Akkorde Keyb=Gitarre?

von workstour, 24.08.07.

  1. workstour

    workstour Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #1
    Hallo!

    In unserer Band gibt es so ein kleines Problem zwischen mir (Keyboarder) und dem Gitarristen bei dem Akkord H (B)

    Beim Keyboard ist der H-Akkord= Dis/Fis/H, aber ist der gleich, wie bei der Gitarre?
    Irgendwie passt es nicht richtig.

    Vielen Dank im Voraus
     
  2. R0bSt4R

    R0bSt4R Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #2
    Akkorde sind ja erstmal unabhängig vom Instrument. Ein simpler H-Dur Akkord sollte auf beiden Instrumente aus den Tönen H, Dis und Fis bestehen.
     
  3. workstour

    workstour Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #3
    Genau das denke ich auch. Er meinte, es gibt bei Gitarre einen Unterschied zwischen B und H-Akkord.
    Aber beim Klavier ist B nix weiter, als die englische Version vom deutschen H
     
  4. Froschkapitaen

    Froschkapitaen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #4
    B deutsch -> Bb englisch
    H deutsch -> B englisch
     
  5. workstour

    workstour Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #5
    oder so, aber sind denn nun H (B) auf Klavier und Gitarre gleich?
     
  6. Surf Solar

    Surf Solar Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #6
    Natürlich, es ist wie gesagt vom Instrument unabhängig, Note bleibt Note.
     
  7. workstour

    workstour Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.07   #7
    Aha, unser Gitarrist meinte bei der Gitarre ist das B (H) ander als beim Klavier
     
  8. Hans_3

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    Erstellt: 27.08.07   #8
    Ihr müsst euch für die Zukunft einfach nur darüber verständigen, ob ihr beide die deutsche oder die englische Benennung verwenden wollt.

    Wobei bei der englischen Version dann auch klar sein muss, dass dann "B flat" genannt werden muss, falls Bb gemeint ist.
     
  9. darknezzz

    darknezzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.07   #9
    Nun ja, die Noten sind natürlich dieselben, sodass die Akkorde auch gleich benannt werden können.

    Aber auf der Gitarre werden ja auch Dreiklänge gerne mit mehr Tönen gespielt, als man durch das Wort Dreiklang glauben könnte; Töne werden verdoppelt, oder vielleicht an anderer Position gespielt, als sie sollten. Wichtig ist nur, dass der Grundton im Bass ist und alle anderen Töne vorkommen, soweit ich weiß.
    Wenn man es also ganz kritisch sieht, ist der Akkord auf Gitarre und der einfache Dreiklang in der Grundstellung auf dem Keyboard nicht exakt derselbe, auch wenn dieselben Töne vorkommen, weil es nicht genau die drei selben Töne in genau derselben Tönehöhe und auch nur diese Drei sind....
    Vielleicht ist das gemeint...

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass der besagte Gitarrist mit B und H zwei verschiedene Varianten desselben Akkordes meint, was aber falsch wäre, denke ich...
     
  10. TheLostOne

    TheLostOne Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.07   #10
    Nein, das stimmt so nicht, schließlich ist bei Akkordumkehrungen der Grundton nicht mehr der tiefste. ;)
     
  11. darknezzz

    darknezzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.07   #11
    Oh, das stimmt natürlich, du hast Recht...
    Allerdings differenziert man dabei auch zwischen der Grundstellung, dem Sextakkord und dem Quartsextakkord, oder? Das sind also doch nicht dieselben Akkorde, bzw. werden als andere gehandhabt, wenn ich das richtig verstanden habe, oder werden sie nur anders benannt, aber als verschiedene "Ausprägungen" ein und deselben Akkordes behandelt?

    Worauf ich mich jedenfalls bezog ist, dass man bei Akkorden auf der Gitarre ja häufig liest, dass man wie bei D etwa die 5 und 6 Saite weglässt, weil es dann zB. ein D/A wäre (bei 5 Saiten). Aber Dennoch ist Der D Akkord nicht derselbe wie der Dreiklang; er besteht aus den Tönen D-A-D-Fis, was ja schon ein Umsortierung der Töne ist, aber nicht als Umkehrung gehandelt wird. Wichtig ist dabei nur, dass das D im Bass steht.

    Vielleicht bringe ich da auch ein wenig verschiedene Auffassungen und Benennungsschemata durcheinander, oder habe was falsch verstanden..
     
  12. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 29.08.07   #12
    Die Begriffe Umkehrungen und Sext- bzw. Quartsext-Akkord stammen von den einfachen Dreiklangsformen ab. Beim Oktavieren des tiefsten Tones eines Dreiklangs um eine Oktave nach oben erhält man eine andere Lage (Umkehrung).

    In bezug auf Akkordsymbolen halte ich persönlich Begriffe wie Umkehrungen oder Sext- und Quartsext-Akkord für unangebracht. Umkehrungen wäre vielleicht noch verwendbar, nur warum soll man zwischen Umkehrungen (D/A) und Slash-Chords (D/E) unterscheiden.

    Wenn da D steht, meint man einen D-Dur-Akkord, der die Töne d f# a beliebig oft in beliebigen Oktavlagen enthalten kann. Der tiefste Ton ist ein d und wird in einer Band vom Bassisten gespielt. Ist ein anderer Baßton gewünscht, wird das im Akkordsymbol angegeben. Im Band-Kontext ändert sich hier nur etwas für den Bassisten.
    Begleitet ein Gitarrist (o. Pianist) alleine, dann sollte er auch den Baßton beachten.

    Gruß
     
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