Richtige Anordnung der Pedale

Mach mal so wie @stoffl.s das schon geschrieben hat, Git in ersten Effekt rein, ersten Stecker vom Daisy rein, Output in Amp. Dann nächster Effekt usw. Falls da irgend ein Stecker oder Pedal ne Macke hat, findest du so den Übeltäter.
 
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Daisy Chain ist leider hinüber. Aber gut, kann man ja neu besorgen und mit den zwei anderen Kabeln kann ich zumindest auch was anfangen.

Ist es aber normal, dass die Effekte so leise sind?
Ich hab eben etwas mit dem Little Big Muff rumgespielt und ihn per FX Loop angeschlossen. Wenn ich über den Clean-Kanal in normaler Lautstärke spiele und dann den Big Muff anmache, muss ich den Master um ein vielfaches aufdrehen, um auf die gleiche Lautstärke zu kommen. Auch wenn Volume am Big Muff voll aufgedreht ist.
Am Gigmaster 15 Head direkt ist kein FX Poti zum Regeln.
 
Naja das ist eben das mit dem Ausprobieren, welches Pedal an welcher Stelle am Besten passt.
Hatte früher auch mal nen Daisy bin aber, weil immer irgendein Geräusch da war weg davon, gerade Fuzz macht da oft Prob. Habe dann lieber das Fame DCT 200 genommen, seither ist Ruhe.
 
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mit dem Little Big Muff rumgespielt und ihn per FX Loop
Verzerrer (Overdrive, Distortion, Fuzz) nimmt man normalerweise nicht in den Einschleifweg. Dort findet man eher so etwas wie Modulation, Delay und Reverb. (Auch wenn gleich wieder einer kommt, der meint, erlaubt ist, was gefällt, - Fuzz im Effektweg scheint niemandem zu gefallen, sonst würde es ja jemand machen.) ;)

Gerade über das Fuzz wird ausserdem oft geschrieben, dass es möglichst früh nach der Gitarre kommen soll. Ich selbst nutze allerdings keines, daher kann ich das nicht mit eigenen Erfahrungen ergänzen.
 
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Ist es aber normal, dass die Effekte so leise sind?
Ich hab eben etwas mit dem Little Big Muff rumgespielt und ihn per FX Loop angeschlossen.
Ich würde den Big Muff auf JEDEN Fall vor dem Amp verwenden und nicht im FX Loop. Dafür sind Fuzzpedale nicht gemacht.
 
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Im FX-Loop herrscht i.d.R. Linepegel, der ist wesentlich höher als der Pegel den eine Gitarre so abgibt und der bis zum Verstärkereingang weitestgehend gehalten wird (wenn man keine Booster nutzt).
Der Einschleifweg schickt quasi ein geboostetes Signal an den Muff, der in Folge dessen vermutlich einfach stärker zerrt, aber im Output nicht lauter ist als normal. Da wird also Pegel geschluckt.
 
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Der Reverb macht im FX Loop Sinn.. Geht aber auch vor dem Amp...
Zerrpedale jeglicher Art klingen im Loop oft eher seltsam... Aber manchmal macht man das absichtlich um einen bestimmten Effekt zu erzielen..
 
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Vielen Dank für eure Hilfe.

Jetzt habe ich aber ein ganz neues Problem und zwar hoffe ich mal nicht, dass ich mit der falschen Polarität meine Pedale geschrottet habe.

Ich habe mir ein neues Daisy Chain Kabel gekauft und das Palmer PWT 08 Netzteil. Und egal, wie ich die Pedale anschließe (Daisy Chain, "normale Kabel", Polaritätswanlder ja/nein), keins bekommt Strom. Weder vom Palmer noch vom Rockboard Power LT XL.
 
Vergiss mal den Polaritätswandler - die Pedale sollten alle den Minuspol innen haben, also passt das mal zumindest.

Ansonsten können wir nur raten, was da falsch laufen könnte, wobei ich eigentlich am ehesten von einem Fehler bei der Verkabelung ausgehe. Denn vor paar Tagen hast du ja geschrieben, dass sie Strom bekommen, wenn du sie einzeln ans Rocktron hängst. Warum sie jetzt also vom Palmer keinen Strom bekommen sollten, wo du ja die einzelnen Ausgänge verwenden kannst, erschliesst sich mir nicht.
 
