(A-Gitarre) Suche Beispiele für Spieltechniken auf waagerecht liegenden Gitarren

von Lisa2, 13.05.20.

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pedaltrain
  1. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.05.20   #1
    Ich hoffe, Fragen sind auch erlaubt ...
    An die Kenner der Szene ...
    Ich suche Videos, in denen die Gitarre flach liegend gespielt wird; also quer über die Knie gelegt oder auf den Tisch etc. Gibt es so etwas mit Akustik-Gitarren?
    Momentan finde ich nur Videos mit E-Gitarren in Tap-Technik gespielt.
    Vor laaaaanger Zeit hab ich so etwas mal mit Akustik-Gitarre (eventuell Western-Gitarre) gesehen (habe Filmschnipsel mit einem Straßenmusiker im Kopf), kann nun aber die Suchmaschinen nicht dazu überreden, mir etwas passendes auszuspucken. :-(
    Wäre toll, wenn hier jemand etwas etsprechendes posten könnte.

    Post #8 habe ich gesehen. Bitte mehr davon! <3

    Danke für Eure Hilfe! <3
    Lisa


    Nu geht's auf einmal ...
     
  2. andiu

    andiu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.20   #2
    Obwohl ich kein "Kenner" bin und die Technik selbst nicht verwende: Gibts :)



    Der hat auch interessante Anmerkungen. Mit offenen Stimmungen geht das sicherlich noch mehr an Variationen.

    Such mal mit den Begriffen " playing guitar flat on lap." oder ähnlich

    Nicht empfehlen würde ich folgende Technik die der junge Mann hier versucht, sieht ungesund aus ( ab ca. 3:00 min)

     
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  3. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.05.20   #3
    Der Gitarrentyp in Deinem Clip nennt sich Weissenborn, eine Variante davon ist die Kona. Die sind normalerweise aus Holz und unterscheiden sich damit von den Resonatorgitarren ("Resos"), die mit dem Namen Dobro verknüpft sind. Resos gibt es mit rundem und mit eckigem Hals; letztere werden wie die Weissenborns liegend gespielt. Gestimmt werden die Squarenecks, Konas und Weissenborns häufig in einem offenen G-Dur-Akkord, und statt zu greifen, wird die klingende Länge der Saiten mit einem Stück Stahl (auch da gibt's Varianten...) begrenzt, das die "Greifhand" möglichst drucklos auf den Saiten platziert.

    Damit solltest Du so Einiges finden können...
     
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  4. Lisa2

    Lisa2 Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.05.20   #4
    aber echt!
    Das erste Video ist sehr interessant! Danke!
    Um eine Akustikgitarre in dieser Weise klingen zu lassen, braucht's aber schon irgendwie auch "was Elektrisches". Da muss ich mal weiter schaun. Wäre dann wohl ein Thema für einen eigenen Thread und hier nicht mehr soooo passend.

    @saitentsauber Danke für die Info!
    --- Beiträge zusammengefasst, 13.05.20, Datum Originalbeitrag: 13.05.20 ---

    Der Klang ist doch Fake, oder?
    Wie würde das ohne Elektrik klingen, einfach so in der Landschaft aufgenommen?
     
  5. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.20   #5
    @Lisa2 : Bei den Lapsteel-Playern auf jeden Fall mal an David Lindley (z.B. ) denken. Großartig!
    Bei der Dominik-Friedrich-Aufnahme ist sicherlich Elektronik dabei, aber viel hängt auch von der Mikrofonpositionierung etvl. ab. Man würde das Stück sicherlich auch wiedererkennen, wenn man ein mäßig schlechtes Mikrofon in der "freien Luft" davor aufstellen würde. (Wobei Video und Musik nicht ganz synchron zu sein scheinen.)
     
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  6. stratopaulaster

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    Erstellt: 13.05.20   #6
    "Fake" in dem Sinne, als dass die Tonspur seperat unter "Studio-Bedingungen" aufgenommen wurde, ja. Kennt man doch von fast allen Musikvideos. Wenn etwas "live" gespielt wurde, erkennt man es in der Regel. Die Windgeräusche sind mit größter Wahrscheinlichkeit auch nicht authentisch, sondern ein vorproduziertes Sample, welches einfach als zweite Tonspur untergelegt wurde.

