Sound/Musik: Sich selbst verlieren und wieder finden...

  • Ersteller zartbitter
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Also wenn ich da an unseren Ex-Drummer denke......auweia war das (im Nachhinein) ne Lachnummer. Dem konnten wir es mit den Gitarren auch nie recht machen. Er hatte ständig Einsätze verpatzt / verpasst und konnte den Rhythmus nur selten halten. Lag natürlich immer alles an den Gitarren, jaja, schwätzen konnte der immer gut. Irgendwann hatte sich das erledigt mit dem Typen und der neue Drummer war da -> Gott sei Dank und siehe da, jetzt rockt die Sache auch so wie sie soll !!!
 
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Natürlich sollte man das ganze nicht auf eine Person schieben. Da stehe ich auch voll und ganz dahinter und behaupte auch nicht, dass es am Drummer liegt. Natürlich hätte ich das ganze auch komplett ignorieren können usw. Letztlich ist jeder seines Glückes Schmied. Trotzdessen trägt natürlich die Drummerstory auch ihren, egal wie großen, Teil dazu bei.

Tatsächlich tun eure Ratschläge und Erfahrungen wirklich gut und helfen weiter. Es ist schön zu sehen/hören, dass andere Musiker auch ähnliche Erlebnisse haben oder hatten.

DANKE bis hierher.
 
Natürlich hätte ich das ganze auch komplett ignorieren können usw.

Nach dem was du schreibst glaube ich eben nicht, dass DU das gekonnt hättest. Theoretisch geht das, klar, aber du bist offenbar ein ´interaktiver´ Typ, eventuell ein wenig sensibel.

Es prallen ja immer unterschiedliche Charaktere aufeinander und es geht darum ,was in der Interaktion passiert.

Für dich ist der Drummer ´Gift´, der hat dich über lange Zeit verunsichert und ´aus dem Tritt´ gebracht. Dabei geht es gar nicht darum , dass er mit allem Unrecht haben muss oder man Vieles nicht auch so machen könnte wie er meint. Machen kann man schließlich viel.

Ich denke du brauchst eher Leute die das mögen was du machst und das auch unterstützen (und eventuell mit kleineren Ideen ´verbessern´ ).

Ach so, zur erneuten Selbstfindung: Setzt dich da bloss nicht selber unter Druck. Wenn du da über Jahre ´verbogen´wurdest, dass kann auch wieder Monate oder Jahre dauern, bis man ´frei´ ist... .

Viel Glück und Mut!
 
Ich denke du brauchst eher Leute die das mögen was du machst und das auch unterstützen (und eventuell mit kleineren Ideen ´verbessern´ ).

Das ist fast immer der Schlüssel für gute kontruktive Weiterentwickelung einer Band/eines Projektes.
Und damit natürlich auch deiner Fortschritte .......
;)
 
Ein Fender Amp: Tut dem Herren am rechten Ohr weh.
Ein Marshall Plexi (Master Volume): Ist ja zu laut weil er 100W hat.
Ein Orange: Matscht zu sehr
Ein Vox: Er hört nicht mehr was passiert.

