8 Ohm vs 16 Ohm

LP1959
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Ich bind mal wieder mit einer meiner 1000 Fragen:)
Aber wie hab ich es schon in frühster Kindheit gelernt?
Wer wie was... Wieso weshalb warum?
Wer nicht Fragt bleibt Dumm :)

Habe die Foren Suche bemüht aber bin nicht fündig geworden.
Hab auch mal gegooglet und ein bisschen was drüber gefunden aber nichts konkretes
Gefunden.

Ich plane mir Greenbacks oder V30s in meine 4x12er zu bauen.

Das alle Speaker die gleiche Ohm Zahl haben müssen/sollten ist mir klar.

Aber mir ist irgendwie so als hätte ich irgendwo mal gelesen das es einen Unterschied vom Ton macht ob man 8 oder 16 Ohm Greenbacks Lautsprecher nimmt.
Vielleicht trügt mich meine Erinnerung aber ich wollte nochmal sicher gehen bevor ich mich auf die Suche mache. Beim Höhlen konnte ich jetzt nix finden das das bestätigen würde.

Also gibt es da irgend einen Sound Unterschied?

Oder irgendein anderes Kriterium weswegen ich zu der einen oder anderen Variante tendieren sollte?

Habe einen Blackstar HT 50 top
Und zukünftig ein Marshall 2555X Silver Jubilee Reissue

An beiden sind Anschlüsse für alle Varianten egal ob 8 oder 16 Ohm

Die Bix ist eine Marshall 1960 von einem JCM 900er also mit der Stero/Mono Buchse hinten.

Vielen Dank schonmal.
 
Eigenschaft
 
Grundsätzlich finde ich 8 Ohm Boxen flexibler, ich hab n Combo der nurn 8 Ohm Anschluss hat.
Wenn deine Box Mono/Stereo/Nochmal Mono kann, wie die aktuellen 1960er, würde ich zur 16 Ohm Variante greifen, die kannst du auf 16 wie auch 4 Ohm schalten - 8 Ohm könntest Du auf 2 oder 32 Ohm schalten, was Dir aber nichts bringen wird.

Davon abgesehen würde ich realistisch gesehen das wählen, was ich gebraucht schneller und günstiger kriege ;)
 
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Soundunterschiede kann man da vernachlässigen.

Wenn du 16 Ohm Speaker nimmst kannst du mono 16 und 4 Ohm fahren, stereo 8 Ohm, bist also am flexibelsten unterwegs.

Edit : Iwan war wieder schneller ... :prost:
 
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Korrektur:
4 x 8 Ohm kann man zu 8, 32, und 2 Ohm zusammen schalten(Stereo: 16 und 4)
4 x 16 Ohm ermöglichen 4, 16, 64 Ohm (Stereo: 32, 8)
 
ok, ... stereo 2 X 8 Ohm ;)
 
Aber mir ist irgendwie so als hätte ich irgendwo mal gelesen das es einen Unterschied vom Ton macht ob man 8 oder 16 Ohm Greenbacks Lautsprecher nimmt.

Jaja, irgendwas mit der kompletten Wicklung des Ausgangsübertragers die bei 16 Ohm genutzt wird...

http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=12120.0

Bin technisch 'ne Niete und könnte das weder verstehen, erklären noch be- oder widerlegen. Mir kommen da nur ketzerische Gedanken, zum Beispiel an Fertigungstoleranzen bei Speakern. Hier gab es mal 'nen Vergleich zwischen 4 (V30?) Lautsprechern aus der gleichen 4x12er Box, da klang jeder etwas anders. Ein objektiver Vergleich würde noch dadurch erschwert, dass für unterschiedliche Impedanzen ja zwangsläufig unterschiedliche Speaker genommen werden müssen. Liegts dann am AÜ oder doch am Speaker? :evil:

Wie schon geschreben: Ignorierbar.
 
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Cool danke für die schnellen ausführlichen Antworten :)
 
Einen physikalisch erfassbaren Unterschied in der Frequenzwiedergabe gibt es schon zwischen den einzelnen Modellen, ich bezweifle aber, ob man die auch wirklich hören kann. Schau beispielsweise mal die Frequenzgänge der 4 Ohm, 8 Ohm und 16 Ohm Ausführungen des Jensen Mod 12-70 an, speziell den Bereich zwischen 1 kHz und 5 kHz: Ich sehe da gewisse Unterschiede, aber ich denke nicht, dass ich sie hören kann.
Ansonsten sehe ich es ähnlich wie
Davon abgesehen würde ich realistisch gesehen das wählen, was ich gebraucht schneller und günstiger kriege
nur, dass ich auch neue Lautsprecher in Betracht ziehe (wobei Vintage 30 dann sehr harsch sind).
 
