7,25 " Halsradius - Bendings?

von Corazon4956, 02.11.08.

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  1. Corazon4956

    Corazon4956 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #1
    Hallo,
    hätte gern mal von Euch erfahren, ob sich ein Halsradius von 7,25 ", besonders in den höheren Lagen, negativ auf Bendings auswirkt.
    Könnte man ggf. durch eine etwas höhere Saitenlage dieses Problem in den Griff
    bekommen? Habe bei meiner Gitarre einen Saitenabstand von ca. 2 mm.
    Vielen Dank für eine kurze Nachricht.

    Bernd
     
  2. Fl4sh_danc3r

    Fl4sh_danc3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #2
    Ja es wirkt sich negativ auf Bendings aus.
    Ja, durch eine höhere Saitenlage wird es ausgeglichen.

    Schau dir clapton oder Gilmour an, die spielen beide 7,25" und können trotzdem benden :).
    Also einfach Saitenlage etwas höher und man hat keine Probleme mehr.
    Die Saitenlage der D und G Saite kann niedrig eingestellt werden. Nur die e und h muss etwas hoch.
     
  3. Mod-Paul

    Mod-Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #3
    Hi,

    Moment, nicht so schnell mit dem hochdrehen der Saitenlage. Je höher die Saitenlage, desto weiter ist der Weg zum Bund, und desto ungenauer wird die Intonation des Tones. Gegebenenfalls kann mas das zusätzlich durch einstellen des Steges wieder kompensieren.
    Was ist das denn für eine Gitarre?

    Paul
     
  4. Corazon4956

    Corazon4956 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #4
    Vielen Dank für Eure Tipps. Ja, besagte Gitarre habe ich noch nicht. Es ist eine gebrauchte
    '57 Vintage Strat, die ich recht günstig bekommen könnte. Soweit ich informiert bin,
    habe alle Vintage Strats einen 7,25 " Halsradius. Meine Befürchtung läuft darauf hinaus,
    dass ich ggf. Probleme mit dem Benden bekommen könnte. Meine aktuelle Gitarre ist eine
    Hagström Swede, bei der sich dieses Problem nicht stellt, da sie einen größeren Halsradius
    hat.

    Gruß
     
  5. Schlumpf

    Schlumpf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #5
    Wenn man technisch saubere Bendings beherrscht, bekommt man diese auch auf einer Vintage Strat hin, das fühlt sich zwar ein wenig schwieriger an ist aber nach einer kurzen Umgewöhnungsphase durchaus machbar. Manche Leute haben auch Probleme mit den niedrigen Vintage Bünden, die das Benden zusätzlich erschweren können.

    Vergleichbar ist das ganze mit Barreegriffen: Auf einer E-Gitarrre mit niedriger Saitenlage und 9er Saiten gehen sie einfacher als auf einer Westerngitarre mit hoher Saitenlage und 12 er Saiten. Ein fortgeschrittener Gittarist bekommt sie auf beiden Gitarren ohne Probleme hin ;)

    Die Saitenlage würde ich nicht höher stellen, ich finde zum Spielgefühl einer Vintage Strat mit niedrigen Bünden gehört auch eine niedrige Saitenlage, zumal die Intonation dadurch auch besser ist.
     
  6. Fl4sh_danc3r

    Fl4sh_danc3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #6
    Das ist ja alles schön und gut.
    Wenn die Saitenlage aber "zu" tief ist, kann man in höheren Bundregionen eben nicht mehr benden. Das hat mit der Technik oder irgendwelchen Saitenstärken überhaupt nichts zu tun. Die Saite berührt dann beim benden das letzte Bundstäbchen und der Ton stirbt sofort ab, fertig aus.
    Man muss zwangsläufig die Saitenlage etwas! höher stellen.
    Eine Saitenlage wie bei einem 12" Griffbrett bekommt man mit einem 7,25" Radius einfach nicht hin (wenn man vernünftig benden möchte), da hilft dir die beste Technik nichts.

