2018'er Flying V - Bridge angerostet oder abgenutzt?

von Fav02244, 13.08.19.

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  1. Fav02244

    Fav02244 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.19   #1
    Hallo zusammen,

    wie im Titel erwähnt stellt sich mir die Frage ob meine Tune-O-Matic Brücke an meiner Gibson Flying V 2018 Cherry Burst gerostet oder lediglich abgenutzt ist. Eigentlich würde ich auf Rost tippen da die Gitarre im April erst gekauft wurde und ich eine so sichtbare Abnutzung über diese Zeit nicht wahrscheinlich finde, oder? Jedoch spricht das Aussehen für eine Abnutzung... an der Stelle hat die normal Chromfarbene Brücke eine Kupferfarbe (ist es vielleicht sogar das unter dem Chrom liegende Kupfer?). Dafür spricht auf dass ich eigentlich immer meine Hand dort habe. Beim Palm-Muten weiter vorne aber offen genau darauf. 20190813_181324.jpg

    Was ist euere Diaknose? Was kann ich dagegen tun?

    Danke
     
  2. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.19   #2
    Das sieht aus als wenn das Messing durchkommt. Die Beschichtung ist abgerieben, das ist aber kein Problem.
    Messing ist ein gutes Material für eine Brücke.
    Aber mir scheint dein Tailpiece zu tief eingestellt zu sein.
     
  3. Fav02244

    Fav02244 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.19   #3
    Ok danke
    Meinst du zu tief weil die Saiten auf der Brücke aufliegen? Wenn ja, das ist mir auch schon aufgefallen und wird beim nächsten Saitenwechseln behoben
     
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  4. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.19   #4
    Wie Rost siehts nicht aus, aber mWn sollte die Bridge aus Alu sein. :gruebel:
     
  5. boisdelac

    boisdelac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.19   #5
    Wenn etwas verchromt wird, wird zuerst einmal eine Schicht Kupfer aufgebracht und dann erst kommt der Chrom drauf.
    Das was man auf dem Bild sieht, ist halt das Kupfer unter dem abgenutzten Chrom.

    Und wenn da keine ABM-Bridge drauf ist, dann wird da auch kein Messing sein, weil das ist für Serieninstrumente viel zu teuer.
     
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  6. Pleasure Seeker

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    Erstellt: 13.08.19   #6
    Alu wäre nicht (langzeit)stabil genug im Bereich der Bohrungen. Die Brücken bestehen i.d.R. aus Zinkdruckguß, das ist auch der Grund warum ABR-1 Brücken nach Jahren kollabieren können.
    Wie Boisdelac richtig schreibt dient das Kupfer als als Haftschicht bei Verchromungen, aber auch als Zwischenschicht für Vernickelungen.
     
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  7. benny barony

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    Erstellt: 13.08.19   #7
    War mir auch so, hatte vorsichtshalber nochmal gegoogelt und laut einiger Händler sind STP und Bridge nicht aus Zamak (wie sonst) sondern Alu. Auch bei Gibson selbst steht (für die 2019er): "Aluminum Nashville Tune-O-Matic" https://www.gibson.com/Guitar/USAM82691/Flying-V-2019
     
  8. Fav02244

    Fav02244 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #8
    Ok
    Danke für die Antworten
     
  9. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #9
    Stimmt! Der Punkt ist Nashville TOM. Eine normale ABR-1 ist das ja nicht. Warum die aus dem bekannten Sustainverlängerer Alu, den man von vielen Kirchenglocken kennt ;) , gebaut wurden, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
    Die Beschichtung wird bei Alu wahrscheinlich ähnlich ablaufen, folglich ist Kupfer unter der oberen Schicht. Wenn man die abreibt, sieht man genau das.
     
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  10. nitrogen

    nitrogen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #10
    :rofl:
     
  11. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.19   #11
    Die Gibson Nashville Brücken waren mWn auch lange Jahre aus Zamak, muss in den letzten 2-3 Jahren geändert worden sein. Hab aber auch nicht jedes Modell angeklickt um zu sehen ob das überall so ist.
     
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