil nutzlos, da letzterer eben nicht mehr zu den neuen PUs passt. Dann rückt die Blugocaster aber eben auch wieder näher an die normalen V6 Modelle

Wie gesagt, ich hatte schon mehrfach Blugocasters, drei oder vier Exemplare, aber keine hat mir auf Dauer zugesagt. Deswegen meine Frage woher ihr die Info habt, dass sich da irgend etwas bei der Produktion geändert hat? Davon habe ich nämlich sonst nirgendwo etwas gelesen oder gehört, genauso wenig wie das das Korpusholz irgendwie anders als bei den andern V6. Die Antworten darauf wären ja ganz interessant für alle, denen die Wilkinson auch nicht zusagen.
 
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Und daraus leitest du
Und für Aussagen, die pauschal preiswerte Gitarren als minderwertig abstempeln, habe ich kein Verständnis.
ab? Mir das in den Mund zu legen ist einfach nur falsch :mad: . Ich habe nirgendwo etwas von "minderwertig" gesagt. Ganz im Gegenteil finde ich es gewagt, jegliche Unterschiede zwischen einer 400€ und einer 1400€ Gitarre zu negieren. Ich hatte, wie gesagt, schon einige Exemplare von beiden Modellen, und gerade in Haptik und -nenne es meinetwegen Detail- - Verarbeitung bemerkt man die jeweilige Preisklasse sofort. Klar darf einem die Blugocaster gefallen, aber man sollte bei Vergleichen auch mal die Kirche im Dorf lassen.

Und, um zurück zu Thema zu kommen: Wie gesagt interessiert mich immer noch, ob jemand wirklich mal die Blugocaster mit den "normalen" V6s verglichen hat und was dazu sagen kann.
 
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....ich hatte die V6 mit Squier VM verglichen, da war die Vintage klar besser vom Sound. Aber das bringt wohl nicht weiter...
 
Bei den Kleinanzeigen ist grad eine für 430,- drin. Das ist ein guter Preis!

Inzwischen gibts die auch neu für diesen Preis. War im März als du das gepostet hast stellenweise aber bei 520,- oder so, ich weis.

https://www.music-station.eu/vintage-thomas-blug-v6mrtbg.html

hier gäb es eine B-ware für 399,-

https://www.musikhaus-korn.de/de/vi...omas-blug-signature-b-ware-e-gitarre/pd/78132

Und sonst überall kostet sie jetzt 479,-

https://www.thomann.de/de/vintage_icon_v6mrtbg.htm

Allerdings bezweifel ich das der TE hier überhaupt noch mitliest, denn er war seit 4 Tagen nach TE (mitte März) nicht mehr hier im Board.
 
Nee, nicht wirklich. :) Die Specs der verschiedenen V6 sind zwar generell nicht ganz einfach zu ermitteln, zu fast jedem Modell findet man beispielsweise zum Korpusholz unterschiedliche Angaben, aber generell scheint mir der Preis der verschiedenen Modellen eher von den Besonderheiten (Bukka & Abschirmung bei der Blug, Distressed bei den V6 Modellen, Lackierung (Unin-Jack) etc.) bestimmt zu sein. Deswegen vermute ich eher, dass der Rest gleich ist. Ich besitze, wie gesagt, gerade eine Vintage Icon V6HMRSB, die dürfte dann vermutlich bis auf den Hals und die Verdrahtung etc. identisch zur Blug sein, vermute ich zumindest. Ist irgendwie alles ziemlich undurchsichtig bei Vintage.

Edit: Alles wird teurer, vor 1 bis 1,5 Jahren war die Blug gebraucht noch für ~300€ zu bekommen, Neupreis war glaub ich auch um die 379€ / 399€. Aber diese Preissteigerung betrifft ja praktisch durchgehend alle Marken.
 
Wer sich den Schuh anzieht...

Meine Aussage bezieht sich auf die in einigen Beiträgen mitschwingenden Botschaften, die wiederum genau das bedeuten sollen.

Aber ich merke schon, es ist wieder einer der Threads, die ich eher nicht weiter verfolge. Bye...
 
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Ich hab auch einige "Billiggitarren" mit Wilkinson PUs hier rumstehen, das sind aber andere PU's als in den Vintage-eigenen.

Davon ab: wenn selbst Profis wie die Quireboys oder Neil Taylor (Gitarrist bei Robbie Williams/Chris de Burgh etc.) unmodifizierte Vintage-Modelle spielen (und von Neil Taylor weiss ich das definitiv, weil ich mit ihm gespielt und gesprochen habe), können die wohl nicht so schlecht sein :m_git2:
 
Also das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gerade die USA Standards liegen in der Verarbeitung und auch der Haptik schon ein, zwei Klassen über der Vintage.

Sehr richtig. Die American Standard muss oft als Prügelknabe herhalten, wenn eine mid- oder low-budget Gitarre gehyped werden soll.
Die Blug Strat ist in ihrer Preisklasse okay, wenn man das künstliche Aging mag und sie daher den Squier Classic Vibes oder Vintage Modifieds vorzieht,
aber die American Standard in allen Bereichen besser.

...mir klingen die billigen Wilkinson generell zu wenig nach echter Strat.
Ich finde, die Marke Wilkinson wird in letzter Zeit richtig verramscht, da jede billig-Klampfe, teils schon ab 100€ damit wirbt, irgendwas
von Wilkinson an Bord zu haben.
 

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