(A-Gitarre) Suche Beispiele für Spieltechniken auf waagerecht liegenden Gitarren

von Lisa2, 13.05.20.

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  1. andiu

    andiu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.20   #41
    Hallo Lisa,

    auf Youtube sind ein paar Lieder angegeben wenn man das "Mehr anzeigen" aufklappt. Welches es davon ist kann ich nicht sagen. Von dem Auftritt gibts auch eine CD die Live in Gdansk heißt, da könnte man das Lied eingrenzen... wahrcheinlich auch ausserhalb von amazon :)
    Es ist übrigens eine mit Tonabnehmer versehene Weissenbornartige, aber das weisst du sicherlich.

    A propos: "Black Bird" von den Beatles lässt sich gut mit zwei Fingern spielen. Zwar nichts für Anfänger, aber ein bisschen was davon lässt sich sicherlich auch für Etüden verwenden.
     
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  2. hermanson

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    Erstellt: 25.05.20   #42
    Servus,

    ich vermute, dass sich die Frage auf das Stativ bezog. Da habe ich zwar gesucht, aber nichts gefunden außer bei Thomann eine günstige Lap Steel, bei der das Stativ schon dabei ist.

    Separat war nichts.

    Gruß hermanson
     
  3. Lisa2

    Lisa2 Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.05.20   #43
    Korrekt! Danke für's Suchen! :great:

    Danke, aber danach hatte ich nicht gesucht. ;-) Da hab ich mich wohl nicht eindeutig genug ausgedrückt.
    Ja, wenn man das Video bei 26:09 stoppt, ist das Instrument im Scheinwerferlicht gut zu erkennen. Nachdem mir die Augen für das besondere Merkmal, der hohle Hals, geöffnet wurden, weiß ich, worauf ich achten muss. :-)
     
  4. andiu

    andiu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.20   #44
    Dann würde ich mich auch mal bei Keyboardständern umsehen, so was die das hier bei Thomann:

    [​IMG]

    Ob die Maße passen, weiss ich natürlich nicht, aber das Ding ist recht flexibel und da kann man auch seine Beine unterbringen. Evtl. bisschen Nacharbeit erforderlich (polstern, Halsauflage etc.)
     
  5. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.06.20   #45
    Der Tonabnehmer wird auf der einschlägigen Site sogar benannt; beim Instrument handelte es sich anscheinend um eine "echte" Weissenborn aus den 1930er Jahren, die auf e-moll gestimmt war.

    Ansonsten hatte er zu der Zeit wohl noch eine genau so gestimmte Lapsteel von Jedson und eine in G-Dur gestimmte von 7ender am Start. Ob er die beiden zuletzt genannten auch mit Plektrum gespielt hat, wird nicht gesagt, zum Stativ auch nicht. Aber es wäre vielleicht eine Option, auf der Site nachzufragen...
     
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  6. armint

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    Erstellt: 08.06.20   #46
    Es gibt (hier in D) einen Vertrieb, der u.a. einen ganzen Schwung Weissenborns für schmales Geld anbietet. Manchmal muss man nach dem Kauf noch etwas "Hand anlegen", aber im Großen und Ganzen sind die ok und - wichtig! - klingen sehr ordentlich (m.E. auf dem Level von "Golden Tone").
    Wir reden hier von Instrumenten im 300,- Bereich.
    Weissenborn sind übrigens durch die Nutzung des Halses als Resonanzkörper recht laut und kräftig, eine normale Akustik muss da schon die Ohren anlegen.
    Sie sind durch die Bauform auf dem Schoß oder auch auf dem Tisch sehr angenehm zu spielen, da nicht viel Platz zwischen "Bauch" und Saiten ist.

    Ich spiele einige Lap-Steels in diversen Formen und Stimmungen.
    Ja, C6 macht Spaß, man kann damit relativ einfache Akkordbegleitungen in Moll und Dur spielen ohne "Slants" spielen zu müssen.
    Bei den Slants ist das größere Problem sowieso das Abdämpfen der nicht benötigten Saiten.

    Den gezeigten Keyboard-Tisch habe ich von K&M (stabiler, teuerer), und habe mir eine Platte (Holz mit Moosgummi) dafür gebaut damit die Gitarren die komplette Tischbreite ohne Absturz nutzen können.
    Hier könnte man einen "Neckrest" natürlich gleich integrieren.
     
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  7. saitentsauber

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    Erstellt: 08.06.20   #47
    Es gibt in der Tat Weissenborns, die laut und kräftig klingen - aber auch andere.
     
  8. armint

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    Erstellt: 09.06.20   #48
    Naja, wenn ich meinen Billigchinatrümmer hier als unteren Bereich des Möglichen ansehe, dann muss man sich schon ganz schön anstrengen wenn man eine schlechtere Weissenborn basteln will.
     

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  9. saitentsauber

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    Erstellt: 10.06.20   #49
    Da scheint ein Missverständnis vorzuliegen. Es ging mir keineswegs um Qualität, sondern darum, dass die "Nutzung des Halses als Resonanzkörper" nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit "laut und kräftig" ist.
     
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  10. armint

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    Erstellt: 10.06.20   #50
    Das ist wohl richtig, die Weissenborns machen sich den zusätzlichen Klangkörper aber gerne und gut zunutze.
     
  11. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 10.06.20   #51
    I-wie sind wir vom Thema ab ... ;)

    Es geht darum, einem behinderten Menschen das Gitarrenspielen zu ermöglichen ... der will nix von Weissenborn und hohlem Hals wissen ... :D
     
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  12. armint

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    Erstellt: 11.06.20   #52
    Ich wollte ja nur bemerkt wissen, dass man auch mit einer günstigen Weissenborn (und damit insgesamt für die Zielperson günstigen Lösung) Spaß haben kann.
     
