Welche Saitenstärke für welches Tuning und welche Gitarre?

  • Ersteller AWESOM-O
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Als erstes empfehle ich niemals zwischen E und C oder tiefer hin und her zu stimmen, zwischen E und Es ist in Ordnung, ebenso, wie E und Drop-D. Aber nicht zwischen E und tieferen Tunings, nicht dass Du das vorhattest.
Bei Standard-C könntest Du dann z.B. auf Drop-B tunen, aber großes Umstimmen ist da eher nicht drin.
Es gibt von D'Addario einen Satz mit 12-60, der ist für Standard-C ausgelegt, da musst Du also nur die Kerben vom Sattel weiten und die Intonation an der Brücke einstellen.
 
Alternativ funktionieren für mich auch die Not Even Slinkys von Ernie Ball in C-Standard bei 24.75er Mensur noch ganz gut. Saitenstärken sind allerdings grundsätzlich immer Geschmackssache. Was für den einen funktioniert kann für den anderen schon wieder viel zu labberig oder auch zu straff sein. Hier hilft eigentlich nur ausprobieren und auf das eigene Spielgefühl vertrauen ;)

Allerdings muss ich meinem Vorposter auch noch beipflichten: Ich würde auf keinen Fall zwischen Standard E und Standrad C Tuning mit dem selben Setup und den selben Saiten hin und her wechseln!
 
meiner Erfahrung nach ist der 10-52 Satz ideal für Standard D Tuning. egal ob Gibson oder Stratmensur.
für Dropped C dann eine 56er Saite statt der 52.
für Standard C klappt 11-56 ganz gut.
 
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Auch super für Standard-D wären 11-54 Saiten (11 - 14 - 18 - 30 - 42 - 54), aber die gibt es leider nicht komplett zu kaufen.
Ernie Ball Beefy Slinky ist nah dran, aber die überdimensionierte G-Saite ist furchtbar zu spielen. Wozu soll das gut sein?
Oder man kauft die Daddario EXL116 und treibt irgendwo eine 54er Saite auf.
 
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Auch super für Standard-D wären 11-54 Saiten (11 - 14 - 18 - 30 - 42 - 54), aber die gibt es leider nicht komplett zu kaufen.
Ernie Ball Beefy Slinky ist nah dran, aber die überdimensionierte G-Saite ist furchtbar zu spielen. Wozu soll das gut sein?
Die Frage ist berechtigt, das fragen sich viele Gitarristen. :D Weshalb muss die G-Saite auch so dick sein? Ne 20er würde da besser sein, oder eher eine 19er/18er.
Für Standard-D nutze ich zur Zeit einen Satz, den ich mir aus einem 9-40er Balanced Tension Satz von D'Addario mit 54er Saite zusammenstelle, dafür weicht die hohe 9er und die 12er Saite tausche durch eine 11.5er.
Daraus resultiert 11.5-15-22(umwickelt)-30-40-54. Die umwickelte G-(in dem Fall F-)Saite fühlt sich gut an, passt auch sehr gut.
Frohes neues übrigens! :)
 
Hey robinBjordison :)

Darüber haben wir schon mal diskutiert. Ich habe noch einen Pack Beefy Slinky rumliegen und jedesmal wenn er mir in die Hände fällt, frage ich mich was ich damit machen soll. Für welches Tuning soll so ein dicker 22er Draht gut sein :ugly:

Das mit dem selber zusammenstellen habe ich mir auch schon überlegt. Ich kenne aber niemand der einzelne Saiten verkauft und bei jedem Saitenwechsel zwei Packungen angänzen ist mir auf Dauer zu teuer. Da nehme ich lieber den 11-52 oder 11-56 "Kompromiss", welcher ja auch sehr gut funktioniert.

Vielleicht bringen Ernie Ball oder Daddario mal einen brauchbaren 11-54 Satz auf den Markt :great:
 
Naja, bei Thomann gibt es Einzelsaiten und in den Musikgeschäften, in die ich gehe, gibt es auch immer eine ganz gute Auswahl an Einzelsaiten. :D
Ich kann mir Vorstellen, dass ne 22er Saite ganz gut für Standard-H passen könnte, wenn man keine umwickelte G-Saite (in dem Fall D) möchte.
Also so im Dreh 13-17-22-36-46-60, oder so.
12-54 gibt es ja schon, wahrscheinlich wird deshalb nicht extra ein 11-54er Satz von den Firmen zusammengestellt. irgendwann wäre die Auswahl an Saitensätzen sicher zu groß.
 
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Je dicker die Saiten, desto träger sind sie. Ist euch das auch schon aufgefallen? Beim einem ganz schnell gespielten Riff, wo schnell abwechselnd offen und gemutet gespielt wird, empfinde ich die dicken Saiten träge, so dass sie beim Muting noch nachklingen. Spielt mal als Beispiel das Intro von Metallica - Master of Puppets.


Ich habe zwei Gitarren auf Standard-D gestimmt. Eine mit 11-56 Saiten und eine mit 11-52 Saiten. Bei letzteren klingt es eindeutig spritziger.
 
Ich sag mal ja und jein, da die entsprechende Anschlagstechnik ja auch der Saitenstärke entsprechen sollte. Gerade bei schnellerem Riffing. Ich kann das mit meiner 60er E-Saite (bzw. meistens auf Drop D, also eher 'D-Saite') auf Gibson Mensur glaube ich recht gut kontrollieren, da ich diese Saitenstärke auch schon über 10 Jahre auf dieser Gitarre spiele und mich da völlig dran gewöhnt habe.
Aber insgesamt ist da schon was dran mit der Ansprache. Dünnere Saiten finde ich insgesamt leichter zu beherrschen. Das merke ich insbesondere beim Bass. :p
 
Da stimme ich FuriousG zu, Technik macht viel aus.
 

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