Fender Röhre oder Tonemaster fürs Musikzimmer

Ja , ich bin immer noch nicht am Ziel angekommen.
Da ich so in keinen der Läden hinfahren will ist es bei einer theoretischen Abwägung geblieben. Jetzt taucht ja immer wieder der Supro Delta King als 10er auf, teilweise ja echt für kleines Geld zu bekommen, gebraucht schon eher nicht.
Hat hier jemand einen Vergleich zum Fender und wenn ja zu welchem?

Danke Euch
 
Hey @Newcomer II , Du kommst laut PLZ aus Mönchengladbach. Ist das richtig?

Falls Du mal einen Fender Supersonic 22 Head an einer 1x12er anspielen willst, der Deine Anforderungen ggfs. erfüllt, kannst Du das bei mir mal tun. Aktueller Test und Impfung vorausgesetzt 😉
 
Habe mich mal durch den Thread gelesen und das meiste ist schon geschrieben worden.
Letztlich wirst du nicht umher kommen es selbst in deinem Raum für deine Anwendung in deiner Lautstärke auszuprobieren was du brauchst, was dir gefällt und womit du dich am wohlsten fühlst. Bei aller Theorie in dem was du glaubst was richtig sein müsste, kann es doch auch ganz anders kommen.
Mit dem Probeamp für zu Hause und DEM total tollen Wohlfühlsound ist es meiner Meinung nämlich wirklich schwer! Erstrecht wenn man einen Röhrenamp in Proberaumlautstärke kennt und das gewisse etwas dabei als Maßstab ansetzt.
Ich habe das auch schon wirklich viel durch. Selbst ein Suhr Badger mit PowerScaling wollte nicht so recht das bringen was ich mir alles so vorstellte. Letztlich bleibt alles doch irgendwie ein Kompromiss. Trotz den besten Attenuatoren und Mastervolumen will nämlich vor allem Luft bewegt werden. Zerrpedale verlangen nach Ampssounds in einer gewissen Spielzone die leider auch über Wohnzimmer-Level liegen.

Wenn man das alles bedenkt, war der Suhr Badger dann doch nicht so schlecht. Ein guter Allrounder.

Magisch dagegen war der Clean-bis-Crunch-Tone eines Tone King Falcon, der aber wiederrum nur Pickups mit weniger Output mochte. Zum Inspirierenden, abendlichen Improvisations-Gedudel ein wirklich toller Amp. Für mehr Zerre aber wieder speziell.

Ich spiele nun mittlerweile mit einem Modeller (Headrush) zu Hause über einen guten Kopfhörer.
Da bekomme ich alle meine Sounds hin, aber die Magie ist futsch!
Sodass ich nun auch wieder suche und überlege.
Die Tonemasters bieten nicht so wahnsinnig viel mehr wie meine Modelling-Lösung. Da kann ich mir auch eine Box mit Speaker und einer Endstufe holen...

Zusatzkram wie externe Attenuatoren finde ich sehr abtörnend. Am liebsten sollte alles in einem Kombo sein. Gegebenenfalls noch ein Drivepedal davor und gut ist.

Ein Princeton juckt mich ebenfalls. 10" Lautsprecher sind für zu Hause wahrscheinlich ein Vorteil.
Eventuell wird es nochmal ein Tone King oder ein Morgan oder auch was ganz anderes :)

Mal sehen was es wird :)
 
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ich denke, der Toneking Falcon Grande passt genau in dein Beuteschema
 
Innerhalb des genannten Budgets hätte ich wohl einige Amps die ich alle ganz spannend finden würde.
Sowohl von Fender, Toneking, Supro, REVV, Friedmann, Suhr, Brunetti und sicher auch noch einige mehr.
Da gäbe es auch zahlreiche kleinere Hersteller aus heimischen Gefilden.

Vielleicht muss man ja doch einfach mal ausprobieren und sich dann mit seinem Amp auch irgendwie "anfreunden".
Letzendlich klingen die ja alle nicht verkehrt.

Ich hatte mal ein Schlüsselerlebnis.
Ich hörte mal meinen Amp (also das gleiche Modell) bei jemand Anderen. Live und in Farbe. Das klang richtig gut.

