Du kannst Gitarre spielen, ich kann ein Mischpult bedienen ...

  • Ersteller Gast280889
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Für mich ist die Zusammenarbeit Tontechniker und Band wie Fußballmannschaft und Trainer. Wenn beide nicht miteinander können, wird es nie zur Meisterschaft reichen. ;)
 
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Für mich ist die Zusammenarbeit Tontechniker und Band wie Fußballmannschaft und Trainer. Wenn beide nicht miteinander können, wird es nie zur Meisterschaft reichen. ;)

Ei gugge do, ein Hinweis in die richtige Richtung ... das geht aber nicht mit den von einigen hier aufgetürmten Vorurteilen. :rolleyes:
 
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ein Hinweis in die richtige Richtung ...

:gruebel: und du bist dir sicher, dass du "richtig" allgemeningültig definieren kannst?

Ich persönlich setze auch eher auf "Zusammen"-arbeit. Funktioniert das nicht, dann macht es mir keinen Spaß. Und dann stehe ich dafür nicht zur Verfügung. Ich hab es in der Hinsicht aber auch leicht. Habe andere Möglichkeiten, meinen Kühlschrank zu füllen ;)

Es gibt allerdings durchaus auch Situationen, in denen von der Bühne technischer Irrsinn kommt und "zusammen" nicht funktioniert. Dann sollte mMn zum Schutz des Publikums, der eigenen Ohren und der Gerätschaften der Mann / die Frau am Pult durchaus eigenständig kreativ eingreifen.

Wenn kein gegenseitiger Respekt da ist, der Musiker dem Techniker seinen Job nicht zutraut und/oder der Techniker den Musikern nicht traut, dann sollte mMn die Zusammenarbeit möglichst umgehend beendet werden.
 
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Dieser Thread ist wie ein Autounfall....
 
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Ich persönlich setze auch eher auf "Zusammen"-arbeit. Funktioniert das nicht, dann macht es mir keinen Spaß. Und dann stehe ich dafür nicht zur Verfügung. Ich hab es in der Hinsicht aber auch leicht. Habe andere Möglichkeiten, meinen Kühlschrank zu füllen ;)

Definiere den Unterschied zwischen Zusammenarbeit und "Zusammen"-Arbeit und welche Variante beschreibt die Vorurteilsbehaftete?

Wenn kein gegenseitiger Respekt da ist, der Musiker dem Techniker seinen Job nicht zutraut und/oder der Techniker den Musikern nicht traut, dann sollte mMn die Zusammenarbeit möglichst umgehend beendet werden.

Ich glaube, diejenigen Musiker, die hier am meisten Vorurteile durch ungute Erlebnisse aufgetürmt haben, waren jeweils in Situationen, in denen sie die "Zusammenarbeit" akut nicht beenden konnten. ;)
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Du meinst jetzt ein Filmchen von einem Autounfall, welches geloopt ist?:D
 
Dieser Thread ist wie ein Autounfall....

Du meinst jetzt ein Filmchen von einem Autounfall, welches geloopt ist?

Meinst Du das So:

Mein Auto lebt!
Es raucht,
es säuft
und manchmal bu**t es auch.

Immer locker bleiben.
Die Zusammenarbeit ist wichtig und essentiell für den Spass an der Arbeit und ein gutes Gelingen.
Ein wenig frozelei von beiden Seiten gehört da auch dazu. Es muss halt immer so sein das sich beide nur necken und darüber lachen können.
Alles ander ist destruktiv für den Erfolg.
 
Nein trivialer: Es ist schrecklich und furchtbar aber man kann nicht weggucken... aber ich denke das war klar...
 
Und ich versuche solche Dinge halt mit Humor zu nehmen. Macht das Leben leichter.
 
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Wenn kein gegenseitiger Respekt da ist, der Musiker dem Techniker seinen Job nicht zutraut und/oder der Techniker den Musikern nicht traut, dann sollte mMn die Zusammenarbeit möglichst umgehend beendet werden.

DAS (!!!!) ist der Punkt, sprich Augenhöhe. Wenn jemand schnöselig "ich hab 150 Jahre Erfahrung und bei den größten Festivals...und blablablubblubb..." von oben herab herkommt, reicht mir das meist schon.
Man lässt sich ja gerne beraten und was sagen, aber - und das gilt hier hier im Wortsinn - macht der Ton eben die Musik.

Das gilt natürlich für BEIDE Seiten vom Mischpult. ;):cool:
 
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Sorry, eine Frage:
Ist das hier ein Erziehungsthread für Tontechniker oder Musiker?
 
