Wie lange habt ihr gebraucht bis ihr die Töne großteils treffen konntet?

@Tim soweit ich ich weiss "verbessern" sie die Stimmen der Top 10 Kanditaten im nachhinein, keine Ahnung warum, aber wahrscheinlich damit sie Top 10 gut da stehen. Bei denen die ausscheiden wird oft nichts bearbeitet, weil sie ja sowieso ausscheiden. Deswegen klingen die letzten 10 dann live oft viel schlechter als auf den Inseln, weil live eben nichts mehr bearbeitet wird und im Recall aber ordentlich herum gespielt wird mit der Technik...
 
Ich hab die Sendung auch gesehen und meine ein paar falsche Töne bei ihm gehört zu haben.
Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum sollte sie bei ihm die Intonationskorrektur ausschalten und bei anderen einschalten?
das ist exakt der Punkt, den ich mit Klang heraushören meinte
ich habe gar nicht auf schiefe Töne achten müssen, weil ich es am 'soundprint' erkenne
der Ton war so 'nackig', dass es regelrecht aus dem Mix herausstach - in dem Moment war klar, dass er geht
warum ? er hat seine Schuldigkeit getan, der Unterhaltungswert war ausgereizt - es ist ein einfaches Spiel

ps: ich habe aber schon wahrgenommen, dass da in den Ausklängen die Tonhöhe deutlich abfiel, eben wie bei einer 'unerfahrenen' Stimme
da er vorher aber gar nicht grossartig vom Rest abwich, kann man davon ausgehen, dass die zumindest die 'interessanten' auch konsequent so gestützt werden
dadurch entsteht in der Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild vom Gesang
insofern passt das auch hierhin, wo es um 'Töne treffen' geht

cheers, Tom
 
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das ist exakt der Punkt, den ich mit Klang heraushören meinte
ich habe gar nicht auf schiefe Töne achten müssen, weil ich es am 'soundprint' erkenne
der Ton war so 'nackig', dass es regelrecht aus dem Mix herausstach

Ok, da bin ich mit meiner Hörerfahrung wohl noch nicht so weit.

- in dem Moment war klar, dass er geht
warum ? er hat seine Schuldigkeit getan, der Unterhaltungswert war ausgereizt - es ist ein einfaches Spiel

Das er wahrscheinlich gehen muß, wurde mir wärend seiner Gesangsperformance auch bewußt und ich fand es schade, weil er meiner Ansicht nach ein interessanter und sympathischer Typ war, den ich gerne noch in Einzelperformances gehört hätte.
Ich finde zwar auch einige stimmlich besser als ihn, aber von den Top 10 sind wir ja anscheinend noch weit entfernt, insofern schade, daß er schon raus ist.

ps: ich habe aber schon wahrgenommen, dass da in den Ausklängen die Tonhöhe deutlich abfiel, eben wie bei einer 'unerfahrenen' Stimme
da er vorher aber gar nicht grossartig vom Rest abwich, kann man davon ausgehen, dass die zumindest die 'interessanten' auch konsequent so gestützt werden
dadurch entsteht in der Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild vom Gesang
insofern passt das auch hierhin, wo es um 'Töne treffen' geht

Ich finde auch, daß es hier her paßt und bin immer für solche Infos dankbar, weil ich es ja nunmal anscheinend nicht lassen kann, diese Sendung immer wieder einzuschalten. ;)
 
Ok, da bin ich mit meiner Hörerfahrung wohl noch nicht so weit.
zum Teil trifft das sicher zu... aber ich denke, dass es auch eine individuelle Veranlagung ist
ich brauche zB keine 3 Minuten, um eine Akustikgitarre klanglich als herausragend (für ihren Preis) einzustufen
kann aber manchmal (mit in einer gehörten Tonfolge im Gedächtnis) nicht sagen ob der nächste Ton höher oder tiefer ist
das ist wie ein schwarzes Loch - ich muss es dann auspobieren
eine eigene Melodie kann ich dagegen (mit der Stimme) recht problemlos und auch sauber erzeugen
(zumindest im Verhältnis zu dem, was kommt wenn ich etwas nachzusingen versuche)

unter dem Stichwort Mikrofonierung tauchte letztens ein schönes Bluegrass Cover von Elton John's Rocket Man auf
da habe ich (wieder) in's Original gehört und fand das es eigentlich eine ganz passable Übung
bei dem Schlenker in der 3.Zeile hänge ich aber so was von in der Luft...
voll passend zum Track - da treff ich gar nix :D
(aber es sind nur ein paar Töne, muss ich mich halt quälen... in der Hoffnung, dass es besser wird)

cheers, Tom
 
zum Teil trifft das sicher zu... aber ich denke, dass es auch eine individuelle Veranlagung ist
ich brauche zB keine 3 Minuten, um eine Akustikgitarre klanglich als herausragend (für ihren Preis) einzustufen
kann aber manchmal (mit in einer gehörten Tonfolge im Gedächtnis) nicht sagen ob der nächste Ton höher oder tiefer ist
das ist wie ein schwarzes Loch - ich muss es dann auspobieren

Bei Gesang ist das auch nicht so einfach wie bei Klaviertönen, weil manche Gesangsstimmen beim gleichen Ton uns höher vorkommen als andere, je nach Stimmtyp und Technik. Z.B. kommt mir ein randstimmiges hohes C höher vor als eines was mit der Vollstimme gesungen wird. Wobei ich mit zunehmender Hörerfahrung das jetzt schon berücksichtigen kann, anfangs hatte ich damit mehr Probleme.
 
sorry, dass ich es etwas unklar ausgedrückt habe: das betrifft bei mir auch Klavier und Gitarre...
deswegen finde ich es ja so frappierend - ich bin weder negativ voreingestellt (nach dem Motto so'n shice), noch spiele ich wenig

cheers, Tom
 
Hmm, seltsam...
Ich glaub, da kann man sich dann nur schwer reindenken, wenn man das Problem nicht hat.
Mein Gehör für Töne und Tonfolgen usw. war schon als Kind beim Klavierunterricht sehr gut, das hilft mir nun beim Gesang.
Dafür leide ich darunter immer zu schnell zu singen und oft auch zu früh einzusetzen, so daß ich dauernt aus dem Rythmus komme... :ugly:
 
die Medienwelt spiegelt nicht unbedingt die Realität wieder
Hat sie das das denn jemals getan? Bzw. war das jemals die Absicht?

