115 + 412 - bass box + gitarrenbox

von DarkStar679, 16.04.18.

  1. DarkStar679

    DarkStar679 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.18   #1
    ich habe mich gefragt, ob es einen soundgewinn geben könnte, wenn man am bassverstärker noch eine gitarrenbox anschließt:

    ausgangs-gear:
    PF 350 + PF 115

    hinzu eine HB 412 vintage 30.

    ein wahnsinns sound. man kann sogar den amp auf 3 ohm betreiben. sehr druckvoll, tolle mitten, toller bass.
    besonders wenn es etwas zerren soll, lebt das ganze noch weiter auf.

    vielleicht mal so als idee an die bass kollegen.
     
  2. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.18   #2
    Der PF-350 hat doch eine Mindestimpedanz von 4 Ohm...?
     
  3. DarkStar679

    DarkStar679 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.18   #3
    ich hab den lokalen verstärker spezialisten gefragt.
    der mein class D kann sogar 2 ohm.
    jedenfalls hat der amp gut ne stunde mit 3 ohm und ziemlicher lautstärke gespielt.
    scheint ihm nicht viel ausgemacht zu haben.

    der verstärker spezialist meint, nur transen sind für niedrige impendanzen empfindlich.
    röhren macht das gar nichts, und class D kommt auch mit wenig ohm klar.
     
  4. EPBBass

    EPBBass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.18   #4
    Uff gewagte Thesen, denen sicherlich einige hier gut begründet widersprechen werden.

    Nun, ein Transen Amp hat mit zu hohen Impedanzen kein Problem, mit zu niedrigen wohl schon eher. Meine Transe wurde auf jeden Fall sehr heiß, bevor sie aus ging, nachdem ich ihn versehentlich mit zwei 4 Ohm boxen betrieb. Da er wieder an ging, nachdem er runter kühlte hoffe ich es war ne thermische Schutzschaltung. Ohne Boxen habe ich die dagegen Stundenlang und ohne Probleme als DI Box missbraucht.

    Was Röhren anbetrifft, habe ich die Erfahrung gemacht das die Ausgangstrafos gern mal abfackeln, wenn man die Impedanz zu groß wählt, in dem Fall ohne Box... roch nicht gut. Wie es mit zu niedrigen aussieht, keine Ahnung.

    Class D hab ich bisher noch nicht kaputt bekommen, weil ich aus meinen Fehlern gelernt habe.

    Das sind meine Erfahrungen... Die wohlgemerkt keine allgemeingültig haben.
     
  5. DarkStar679

    DarkStar679 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.18   #5
    ich hatte erst mal nur die niedrigen impendanzen genannt.
    stimmt, röhrenamps mögen keine hohen impedanzen....16 ohm ist in der regel das maximum.
    --- Beiträge zusammengefasst, 16.04.18, Datum Originalbeitrag: 16.04.18 ---
    übrigens kann ich mittels der impendanz, die balance zwischen 412 und 115 ändern.
    die 412 auf 4 ohm ist lauter, als auf 8 ohm. so kann ich der einen oder anderen box mehr gewicht verleihen.
     
  6. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.18   #6
    Mein technisches Wissen ist so beschränkt, dass ich sowas gruselig finde. :igitt:

    Ich mach dann lieber das, was auf dem Amp und in der Anleitung steht. („Make sure the total speaker load impendance is 4 ohms or greater“ - mit Warnschild daneben).

    Aber ich wollte nicht den Thread in die Irre führen - sorry.
    :prost:
     
  7. DarkStar679

    DarkStar679 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.18   #7
    man macht nichts verkehrt, wenn man der anleitung folgt.
    ich hab ja experimentiert. 4/8 ohm, 8/8 ohm
     
  8. MrC

    MrC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.18 um 09:34 Uhr   #8
    Für eine Kombination aus cleanem Bassfundament und mittigem Zerrsound sicherlich eine Alternative, wenn auch eine sperrige. Noch spannender wird die Kombi imho, wenn vorher die Frequenzen aufgeteilt werden und die 15er nur das Bassfundament bekommt und die 4x12er per Lowcut von den Bässen befreit wird. Schon im Sinne einer artgerechten Haltung :D

    Und wenn dann noch die beiden Signale in eine schöne Endstufe gehen, damit eine getrennte Lautstärkeregelung dabei ist und Dir unterschiedliche Impedanzen wurscht sein können... dann is' richtig Leben in der Basser-Bude...
     
  9. DarkStar679

    DarkStar679 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.18 um 10:37 Uhr   #9
    theoretisch hast du recht, wäre es ideal, im bezug auf die fähigkeiten der lautsprecher die frequenzen zu trennen.
    allerdings hat die 412 soviel bass, daß der 115 wirklich nur ganz unten noch etwas beisteuert....aber die 412 hat einen eigenen klang. ich vermute, durch eine frequenztrennung würde sich dieser klang ändern. es soll ja, gerade wenn verzerrt, etwas grottig klingen.

    vorhin habe ich mal mein handy an den PF350 angeschlossen. die 115 box ist ein toller fullrange lautsprecher....ACDC fetzt richtig gut auf dem PF350.
     
  10. MrC

    MrC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.18 um 11:38 Uhr   #10
    Ich kenne Deine Box nicht, aber i.d.R. sind Gitarren-Cabs ordentlich mittenbetont, dafür fehlt oft die Präzision im Baß. Nicht, dass diese Boxen auch tief runter können, aber oft schaffen sie den sauberen, trockenen Punch nicht. Müssen sie als Git-Boxen ja auch nicht unbedingt. Auch die oft offene Bauweise steht dem entgegen. Auf der anderen Seite bemängeln viele Basser, dass, wenn sie ordentlich Zerre auf das Basssignal geben, das Ganze untenrum etwas schwammig wird. In diesem Fall kann eine Aufteilung auf zwei Boxen durchaus Sinn machen. Ich hab das zu Hause mal mit einem 15"-Combo und einem 8"-Übungscombo gemacht: aus dem Multieffekt heraus das Signal aufgeteilt, "clean" auf den 15er, "wet" auf den 8er. War eine ganz witzige Kombination: Fundament sauber und artikuliert, darüber ordentlich gezerrt. (Ich weiß nur grad nicht mehr aus dem Kopf, ob ich die mit LowPass und HighPass gearbeitet hatte, ich denke aber schon) Und für ein solches Setup ein Git-Cab für die gezerrten Mitten - unkonventionelle Idee, aber wenn's passt, herzlich gerne! Wie gesagt, für meinen (!) Geschmack würde ich diese Trennung vornehmen, aber Geschmäcker und Musikrichtungen und ... und ... sind ja verschieden, und wenn's für Dich in Deinem Umfeld so funzt, alles prima!
     
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