60s-Orientierte Strat (klanglich/optisch)bis 1000€

von Blizzard, 18.05.20.

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  1. Blizzard

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    Erstellt: 18.05.20   #1
    N'Abend!

    nachdem ich in mehreren Musikläden in NRW (Beyers/Kölnguitars/Musicstore) unterwegs war und viele Strats in den Händen hatte,
    brauch ich ein wenig Hilfe von euch bei der Entscheidungsfindung.

    Angelehnt an den Fragebogen:

    - Ich spiele seit 12 Jahren E-Gitarre
    - Ich spiele hauptsächlich Classic-, Garage-, Psychedelic-, Grunge-, Punk-Rock
    - Budget: bis 1000€
    - Gebrauchtkauf wäre möglich , erfahrungsgemäß sind gebrauchte Instrumente aber bei mir nie lange geblieben.

    Durchs testen konnte ich für mich einige Specs die für mich passen herausfinden:

    - 9,5" Radius scheint für mich zu passen. An den 12" Radius könnte ich mich auch gewöhnen.
    - Ich mag weder Vintage noch Jumbo Frets. Medium Jumbo fühlt sich gut für mich an.
    - Ich mag "60s Farben" (Daphne Blue, Surf Green, Shell Pink, Vintage/Olympic White etc.) und unlackierte Griffbretter (Pau Ferro/Palisander)

    Ich hatte bereits eine Fender Classic 50's Strat die wegen dem dick lackierten Griffbrett und dem 7,25" Radius leider gehen musste.

    Nun zum Dilemma:

    Viele Strats die ich in der Hand hatte waren gut, aber keine passte 100%ig.

    Macht es für mich Sinn eine der getesteten Modelle zu kaufen und in Änderungen zu investieren?

    Folgende hatte ich in der Hand:

    Player Strat
    + Halsprofil passte, klanglich ganz gut.
    - Verarbeitungsqualität leider nicht gleichwertig zu Classic Serien.

    Vintera 60s Strat
    + Klanglich meine Vorstellung, Farbauswahl gut, Verarbeitung gut
    - Halsprofil zwar OK, aber Bünde/Griffbrettradius für mich nicht gut spielbar. Halstausch sinnvoll?

    Vintera 60s Strat Mod
    + Farbauswahlgut, Halsprofil mein Favorit!
    - Tonabnehmer nicht mein Ding. Es fehlt das "glasige" in den Höhen. Tonabnehmertausch sinnvoll?

    Deluxe Strat HSS
    + Halsprofil gut
    - Klanglich mir zu nüchtern, Optik auch so lala (Headstock/Farben)

    Am. Performer Strat
    + Halsprofil gut
    - Verarbeitung unter aller Kanone (mehrere Exemplare). Schnell wieder weggestellt.

    Leider hatte ich nicht mehr die Möglichkeit eine Roadworn oder Classic Player 60s anzutesten, die evtl. auch in Frage gekommen wären.
    Die Robert Cray Strat hing leider auch nirgendwo antestbereit.

    Vielleicht habt ihr eine Idee für mich.

    Gruß und bleibt gesund!
    Manuel
     
  2. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.20   #2
    Classic Player 60s gebraucht würde ich empfehlen wenn Du mit dem kleinen Griffbrettradius klar kommst. Ich habe jedenfalls kein Problem damit und habe bis auf das obligatorische setup nichts an der Gitarre ändern müssen.
     
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  3. ThisErik

    ThisErik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.20   #3
    Kurze Zwischenfrage, gibt es eigentlich eine Site oder Auflistung, die die Modellunterschiede etwas aufdröseln und man etwas vergleichen bzw. sich bilden kann?

    Die Preisunterschiede sind ja teils erheblich. Gut, was Custom Shop heisst ist mir schon auch klar. Merci
     
  4. PapaFleischi

    PapaFleischi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.20   #4
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  5. dubbel

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    Erstellt: 19.05.20   #5
    classic player strat 60s finde ich auch super - die hat aber einen "grossen" 12" Radius.
     
