20W Bass Amp und Mikro über PA

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Der Holger

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Hallo liebe Freunde,

ich habe eine kurze und hoffentlich für die Pro´s hier, einfache Frage:

Wir (eine Coverband für Jazz und Soul) haben in unserem Proberaum eine PA von HK mit entsprechender Endstufe stehen. Das Teil reicht m.E. für die Beschallung einer Party in einem ordentlich großen Raum mehr als gut aus. Leider habe ich (typisch Bassist) keine Ahung von der PA.

Nun aber zu meiner Frage...

Ich würde gerne meinen kleinen Hartke B20 (20 Watt) im Proberaum nutzen. Da die Ausgangsleistung des Minis absolut nicht ausreicht dachte ich...Spiel ich mit nem vernüftigen Mikro (hab das Shure SM57 im Auge) und meinem Amp über die Anlage! Meint Ihr das klappt vernüftig?:confused: Achso, der Amp hat auch noch einen Line Out!

Bisher spiele ich über einen Behringer V-Amp direkt ins Pult! War auch bisher ganz ok, aber unser Gitarrist meint..."Bring mal deinen Übungsamp mit, das klingt dann schon viel anders und besser"?!

Was meint Ihr!

Vielen Dank im Voraus!!
:great:
Viele Grüße

Holger
 
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der onk

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Ich kenne Deinen Amp nicht, aber ob es mit ihm besser klingt, birgt m.E. berechtigte Zweifel. :D

Da der Übungsverstärker alleine nicht reichen wird, bieten sich Dir (sofern die PA überhaupt zur Basswiedergabe geeignet ist: Stichwort Subwoofer) zwei Möglichkeiten:

1. Vom Line-Out ins Mischpult. Dadurch verzichtest Du zwar auf den Klangeinfluß des Combo-Lautsprechers, bekommst aber sämtliche features der Klangregelung desselben.
2. Combo mikrofonieren. Das aber bitte nicht mit einem SM57, denn das verbiegt den Sound enorm und ist auch nicht zur Abnahme tieffrequenter Signale gedacht. Da solltest du mal nach einem Bassdrum-Mikro kucken.
3. Gitarristen ignorieren und weiterhin direkt mit dem Bass in die Anlage. Gitarrist ignorieren, kommt immer gut, denn wenn's um PA geht, ist in dieser Fraktion ein sehr hoher Haubentaucher-Anteil. :D Ob man den Bass wirklich über einen vamp schicken soll oder nicht einfach per DI-Box direkt ans Pult, Kompressor in den Insert, fertich, ist Geschmacksache.


domg
 
Der Holger

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Hi Onk,

super erstmal vielen Dank für die Aufklärungsarbeit!

Ok, ich schätze ich versuche es mal mit der 1. Methode. Ein Mikro kann man immer noch kaufen und ausprobieren.
Eine Sache habe ich allerdings noch! Der V-Amp ist eigentlich ein Multieffekt Ampmodeller als DI Box! Nen Kompressor hab ich auch noch! Also vondaher sollte nix schief gehen!:D
 
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der onk

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Habe ganz übersehen, daß es ja einen Bass-Vamp gibt. Den meinst Du, oder?

Zu dem Gerät kann ich nichts sagen, weil mir unbekannt. Grundsätzlich sollte das mit diesem Modeller erzielbare Ergebnis durchaus auf dem Level eines Übungscombos liegen. Ich bezweifle, daß es mit dem Combo entscheidend besser wird; es ergibt sich vielleicht für Dich der Vorteil, den Übungsverstärker als Monitor einzusetzen, so daß Du Dir selbst mehr Basssound verpassen kannst, als die restliche Band via PA haben will.
Letztlich hängt alles bei den möglichen Setups von den Möglichkeiten der vorhandenen PA ab und zu der hast Du ja noch kein Wort verloren...


domg
 
Der Holger

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Hallo nochmal,

also gestern hatten wir wieder eine Probe. Ich bin jetzt nicht über den Behringer Bass V-amp ins Pult gegangen, sondern mit meinem kleinen Hartke Amp. Hat wunderbar funktioniert. Vorteil ist, dass ich jetzt noch nen Vernüftigen Monitor habe. (Wie Onk ja schon geschrieben hatte) :D
Die Band war auch zufrieden.;-))))

Am Samstag werde ich nochmal die Abnahme mit dem PG52 von Shure probieren um einfach ganz sicher zu sein, dass ich mit dem Line Out das Beste Ergebnis erzielen kann!:)

Habt Ihr sonst noch Tips für mich?

Gruß Holger
 
Haensi

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Ich glaube aber kaum, dass das mit dem Mikro besser wird.
Das liegt aber nicht am Mikro, das ist ok, sondern an der Methode an sich.
Bei einem 20-Watt Bass"böxchen" wird wohl kaum ein wirklich guter Lautsprecher verbaut sein. Dessen Sound mit einem Mikro abzunehmen wird sicher schlechter klingen, als direkt aus dem Amp in die PA zu gehen.

Bei Gitarrenamps ist das was anderes, da sind die Lautsprecher der Amps auch massgeblich an der Soundfärbung beteiligt. Rein messtechnisch sind viele Gitarrenlautsprecher eigentlich eine Katastrophe, aber sie bringen den charakteristischen Sound.
 
mix4munich

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... Am Samstag werde ich nochmal die Abnahme mit dem PG52 von Shure probieren um einfach ganz sicher zu sein, dass ich mit dem Line Out das Beste Ergebnis erzielen kann!:)

Habt Ihr sonst noch Tips für mich?

Gruß Holger

Statt des Mikros würde ich zu einer DI-Box plädieren. Gut und günstig ist die passive von palmer, die gibt es sicher auch hier beim Hausherren und Boardbetreiber. Guckst Du hier: http://www.musik-service.de/palmer-pan-01-prx395752350de.aspx - die taugt, ich habe seit Jahren vier Stück davon, noch nie ein Problem damit gehabt.

Diese DI-Box schaltest Du hinter den Line-Out Deines Amps, und dann kannst Du symmetrisch und mit Mikrofonpegel in die PA gehen, d.h. lange Kabel machen nix mehr aus.

Viele Grüße
Jo
 

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