    In der Landschaft aufgenommen würde es eben nach akustischer Gitarre klingen - aufgrund der Spieltechnik entsprechend "leiser" und "dünner". Da ist schließlich auch nichts, was den Schall irgendwie reflektieren könnte.
     
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  7. andiu

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    Erstellt: 13.05.20   #7
    In diesem speziellen Fall und "in dieser Weise" ja. Ansonsten - in geschlossenen Räumen- nicht unbedingt. Eine schöne Dreadnought (oder Weissenborn-Style etc.) Gitarre macht eigentlich laut genug in normalen (Wohn-)Räumen und klingt nicht dünn. Große Konzertsäle natürlich nicht ...
    OT: Nachrüstmöglichkeiten temporär oder fix gibt es zuhauf für schmales Geld (zum Testen unter 10 Euro die meist brauchbare Ergebnisse bringen) Beispiele: Hier und hier . Nach oben ist es wie immer offen. Eine Verstärkungseinheit müsste natürlich auch vorhanden sein. /OT
     
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  8. Lisa2

    Lisa2 Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.05.20   #8
    Als bekennender Amazon-Gegner klicke ich solche Links im Bruchteil einer Sekunde sofort weg, weil ich es hasse, wenn ich dann bei meinen nächsten Suchanfragen mit Amazon-Links überhäuft werde.

    Im Prinzip ist die Technik also in dieser Weise tatsächlich hörbar spielbar? Das wollte ich wissen.
    Ich war so misstrauisch, weil ich aus meinem uralten Schätzchen auf diese Weise nur seeeeeehr leise Töne heraus bekomme.

    Einen Tonabnehmer zum "Dranpappen" habe ich vor längerer Zeit als Verbindung zwischen Akkordzither und Stimmgerät gekauft. Den müsste ich dann mit meinem Mischpult verkabeln und ausprobieren, wie das leise Klimpern über die großen Boxen klingt. Ist halt ein ziemlicher Aufwand. Außer meinem Clavinova spiele ich nur akustische Instrumente ohne Strom. Von daher ... hmmmm ....

    In welchem Maße beeinflusst der das akustische Ergebnis? Welches Instrument kommt bei der Spieltechnik ohne Mikro aus?

    Vielen Dank an alle für die Tipps und Infos! :great:

    Lisa
    (@peter55 Danke für den neuen Thread :-) )
     
  9. hermanson

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    Erstellt: 13.05.20   #9
    Servus,

    du bekommst auch mit dem Suchbegriff Hawaii Gitarre einige Informationen.

    Zum Probieren würde ich mir eine Stahlsaitengitarre vom Flohmarkt holen. Am besten schon mit einer unangenehm hohen Saitenlage. Oder zusätzlich z.B. den Grover Perfect Guitar Extension Nut um die Saitenlage zu erhöhen. Slide dazu, es funktioniert irgendein Glas-, Metall- oder Keramikröhrchen. Open Tuning, meist Open-G, und dann viel Spaß.

    https://www.gitarrebass.de/workshops/slide-guitar-lap-steel/

    Einen kleinen Einstieg habe ich mal verlinkt

    Gruß hermanson
     
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  10. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.05.20   #10
    Wir sprechen hier möglicherweise über zwei unterschiedliche Welten bzw Techniken. Das Tapping braucht keine besondere Gitarre. Oft wird umgestimmt, und ohne Verstärkung kommt - wie Du bemerkt hast - ohne langes Training seeeehr wenig: Um die Saite in Schwingung zu versetzen, stehen nur ein paar mm zur Verfügung. Das kann (begrenzt) kompensiert werden, indem der Impuls gesteigert wird - was manche Leute dazu veranlasst, von Kloppern zu sprechen :o :



    Wird die Gitarre "normal" gehalten, kann zwischen "Kloppen" und herkömmlicher Technik gewechselt werden:



    Bei Weissenborns und Dobros werden die Saiten mit Picks, evtl. mit den Fingern, mehr oder weniger horizontal zum Schwingen gebracht; das ist im Hinblick auf die Lautstärke ein Vorteil. Bei Dobros u.ä. kommt der Resonator hinzu, der nicht nur optisch Gemeinsamkeiten mit einem Lautsprecher hat:



    Laut können natürlich auch Roundneck-Resos, die in traditioneller Haltung gespielt werden.
     
