Akkorde alle Seiten anschlagen?

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BigMark
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Also ich hab ein kleines Verständnis Problem.

ICh hab mehrere Bücher und Skripts, wo Akkorde unterschiedlich aufgezeichnet sind, ich erläutere es mal am beispiel des D Akkords.

2. Bund Zeigefinder auf g, mittelfinger auf hohe e und dritter bund ringfinger auf h (bzw) b

So und nun wird im einen Buch gesagt die tiefe E seite nicht anschlagen, also mit X gekennzeichnet im anderen wiederrum wird gesagt E und a nicht anschlagen, also beide mit x gekennzeichnet, na was stimmt den nun? oder bleibt sich das gleich, je nachdem wie ich es schöner finde?

Und so ist das bei den verschiedensten Akkorden. Ich weiß die frage ist a bisserl doof, aber ich weiß es trotzdem nicht.

Danke
 
Eigenschaft
 
Eigentlich sollte man beim D-akkord E und A abdämpfen, sonst wärs ein D-dur mit hinzugefügtem A oder so nen schmarrn ...


Normalerweise ist der tiefste Ton der Grundton des akkords auf der Gitarre, also beim C-Dur der 3. Bund A-saite etc. Alle Saiten die tiefer sind werden abgedämpft, feddisch ^^
 
hmm, gut, dann stimmen wohl die angaben in dem buch ned, dann kann ich auch die grifftabelle weghauen, habt ihr vielleicht ne gute grifftabelle so spontan parat? die ich mir ausdrucken könnte

ich hab übrigends den online gitarrenkurs von Thomas Rühle verwendet http://mitglied.lycos.de/thomas_ruehle/gitarre.html

Und dort scheint es falsch angegeben zu sein
 
Ich weiss nur, das man die Akkorde erst ab der Basssaite anschlägt :confused:

Das wäre bei D-Dur ab der D Saite...
 
ich hab zwar leider keine akkordtabelle zum ausdrucken aber ne gute fürn pc...hat mir schon so manches mal sehr geholfen...habs mal hochgeladen
 

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hmm solnagsam werde ich auch etwas verwirrt....hab hier auch ein paar akkord tabellen rumfliegen,..manche akkorde stimmen aber nicht mit denen in dem programm überein,...was ist denn nun richtig?? =/
 
Erst ab der Basseite die Akkorde anschlagen oder?
 
Hab mich am anfang auch immer gefragt was ist richtig un was falsch. Du wirst in jedem Buch eine andere Variante finden un keine von denen ist falsch oder richtig.
Das ist von stück zu stück anders. manchmal schlägst du die A-Seite an, manchmal nicht. Eben so wie es gerade passt.
Jedoch solltest du z.B. beim C-Dur Akkord vermeiden die tiefe E-Seite mit anzuschlagen, da dies in 99 % der Fälle echt nervig klingt.


mfg...Rod
 
AgentOrange schrieb:
Eigentlich sollte man beim D-akkord E und A abdämpfen, sonst wärs ein D-dur mit hinzugefügtem A oder so nen schmarrn ...


Normalerweise ist der tiefste Ton der Grundton des akkords auf der Gitarre, also beim C-Dur der 3. Bund A-saite etc. Alle Saiten die tiefer sind werden abgedämpft, feddisch ^^
echt?
ich spiel nur die untersten 4 saiten an! :)
 
Ja, tu ich normalerweise auch, aber es gibt auch leute die dämpfen einfach alle saiten ab die net gespielt werden sollen und hauen dann voll in die saiten ;)
 
Ist tatsächlich Geschmacksache. Die A-Saite wird nicht besonders schlecht klingen bei dem D Akkord, da das A in einem D Akkord enthalten. ist. Die E-Saite solltest du allerdings abdämpfen (mit dem Daumen).
 
wie hier ja schon ansatzweise geschrieben wurde: der tiefste ton den man anschlägt ist der grundton des akkords. wenn es anders gemacht werden soll, dann wird das dazu geschrieben (bsp.: C-dur (ab 3. bund a-saite), C/E (C-dur mit E (in dem fall leere E-saite) im bass)). die töne müssen logischerweise alle teil des zu spielenden akkords sein (sonst hätt man dem akkord ja gleich ne andere bezeichnung geben können). deswegen wird D im normalfall auch nur ab der D-saite angeschlagen, ausnahme ist ist D/A (analog zu C/E). D mit der leeren E-saite im bass gibt es logischerweise nicht (natürlich gibt's den auch, aber das führt über die grundakkorde hinaus), wenn man alle 6 saiten anschlagen will, dann würd man im bass die E-saite auf'm zweiten bund spielen (bei dur, bei moll wär's natürlich der erste bund, beide e-saiten greifen das gleiche), das wär dann D/Fis (wird eigentlich relativ oft gemacht).
ich hoffe ich konnte ein bissl helfen... :great:
 