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Gute Frage, da hier ins Blaue hinein darüber spekuliert wurde, wie ich/wir zu sein haben, würde ich sagen:
Es ist ein Tontechniker-Erziehungsthread geworden ... diejenigen natürlich als Erzieher ausgeschlossen, die beschlossen haben, ganz auf einen solchen zu verzichten, weil sie eh alles besser wissen ... :juhuu:
 
Zuletzt bearbeitet:
Vooor langer Zeit, als ich mit verschiedenen Bands gespielt hab, war mein Bruder meistens unser Mischer. Der macht das zum Teil auf Touren durchs halbe Land und hat seinen kleinen Bruder eben gern unterstützt. Da wars immer so, dass wir auf der Bühne standen (ach was?) und da wurde dann auch bis zum ersten Einzählen auf ihn gehört:"Amp leiser, Amp bisschen vom Publikum weg..." .... immer brav befolgt, da konnte man sich drauf verlassen, dass vorne ankommt, was Band, Anlage und Location hergaben. Dafür bedankt man sich dann auch nach dem Gig, bevor man von der Bühne geht, oder bringt ihn noch in der Band-Vorstellung unter. Ist ja wohl das mindeste. Dann kenn ich aber auch "Profis", die erstmal ne Badewanne auf die Summe packen, weil das im Auto mit der neuen Hammerfall-Scheibe ja auch geil kommt (not!!!).
Eigentlich bin ich froh, wenn mich der Mischer und seine Technik nicht kümmern muss, ich-Gitarre-Amp und ab dem Mic davor isses sein Bier. Wenn wir beide unseren Job gut machen, passt das Ergebnis.
 
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Ich hoffe weder noch, denn zur Erziehung sind Foren-Threads denkbar ungeeignet. Es ist okay, die eigenen Befindlichkeiten zum Ausdruck zu bringen, in der Hoffnung, sie mögen auf fruchtbarem Boden landen. Mehr sollte man aber nicht erwarten. So, halte mich jetzt auch schon wieder raus...

Gruß,
glombi
 
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Ab einem gewissen Alter lässt sich Erziehung - bzw. deren Mangel - nicht mehr nachholen. ;)

Es geht hier wohl eher um Verständnis beider Seiten.
 
Es geht hier wohl eher um Verständnis beider Seiten.

Darum geht's vom ersten post an. Ich verzichte nicht nur auf Folge-Threads, sondern lasse auch das Gefrotzel, denn das wird ja hier auch gerne missverstanden.

Ab einem gewissen Alter lässt sich Erziehung - bzw. deren Mangel - nicht mehr nachholen. ;)

und dieses gewisse Alter fängt bei manchen erschreckend früh an.
 
Beratungsresistenz heist das. Das gibt es aber leider überall.

Wichtig ist doch das auf Augenhöhe kommuniziert wird.
 
Wichtig ist doch das auf Augenhöhe kommuniziert wird.

Ja, das ist das Wichtigste.

Ebenfalls wichtig für beide Seiten ist, sich ein ordentliches Bild davon zu machen, wen man denn eigentlich vor sich hat. Das hilft auf der einen Seite gegen falsche Erwartungen und erleichtert auf der anderen die Kommunikation ganz erheblich.

Auch wenn das hier auch schon angezweifelt wurde: Es gibt ein riesen Spektrum bei den Tonleuten: Vom Boxenaufsteller bis zum Tonmeister-Schumannschule, vom Hobbybeschaller bis zum Festivalroutinier und wen Du da als Semipro-Musiker auf Deiner Stadtfest-Bühne wirklich triffst, kann seeehr unterschiedlich sein Ein gutes Ergebnis ist dort weder durch "Befehlsstruktur" noch durch "Selbstgemischtes" zu erreichen.

In Deutschland gibt es einige wenige 'langzeiterfolgreiche' Künstler, von denen der eine oder andere auch meinen Weg gekreuzt hat, zu Zeiten als sie jung und aufstrebend waren. Erfreuliches gemeinsames Merkmal dieser Leute: Sie hatten ein Händchen für gute Kommunikation mit den Soundleuten, konnten ihre Wünsche verständlich rüberbringen und merkten nahezu sofort, ob der Tonmann mit ihrer Musik was anfangen und das am Pult auch umsetzen konnte. Dann gabs auch das nötige Vertrauen und den passenden Freiraum für die gestalterische Seite.
 
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