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  6. Bassturmator

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    Erstellt: 19.05.20   #6
    Ja ist ja für Blizzard dann umso besser. Meine ist eine classic series limited edition mit matching headstock und Nitrolack und die hat 7,25" Griffbrettradius.

    Classic player hat 12". Ist schon ein komisches Durcheinander mit der Namensgebung bei Fender...
     
  7. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.20   #7
    stimmt - classic player und classic series waren extrem leicht zu verwechseln,
    ähnliche namen und sehr unterschiedliche gitarren.
     
  8. Blizzard

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    Erstellt: 19.05.20   #8
    Danke für eure Antworten!
    Leider gibt es die Classic Player 60's nicht mehr zum anspielen, was es mir schwer macht die Gitarre mal praktisch anzuspielen.
    Momentan denke ich darüber nach bei der Vintera 60's den Hals zu tauschen oder bei der Vintera 60's Mod die Tonabnehmer auszuwechseln.
    Ist etwas seltsam das zu Fragen, aber: Macht das Sinn eine Gitarre zu kaufen und direkt etwas zu tauschen?
     
  9. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.20   #9
    Ja den Hals gleich zu tauschen ist etwas merkwürdig - würd ich nicht machen ......
     
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  10. kypdurron

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    Erstellt: 19.05.20   #10
    ... Tonabnehmer kann man aber bei der Strat relativ leicht tauschen. Da kosten gute Abnehmer zwar auch Geld, aber weniger als ein neuer Hals ... Hast Du mal an eine Partscaster gedacht? Scheint mir die beste Lösung, wenn von der Stange nichts passt :)
     
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  11. PapaFleischi

    PapaFleischi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.20   #11
    Nein das würde ich nicht machen, wenn etwas nicht passt kaufe ich keine neue Gitarre.
    Außerdem weißt du ja nicht wie sich der Pickup-Tausch auswirkt.

    Was gefällt dir denn an den PU´s der Vintera 60´s Mod nicht bzw. was versprichst du dir von einem PU-Tausch? Du schreibst etwas von glasigen Höhen.... ich bin da immer sehr skeptisch, denn was nicht da ist kriegen auch neue PU´s nicht hin. Und neue PU´s alleine bringen meiner Erfahrung nach nichts. Wenn dann die komplette Elektrik (Potis und Kondensatoren etc.) gleich mit tauschen.

    Vielleicht würde es aber auch reichen mal mit der PU-Höhe zu experimentieren.... oder das ganze an einem anderen Amp zu versuchen?
     
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  12. Michael F

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    Erstellt: 20.05.20   #12
    Hi wie wäre es , sich einfach mal bei einem Gitarrenbauer zu erkundigen was der Bau einer Strat nach deinen Spezifikationen kostet?


    LG Michael
     
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  13. bagotrix

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    Erstellt: 21.05.20   #13
    Hi,

    wenn es ab Werk bei keiner 100%ig passt, dann würde ich immer nach der grundlegenden Substanz gehen, sprich: Optische Vorlieben, Bespielbarkeit, der Eindruck von der konkreten Gitarre beim "trockenen" Spielen ohne Amp (Attack/Sustain, das kann innerhalb jeder Serie stark variieren), und eben die Verarbeitung.

    Wenn das alles stimmt (und beim Hals als mMn wichtigsten Element hattest Du da einen klaren Favoriten), sind die PUs wirklich nachrangig. Rein klanglich gibt es aus meiner Sicht keinen substanziellen Unterschied zwischen einer Vintera 60s Mod und einer Player. Holzarten und die durchaus auch klangprägende Bridge sind identisch, einzig die Mechaniken sind andere, was aber schon ein bisschen "cork sniffing" ist. Weitaus größer ist da die Streuung innerhalb jeder Serie, in jeder gibt es schwerere und leichtere, brillante oder eher warm klingende Exemplare.