Das würde mich an deiner Stelle auch total demotivieren. Es gibt überall in allen zwischenmenschlichen Bereichen solche, die immer nur den Finger auf den anderen haben, und außer Stande sind, sich selbst einmal kritisch zu hinterfragen. Da geht es in erster Linie um die Gehörprobleme deines Drummers.
Ein Gehörschutz kostet 20.00€ und der nimmt natürlich in erster Linie mehr von den hohen Frequenzen, so dass man zu bass-reich hört. Ist dieser Mensch nicht in der Lage, da einmal anzusetzen, bei einem Zwanzig-Euro-Teil? Stattdessen nimmst du 20.000€ in die Hand, um es ihm recht zu machen?
Ebenso die Sache mit dem Musikstil, er fordert nur, dass sich alle ihm anpassen, alles tanzt nach seiner Pfeife?
Wenn der noch einen Verbündeten findet, (Bassist), dass er mit dem gemeinsam den Finger auf einen anderen hat, dann ist dieser Mensch auf der Schwelle eines Zwölfjährigen Puptis in seiner persönlichen Entwicklung stecken geblieben, ein Sozialverhalten, dass in einem Team ein No-Go ist.
Da würde ich mich erstmal von abgrenzen. Wenn du mit anderen zusammen spielst, und die Erfahrung machst, es ist ok so wie du spielst, dann ist diese Erfahrung für dich Gold wert, und absolut wichtig für dein Selbstwertgefühl.
Auch wenn es hier nur von einer Seite dargestellt wird, ob etwas übertrieben oder nicht, deshalb:
Ohne jemanden zu Nahe treten zu wollen, ich kenne ja keinen persönlich, aber vom Durchlesen entsteht bei mir der Eindruck, das der Drummer sein Problem zu deinem Problem gemacht hat. Du solltest dich, wie hier schon empfohlen, von ihm trennen. Das du nicht mehr weißt, was du willst, ist vollkommen klar,
es steckt ja die ganze Enttäuschung dahinter, jemanden alles recht zu machen, dem man nichts recht machen kann. Weil dieser selbst ein Problem hat, was er aber total ignoriert. Solche Menschen wachen frühestens auf, wenn sie einmal ganz allein da stehen, da ihre Gesellschaft von anderen gemieden wird.
Du hingegen bist genau das Gegenteil, immer offen für Kritik anderer, hinterfragst dich ständig selbst, suchst die Fehler bei dir, passt dich anderen an. Wenn das alle zu gleichen Anteilen tun, könnte Kommunikation und Teamfähigkeit nicht besser laufen.
Wenn du deinen Frust wieder abgebaut hast, indem du genügend Abstand von deinem Drummer bekommen hast, und mit anderen Leuten zusammenspielst, die dich wieder bestätigen, bin ich mir sicher, dass es dir wieder gut gehen wird, und du deine eigene Identität zurück gewinnst.
Denn du ziehst dir zuviel die Probleme anderer an.
Da kann die Erfahrung, (die du ja teuer bezahlen musstest), nur lehren, zukünftig mehr darauf zu achten, mit welchen Musikern, (Menschen) du zusammenspielst, die auf deiner Wellenlänge sind, nicht nur vom Musikstil, insbesondere auch charakterlich, die "Chemie" sollte stimmen, wie wir zu sagen pflegen.
Ganz besonders, wenn es deine Freizeit ist, fern ab von beruflichen angepassten Strukturen, von denen man sich in seiner Freizeit erholen sollte.
Da sollte es doch relaxt zugehen, die Sache soll Spaß machen, frei von allem Zwanghaften.;)
 
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Hi Z,
je mehr ich hier lese desto mehr glaube ich, dass es wichtig wäre deine Position zu finden und vor dem Drummer zu vertreten. Damit würde auch der Drummer die Chance bekommen seine Position zu überdenken und sein Verhalten zu korrigieren. Viel wichtiger dabei ist jedoch, dass du bei dir angekommen bist und gegenüber anderen klar formulieren kannst was man mit dir machen kann und was nicht. Dazu genügt es deinem Gegenüber die neue Situation zu erklären und ihm deine Betroffenheit zu erklären, du musst gar nicht mit dem Finger auf ihn zeigen. So eine Vorgehensweise würde die ganze Situation bereinigen und entweder der Drummer kapiert es und zieht mit oder er löst sich in Luft auf, glaube mir.

Schließlich ist das Leben kein Ponyhof und auch kein Wunschkonzert und im seltensten Fall sind zwischenmenschliche Beziehungen relaxt und frei von allem Zwanghaften. D.h. man muss lernen mit Konflikten umzugehen und dabei trotzdem mit sich selber ins Reine kommen. Siehe es mal so, in dieser Hinsicht kannst du von deinen Feinden sehr viel lernen da sie dich eher an deine Grenze bringen. Nimm es sportlich.

Übrigens: Ich sehe du bist auch in Karlsruhe. Dies bestätigt meine These, dass hier besondere Kräfte wirken, anders kann ich mir diese gehäufte Konzentration an "Rindviecher" nicht erklären.. :D
Ich bin zwar nicht so der tolle Musiker bzw. Sänger und Gitarrenspieler aber von Sound verstehe ich was. Falls du mal jemand brauchst der dich bei deinem Sound bestätigt (oder auch nicht....) melde dich mal!