Danach wurde ich nachdenklich und fragte mich was ich vielleicht anders mache und habe immer wieder Kleinigkeiten verändert. Ein Attenuator fand ich irgendwann auch ganz cool. Den habe ich zu Hause auch heute noch immer im Einsatz. Auch wenn hier die Meinungen weit auseinander gehen. Für mich funktioniert das ganz gut. Heute passt einfach vieles gut zusammen. Pedale, Amp, die Gitarren. Einzig ich selbst könnte besser klingen. ;-)

Ich habe meinen Frieden (weitestgehend ;-)) mit einem kleinen Röhrenamp UND digitalen Gerätschaften gefunden. Letztendlich sind das ja schon auch ganz schöne "Luxusprobleme". Oder? ;-)

Klar, mit juckt es auch mir immer wieder in den Fingern, aber ich bekomme mit meinem kleinen Röhrenkumpel einen schicken bluesigen Ton hin und alles Andere kann ich bei Bedarf auch anders lösen. Als kleines leichtes Live-Besteck würde ich vielleicht auch nochmal etwas ganz Anderes zusätzlich anschaffen. Müsste aber auch nicht wirklich sein. Das wären eher praktische Gründe. Wenn man etwas durch die Gegend schleppen muss, dann finde ich kompakte, kleine, leichte Sachen immer cool.

Auch wenn ich bei diversen Two-Rock´s oder einem Steel-String-Singer von Amplified Nation immer ein bisschen anfange zu sabbern.
Kaufen könnte ich mir so etwas wohl auch, wenn ich denn wirklich wollte. Vielleicht tue ich das irgendwann auch mal und dann auch wirklich echt nur so aus Spaß und Liebhaberei, aber am besten stecke ich diese Anfälle weg, indem ich mit dem Kram spiele den ich hier habe um mir dann zu sagen, "siehste geht doch und klingt ja auch wirklich nicht übel."

Weniger an Knöpfen spielen, dafür mehr auf der Gitarre.
Ich versuche das irgendwie zu beherzigen. Auch wenn es nicht immer gelingt. ;-)
 
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Ich denke, @Newcomer II , deine Vorgehensweise ist sinnlos.
Ich kann verstehen, dass du in diesen Zeiten (Omikron) nicht in einen Laden gehen willst - aber theoretisch lässt sich deine Frage, welcher Amp für dich gut klingt und nicht zu laut ist, nicht beantworten. Was bringt dir unsere Meinung? Auf Youtube (oder auf einer Aufnahme) kann man jeden Verstärker gut klingen lassen, den Klang im Raum musst du selbst "erleben"!
Entweder machst du mal einen Termin bei Thomann (oder so) und testest allein im Ampraum einen Tone Master, einen Deluxe und einen Princeton (gibt natürlich noch mehr, Badcat, Toneking, ...) mit deiner Gitarre - oder du bestellst sie dir hintereinander nach Hause und testest sie da.
Jetzt taucht ja immer wieder der Supro Delta King als 10er auf, teilweise ja echt für kleines Geld zu bekommen, gebraucht schon eher nicht.
Probiere ihn doch einfach aus!
Entweder er gefällt dir oder eben nicht.
 
Hi!
Ja , ich bin immer noch nicht am Ziel angekommen.

Tja, schade ;)

... Jetzt taucht ja immer wieder der Supro Delta King als 10er auf, teilweise ja echt für kleines Geld zu bekommen...
Hat hier jemand einen Vergleich zum Fender und wenn ja zu welchem?
Ich hatte kürzlich mal die 12"-Version bei mir und war etwas unterbegeistert...
"Auf dem Papier" klang der Amp (mMn) deutlich besser als in echt ;)

Die Clean-Sounds und der Hall gehen in Ordnung, aber die Drive-Sounds sind echt "heftig" - und der "Boost" nützt bei niedrigen Pegeln nicht viel...

Einen Princeton Reverb (und ein Overdrive-Pedal) findest du um die 7-800,- € (gebraucht).
Da hast du einen toll-klingenden Amp (Clean, Hall, Tremolo...) - und es ist obendrein gut/sicher angelegtes Geld (y)

cheers - 68.
 
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Hallo an Alle,
Danke für die ganzen Anregungen,
Klar als erstes sollte ich an meinem Spiel arbeiten,
weniger an den Knöppen drehen und die Zeit in sinnvolles Üben investieren.