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  11. Lisa2

    Lisa2 Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.05.20   #11
    Also gezupft. Hmmm ... das wäre schon eher mein Ding ...
    Wenn ich akustisches Spiel und somit Zupfen auf waagerecht liegenden Gitarren suche, suche ich also gar keine lap-steel-spieltechnik. :gruebel:
    @peter55 Dann passt der Thread-Titel nicht mehr so ganz. Ich überlege mir einen neuen ...

    Wie heißt die Spieltechnik, wenn man auf einer waagerecht liegenden Gitarre zupft?

    Ohh! Ich hatte das Blech hauptsächlich für Zierrat gehalten und die Stahlsaiten als Verursacher der Klangfarbe. :whistle: Null Ahnung von der Materie. :embarrassed: Aber ich bin ja lernbereit. :-D
    Jetzt habe ich mal geguckt, was es mit den "Lautsprechern" auf sich hat: https://de.wikipedia.org/wiki/Resonatorgitarre

    Was ist das Besondere an den Weissenborn-Gitarren?
    https://www.weissenborns.com/

    Ich bin gerade dabei, die Unterscheidungsmerkmale der verschiedenen Welten kennen zu lernen.

    Gemeinsames Merkmal der gesuchten Spieltechnik: Gitarre liegt waagerecht
    Das war es auch schon mit der Gemeinsamkeit. Oder?
    Die bislang erkannten Unterschiede:
    - klopfen versus Zupfen
    - linke Hand mit/ohne Slider
    - gut hörbar ohne/mit Verstärker
    - Resonator / elektrischer Verstärker
    - Stimmsystem der Saiten

    Das lasse ich jetzt mal sacken und suche dann in den nächsten Tagen weiter.
    Bin natürlich für weitere Tipps dankbar. (nur bitte keine Amazon-Links; bitte nicht ärgern @andiu , konntest Du ja nicht wissen)

    Gibt es Zubehör, das hilfreich ist, um eine normale (vorhandene) Gitarre so auf dem Tisch zu positionieren, dass sie sicher/rutschfest liegt? Ich kann natürlich irgendwas improvisieren, wüsste es aber gerne.

    Viele Grüße
    Lisa
     
  12. nasi_goreng

    nasi_goreng Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.20   #12
    Hallo,
    obwohl Jeff Healey eher mit der E-Gitarre bekannt geworden ist, machte er auch auf der Akustikgitarre eine gute Figur:
     
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  13. andiu

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    Erstellt: 14.05.20   #13
    Gezupft oder geschlagen oder gestrichen ... geht alles, oder getappt, letzteres ist halt deutlich leiser ohne E-Verstärkung.

    Ein Mittelding zwischen Zupfen und Tappen ist das "Hammer On" und "Pull Off". Im ersten Fall wird eine Saite zunächst zum Schwingen angeregt und dann ein Finger definiert und mit Nachdruck zügig auf die Saite gelegt/gehauen (Hammer on) und dort mit Druck gelassen, der Ton ändert sich (wird höher...), im zweiten Fall wird die Saite mit aufgelegtem Finger(kuppe) zum Schwingen angeregt und dann schnell weggenommen (Pull off) wobei der Finger im Moment des Wegnehmens noch eine winzige Wischbewegung macht um die Schwingung zu erhalten/ zu verstärken. Der Ton ändert sich (wird tiefer). Der Vorteil dieser sehr üblichen Techniken ist: Es kann so laut klingen wie wenn einfach nur gezupft weil die Saitenschwingung in beiden Fällen schon vorhanden ist. Man kann diese beiden Techniken auch gut kombieren: Ein Hammer on auf eine schwingende Saite und wenns passt, ein Pull off gleich hinterher.

    Ich würde sie auf den Beinen/Oberschenkeln ablegen, Korpus auf ein Bein, den Hals auf das andere. Schau Dir mal die Videos an: Die meisten legen den rechten Unterarm leicht/natürlich auf die Gitarre. Da hat es die rechte Hand schön bequem und die Gitarre und ihr Hals sind ziemlich gut fixiert. Sind ja nur 6 Saiten :)

    Ein Gitarre ist ganz schön tief ... das wird eine ziemlich unbequeme Spielhaltung mit Tisch.
    Du müsstest Dir auch was überlegen wie Du den Hals stabilisieren könntest, sonst wackelt das ganze wie ein Kuhschwanz.
    Falls das doch in Frage käme: Für den Korpus: Irgendwas flaches mit Gummi? Alte Yogamatte oder so? Für den Hals sowas wie eine Art Nackenrolle in passender Höhe, nicht zu weich.

