Akkorde, mein derzeitiges Können und Probleme

von hyperthreader, 12.09.07.

  1. hyperthreader

    hyperthreader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #1
    Ich spiel seit 2 Monaten eine GRG 170 + microcube(meistens im akkustik modus)

    Ich lerne noch Akkorde, meistens klingt es, manchmal jedoch nicht wirklich. Vielleicht kann mir ja jemand tipps geben oder sehen was ich für probleme hab:

    Generell vor allem wenn ich in den nächsten akkord wechsel. Die seiten klingen natürlich noch, bzw ich "zupf" sie mit der linken hat beim weggehen nochmal an. Dämpft man bei jedem Akkordwechsel? ansonsten würd ja immer scheiße klingen wenn zb eine Seite noch klingt die für den nächsten akkord gar nicht passt.
    Grad beim A ist es so, mit dem hab ich aber generell Probleme.

    Ich spiel im moment boullevard of broken dreams, also Em Em G G D D A A und wieder von vorne.
    Em geht, auf den G komm ich ganz ok, jedoch dann sehr schwer auf das D, da hab ich festgestellt dass ich wenn ich es normal spiel die Seiten irgendwie "zurechtdrück" also nicht senkrecht runter sondern ganz leicht auseinander dass der ringfinger nicht an die beiden anderen kommt. Das ist sicher nich gut, zumal es dann beim loslassen ja wieder nachklingt. Komme ich beim besagten Lied vom G, krieg ichs nich hin ^^, beim A dann besagte Probleme.

    Das komische ist, ich denk das was ich spiel is sicher net zu schwer, aber egal wie lang ich üb es wird nich besser. Mal schlechter, mal gehts...



    zu meinem Trainingsprogramm... Ich hab im moment Semesterferien und spiele eigentlich den ganzen Tag mal hier 5 min, mal da 5 min, am Tag vielleicht ne Stunde zwischen dem lernen. Ist das empfehlenswert? oder lieber 1h am stück?
     
  2. nookie

    nookie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #2
    Also du spielst ja noch nicht wirklich lang und da ist es ganz normal das man leichte Probleme mit Akkordwechseln hat, vorallem sauber zu wechseln.
    Wenn ich vom G auf D wechsel dämpf ich E und A Saite mit meinem Daumen ab. Ich kann dir nicht sagen ob das die richtige Technik ist aber wenn man nur so offene Akkorde durchschrammelt ist das recht bequem.

    Und zum üben würd ich sagen, dass du die Akkordwechsel lieber mal so 20 Min am Stück in angemessenem Tempo übst. Das heisst in dem Tempo in dem du die Akkorde bequem wechseln kannst ohne irgendwelche Unsauberheiten zu produzieren. Das ganze dann steigern und irgendwann klappt das. Man muss es halt doch schon länger am Stück machen.
     
  3. hyperthreader

    hyperthreader Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #3
    Selbst wenn ich GANZ langsam spiel klingen die akkorde manchmal unsauber, wie gesagt grad das A meistens erst kurze zeit nach dem anschlagen.
    Also ich schlag an, da klingt es noch gut 2 sek später dann Krächz immer kurz bevor ich wechseln will.

    Ich weiß auch nicht warum es manchmal unsauber ist... in meinen augen mach ich es immer gleich*g+
     
  4. Thundersnook

    Thundersnook Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #4
    was genau ist jetzt bei dir unsauber?? schnarren die saiten oder stimmen die gegriffenen töne untereinander nicht?
     
  5. hyperthreader

    hyperthreader Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #5
    die saiten schnarren. Das D hab ich zumindest vom G aus probleme zu greifen ohne dass es schnarrt, beim A schnarrt es erst 2sekunden oder so nach dem anschlag, kurz bevor ich wechsel zb.

    zb beim A stell ich fest dass ich nachm greifen die Finger ganz leicht dreh (also alle zusammen) dass die Saiten minimal zusammenrücken. Darf man das?

    Beim D drück ich mit zeige und mittelfinger die saiten gaaanz leicht auseinander um mitm ringfinger keine andere zu berühren.

    Dann klingen sie sauber.
    Das geht natürlich nicht mehr wenn ich ein wenig schneller werde.
     
  6. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #6
    Das mit dem auseinanderdrücken lässt du mal bitte :D lieber schnell, mitunter das Übelste was du dir antrainieren kannst, du willst Akkorde üben, Bendings kommen später.