    Nachdem Dir der Hals so gut passt, würde ich schlichtweg nach einer Vintera 60s Mod suchen, die ohne Amp schon so glasig und offen klingt, wie Du Dir das wünschst. Wenn Du den elektrischen Klang dann nicht schon über die Höheneinstellung der PUs hinbekommst - und da kann man oft noch eine Menge rausholen-, solltest Du es spätestens mit entsprechenden neuen PUs schaffen.

    Nicht zu vergessen: ein guter Hals ist nicht nur teurer als die meisten PUs, sondern es ist auch nicht vorhersehbar, ob er den Klang nicht unerwünscht verändert. Am Ende steht womöglich die Erkenntnis, dass die PUs jetzt in Kombination mit dem neuen Hals vielleicht doch nicht mehr ganz so gut passen... Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ein anderer Hals die klangliche Balance sogar komplett auf den Kopf stellen kann. Auch die Bespielbarkeit ist keineswegs innerhalb einer Serie durchgehend gleich, Holz ist halt ein Naturprodukt und auch die Bearbeitung enthält noch viel Handarbeit. Und wenns dann eben nicht passt, ist ein Hals meistens schwerer bzw. mit mehr Verlust zu verticken als ein paar PUs.

    Wenn Du dagegen gebrauchte PUs kaufst, kannst Du sie bei Nichtgefallen idR mit nur minimalem Verlust wieder los werden und einen neuen Versuch angehen. Dazu kommt, dass die klanglichen Parameter von PUs bei allen subjektiven Aspekten immer noch genauer vorhersagbar sind als bei einem Hals. Nachdem so mancher in seine Vintera Duncans oder Fralins einbauen wird, dürften die Vintage 60s PUs, die Dir so gut gefallen, in nächster Zeit sicher auch öfter mal in Kleinanzeigen auftauchen. Vielleicht würde sie sogar einer tauschen, der sich etwas heißere PUs wünscht, aber wegen der dünnen Bünde zur "normalen" Vintera gegriffen hat.

    Gruß, bagotrix
     
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  14. Blizzard

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    Erstellt: 21.05.20   #14
    Danke für eure Beteilligung an meinem Thema!

    Den Vorbehalt kann ich absolut verstehen. Ich glaube das Ein Tonabnehmertausch immer mit "Glückspiel" in dem Maße verbunden ist, das man nicht weiß, ob der gewünschte Effekt eintritt bzw. ob es dann doch so klingt, wie im gehörten Soundsample XY.

    Was mich die Tonabnehmer als Übeltäter des Ganzen vermuten lässt:
    Die Vintera 60s Mod klingt (wahrscheinlich bedingt durch die Saitenlage oder bauartbedingten Ursachen) trocken gespielt etwas leiser als die Vintera 60s, aber keineswegs höhenärmer oder weniger glockig.
    Ich kann mir vorstellen, das durch unterschiedliche Materialverwendung oder durch mehr Wicklungen (die Tonabnehmer der Mod sind als "hot" beschrieben) das Ganze am Amp einfach anders klingt.
    Genau der selbe Effekt lässt sich für mich beim Vergleich zwischen der Vintera 50s und der 50s Mod beobachten. Trocken gespielt klingen diese ebenfalls ziemlich Ähnlich und die Mod trocken gespielt etwas leiser als die 50s Variante

    Darüber habe ich auch schon nachgedacht! Beim durchkalkulieren komme ich aber über 1000€.

    Genau das dachte ich eben auch! Danke für deine Einschätzung. Ich hatte nur noch nie den Fall, das ich schon beim Kauf einer Gitarre sofortige Änderungen mit einkalkulieren musste.
    Ich habe die oben genannten Modelle als ersten Durchlauf trocken getestet und glaube, das die Mod klanglich das hergeben könnte, was ich Suche.
    Mich verunsichert nur etwas, das die 60s Mod trocken angespielt leiser war als die 60s. Allerdings besitzt die Vintera 60s auch einen kräftigeren Hals.

    Was die Pickups angeht, gefallen mir aufgrund von Samples die Fender Pure Vintage 65' und die Leosounds 66' ziemlich gut.
     