Verzerrer immer vor dem Amp, richtig. Ich hatte mal den Big Muff, den hatte ich immer an die anderen Zerrpedale angekoppelt bzw als erstes nach dem Tuner, danach dann erst die anderen Zerrer. Muss man tessten. Aber nicht in den FX Loop packen. Versuche die Pedale mal einzeln zu testen, wenn noch nicht gemacht. Also ob jedes für sich mit Gitarre-Pedal-Amp funktioniert. Mit Netzteil oder wenn das nicht geht mit Batterie. Ich nehme ja an das du die Effekte untereinander richtig verbunden hast (Also vom amp in den output des daran angeschlossenen effekts, von dem dann im input an das nächste Pedal im Output usw und am letzten pedal kommt die gitarre in den input....), ansonsten mal hier checken:

https://www.thomann.de/de/onlineexpert_page_gitarrenverstaerker_wohin_mit_den_effekten.html
 
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So, nach etwas experimentieren geht alles. Endlich. Würde man sich nur halb so dumm anstellen wie ich, würde es wohl schneller gehen. Dank für eure Geduld.

Also nochmal zum Gegenchecken für mich: Mit dem Instrumentenkabel in den Tuner, den Tuner mit Patchkabel dann mit dem Fuzz (bzw. dann anschließend weiteren Zerrern) verbinden und vom Fuzz direkt in den Input mit einem Instrumentenkabel?
Und das Delay (bzw. andere Modulationseffekte) dann mit Instrumentenkabel mit Send/Return verbinden?
 
So, nach etwas experimentieren geht alles. Endlich. Würde man sich nur halb so dumm anstellen wie ich, würde es wohl schneller gehen
Wer sich nie dumm angestellt hat, werfe den ersten Stein. :D Manchmal sieht man auch selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr oder hat einfach einen Denkfehler drin. Da ist dann Aussensicht gefragt.

Ja, das Prinzip ist richtig: Von der Gitarre mit Instrumentenkabel in den Tuner, dort per Patchkabel ins Fuzz. Je nach Wunsch dann die anderen Effekte dahinter mit Patchkabel verbinden und vom letzten dann in den Eingang des Amps.

Effekte die du im Effektloop des Amps verwenden willst - üblich sind da Delay, Reverb, Modulationseffekte - da holst du vom SEND des Amp das Signal, verbindest die Effekte wieder per Patchkabel und gehst vom letzten wieder in den Return zurück.
Und probier ruhig ein wenig aus, wo du welchen Effekt verwendest. Es gibt zwar sowas wie eine übliche Reihenfolge, trotzdem kann es manchmal sein, dass zB ein Modulationseffekt besser vor dem Amp klingt als im FX Loop. Das ist aber sehr Pedal- und Ampabhängig.
 
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Mit dem Instrumentenkabel in den Tuner,
Genau, in den INPUT vom Tuner, und deshalb NICHT
direkt in den Input mit einem Instrumentenkabel
sollte dann in den output am Fuzz und davon in den Input des verstärkers gehen, wenn du den rest einschleifen möchtest (also Send-Return-Gedöne). Du verbindest also vom Tuner aus dessen Output in den Input vom Fuzz, dort vom Output wieder in den Input des nächsten Pedals usw, das letzte Pedal kommt dann eben per Output in den Verstärkereingang vorne.
effektanordnung-70803054.jpg

Wie stoffl.s schon richtig sagt, musst man mit ModEffekten und der Effektschleife selbst testen. Ich hab da für mich keinen unterschied bemerkt. Auf Grund von weniger Kabel-Chaos usw hab ich dann alles vor dem Amp platziert. Bei mir ist es so:
Gitarre - WahWah - Tuner - 2 Zerrer - Delay / Chorus - Booster - Amp.
 
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Danke für das gute Diagramm, @Rotor :great: Das veranschaulicht das Prinzip recht gut.
 
Kein Problem. Ich verhalte mich bei sowas auch wie der erste Mensch. Da hab ich echt wenig Ahnung. Ich kenne also die Problematik nur zu gut :) Hab auch seiner Zeit mit Daisy+1 Netzteil für alle Effekte angefangen (War ein Netztel von Ibanez glaub ich, vorher am Multi gehangen). Das funktionierte auch echt wunderbar (Ohne das ich je wusste wieviel mA oder so die Treter ziehen oder was das Netzteil kann, keine ahnung, einfach drangehangen und gut :) ). Durch mein Gator Board mit Netzteil kann ich alles schön per EBS Patchkabeln verbinden und der Strom hängt unten drunter. Feine Sache für so Technik-Honks wie mich :)
 
Ich habe den Tuner immer als letztes vor dem Amp, damit ich einfach alles stummschalten kann oder auch alles stumm ist, wenn ich stimme!
 
Das ist bei mir aber auch der fall. Verstehe ich jetzt nicht.
 

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