    Geh lieber im Zeitlupentempo an die Sache ran, schau dir ganz genau an wo es schnarrt und versuche eine Fingerposition hinzubekommen wo es nicht der Fall ist. Damit meine ich explizit den Winkel des einzelnen Fingers beim aufsetzen auf die Saite. Du wirst z.B. feststellen das man den Fingernagel schön nah an die darüberliegenden Saiten bringen kann ohne dass diese beim Anschlag dadurch schnarren und dass die schnarrerei durch die Hornhaut auf der Unterseite des Fingers minimiert wird. Achte vor allem darauf das du, bei manchen Akkorden ist es nicht möglich, immer so nah wie möglich am Bundstäbchen greifst.

    Hast du eine Position gefunden die sauber klingt, spiel den Akkord x-mal langsam hintereinander in dem du auf und absetzt, beginne dann zu einem hin und her zu wechseln den du "schnarrfrei" spielen kannst. Ebenfalls ruhig langsam, steigere dann die Geschwindigkeit.
    Wenn du das mit allen Problemakkorden machst kannst du sie bald alle fehlerfrei spielen. Um weiter zu trainieren, nimm wenn du vor der Glotze hängst die (unplugged) Klampfe in die Hand und spiele wahllos alle Akkorde die dir einfallen und wechsel querbeet.

    Natürlich will ich das wichtigste nicht vergessen: Lasse dir Zeit, was heute nicht klappt kann morgen kein Problem mehr sein. Jedes Gehirn braucht ne Weile um so Sachen wie genaue Motorik, im Fall des Spielens mit Tönen kombiniert, verarbeiten/speichern zu können. Daher ist es auch sinnvoll anfangs so langsam wie möglich aber richtig zu spielen. Wenn du am Tag so ne Stunde spielst.. und nicht klappt.. gönne deinen Fingern und deinen Nervenzellen im Gehirn ruhe. Ich halte nichts von täglich x-Stunden, dadurch wirst unter Umständen auch nicht besser. 15-30min am Tag können am anfang schon viel bewirken ohne dabei Frust zu bekommen.
     
  7. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #7
    Schau mal auf Wikipedia zum Suchbegriff "Lagerfeuerdiplom". Da steht einiges über Akkorde und den Wechsel zwischen Akkorden drin was ich ganz brauchbar fand. Und abgesehen davon: Mach trockene Fingerübungen. Das mit dem "D" was Du schriebst klingt fuer mich nach verkrampfter Hand. Und noch n Tip: Liess Dir den Absatz über "Kraft kommt aus dem Unterarm" im Lagerfeuerdiplom durch, das ist essentiell und sauwichtig.
     
  8. stratomat

    stratomat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #8
    Es ist genauso, wie Pleasure Seeker und nookie es sagen,
    wenn es in einem Tempo nicht klappt, dann muß man soweit mit dem Tempo runtergehen, bis es klappt und man vor allem locker bleibt und entspannt und ohne Hektik umgreift.

    Es macht sicherlich mehr Spaß, bei einem Lied, daß einem gefällt, im Original-Tempo mitzuspielen, aber wenn man anfängt, geht das meistens nicht.
    Da hat man nun mal einen Durststrecke, die man hinter sich bringen muß.

    Wichtig ist auch, daß Du das gewählte Tempo durchhältst (ein Metronom hilft da), dann zu einem etwas (!) höherem wechselst und auch das eine Weile durchhältst.
    Und immer nur so schnell werden, wie Du locker spielen kannst.
     
  9. Rabauke_rockt

    Rabauke_rockt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #9
    also eigentlich wurde ja alles gesagt... wichtig ist halt das du sauber spielst. Wie Schlägst du die Akkorde denn an ? Ich meine Welche Schlagmuster ? Mach doch einfach mal ganze Noten und dann wechseln....uns das alles very slow...damit du mit dem umgreifen hinkommst.... das nervt zwar am Anfang weil es so langsam ist aber mit der Zeit hilft es wirst du schon sehen...aller Anfang ist schwer... mach vielleicht auch so das du den ersten Tag z.b. D und A Akkordwechsel übst und dann am nächten A und G usw. also nicht alles an einem Tag... an jedem neuen Tag wiederhol nochmal kurz den Vortag... und wie auch schon gesagt 20 min am Stück sind ausrechend um alles zu verinnerlichen...
     
  10. Hexxium

    Hexxium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #10
    Klingt, als würdest du nicht sauber greifen. Liegen die Fingerkuppen senkrecht auf dem Griffbrett auf? Ist deine Hand locker?
    Falls ja, sollte es solche Probleme eigentlich nicht geben.