Grüßle,
 
Die Sache erinnert mich ein wenig an meine Band in Jugendtagen. Wir waren auf der Suche nach einem Drummer und einem Sänger. Es hat sich ein Typ gemeldet der beides gleichzeitig recht gut konnte. War soweit ok, es gibt auch singende Drummer. Aber er war extrem dominant und wollte die Band - wir anderen hatten da schon mehrere Jahre miteinander gespielt - in seine Richtung ummodeln. Nach drei oder vier Proben haben wir ihm dann die Tür gezeigt. War zwar einerseits ein Rückschlag für uns als Band, weil wieder ohne Schlagzeug und Gesang. Aber gleichzeitig ein Glücksfall weil wir kurz darauf einen wirklich guten Schlagzeuger gefunden haben, der zu uns gepasst hat! Musikalisch und menschlich!
 
Ich kann mir das gar nicht so richtig vorstellen, tausende Taler zu investieren, weil ein Bandkollege mal eben mit dem Finger schnippt. Klingt fast so wie wenn "9 1/2 weeks" als Musikfilm neu gedreht wird.
Interessant wäre es, die Sichtweise des Schlagzeugers zu erfahren.

Meine Erfahrungen als Bandmusiker
Natürlich gibt es immer wieder Reibereien und notwendige Kompromisse innerhalb eines Bandgefüges. Schlussendlich muss es ja für alle stimmen und da müssen die Egos bis zu einem gewissen Punkt hinten anstehen. In unserer 5-köpfigen Coverband darf jeder im Turnus einen neuen Song für unserer Repertoire auswählen, den wir dann einstudieren. Da hat es die eine oder andere Songperle darunter, welche ich mir nicht freiwillig im Radio durchhören würde. Dafür hat jeder 20% zu unserem bisherigen Repertoire beigesteuert, und dadurch funktioniert unsere Band seit über 10 Jahren in unveränderter Besetzung.

Diskussionen gibt es eher bezüglich der Aufgabenverteilung. Es gibt in jeder Gesellschaft die tendenziell Faulen und die tendenziell Fleissigen. Da liegt bei uns das grösse Konfliktpotenzial. Das fängt an beim Proberaum-Kühlschrank füllen an und hört beim Organisieren der Gigs auf. Aber auch das ist nicht wirklich kritisch. Solange jeder diskussionsbereit ist und seine Argumente sachlich vortragen und begründen kann, steht einem erfolgreichen Bandleben nichts im Weg.
 
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Für mich klingt es auch so als wärst Du der Musik derzeit etwas überdrüssig, weil man sie dir "madig" gemacht hat, bzw. weil Du sie dir auch selbst madig machst.

Mein Rat wäre 2-4 Wochen Pause von der Band, aber auch Pause von Musik an sich. Kein "aktives" Hören etc. Nach ein paar Tagen oder evtl. Wochen wird dir dann vielleicht klar welche Musik dir am meisten fehlt.

Und wenn gar nichts mehr hilft, dann mach einen Blues Song draus:)
 
Da geht es in erster Linie um die Gehörprobleme deines Drummers.
Ein Gehörschutz kostet 20.00€ und der nimmt natürlich in erster Linie mehr von den hohen Frequenzen, so dass man zu bass-reich hört.
Ist dieser Mensch nicht in der Lage, da einmal anzusetzen, bei einem Zwanzig-Euro-Teil?

in seiner persönlichen Entwicklung stecken geblieben, ein Sozialverhalten, dass in einem Team ein No-Go ist.


Nee nee du hast nicht alles rausgelesen. Gehörschutz ist nicht das Problem

Defakto er hat an allem was auszusetzen und ich suche mich dumm und dämlich,

Wohlbemerkt hat er beim Spielen durchgehend einen -22dB Vic Firth Hörschutz an.

Mich erinnert das ein bißchen an eine verfahrene "Paarbeziehung".
Dem dominanteren/maskulineren Teil kann man nichts, aber auch gar nichts recht machen.
Während der devotere/femininere Teil alles versucht den Laden aka Band/Beziehung/Familie
zusammen zuhalten. Das funktioniert so aber nicht ewig (zum Glück).

Du solltest dich unbedingt davon lösen und neue Erfahrungen machen.
Ob das gleich der komplette Ausstieg sein muss, kannst nur du wissen .......
 