Vielleicht sollte ich auch wirklich mal zur Probe was bestellen.
Im späten Frühjahr bin ich auch immer im Frankenland unterwegs, vielleicht muss es bis dahin auch einfach warten.

Danke nochmals für die Denkanstöße
Gruß
Der Newcomer II
 
Da bin ich mal wieder,
es hat sich eigentlich nichts getan. Hatte jetzt einen Marshall Silver jubele Mini da.
der Klang schon deutlich erwachsener als mein Laney. Der kleinen Laney klingt auch insgesamt etwas bedeckt und auch die einzelnen Töne kommen nicht so klar deferenziert rüber.
kann sowas an den Röhren liegen?

der Mini geht auch wieder, guter Amp, traf mich aber nicht ins Herz. Werde wohl mal nach einem Fender schauen.

Gruß an Alle
 
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Wenn dein Herz doch schon lange in Richtung Fender schlägt, warum auch nicht?

Meinst du denn nicht, dass es vielleicht ein bisschen auch an den Einstellungen und Abstimmungen hinsichtlich Gitarre, Pedalen und Amp gelegen haben könnte?
Es ist manchmal zum Beispiel unglaublich wichtig, auf welchem Level der Amp gerade ist, bovor man ihn mit einem Pedal anpustet. Bei den Pedalen hingegen ist weniger oft mehr.

Oder du kommst halt hier mal rum und probierst mal meinen Brunetti aus. Das war seinerzeit meine Alternative zu einem Fender. Der liegt klanglich auch in dieser Ecke.
Mit drei unterschiedlichen Leistungsstufen, wahlweise mit und ohne Attenuator, mit allerlei leckeren Pedalen davor. ;-)

Wenn du magst, dann kannst du das Ganze auch mal im Vergleich mit einem Profile von dem Brunetti im A/B Vergleich ausprobieren. Mit den gleichen (echten) Pedalen davor. Ich verspreche dir, du wirst überrascht sein.

Ich hatte früher aber u.A. auch mal einen Twin und einen Princeton. Der Twin war natürlich brutal und der kleine Priceton klang auch erst richtig lecker, wenn er eine gewisse Mindestlautstärke hatte. Schöne Amps sind das aber auch, keine Frage.
 
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. Hatte jetzt einen Marshall Silver jubele Mini da.

der Mini geht auch wieder, guter Amp, traf mich aber nicht ins Herz. Werde wohl mal nach einem Fender schauen.
Der Schritt von Fender 68 zum Silver Jubele kann kaum größer sein.
Zudem ist der Mini IMO einer der „schwierigen“ Marshalls. Er ist kein richtiger Zweikanaler, klingt clean auch eher hart und harsch (…was man auch als wenig bedeckt, bezeichnen kann…). Was der Silver Jubele kann, ist (ähnlich wie der JCM800) sehr transparenter Crunsh mit wenig Kompression. Leute, die mit dem Vol.Pot an der Gitarre arbeiten (können), können mit diesen Verstärker einiges reißen. Als klassische Pedal-Plattform würde ich den eher nicht sehen.

Bei dem ganzen Hin- und Her… spiel den Katana!
Der ist so gut und flexibel, dass von fenderisch clean bis recto metall alles machbar ist und man sich dennoch nicht in Resets, Optionen und Features verliert.
Den evtl. Mehrwert eines Fender RI, Toneking, TwoRock,… wirst Du IMO für Dich alleine im stillen(!) Kämmerlein nicht urbar machen.
 
Boaah
dank Euch, ich bin auch soweit ein Gang runter zu schalten, den Katana weiter kitzeln.
und irgendwann mal bei einem Besuch bei X oder Y mal inspirieren lassen.
@SlowGin danke für das Angebot, melde mich mal per PN
 
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Dieser hier wäre ein Schnäppchen. Ist ein BF-Vibroluxartiger hanwired Amp. Normalpreis um die 3000.-

https://www.ricardo.ch/de/a/blackhole-grail-amp-neu-1221194432/

Mal ein Sofortkaufangebot machen und dann eine Reise (Kurzurlaub) in die Schweiz planen. Der Amp kann auch gut leise, Zerren danlk Master kein Problem und hat einen Cleansound zum niederknien, mit Springeverb und Bias Tremolo. Und nein, es ist nicht meiner und ich habe auch keine Verbindung zum Verkäufer. Aber reizen tät mich das Teil enorm, aber ich hab schon zwei Nightingale bon Blackhole.
 