    Zu 1: Das ist kein Ausschlußkriterium bzw. es gibt keine Konvention dahingehend, dass dieser Gitarrentyp nur getappt wird und jener nur gezupft ... sondern eher Geschmacksfrage oder Technikfrage. Man kann es auch in einem Lied problemlos kombinieren. Wird auch öfters gemacht, zum Akzente setzen.

    Zu 2: Sliden kann man sehr gut auch auf einer ganz gewöhnlichen Gitarre. Erfordert etwas Übung und ist sicherlich fürs Dauersliden nicht perfekt aber es geht. Halt unterschiedliche Ansätze den Ton zu beeinflussen. Kann man ebenfalls sehr gut in einem einzigen Lied kombinieren.

    Zu 3. Gut hörbar. Tja :) Typische Westerngitarren (Dreadnought Form) können (müssen aber nicht) sehr laut gespielt werden, Resonatorgitarren und Dobros auch. Bei den Weissenborns weiß ich es nicht, vermute aber einen Tick leiser, da ein flacherer Korpus. Faustregel: Je kleiner der Korpus und je flacher, desto leiser.Was hast Du denn für eine? ("altes Schätzchen...")

    Zu 5. Gitarren sind meisten in Standard E gestimmt.

    <tiefste Saite --- höchste Saite>
    Standard: E A D G H E
    Open D: D A D F# A D
    Open G: D G D G D B

    Das sind so die häufigsten im Einsatz.

    Beliebt sind auch:

    D A G D A D
    Klingt leicht nach keltischem Liedgut, muss aber nicht.

    Dropped D: Die hohe oder die tiefe-E-Saite werden auf D runtergestimmt
    Double Dropped D: Beide E-saiten werden auf D runtergestimmt.
     
  14. hermanson

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    Erstellt: 14.05.20   #14
    [​IMG]

    Ich würde es auch mit der von @andiu beschriebenen Spielhaltung versuchen. Wenn du aber trotzdem den Versuch mit dem Tisch machen willst, würde ich es mit einer Antirutschmatte und dem Neck Rest (siehe Bild) probieren. Den kannst du dir sicher provisorisch aus einem Stück Styropor, Blumensteckschaum o.ä. ausschneiden.

    Gruß hermanson
     
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  15. Jenzz

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    Erstellt: 14.05.20   #15
    Etwas OT: Herr Weissenborn, sozusagen der 'Erfinder', kommt übrigens aus Hannover, wanderte dann aber in die USA aus...

    Jenzz
     
  16. saitentsauber

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    Erstellt: 14.05.20   #16
    Ich versuch' mal, dass ein bißchen zu sortieren: Dass die Gitarre (mehr oder weniger) waagrecht gespielt wird, würde ich als (mögliche) Vorgabe ansehen - nicht als Technik. Auf dieser Grundlage sind unterschiedliche Techniken möglich (siehe Beispiele); im akustischen Bereich sind das in erster Linie die, die mit den ersten beiden Gedankenstrichen benannt sind*. Die könntest Du auch zusammenfassen, weil jeder das beschreibt, was eine Hand tut, und das im Allgemeinen zusammenfällt

    Der dritte hängt eher mit dem vierten zusammen und könnte wie die waagrechte Position eine Vorgabe sein; das entscheidest Du.

    Fünfter Gedankenstrich: Die Stimmung ist bei allen Varianten variabel - von der Möglichkeit, umzustimmen, wird gerade von fortgeschrittenen SpielerInnen gern gebraucht gemacht.

    * Da gibt es allerdings Einschränkungen durch die Bauart: Bei Weissenborns und Squareneck-Resos ist der Abstand der Saiten vom (nur zur Orientierung genutzten!) "Griff"brett so groß, dass Klopfen nicht möglich ist.