    Akkordwechsel brauchen ansonsten einfach Übung, nur Geduld. Hauptsache sauber und unverkrampft spielen, ruhig sehr langsam anfangen. Fall du mit bestimmten Griffen Probleme hast, nur die entsprechenden Wechsel üben, bis die Handbewegung sitzt.
     
  11. hyperthreader

    hyperthreader Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #11
    Ich weiß nicht... Hornhaut bildet sich irgendwie nicht, ich hab keine Schmerzen mehr wie am anfang ich denk die haut wird nach innen dicker, aber außen so geschmeidig und schlabbrig wie eh und je.

    Ich hab das gefühl meine finger sind zu dick, wenn ich eine saite soweit drück dass sie gut klingt hab ich den ganzen finger flach gedrückt dass ich 3 Saiten abdeck...


    Kann man sich da irgendwie was reinspritzen dass die hart werden?;-)
     
  12. geka

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    Erstellt: 13.09.07   #12
    Moin,

    das klingt jetzt aber nach falscher Handhaltung.
    Du sollst nur die Fingerkuppen aufsetzen, und schön von oben. Hier in keinem Fall das Fingergelenk "zurück" biegen, das muß man ggf. beim Fingerbarree, aber das hat bei Dir noch Zeit.

    Wenn Du die Hand locker hast und die Finger einigermaßen senkrecht auf das Griffbrett fallen können, bringst Du so schon etwas (Schwer)Kraft mit, und brauchst gar nicht mehr viel zu drücken.

    HTH
    Angelika
     
  13. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #13
    So war das bei mir auch, die Fingerkuppen wurden "von innen heraus" hart, die feste Oberfläche kommt dann schon noch.

    Üben, üben, üben. Det wird schon!

    C.
     
  14. hyperthreader

    hyperthreader Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #14
    Das Problem ist das:

    Wenn ich die Gitarre normal nehme oder umhängen hab ist der ort wo ich greif soweit links dass mein unterarm fast parallel ist zum hals. Dadurch ist auch die Hand gedreht und ich drück die saiten nicht senkrecht sondern in richtung körper, wenn ihr versteht was ich mein... also die finger schauen in richung bundstäbchen
     
  15. Blue Gator

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    Erstellt: 14.09.07   #15
    Grundsätzlich spielt natürlich jeder anders. Für mich klingt das aber doch nach einer ziemlich verkrampften Haltung. Ich hab das gerade mal ausprobiert - im Sitzen und im Stehen. Wenn bei mir der Unterarm der Greifhand auch nur annähernd in Richtung "paralle zum Hals" geht, fühlt sich das fürchterlich verkrampft an - bis hinauf in die Schulter. Könnte mir vorstellen, dass mir nach zwei Stunden so spielen alles wehtun würde.

    Probier mal, sozusagen den Kopf der Gitarre ein wenig weiter von dir weg zu halten. Bei mir bildet die Innenseite des Unterarms mit dem Hals ungefähr einen Winkel von 45°. Das ist wohlgemerkt an der extremsten Position, wenn ich direkt in den tiefsten Bünden vor dem Sattel spiele. In der Mitte de Griffbretts ist der Winkel noch größer.

    Der Punkt ist, dass es später meiner Meinung nach zwingend erforderlich ist, dass die Finger einigermaßen senkrecht auf das Griffbrett treffen. Sonst wirst du Probleme haben, schnell und sauber zu spielen. Deshalb solltest du dir gleich von Anfang an eine gute Spielhaltung angewöhnen.

    Ich würde mir evtl. auch überlegen, gerade jetzt am Anfang ein paar Stunden Unterricht zu nehmen. Wenn du einigermaßen weißt, wie du die Gitarre in die Hand nehmen musst, kannst du erstmal im Selbststudium weitermachen, falls dir ein Lehrer fürs Studentenbudget zu teuer ist.
     
  16. hyperthreader

    hyperthreader Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #16
    Wenn ich den Kopf der Gitarre weiter weg halte wird es ja noch schlimmer...

    Das Problem ist:
    Der Kopf der Gitarre ist SOOOO weit links von mir. Wenn ich die akkorde spiele am anfang im zweiten und dritten Bund, brauch ich den Unterarm um soweit nach links zu kommen. Nahe am korpus ist unterarm senkrecht zum Hals von oben gesehen. jeweiter nach links ich gehe desto mehr muss ich das Handgelenk drehen.