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Hallo zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen Gedankenanstöße. Grundsätzlich möchte ich meine persönliche Problematik nicht komplett auf den Schlagzeuger schieben. Sagen wir es so, ich kenne ihn bereits aus der Schulzeit und wir haben eben zusammen eine Band aufgebaut vor ein paar Jahren und eben dann auch zusammen den best passenden Sound gesucht.

Das mit ihm tut das weh oder das passt ihm nicht usw. kam erst mit der Zeit. Woran es liegt, kann ich tatsächlich nicht sagen. Ich glaube eher eine verfahrene persönliche Situation bei ihm und zu wenig Kontakt zur Außenwelt, stark in Vintage oder ältere Muster gefangen. Normalerweise bin ich da recht solide und vertraue dem was ich höre oder mag, aber wenn einem eben ein sogenannter "Freund" über Monate hinweg sagt, dass ist Scheisse oder wenn ich mit einer Strat spiele tut das heftig im Ohr weh oder wenn ich mit Effekten spiele sei alles Scheiße usw...naja, wenn man sowas jeweils über Wochen hinweg hört, oder explizit ich, nehme ich es mir eben irgendwann zu Herzen.

Mehr Informationen zum Drummer (da danach gefragt wurde): Immer rechthaberischer Typ, hat die Weisheit mit Löffeln gefressen, denkt er weiß alles. Ich habe mich irgendwie daran gewöhnt viel Stuß zu ignorieren. Da sind so Sachen wie dabei den neuen Proberaum müsse man nicht dämmen weil das Zep auch so gemacht hat (er hat es auf Bildern von Bonham gesehen)...totaler Schwachsin, hier ging es um Studio Aufnahmen. Also hab ich ihn machen lassen und meine Ohren geschützt - das Ergebnis war, dass wir mehrere Wochen nicht spielen konnten weil ich ihm in der hallenden Lagerhalle die Ohren rausgeschossen habe, weil ich ja viel zu laut bin. Naja, 3 Monate später war dann der Raum gedämmt und alles gut. Der Schlagzeuger ist so ein Typ der nur auf Vintage Sound steht und alles andere ist scheiße und alle anderen Musiker haben keine Ahnung und keine Ohren. Es gibt Zeitpunkte da ist sein Drumset (26" Ludwig Vintage) so bescheiden gestimmt, dass es allerlei Frequenzen frisst und man im gesamten Bandkontext nichts mehr hört. Das kann man ihm getrost sagen, wird aber ignoriert da er "alles richtig macht", er macht es "genauso wie die früher" und da hatte kein Gitarrist Probleme damit, ich sei einfach zu doof damit umzugehen und zu spielen (wohlgemerkt kann ich mit jedem Drummer problemlos spielen der kein wummerndes und wieherndes Schlagzeug hat, welches noch 2 Minuten nach einem Schlag "nach-eimert"). Der Schlagzeug ist so ein Typ, der auf Fotos sieht wie viel Millimeter breit der Sattel von Jimmy Page's #1 ist oder auf jeder Aufnahme den Unterschied zwischen einer Hollowbody, Maple oder Palisander Hals Gitarre hört....usw. Ich denke ihr habt ein kleines Bild.

Tatsächlich habe ich ja die Problematik schon öfters angesprochen, aber ja, typischer Fall von nicht nüchtern oder ignorant/besserwisserisch. Musikalisch verstehen wir uns eben leider blind, gerade beim improvisieren usw - vermutlich hat es auch bisher deshalb so lange gehalten.

Ich vermute, dass ihr mir etwas die Augen geöffnet habt - ich hatte den erheblichen Anteil des Drummers in der ganzen Misere nicht auf dem Schirm. Dein Angebot @HD600 würde ich tatsächlich gerne mal mit einem Kaffee oder Bierchen in Anspruch nehmen.

Desweiteren denke ich wäre so eine kleine Auszeit von der Musik allgemein nicht verkehrt. Ich bin demnächst für ein paar Wochen mit dem Auto im Urlaub und werde da genügend Zeit haben mal etwas nachzudenken und nach Luft zu schnappen. Ganz ohne eine Gitarre im Gepäck schaffe ich es zwar nicht, aber vielleicht bringt mir die Zeit für mich und der Abstand zur Band etwas.

