A-Gitarre als Linkshänder

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Arons
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Hallo,

ich bin Linkshänder und möchte gern mit dem Gitarrespielen anfangen.
Ich war bereits in einem Musikgeschäft und habe mir diverse Gitarren vorspielen lassen und natürlich selber in der Hand gehalten.
Nun hab ich noch ein paar Fragen...
Es ist mir sehr unangenehm die Saiten mit der Rechten Hand zu spielen(so wie es Rechtshänder machen).
Deshalb bleibt für mich wohl nur wie ein Linkshänder zu spielen^^
Kann ich trotzdem Standartutorials/Bücher benutzen oder gibts es da Schwirigkeiten?

Grüße
 
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John Ocean
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1. Falsches Forum (MOD wirds wohl gleich verschieben)
2. Du musst bei den Büchern ein bisschen umdenken, aber es stellt kein Problem dar.

lg Remiel
 
Wildshake
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Ist es eigendlich wirklich so schwer, als Linkshänder "rechts" zu lernen oder umgekehrt? Am Anfang hat man ja ohnehin nicht wirklich ein Gefühl für das Instrument, und irgendwie stell ich mir (als Rechtshänder) das Akkorde greifen mit der rechten Hand (wie bei ner Linkshänder-Gitarre) sogar besser vor. Allerdings hab ichs, jetzt wos hier mal erwähnt wird, bislang noch nie wirklich ausprobiert. Ist es eigendlich generell so, das man sich als Rechtshänder mit Rechtshänder-Gitarren leichter tut? Immerhin wäre ja die rechte Hand in punkto Feinmotorik sicher "lernfähiger" was das Greifen von Akkorden zB betrifft. Wobei dann wieder offen bleibt, wie es beim Anschlagen der Seiten mit "Links" dann so aussieht. :)

Beim nächsten Besuch im Musikladen werd ich mir mal ne Linkshänder-Gitarre zu Gemüte führen und gleich mal den Praxisversuch wagen. - da bin ich mal gespannt. Würd mich echt brennend interessieren.
 
DerZauberer
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Wenn's Dir unangenehm ist, kauf Dir eine Lefty-Gitarre (lass Dir das von einem Linkshänder gesagt sein) - geht dann nur so und nicht anders (egal, was dir Rechtshänder alles erzählen oder andrehen wollen).

Akkord-Diagramme sind immer "spiegelverkehrt", das lernt man aber fix. Es gibt aber auch spezielle Akkord-Bücher für Linkshänder. Tabulatur geht problemlos, da sind (egal wie rum man spielt) die tiefen Saiten unten und die hohen oben.

Aufpassen muss man, wenn irgendwo cleverweise von "linker" und "rechter" hand geredet wird, anstelle z.B. von "Greifhand" und "Schlaghand".

Insgesamt. JA, als Lefty ist alles etwas "schwieriger", aber auch nur etwas. Viel Spaß beim Ausprobieren.
 
foxytom
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Immerhin wäre ja die rechte Hand in punkto Feinmotorik sicher "lernfähiger" was das Greifen von Akkorden zB betrifft.

das Greifen der Akkorde ist eigentlich mehr das grobmotorische, feinere Bewegungen und höhere Leistungen muss eigentlich die Schlaghand/Zupfhand leisten.

Außer wir reden ausschließlich von Lagerfeuer-Wander-Liedern :D
 
SickSoul
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Ist es eigendlich wirklich so schwer, als Linkshänder "rechts" zu lernen oder umgekehrt?

Nein ist es nicht. Ich bin rechtshänder und spiele Lefty, weil ich damals mit dem Bass meiner Linkshänderschwester angefangen habe. Du benutzt ja beide Hände und sie haben beide motorisch sehr anspruchsvolle Aufgaben. Das ist anders als beim Schreiben, was du halt nur mit einer Hand machst. Es werden dir einige Sachen leichter gefallen sein, als mir. Ich denke, dass ich beim Griffe lernen recht fix war, weil meine recht Hand motorisch einfach fitter ist und ich kann auf ner Bariton locker nen doppelten Spreifingersatz spielen (also Zeigefinger zB im 5ten Bund und kleiner Finger im 10ten Bund), dafür habe ich ne miserabele Anschlagtechnik, an der ich unbedingt arbeiten muss ;)
Hat alles seine Vor- und Nachteile.

MfG
 
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John Ocean
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Ganz klare Empfehlung:
Bin linkshänder, man hat mir eine Rechtshänder-Gitarre gegeben, und sofort hatte ich sie "falschherum" gehalten.
Also im Klartext: Du fühlst dich wie lefty? Dann spiel lefty.

lg Remiel
 
MOB
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na ja , für so leut wie mich z.b., die die rechte körperhälfte eigentlich nur deshalb haben um nicht umzufallen macht ne rechtshänder gitarre überhaupt keinen sinn.

ich hab da überhaupt kein gefühl für und mach mir nur knoten im hirn. das fühlt sich mal sowas von falsch an...

ich würde es auch so wie Remiel machen. einfach mal eine in die hand nehmen.
so, wie Du sie dann hälst, ist es "Deine", "richtige" seite.

das linkshänder anders rum spielen läßt sich evtl. so erklären, daß in der "starken" hand mehr feingefühl vorhanden ist.
die greifhand verkürtzt die saite ja eigentlich nur. wie das letztendlich geschiet ist egal. theoretisch könnt man da ja fast alles für nehmen. der ton kommt haupsächlich von da her, wo er erzeugt wird - am anschlagpunkt.
also nehme ich dafür die hand, in der ich mehr gefühl habe.
spezielle spieltechniken, die mit der greifhand gespielt werden mal ausgenommen.
aber selbst solche dinge wie z.b. vibratos, sauberes benden, slides... erfordern sehr viel übung. wirklich gut ist man da in der regel erst nach jahren. warum ? -> "schwache" hand...

so mal meine vermutung :)

ich bin eigentlich auch davon überzeugt, daß jeder linkshänder "rechts" spielen lernen kann. dauert halt seine zeit.
aber warum sollte man es sich unnötig schwer machen ?

was für linkshänder aber mal richtig blöd ist, ist die doch sehr dürftige auswahl an gescheiten gitarren. einfach mal in nen laden gehen zum antesten is nich. wenn überhaupt mal was da ist, meist nur in den unteren preisklassen oder halt "standard" wie fender oder gibson.
man wird eigentlich fast immer zu nem blindkauf gezwungen weil man das objekt der begirde so oder so bestellen muß. incl. wartezeit, oft mit nem saftigen aufpreis.

das mit dem umdenken bei lehrbüchern halte ich für kein problem. so viel grips hat doch eigentlich jeder...
sobald man aber z.b. mit nem "rechten" lehrer zusammenspielt ist es sogar ein wenig leichter für`n lefty, da man "eins zu eins" übernehmen kann. is wie vor nem spiegel. aber bitte jetzt nicht überbewerten (siehe grips)...

gruß
 

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