  15. kypdurron

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    Erstellt: 21.05.20   #15
    Ehrlich gesagt kann ich mir gut vorstellen, dass die Mod Versionen auf mehr Fleisch umd Rotz getrimmt sind. Aber auch, dass man gar nichts wechseln muss im damit glücklich zu werden. Pickup-Höhe und Saitenstärke sind uum Beispoel gravierende Faktoren. Poti-Werte können es auch sein. Ohne jetzt zu schauen ob die sich unterscheiden. Insofern gilt der Standard-Tipp. Kaufe nach der Substanz (schön gesagt) und versuche, damit klar zu kommen. Tauschen kann man die Elektronik immer noch. Man kann sich sogar ein komplettes zweites Pickguard bestücken und nach Lust und Laune wechseln :)
     
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  16. bagotrix

    bagotrix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.05.20   #16
    Darüber würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Ich bin ja wie gesagt ein Verfechter des Trocken-Anspielens, nur ist die reine Lautstärke dabei nach meiner Erfahrung kein wesentliches Kriterium.

    Was dagegen auch über den Amp durchschlägt, ist ein ausgeglichenes Frequenzspektrum vor allem in den Höhen, und am wichtigsten: Ansprache und Sustain. Einen knackigen Attack kann man nicht herzaubern, wenn es Holz und Hardware nicht bereits physikalisch hergeben. Das Susatin lässt sich natürlich auch elektrisch verlängern, aber mMn klingt eine Gitarre auch über den Amp immer besser, wenn man sie auch mit weniger Kompression und Zerre zum Singen bringen kann. Hier ist es für mich immer ein gutes Zeichen, wenn der Ausklang über alle Frequenzen ähnlich lang ist - bei manchen Gitarren verschwindet der Grundton schneller, bei anderen sterben die Obertöne vorzeitig ab, was man dann immer irgendwie kompensieren muss.

    Die akustische Lautstärke als solche ist dagegen von etlichen Parametern abhängig, die sich über den Amp nicht zwangsläufig bemerkbar machen. Ein massiver Gitarrenkorpus hat ebenso wie ein hohler quasi eine Doppelfunktion: zum Einen ist er selbst Bestandteil des schwingenden Systems, zum Anderen wirkt er als "Verstärker", indem er diese Schwingungen dann an die Luft weitergibt. Wie effektiv er letzteres tut, steht aber nicht in einem einfachen linearen Zusammenhang mit seinem Einfluss auf die schwingende Saite, die vom Pickup abgenommen wird.

    Mein Fazit: Es fühlt sich immer gut an, wenn eine Gitarre ordentlich "schwingt und klingt", aber noch wichtiger ist die qualitative Beurteilung. Was Du dabei raushörst, kannst Du letztlich auch irgendwie aus den Lautsprechern kriegen, selbst wenn es heißt, zu dem Zweck die PUs zu tauschen. Oder vielleicht auch nur andere Saiten oder das Volumepoti gegen eines mit höherem Widerstand zu tauschen (gute Tipps von @kypdurron), auch hier sind 250 KOhm nicht immer und überall das "Richtige", sondern eben nur das Übliche. So mancher schwört zB auf 350 KOhm-Potis für einen brillanteren Stratsound.

    Gruß, bagotrix
     
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  17. Michael F

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    Erstellt: 23.05.20   #17
    Vielleicht ist das ja auch eine Alternative

    https://shop.fender.com/de-DE/squie...classic-vibe-60s-stratocaster/0374010500.html


    Ich selber suchte eine Stratocaster die nach 50's klingt. Im Musikgeschäft spielte ich mehrere Stratocaster an unter anderem auch Fender Modelle USA und MIM und ich habe mich für die Squier Classic Vibe 50's entschieden. Die Farbe war nicht ganz so meins Aztec Gold ( Ist das Jubiläums Modell 60 Jahre Stratocaster) aber sie ist ne Klasse Strat.

