Na dann werfe ich noch die Stainless Steel mit Nickelumwicklung ins Rennen. Meine Lieblings-Standardsaiten. Noch etwas drahtiger als die reinen Nickelsaiten und gleichzeitig etwas runder, weicher als die reinen Stainless Steel.
Was evtl. noch ein Problem sein könnte ist die Saitenstärke und der daraus resultierende sich ändernde Saitenzug. Mach mal einen Vorher/Nachher Vergleich. D.h. Merk dir den Abstand der Unterseite der Saite im 17. Bund zur Bundstäbchen. Ist der Bass gut eingestellt, sollten das etwa 2,4 mm sein (
Fender* Factory Einstellung). Wird der Abstand kleiner, musst Du den Hals etwas lockern (gegen den Uhrzeigersinn im Normalfall). Wird der Abstand grösser, musst Du den Halsstab etwas nachziehen, da die Saitenspannung stärker geworden ist, so dass Du den Abstand wieder erreichst.
Faustregel: Stärkere Saiten -> Halsstab nachziehen, Dünnere Saiten -> Halsstab lockern.
Hier mal der Link - ist sehr nützlich für Precision/Jazz Bässe (durchaus auch Kopien) zur Basis Einstellung.
Findet man alles (Halsspannung, Pickupabstand usw.)
http://support.fender.com/manuals/instruments/Fender_BassGuitars_manual_(2011)_German.pdf
PS: Und genau da scheiden sich die Geister. Wenn man einen fenderartigen Bass nach diesen Vorgaben (Zuerst Halsspannung, dann Saitenhöhe an der Brücke) einstellt und es scheppert und klirrt irgendwo, dann war die Verarbeitung wohl doch nicht so doll wie es zunächst aussah (meist einzelne zu hohe oder zu niedrige Bundstäbchen). Sonst allerdings hat man danach einen flach und gut bespielbar eingestellten Bass