Der kleinen Laney klingt auch insgesamt etwas bedeckt und auch die einzelnen Töne kommen nicht so klar deferenziert rüber.
kann sowas an den Röhren liegen?
Glaub ich eigentlich nicht - die Laneys klingen halt so. Vielleicht bringt ein Jensen Speaker (hatte ich im VC15) Abhilfe. Aber die Klarheit und die "Macht" eines Fender xy-Reverb haben eben nur diese Fenders.
Der Deluxe Reverb RI ist doch noch in deinem Budget, oder? Den würde ich mal testen! Den Blackface! Hat mir bei Thomann so gut gefallen, dass ich alle Gitarren kaufen wollte die ich darüber probiert habe.
 
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@Newcomer II

Oh man,Ist bei Dir eine schwere Geburt.

Ich spiele auch sehr viel und gerne Clean,auch leicht angezerrt für Blues und Jazz.Ich habe handverdrahtete Fenderamps mit einem klasse Hall,Egnater Tourmaster,wo kein klanglicher Wunsch offenbleibt.
Wirklich brauchen tue ich die alle nicht ,aber es macht ungemein Spaß und es wird nie langweilig.Ich liebe sehr dieses puristische an den Amps und der Klang ist schon was Feines.Ist natürlich totaler Luxus.Ich bin klanglich total verwöhnt und anspruchsvoll und habe sehr viel probiert.

Aber weisst Du,ehe ich die alle an-und warmgemacht habe,nehme ich zum Üben schnell meinen billigen Transistor Marshall Valvestate 8280 bi Chorus,der mit einem ganz feinen Cleansound+ Accutronicfederhall ausgestattet ist. vllt. noch etwas Chorus dazu,dann über meine JBL Speaker aus dem Twinreverb.Klingt echt super mit einer Strat,hat auch genug Headroom und auch Mastervolume und wartungsarm. Der macht mir auch sehr viel Spaß,möchte ich nicht missen.
War natürlich alt,und musste erst wieder flott gemacht werden.


Zum Üben für mich aber zuhause allemal ausreichend,und das ist wirklich untertrieben.

Und vllt.öfter mal mit frischen Saiten spielen,wird doch mit der Zeit sehr viel dumpfer und mulmig,was man aber durch die schleichende Abnutzung nicht merkt,erst wenn neue Saiten drauf sind,merkt man mit was wochenlang gespielt hat.
Wenn es nicht zufriedenstellend klingt wird es viel zuschnell auf den Amp geschoben.

Meine Meinung zu einem Übungsamp.

Und ein Kantana würde mir auch dicksatt zum Üben reichen.
 
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@rolandfender
Ja dann,
da werd ich mir wohl ne billige Transe bei Kleinanzeigen besorgen und glücklich sein
 
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@Newcomer II ,

Eine Entscheidung kann Dir keiner abnehmen,aber Du hast genug Möglichkeiten.

Viele schwören auch auf PC Lösung,Neural DSP soll sehr gut sein.

Ich habe aber gerne die Haptik eines richtigen Amps.

Falls es Dich mit einem Marshall Valvestate interessieren sollte.
versuche so einen blauen zu bekommen,Limitid Edition.
Ich hatte ein normales Topteil zur Reparatur und weil ich danach immer noch nicht zufrieden war,habe ich dem Tech zum Bauteilvergleich meinen blauen Combo mitgegeben.Es stellte sich heraus,das im direkten Vergleich Teile fehlten.
Der normale Valvestate rauschte mehr als der aus der Limited Edition.

Dann viel Erfolg bei der Suche.

P.S. bei den jetzigen Temperaturen möchte ich erst recht nicht mit einem 8 Röhrenamp spielen;-)))
 
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......Für diesen Ton wünsche ich mir schon länger einen kleinen Tonemaster als Princeton Reverb ober als Vibrochamp… klein, kompakt, leicht und für den Hausgebrauch, aber bislang hat mein (stilles) Wünschen bei Fender nix genützt.

Na ja, den Princeton Reverb gibt ja inzwischen als Tone Master.

Vielleicht wäre das ja auch der perfekte Amp für den Thread-Ersteller… ;)
 
Grund: Vollzitat reduziert
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