Wenn man sich nicht selbst aufnimmt, weiß man nicht, wie sauber man die Töne getroffen hat. Ein paar fallen einem auf, ein paar nicht. Und schließlich übt man das Töne treffen ja nicht, damit man die Übung besser kann. Man übt damit, feinste Einstellungen vorzunehmen, die man dann in möglichst jeder Situation präzise abrufen kann. Sich da auf die Selbstwahrnehmung (die eine ziemliche Hure ist....hab ich's schon erwähnt? :D ) zu verlassen, ist einfach unzureichend.
 
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Mir geht es oft so, dass es mir während dem Singen oft gar nicht auffällt wenn ich falsche Töne singe. Wenn ich mich dann aber aufnehme hör ich das dann sehr wohl :D Na wenigstens bin ich da anscheinend nicht der einzige der nicht alle Töne trifft ;)
 
Hmm, seltsam...
Ich glaub, da kann man sich dann nur schwer reindenken, wenn man das Problem nicht hat.
so würde ich es auch beschreiben :D
nicht dass ich es begrüsse, aber als 'Problem' empfinde ich es tatsächlich nicht... ist halt manchmal lästig
ich hab's auch eher als Kuriosität erwähnt

cheers, Tom
 
Und schließlich übt man das Töne treffen ja nicht, damit man die Übung besser kann. Man übt damit, feinste Einstellungen vorzunehmen, die man dann in möglichst jeder Situation präzise abrufen kann.

Nur damit zu sagen, mach den Ton mal etwas höher und den anderen etwas tiefer, wird man dem Ziel, die Töne zu treffen wohl nicht näher kommen, weil das nicht treffen der Töne ja meist eine Ursache hat, nämlich z.B. Festigkeit der Stimme, in den seltensten Fällen das Gehör und wenn dann wird man es eh kaum selbst merken. ;)

Darum sollte man sich nicht krampfhaft auf das Treffen der Töne konzentrieren, sondern lieber die Wahrnehmung für die Töne und die Melodie des Liedes schärfen und daran arbeiten, die Stimme freier zu bekommen und lockerer werden zu lassen.
 
So selten ist das Gehör gar nicht die Wurzel des Übels.
 
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So selten ist das Gehör gar nicht die Wurzel des Übels.

Naja, wenn man einen Durchschnitt der Allgemeinbevölkerung nimmt vielleicht nicht so selten, aber unter denen die schon etwas Musikerfahrung haben und nicht nachweislich unmusikalisch sind, denke ich ist es schon eher selten.

Natürlich geht es auch mir ab und zu so, daß ich bei Singen selbst oder beim Hören einer meiner Aufnahmen merke, daß mir ein Ton nicht gefällt, ich dann aber spontan aus dem Bauch heraus auch nicht sagen kann ob er zu tief oder zu hoch von mir gesungen wurde, ich müßte es dann mit dem Original abgleichen, das fordert schon etwas Konzentration.
 
Naja, wenn man einen Durchschnitt der Allgemeinbevölkerung nimmt vielleicht nicht so selten, aber unter denen die schon etwas Musikerfahrung haben und nicht nachweislich unmusikalisch sind, denke ich ist es schon eher selten.
Das denkst du dir :)
Das Hören ist eine Fähigkeit wie die anderen Sinne auch. So ziemlich jeder kann es, aber halt solala. Wer damit arbeiten will, muß es schulen und trainieren und wird am Ende deutlich präziser hören als der normale Typ von der Straße. So wie ein guter Koch einen feineren Geschmackssinn oder jemand, der Stoffe kreiert (oder was auch immer) einen feineren Tastsinn hat. Ein Tonmeister hört Feinheiten heraus, die der Durchschnittstyp eben nicht hört. Und je besser das Gehör, desto sauberer und präziser kann man intonieren.
 
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Das Hören ist eine Fähigkeit wie die anderen Sinne auch. So ziemlich jeder kann es, aber halt solala.

Es gibt aber auch Leute, die es absolut nicht können, die also keinen Ton treffen würde, ich weiß aber nicht wie selten das ist.

Wer damit arbeiten will, muß es schulen und trainieren und wird am Ende deutlich präziser hören als der normale Typ von der Straße. So wie ein guter Koch einen feineren Geschmackssinn oder jemand, der Stoffe kreiert (oder was auch immer) einen feineren Tastsinn hat. Ein Tonmeister hört Feinheiten heraus, die der Durchschnittstyp eben nicht hört. Und je besser das Gehör, desto sauberer und präziser kann man intonieren.

Das ist sicher richtig. Man braucht also ein brauchbares Gehör von Natur aus, um darauf dann mit Übungen aufzubauen.
 
Das stimmt. So wie sich auch von Natur aus nicht jeder zum Koch eignet. Schulen muß man die Fähigkeit aber dennoch, man kann immer nur so gut singen/ein Instrument spielen, wie man auch hören kann.
 

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