HempyHemp schrieb:
wie hier ja schon ansatzweise geschrieben wurde: der tiefste ton den man anschlägt ist der grundton des akkords. wenn es anders gemacht werden soll, dann wird das dazu geschrieben (bsp.: C-dur (ab 3. bund a-saite), C/E (C-dur mit E (in dem fall leere E-saite) im bass)). die töne müssen logischerweise alle teil des zu spielenden akkords sein (sonst hätt man dem akkord ja gleich ne andere bezeichnung geben können). deswegen wird D im normalfall auch nur ab der D-saite angeschlagen, ausnahme ist ist D/A (analog zu C/E). D mit der leeren E-saite im bass gibt es logischerweise nicht (natürlich gibt's den auch, aber das führt über die grundakkorde hinaus), wenn man alle 6 saiten anschlagen will, dann würd man im bass die E-saite auf'm zweiten bund spielen (bei dur, bei moll wär's natürlich der erste bund, beide e-saiten greifen das gleiche), das wär dann D/Fis (wird eigentlich relativ oft gemacht).
ich hoffe ich konnte ein bissl helfen... :great:

Das ist theoretisch richtig, allerdings praktisch nicht ganz. Ein D-Dur bei dem der tiefste Ton ein A ist, kann man als D/A bezeichnen, muss man aber nicht, da D/A eine Umkehrung von D ist und somit immernoch D. Und wird auch im Songzusammenhang als D erkannt, wenn man eine normale Schlagbegleitung spielt.
In einer Band ist es sowieso völlig egal, solange der Bass das D spielt.
Man kann das auch mit PCs vergleichen. Ein D PC kann so aussehen:

---------
---------
---------
------7--
--5------
---------

Aber auch so:

---------
---------
---------
---------
--5------
--5------

Oder so:

---------
---------
---------
0--------
0--------
---------

Oder so:

---------
---------
------7--
------7--
---------
---------

usw.

Wenn man will, das wirklich ausschliesslich die untersten 4 Saiten angeschlagen werden, sollte man das dabei oder direkt eine Grifftabelle daneben schreiben.
 
natürlich ist ein D/A nur ne umkehrung die eigentlich nciht extra erwähnt werden muss. ich mein aber, wenn man's so macht wie ich oben geschrieben hab, dann liegt man zumindest richtig. wenn man einen akkord anders spielen will, dann kann man das naürlich immer machen, solange es gut klingt. das is doch klar wie kloßbrühe :D. ich hab nur gedacht, ich schreib mal ne variante an die man sich halten kann, damit sich der akkord-dschungel ein wenig lichtet. grad am anfang ist man da doch oft recht verwirrt...
aber erlaubt ist was gefällt! :cool:
 
BigMark schrieb:
So und nun wird im einen Buch gesagt die tiefe E seite nicht anschlagen, also mit X gekennzeichnet im anderen wiederrum wird gesagt E und a nicht anschlagen, also beide mit x gekennzeichnet, na was stimmt den nun? oder bleibt sich das gleich, je nachdem wie ich es schöner finde?
Also die Theorie wurde hier ja schon abgehandelt.

Wichtig für die Praxis ist, dass du beim Zupfen/Picking als Bassseite unbeding die D-Saite benutzen solltest.
Dabei ist aber ein Abdämpfen der Saiten nicht nötig, da du da ja geziehlt die einzelnen Saiten anschlägst.

Beim normaln Anschlag/Strumming (oder wie auch immer), erklingen gleich mehrere Saiten auf einmal und alle drei Grundtöne erklingen hier gemeinsam und ergebeben zusammen ein D.
Das mit den Umkehrungen ist auch immer so eine Sache bei der Gitarre und sollte dir erstmal kein Kopfzerbrechen bereiten.
Daher reicht es beim normalen Anschlagen vollkommen aus, wenn du die tiefe E-Saite leicht abdämpfst, denn beim allgemeinen Anschlag, ist es immer sehr schwer, geziehlt 5, 4, 3 oder gar nur 2 Saiten anzuschlagen.


Gruß,
Alexandra
 
Is ja alles Schmarrn von wegen erst ab den Basssaiten usw :screwy:.

Ganz einfach: Die untersten 4 Saiten, wenn die 5 mitklingt auch kein Problem, nur die 6 (also die tiefe E - Saite) auf keinen Fall mit anspielen einfach weils einfach kacke klingt.
:D
 
das is aber jetzt mal ein sehr konstruktiver beitrag :screwy:
 

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