Hat Marshall nicht die 16 Ohm-Lautsprecher populär gemacht?

Jaja, irgendwas mit der kompletten Wicklung des Ausgangsübertragers die bei 16 Ohm genutzt wird...

http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=12120.0

Bin technisch 'ne Niete und könnte das weder verstehen, erklären noch be- oder widerlegen. Mir kommen da nur ketzerische Gedanken, zum Beispiel an Fertigungstoleranzen bei Speakern. Hier gab es mal 'nen Vergleich zwischen 4 (V30?) Lautsprechern aus der gleichen 4x12er Box, da klang jeder etwas anders. Ein objektiver Vergleich würde noch dadurch erschwert, dass für unterschiedliche Impedanzen ja zwangsläufig unterschiedliche Speaker genommen werden müssen. Liegts dann am AÜ oder doch am Speaker? :evil:

Wie schon geschreben: Ignorierbar.
Diese Theorie geistert durch viele Foren im Netz. Aber ein AB-Vergleich ist immer schwierig, da die Speaker allein schon alle etwas anders klingen werden.

Ich habe mir diese Frage letzten Freitag auch für meine 1x12er gestellt und konnte mich anfangs auch nicht zwischen 8 und 16 Ohm entscheiden. Bei beiden Amps, mit denen ich die Box betreiben will, können mit 16 Ohm umgehen. Mein Blackstar HT-1R schluckt sowieso alles von 4-16 Ohm und mein Marshall Valvestate hat einen 4 Ohm-Speaker (Celestion G12-L) mit geringem Wirkungsgrad verbaut. Mit einem 16 Ohm-Speaker sollte der Amp theoretisch etwas weniger Leistung haben, aber da der neu bestellte Speaker (WGS ET-90) einen höheren Wirkungsgrad hat, wird das wohl nicht ins Gewicht fallen.

Bei vielen Mesa-Amps gibt es AFAIK z.B. keinen 16-Ohm-Ausgang.
 
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Bei vielen Mesa-Amps gibt es AFAIK z.B. keinen 16-Ohm-Ausgang.
Das stimmt für ältere Modelle, bis auf die beiden Minis haben inzwischen aber auch alle einen 16 Ohm Ausgang sowie jeweils zwei für 8 Ohm und 4 Ohm.

Ich fahre inzwischen die 4 Ohm Schiene, gelegentlich auch die mit 5,3333... Ohm. Das liegt nicht daran, dass ich auf seltsame Zahlen stehe, sondern weil ich entweder zwei Lautsprecher mit 8 Ohm oder zwei mit jeweils 8 Ohm und 16 Ohm parallel betreibe. (Der Grund dafür ist Faulheit: Ich habe keinen Bock, eine funktionierende Verdrahtung im Gehäuse zu verändern.) Ich meinte zwar, etwas mehr Höhen wahrzunehmen, das kann aber auch gut Einbildung sein, weil diese krummen Zahlen auch durch einen komplett anderen Lautsprecher zustande kommen. (Früher 2x Celestion Vintage 30 mit jeweils 16 Ohm, jetzt 1x WGS HM75 und Eminence Reignmaker mit jeweils 8 Ohm oder 1x HM75 und Vintage 30 - also eine kunterbunte Klangmischung.)
 
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Obwohl man den Mini Rectifier (ohne Gewähr!!!) anscheinend auch mit einer 16 Ohm-Box betreiben darf. Der Amp soll nur etwas leiser und dunkler klingen.
Ich habe das allerdings nicht selber getestet, also nicht rummeckern, wenn es knallt und raucht!
 
Laut Bedienungsanleitung darf man das, richtig. Ich habe es mit dem Mini Rectifier auch schon probiert, konnte aber keine Auswirkung auf den Ton feststellen; dunkler hat er bestimmt nicht nicht geklungen.
Jetzt wird es aber etwas OT, es ging ja darum, ob sich die acht Ohm Ausführung eines Lautsprechermodells anders anhört als die mit 16 Ohm.
 

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