    Hier mal eine Skizze von oben. Der blaue Bobbel bin ich, das rote die Gitarre. In dem Fall ist der winkel von oben gesehen natürlich 0 grad, also waagrecht ich halte sie schon etwas schräg(Kopf weiter weg). Würd ich den Kopf der Gitarre weiter weg halten muss ich das lila handgelenk ja noch mehr abknicken. Abhilfe schafft den Ellenbogen weiter rauszunehmen, also höher, das is aber auch umbequem. Gitarre insgesamt weiter nach rechts ist auch komisch für die rechte hand...
    Ebenfalls helfen tut es wenn ich den Kopf höher nehm, das fühlt sich aber auch komisch an.

    Ich bin 173 also nicht sooo klein. Dadurch dass das Handgelenk geknickt ist und ich die Saiten wie zu sehen schräg drück wird das vermutlich nix.

    [​IMG]
     
  17. Vincent-Vega

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    Erstellt: 14.09.07   #17
    Also, generell denke ich schon dass das was mit Übung zu tun hat, denn in mehr oder weniger grossem Masse kennt diese Probleme jeder, und bei jedem der dranbleibt gehen sie weg. Und das mit den zu dicken Fingern- schau Dir mal Zakk Wylde an was der fuer Rindswürste am Ende des Arms hat....

    Aber was auch noch Fakt ist : Es gibt schon Gitarren die einem mehr oder weniger liegen. Ich hab da z.B. ne MusicMan Axxis zuhause rumstehen, und wenn ich die spiele kommt sie mir immer sehr klein vor. Die Strat hingegen macht mir die Arme lang. Ich habs nicht ausgemessen, aber auch bei 2 Gitarren die die gleiche Mensur haben kann das extrem unterschiedlich sein, weil a) verschieden ist wieviel Body hinter dem Steg noch kommt, und b) ist das Shaping entscheidend, also die "Welle" die ja bestimmt wo an Deinem Oberkörper die Gitarre anliegt. Damit definierst Du ja auch den Punkt wo Deine Linke Hand den untersten (also tiefsten) Bund greifen muss. Geh mal in nen Store und leg Dir ein paar verschiedene Klampfen an, ich bin fast sicher Du findest eine wo Du auf Anhieb denkst "Oh Mann...das geht viel besser..."!
     
  18. Blue Gator

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    Erstellt: 14.09.07   #18
    Wow - coole Grafik @Hyperthreader! :)

    Ich verstehe, was du meinst. Meine Haltung muss natürlich auch nicht die richtige für dich sein.

    Ich formuliers dann vielleicht mal allgemeiner: Diese eingekreiste Position des Handgelenks an dem "pinken" Arm (sehr genau beobachtet!) ist so auf jeden Fall nicht gut. Da hast du von vornherein eine starke Spannung im Handgelenk. Du kannst so gar nicht mehr "entspannt" spielen. Wenn dann noch schwierige Aufgaben auf dem Griffbrett dazukommen, ist Stress und Verkrampfung vorprogrammiert. ...

    Ich würde einfach mal mit der Spielhaltung experimentieren. Ziel sollte dabei sein, dass du dein Handgelenk gegenüber dem Unterarm nicht extrem "verbiegen" musst. Dass das nicht immer eine auch nur annähernd gerade Linie sein kann, ist klar. Aber im Prinzip solltest du schon versuchen, mehr in Richtung des "blauen" Arms zu kommen. Vielleicht auch mal mit der Länge des Gurts bzw mit der Sitzposition experimentieren. Oder mal probieren, was passiert, wenn du den Hals höher oder tiefer nimmst. Da gibts viele Möglichkeiten. Ziel ist es einfach, die Belastung vom Handgelenk zu nehmen und dir ein angenehmeres Spielen zu ermöglichen.
     
  19. hyperthreader

    hyperthreader Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #19
    Kopf höher hilft.
    Jedoch weiß ich nicht ob das so gut ist bei meiner schlaghand, da ich ja dann nicht mehr von oben nach unten schlage sondern schräg.
     
  20. hyperthreader

    hyperthreader Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #20
    Wenn ich irgendwas in höheen Bünden greife fühlt es sich gut an, weil der arm senkrecht zum Hals ist.

    Was mir noch auffällt:
    Um zb beim Em oder beim A soweit nach oben zur E saite zu kommen schiebe ich das Handgelenk sehr weit unter dem Hals nach vorne durch um senkrecht drücken zu können, das krampft auch ziemlich.


    Wenn es die Tage nicht besser wird (hab zeit mal länger zu üben) dann mach ich mal ein video mit ton, vielleicht kann mir ja jemand fehler aufdecken.
     
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