    Das ist aber alles kein Problem, die Saitenlage ist eben nur ein bisschen höher, Intonationsprobleme treten da keine auf.
    Ich persönlich finde einen kleineren Griffbrettradius bei strats sehr angenehm und brauche auch keine ultra flache Saitenlage.
    Wenn man shredden möchte ist eine vintage strat vermutlich einfach das falsche Instrument (Ausnahmen gibts immer).
     
  7. Schlumpf

    Schlumpf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.08   #7
    Prinzipiell hast du recht :), aber bei einer amerikanischen 57 RI, sind die Bundstäbchen in der Regel so gut abgerichtet (zumindest war das bei denen, die ich angespielt habe so), dass du eine Saitenlage von unter 1,8 mm am 12. Bund einstellen kannst, ohne dass dir die Töne der g und d Saite beim Benden absterben, selbst wenn man mehr als eine große Terz bendest. Da eine Vintage Strat nur 21 Bünde besitzt, hat man mehr Spielraum beim Abrichten der Bünde.

    Bei meiner American 57 RI habe ich eine Saitenlage von unter 1,5 mm am 12. Bund und ich hatte noch nie ein Problem bei großen Bends.

    Problematisch sind eher die niedrigen Vintage-Bünde, dadurch rutschen einem die Saiten beim Benden unter den Fingern weg, und das hat wiederum mit Spieltechnik zu tun. Außerdem kann ein geübter Gitarrist durch einen angemessenen Greifdruck und Vibratotechnik, auf einer schlecht eingestellten Gitarre noch eher ein Ton beim Benden rausholen als ein Anfänger. Manchmal hilft es auch eine Saite mal in die andere Richtung zu benden, falls der Ton abstirbt.

    Aber eine vernünftig eingestellte 57 RI sollte solche Probleme eigentlich nicht haben.
     
  8. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.08   #8
    Da braucht man schon eine sehr hohe Saitenlage damit die Saiten beim Benden nicht hängen bleiben. Geht, aber ich finde es dann fast unspielbar und wie oben gesagt gibt es wahrscheinlich Intonationsprobleme.
     
  9. Schlumpf

    Schlumpf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.08   #9
    Es kommt halt immer drauf an was man unter einer hohen Saitenlage versteht. Für mich ist eine hohe Saitenlage ein Abstand von deutlich mehr als 2 mm am 12. Bund und unter vernünftig benden verstehe ich einen Bend von max. 3 bis 4 Halbtonschritten.

    Eine 57er RI sollte bei einer Saitenlage von unter 1,8 mm (am 12. Bund gemessen), auf allen Saiten und Bünden ein Saitenziehen von 3 Halbtonschritten ohne Probleme mitmachen.

    Ansonsten sind die Bünde nicht gut abgerichtet (oder schon runtergespielt), oder die Gitarre ist nicht optimal eingestellt.
     
  10. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.08   #10
    Drei Halbtöne reichen halt nicht immer :) Beispiel "Another Brick in the Wall".
     
  11. Schlumpf

    Schlumpf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.08   #11
    Das kann der Gilmour aber auch mit seiner 57 er Strat und 7,25" Grifbrettradius spielen und der hat auch keine besonders hohe Saitenlage :D.
     
  12. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.08   #12
    Ist grenzgängig, aber die extrem-Bendings spielt er ja auch nicht auf der E-Saite sondern H. Da ist es nicht ganz so wild.
     
  13. Mod-Paul

    Mod-Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.08   #13
    Nein, je höher die Saitenlage, desto ungenauer die Intonation! Aber jeder gute Gitarrenbauer ist in der Lage den Hals und den Steg auf die eigene Bedürfnisse hin einzustellen. Gerade ist ein Fred mit Adressen unterwegs.

    Bis denne,

    Paul
     
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