  13. Bobgrey

    Bobgrey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.20   #53
     
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  14. Lisa2

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    Erstellt: 11.06.20   #54
    @Bobgrey Haha! Wie klasse ist das denn? Der spielt ja mit 'nem Flachmann! :rofl:
    --- Beiträge zusammengefasst, 11.06.20, Datum Originalbeitrag: 11.06.20 ---
    Die hat von irgendwoher eine normale akustische Gitarre und den Wunsch, damit zu spielen. Die Frage ist nur, wie.
    Mich persönlich interessiert natürlich, was für Instrumente ich da in den Videos sehe und ich möchte deren Unterschiede verstehen. Dabei geht es mir hauptsächlich um das Grundprinzip. Die typische Diskussion zwischen Befürwortern verschiedener Hersteller um irgendwelche "Glaubensfragen" ist da nicht von Interesse.

    Für den Bekannten und mich sind vor allem coole Videos von Interesse. Da kann man Motivation raus ziehen und Spieltechniken beobachten. :claphands::thumb_twiddle::claphands:

    Viele Grüße
    Lisa
     
  15. armint

    armint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.20   #55
    Ok, ich dachte, die vorhandene wäre nur leihweise zum Ausprobieren und eine spezialisierte würde über kurz oder laang angeschafft, wenn die Zielperson Spaß an der Sache findet.
     
  16. Lisa2

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    Erstellt: 11.06.20   #56
    Das habe ich in der Zwischenzeit natürlich hinterfragt. Doch da sieht es im Moment erst einmal nicht nach aus.
    Wie dem auch sei. Ich kannte diese Spezialinstrumente bislang nicht und finde sie aus instrumentenkundlicher Sicht spannend.
    In der Hauptsache interessieren mich aber die verschiedenen Spieltechniken, die man auf waagerecht liegenden Gitarren beobachten kann.
    Mit Suchabfragen kommt man da nicht weit, ist also auf Zufallsfunde angewiesen. Daher freue ich mich sehr über die Videos, die hier verlinkt werden.

    Noch etwas zum Thema Laptapping ...

    https://www.kika.de/die-beste-klass...s-laptapping-100_zc-97e31988_zs-eb463cbc.html

    https://www.kika.de/die-beste-klasse-deutschlands/wissen/tipps-laptapping-100.html


    Viele Grüße
    Lisa
     
  17. andiu

    andiu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.20   #57
    Ich möchte hier auch nochmal Jeff Healey hervorheben, der alles mit einer waagerechten Gitarre gespielt hat, sei es nun elektrisch oder akustisch.
    Man findet sehr viel über sein Spiel wenn man "Jeff Healey" und "Videos" als Filter setzt.

    Hier sieht man schön seine Hand- und Akkordarbeit die sich vermutlich ebefalls gut auf eine akustische übertragen lässt, bei den Solotönen muss man etwas anders spielen, vermutlich weniger, aber prägnantere Töne

     
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  18. hack_meck

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    Erstellt: 30.08.20   #58
    Auch wenn ihr beim Tonebar gelandet seid, so mag ich euch Rory Hofmann nicht vorenthalten .... er zeigt, was "Piano Like" gegriffen so alles geht.





    Gruß
    Martin
     
  19. Lisa2

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    Erstellt: 30.08.20   #59
    Das ist toll! Danke! Habe mir gerade die ersten knapp 10 Minuten angesehen. Den Rest schaue ich mir heute Abend in Ruhe an.

    Ein kleines Update.
    Der/die Bekannte möchte nun wohl doch versuchen, in klassischer Gitarrehaltung zu spielen.

    Was mich betrifft, hat mich die Idee, die Gitarre in die Horizontale zu legen ein Stück weiter gebracht. Mit dieser Art, einzelne Töne zu greifen und Melodien zu spielen, komme ich wesentlich besser klar, als mit der normalen klassischen Haltung. Da ich von meiner Zeit nur wenig für die Gitarre abzwacken kann, habe ich mir ein Melodienbuch mit doppelter Notation (normale Noten und Tabulatur in 2 Systemen übereinander) zusammengestellt, das gut 100 Melodien mit maximal 6 Tönen enthält. Davon kann ich hin und wieder einige völlig frustfrei spielen. Denn den Tonraum kennen meine Finger inzwischen. Wenn ich die dann mal irgendwann alle im Schlaf beherrsche, stelle ich ein neues Heft zusammen. :-D

    [​IMG]

    Gruß
    Lisa :-)
     
  20. Lisa2

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    Erstellt: 30.08.20   #60
    Rory Hofmann's Stil ist wirklich interessant. Als Rechtshänder muss man da beim Zusehen gewaltig umdenken.
    Er kann nicht nur Gitarre spielen. Kürzlich fiel er mir mit einer besonderen Okarina-Spieltechnik auf.
    Auf seinem YT-Kanal präsentiert er sich als Multiinstrumentalist.
    https://www.youtube.com/user/RoryHoffmanMusic/featured
    Spannend! :great:

    Aber zurück zur Gitarre.
    In seinem Kanal findet man ein Video, in dem er die interessanten Spielmöglichkeiten mit der Passerelle Bridge vorstellt. Auch eine sehr spannende Variante die waagerecht liegende Gitarre zu spielen! Er zeigt bei Verwendung der Passerelle Bridge wie er verschiedene Skalen einrichtet und damit dann spielt. So etwas habe ich noch nie gesehen. :eek:


    Gruß
    Lisa :-)
     
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