    Der Link geht zur Squier Classic Vibe 60's

    LG Michael F
     
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  18. Gitarrenstaender

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    Erstellt: 29.05.20   #18
    Einen Halstausch halte ich für wenig sinnvoll, es sei denn du lässt dir von einem erfahrenen Gitarrenbauer einen anfertigen. Das kostet aber sicher nicht wenig und dann wäre es gleich eine Überlegung wert, sich eine Gitarre maßschneidern zu lasten. Die fertig zu kaufenden Austauschhälse stellen insofern ein Risiko dar, dass sie nicht 100%ig in die Halstasche passen. Auch das habe ich leider schon erlebt und es war am Ende nur mit Komplikationen verbunden (am Ende verliefen die Saiten immer schief über das Griffbrett, das war irritierend). Wie im Thread schon geschrieben wurde, bleibt bei beiden Optionen dann immer noch das Risiko übrig, dass nicht absehbar ist in welche Richtung sich der Klang verändert, dann kann es passieren, dass dir Gitarre nicht mehr gefällt.

    Das wäre jetzt meine Herangehensweise. Meine Erfahrung: Wenn das Instrument schön schwingt, trocken gut klingt und die Bespielbarkeit optimal ist, ist eine super Grundlage vorhanden. Es ist wesentlich einfacher ins elektrische Klanggeschehen einzugreifen, als nachträglich noch was an Body oder Neck zu ändern (s. o.). Bevor du die Pickups tauschen lässt, kannst du immer noch mit der Höheneinstellung experimentieren, Potis tauschen, unterschiedliche Kondensatoren testen, usw. Das kostet kein bis wenig Geld und kann im Glücksfall schon die erhofften Änderungen bringen. Falls das immer noch nix bringt, kann man immer noch über ein Pickuptausch nachdenken. Glücklicherweise habe ich mir das Tonabnehmerwickeln beigebracht und muss mich deshalb nicht mehr für eine der tausenden Alternativen am, mittlerweile unübersichtlichen, Markt entscheiden :tongue:
     
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  19. Blizzard

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    Erstellt: 01.06.20   #19
    Auch nochmal hier: Danke für den Tipp! Ich habe mich z.B. noch nie mit Kondensatoren auseinandergesetzt und gelesen, das diese auch bei "vollaufgedrehtem" Poti einen unterschied machen können.

    Danke, das du diesen Umstand ansprichst. Ich kam mir schon fast seltsam dabei vor, die Strats vor dem Kauf erstmal ausschließlich trocken anzutesten.
    Vielleicht geht es auch darum einfach mehr seinem Bauchgefühl zu trauen, welche Gitarre man am wenigsten aus der Hand legen möchte.

    Die Classic Vibe Serie ist wirklich Spitze. Ich hatte bereits eine Tele Deluxe und einen Jazz Bass aus der Serie. Ich fürchte aber, das mir das qualitativ auf lange Sicht nicht reichen wird, denn beide Instrumente sind nicht mehr bei mir.

    Warum ich mich nochmal zu Wort melde:

    Kurz bevor ich eigentlich meinen Kaufwunsch gefestigt habe, ist mir aufgefallen, das kleine Händler noch Restbestände der Classic Player 60's Strat haben.
    Da ich bislang keinen Shop in meiner nähe finden konnte um diese anzutesten, aber der Preis ungefähr der der Vintera 60s Mod entspricht, bringt mich es etwas ins wanken, ob ich einen Onlinekauf zum testen nicht riskieren sollte. Bislang habe ich mich das noch nicht bei einer Höhe von 900€ getraut.

    In so mancher Hinsicht sind die Gitarren ähnlich (2-Punkt Tremolo, Medium Jumbo Frets, C-Profil), aber die Classic Player Variante bietet gegenüber der Mod 69' Pickups zum einen, aber auch einen ungewohnteren 12" Fretboard Radius. Da ist guter Rat teuer. :confused:
     
  20. Jaydee79

    Jaydee79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.20   #20
    Die Classic Player sind klasse Instrumente mit sehr gutem Preis Leistungs Verhältnis....
     
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