    Noch eins zur "Spielhaltung": Squareneck-Dobros werden oft im Stehen gespielt. Dabei hilft, dass der Gurt über den (zur Zupfhand gehörenden) Unterarm läuft. Da das bei Jerry Douglas nicht so gut zu sehen ist, hier noch ein Clip (Prinzip ist dasselbe, auch wenn die Spielerin hier sitzt):



    Eine Reso wiegt schnell mal 3 kg und mehr...

    Sagen wir mal so: Er hat auf jeden Fall in Hannover gewohnt und gearbeitet. Mehr dazu, aber auch zur Entwicklung der Resos findet sich auf Wikipedia: klick 1 klick 2
     
  17. Lisa2

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    Erstellt: 14.05.20   #17
    Super! Genau so etwas hatte ich noch nicht gefunden! Danke!

    Für mich ist das möglich, jedoch nicht für jeden, der Gitarre liebt ...
    Ich möchte jemandem helfen, einen für ihn praktikablen Weg zu finden, die Gitarre zu halten. Auf das warum, weshalb, wieso, kann ich nicht eingehen. Für die Justierung der Tischhöhe werde ich eine Möglichkeit finden.
    So einen "Neckrest" kannte ich noch nicht. Danke!
    Antirutschmatte habe ich.
    Mal sehen, wie sich meine Gitarre am besten stabilisiert lässt. Nackenrolle scheint bei dem hohen Korpus meiner Gitarre eine gute Idee zu sein.

    Verstehe.
    Dann formuliere ich mal so.
    Die waagerechte Position ist zwingend vorgegeben.
    Gesucht sind die verschiedenen in dieser Position möglichen Spieltechniken.
    Die Spieltechniken sollten auf einer akustischen Gitarre ohne Verstärker, Mikro oder was sonst so in diese Zubehörkategorie fällt zu normal hörbaren Ergebnissen führen.

    Eine ca. 50 Jahre alte kleine Höfner

    Das ist das mir vertraute System.
    Jetzt muss ich nur herausfinden, wie man die Spielhaltung umstellt. Deshalb suche ich Videos, in denen man das sieht.


    Vielen Dank an alle für Eure Hilfen und Ideen! :great:

    Lisa
     
  18. hermanson

    hermanson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.20   #18
    Anscheinend geht es ja darum einem Dritten zu helfen. Also falls dir das Ding dabei weiterhelfen würde, er liegt bei mir nur noch herum. Bei Interesse PN, verschicke kostenfrei und Porto zahle ich.

    Gruß hermanson
     
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  19. rw

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    Erstellt: 14.05.20   #19
    @Lisa2 : Möchtest Du Deine Zithern etc. durch eine liegende Gitarre ersetzen oder soll der Fokus tatsächlich bei "klassischen" Lap-Spieltechniken (mit Steel) oder "neuen" Lap-Spieltechniken (Tapping) liegen? (NACHTRAG: OK, hat sich zwischenzeitlich teilweise geklärt)

    Wie schon geschrieben - es geht eigentlich mit jeder (Stahlsaiten)Gitarre (Tapping ginge auch mit Nylon).
    Weissenborns sind halt "der typische Mercedes" für diese Art von Musik. Ans Ziel kommt man auch mit anderen Instrumenten.

    Vergiss bei dem Hören der Aufnahmen nicht, dass da gerne mal etwas Effekte beigemischt werden.

    Und die Verstärkung der Zither mit dem Kontaktmikro des Stimmgerätes funktioniert auf jeden Fall zum Experimentieren, wir haben damit auch schon unsere Geige beim Konzert verstärkt. Ist jetzt nicht die HiEnd-Lösung, aber dem Publikum hat es gefallen.
     
  20. Lisa2

    Lisa2 Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.05.20   #20
    Nein. Akkordzither, Tischharfe und Konzertzither sind für mich ein ganz anderes Thema, das mit der Fragestellung in diesem Thread nicht das Geringste zu tun hat.

    So ist es.

    Schon klar. Mein misstrauisches Fragen weiter oben hat schon so seine Gründe. Ich glaub nicht alles, was ich höre. :engel:


    Ich frag mich halt, warum?
    Aber gut, im Moment stehen solche Investitionen nicht zur Debatte. Da wird mit dem probiert, was da ist.

    Wie wichtig sind Stahlsaiten?

    Gruß
    Lisa :-)
     
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