Waldorf Quantum - ein großer vielseitiger Synthesizer

Das Display und die grafische Darstellung der Sounds ist extrem cool. Sieht aus wie in Star Trek oder so. :D
 
Ja, ich fand die Darstellung von Hüllkurven im Display schön ("Star Trek" kenne ich nicht und kann nicht vergleichen – müsste wohl ein älterer Synth sein. :D), und ein Spektrogramm des Sounds war im Display auch zu sehen. Die Sounds wurden jeweils mit einer kurzen Unterbrechung umgeschaltet. Im Studio bestimmt kein Problem.
 
Die Darstellung der Hüllkurven, der Signalform und die resultierenden Filterkurven haben andere aber auch ... sogar auf VGA in Großformat :)
 
Darstellung alleine ist ja nicht das Ding. Das Design und die Grafik ist einfach geil. :D
 
Mein Freundlicher hat jetzt auch einen da, der war nur leider nicht angeschlossen. Die Tastatur ist ziemlich gut (ich hoffe doch sehr, daß die Kiste vom Aftertouch auch Gebrauch macht, da hat man nämlich bei schwarzen und weißen Tasten annähernd denselben Druckwiderstand), einzig die Wheels sind für meinen Gusto etwas schwergängig. Die Oberfläche – na ja, ist 'n Featuremonster und Parametergrab und dadurch nicht unbedingt zugänglicher als ein Andromeda, viele Regler hin oder her.


Martman
 
Die Tastatur ist, soweit ich weiß, eine Fatar TP/8S. Fatar hat keine bessere Synth-Tastatur in petto. Lediglich Japaner können noch bessere Tastaturen bauen. Roland made in Japan bspw. Ob die heute aber überhaupt noch produziert und verbaut werden...
 
Eine gute Tastatur ist mir wichtiger als ein hübsches Display, welches Hüllkurven anzeigt.

Gruß
SlapBummPop
 
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Eine gute Tastatur ist mir wichtiger als ein hübsches Display, welches Hüllkurven anzeigt.
Na das macht ja nichts, weil der Quantum ja beides verbaut hat. Wenn ein "hübsches Display, welches Hüllkurven anzeigt" dich stört, dann müsstest du dich halt nach etwas anderem ohne Display umschauen, wo ebenfalls eine gute Tastatur verbaut ist.
 
Na das macht ja nichts, weil der Quantum ja beides verbaut hat. Wenn ein "hübsches Display, welches Hüllkurven anzeigt" dich stört, dann müsstest du dich halt nach etwas anderem ohne Display umschauen, wo ebenfalls eine gute Tastatur verbaut ist.
weißt Du zufällig auch wie der Synth ohne die internen Effekte klingt, solche Videos findet man leider sehr selten?
Und eventuell kannst Du auch noch etwas über die Verbauten Potis und deren Qualität berichten?

Gruß
SlapBummPop
 
weißt Du zufällig auch wie der Synth ohne die internen Effekte klingt, solche Videos findet man leider sehr selten?
Und eventuell kannst Du auch noch etwas über die Verbauten Potis und deren Qualität berichten?
Ich habe den Synth nur auf der Musikmesse FFM 2018 kurz ausprobiert. Ohne Effekte klingt er halt trocken und direkt. Bei den Potis ist mir nichts Negatives aufgefallen.
Das Display war ziemlich verkratzt. Wahrscheinlich sollte man beim Display besonders gut aufpassen bzw. eine Schutzfolie drauf lassen oder drauf kleben.
 
Ich habe den Synth nur auf der Musikmesse FFM 2018 kurz ausprobiert. Ohne Effekte klingt er halt trocken und direkt. Bei den Potis ist mir nichts Negatives aufgefallen.
Das Display war ziemlich verkratzt. Wahrscheinlich sollte man beim Display besonders gut aufpassen bzw. eine Schutzfolie drauf lassen oder drauf kleben.
Wenn er "trocken" ohne Effekte klingt, so ist das erst einmal normal und ok, interessant wird es halt wie sich die "trockenen" Sounds in einem Mix plazieren/durchsetzen!
Beispiel: Es klingt alles einfach nur flach ohne Effekte und auf einer Linie, es klingt auch Nie breit, bei Flächensounds z.B. (Stereobreite ist gemeint!)
Bass und Leadsounds scheinen auch Nie aus den Lautsprechern zu "springen/drücken" alles bleibt flach weiter auf einer Linie! (Moog, Cwejman usw.können sowas und klingen trocken bereits Hammer!)

Gruß
SlapBummPop
 
Wenn dich der Synth so sehr interessiert, probiere ihn z.B. mit 30 Tagen Money Back aus und teste ihn intensiv im Mix-Kontext.
 
Wieviele interne/externe Ausgangs-Kanäle bedient der Synth?
 
Bass und Leadsounds scheinen auch Nie aus den Lautsprechern zu "springen/drücken" alles bleibt flach weiter auf einer Linie! (Moog, Cwejman usw.können sowas und klingen trocken bereits Hammer!)
Na ja, man kann digitale Tongeneratoren nicht vergleichen mit einem Verbund aus zwei oder drei volldiskreten, nicht stimmstabilisierten Moog-VCOs auf dem technischen Stand von 1972 oder gar 1970, die durch ein ebenfalls volldiskretes, deutlich zu heiß gefahrenes Moog-Transistorkaskaden-VCF laufen.


Martman
 
Ein aktueller Moog, Cwejman usw. ist sicher nicht auf dem Stand von 1970!
(1976 kam u.a. der Yamaha CS80 ein Hammerteil!1978 der Prophet 5!)
Einfach mal die Effekte an den aktuellen Sachen ausschalten und mal trocken auf einer guten Abhöre und guten Kopfhörern die Sounds anhören.
(Und mal auf Nebengeräusche bei den Digitalen achten!)
Wenn der Synthie dann auch noch begeistert, ist alles gut.
Mich hauen jedoch die meisten neuen Sachen jedenfalls nicht vom Hocker. (Von der Verarbeitung rede ich jetzt mal lieber gar nicht!)

Gruß
SlapBummPop
 
Ein aktueller Moog, Cwejman usw. ist sicher nicht auf dem Stand von 1970!
Nein, aber die klangliche Referenz für alle Analogsynthesizer (warm, fett, lebendig etc.) ist ein 1970er R.A. Moog Minimoog Model D, gefolgt vom 1972er Moog Music Minimoog Model D. Kein anderer Synthesizer mit diskreten VCOs, kein Synthesizer mit integrierten VCOs, kein Synthesizer mit DCOs und kein Hybrid- oder Digitalsynthesizer kommt an den Sound dieser Instrumente heran. Auch kein anderer Moog. Daß der Waldorf Quantum dagegen abstinkt, ist kein Wunder.

Vom Fettgehalt und von der Lebendigkeit her hat kein jemals gebauter Synthesizer wirklich eine Chance gegen den 1970er Minimoog. (Gut, der verstimmt sich auch entsprechend schnell aus demselben Grunde, warum er so fett klingt.)

Abgesehen davon ist der Moog Minimoog Model D Reissue – abgesehen von den Zusatzfeatures wie MIDI, Velocity und LFO – eine möglichst original- und detailgetreue Replik der Bauform des Minimoog von 1972 ohne die späteren Verschlimmbesserungen an VCOs und VCF.


Martman
 
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