Schöne Grüße,
Z

EDIT: Bitte entschuldigt den groben Satzbau oben...war in kleiner Rage und zwischen ein paar Terminen geschrieben.
 
.... Dein Angebot @HD600 würde ich tatsächlich gerne mal mit einem Kaffee oder Bierchen in Anspruch nehmen...

Kaffee oder Bierchen sind auch so meine Zauberwörter... :D ...passt!
Wie gesagt, ich bin alles andere als der erfahrene Musiker aber Sound war mir schon immer wichtig. Melde dich per PN wenn du von deiner Tour zurück bist. Ich wohne fast am Marktplatz und bin schnell überall in Karlsruhe.
 
Es ist halt blöd, wenn man die "Mitbestimmung" hier schon lange so weit eingeräumt hat. Ich bin zwar immer bereit mir Feedback zu meinem Sound und Gespiele anzuhören und bin tatsächlich sogar sehr dankbar dafür. Doch wenn ich mit dem Feedback nichts anfangen kann und es mir nicht hilft, mich auch nach meiner eigenen Wahrnehmung zu verbessern, dann ändere ich auch nichts, fertig.
Anders herum zwinge ich auch meinen anderen Bandkollegen nicht meinen Geschmack auf.
So sollte die Regel sein: Man muss das Feedback nicht umsetzen!
 
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Anders herum zwinge ich auch meinen anderen Bandkollegen nicht meinen Geschmack auf.

Das man mit Leuten die man nicht leiden nicht spielt ist ja klar. Aber auch Leute die persönlich voll
ok sind, aber deren Spiel man nicht leiden kann, sind nichts für ein langfristiges Zusammenspielen.
So leid einem das manchmal tut, aber es muss auf beiden Ebenen passen.
Nur dann kann es eine produktive Zusammenarbeit für alle geben.
 
Es ist halt blöd, wenn man die "Mitbestimmung" hier schon lange so weit eingeräumt hat.

Das scheint mir auch ein (oder sogar der) Punkt.

Da wieder etwas zurück zu drehen halte ich für extrem schwierig bis unmöglich. Daher ist wohl ein Schlussstrich das Beste.
 
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Man darf allgemein nur nicht den Fehler machen Musik als eine Sportart zu verstehen, weil es immer noch Kunst ist, in der es auch auf den
entsprechenden Ausdruck ankommt. Ist doch schrecklich, Gitarre mit einer Art Fußballermentalität zu üben und zu verstehen.
Genausowenig würde ich Musik zu sehr vom technischen Standpunkt bzw. Equipment betrachten, wie eine Art Motorrad- oder Autoschrauber.
Ich glaube, das sind Fallstricke, die einen vom "eigenen" in der Musik abbringen können bzw. in denen man sich verlieren kann.
 
Der Schlagzeug ist so ein Typ, der auf Fotos sieht wie viel Millimeter breit der Sattel von Jimmy Page's #1 ist oder auf jeder Aufnahme den Unterschied zwischen einer Hollowbody, Maple oder Palisander Hals Gitarre hört....usw. Ich denke ihr habt ein kleines Bild.
Interessant, der hört die Flöhe husten, aber nicht wenn sein Schlagzeug fürchterlich klingt? Dabei geh ich doch grad davon aus, dass die großen Drummer immer genau geschaut haben, dass es passt.
So sehr es dir persönlich vielleicht leid tut, aber mit so einem Besserwisser kann man auf Dauer nur schwer in einer Band spielen. Das führt nur zu Frust.
 
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Danke für Eure Unterstützung!

Ich war ein paar Tage ruhiger, hatte überlegt und wie man es sagt "einfach mal gechillt". Ein paar Alben in CD Form bestellt - Bands die mir Spaß gemacht hatten, wegen denen ich anfing mit der Musik. D.h. ein bisschen Musik für den Roadtrip ist da und läuft tatsächlich gerade auch auf den Kopfhörern und bereitet mir große Freude.
 
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Geht doch, weiterhin alles Gute :great:
 
Dann ist ein erster Schritt ja schon gemacht! Viel Erfolg bei der Selbstfindung! :great:
 

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