Akkordeon lernen mit 50 plus

Wo gehört das denn sonst hin? Ich will hier noch lernen und gewiß andere auch.
Ich bringe doch nicht die ganzen Stücke. Höchstens jeweils zwei Zeilen.
Wer hat denn oben den Fehler bemerkt?
 
Ich habe oben ein Notenstück eingestellt und tat dann fragen, was für ein Fehler drin ist. Hat nun keiner drauf geantwortet. So antworte ich nun selbst: Das Stück ist in G-Dur. In der zweiten Zeile, erster Takt F-Baß. Nicht ganz richtig. Habe bei mir nun D-Baß eingegeben. War aber gar nicht so falsch, da F und D harmonieren.

In" Das große Akkordeonbuch in leichtester Spielart" habe ich einen Auszug aus "Donauwellen" wieder gefunden, genau so, wie ich ihn schon in meiner Kindheit gespielt habe. Nun habe ich mich auch wieder daran probiert. Da ist ein für mich großer Sprung im Baß drin: paar Takte C, dann paar Takte F und dann ein Sprung zu A. Oft geht es daneben. Ich statt F nehme jetzt D. Das merkt man gar nicht so. Wie oben schon erwähnt, F und D harmonieren.
 
Ja, von F nach A ist es weit. Was Du versuchen kannst (wenn Du auf die Substitution durch D verzichten möchtest) ist, den A-Bass nicht als Grundbass zu spielen, sondern als Terzbass zu F, je nach Hand mit dem 4. oder besser dem 5. Finger. Dann ist es mit dem 2. auf den A-Akkord kein Sprung mehr, sondern eine Spreizung, die meist (mit etwas Übung :D) treffsicherer zu greifen ist. Evtl. mit dem 3. Finger dabei den E-Bass suchen, der ja geriffelt und damit eindeutig zu erkennen ist.
 
Nachdem ich die vergangenen Woche damit zugebracht habe die Basstöne die Durakkorde zu lernen und zu spielen.Ging es dann weiter mit den ersten Begleitungen.
War teilweise ganz schön heftig alles in den Kopf und in die Finger zu bekommen.Aber nachdem ich das geschafft habe ging es heute an die nächste Stufe die Klangregister und die allererste Melodie auf der Pianotastatur.Der allererste Walzer.

Nach zähen dann flüssiger werdenden Spiel wurde es nach und nach besser.Natürlich noch nicht fehlerfrei aber ein Anfang.
Mein kleiner Akkordeonspieler der dann nachhause kam hat micht dann gelobt .Er ist sehr streng mit mir wenn ich Fehler mache.
 
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Ja, so möchte ich das. Das hier über den zu spielenden Stoff diskutiert wird und Vorschläge gemacht werden.

Hallo lil. Mein A steht für vier Takte A am am. Wie ich weiter oben schrieb, habe ich bei so Darbietungen in darüber befindlichen Grundbaß (hier E) oder Terz umgewandelt. Dann folgen zwei Takte E e7 e7. Klanglich eine herrliche Passage.
Danke

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Da ist auch wieder ein Ferhler drin. Bei dem Stück spiele ich nur die Dur-Akkorde. Habe probiert und experimentiert. Gefällt mir aber so.

Gute Nacht!
 
Hallo lil. Mein A steht für vier Takte A am am
dann könntest Du meim ersten der vier Takte meinen Fingersatzvorschlag verwenden und für die restlichen drei den "normalen". Aber wenn Du mit deiner Änderung zufrieden bist, ist ja alles gut.

Zum "schwarzen Zigeuner": im fünften Takt links g und rechts gis dürfte etwas reiben ...
 
Hallo lil !
Beim 5. Takt gibt es doch keine Schwierigkeit. Finger 41 42.
Über dem 4. Takt Fingerangabe stimmt nicht. 21. Was ich da nur wieder getrieft hatte.
 
Hallo lil !
Ach so. So habe ich es aber aus der Vorlage übernommen. Es gibt so schon manche eigenartige Melodievorlagen. Da muß es für mich richtig sein, wenn es sich auch eigenartig anhört.
 
Hallo @Scary17 und @Lauerfer, könnt ihr nicht andere Avatare einstellen, als diese hässlichen vorgegebenen, damit man euch unterscheiden kann?!
 
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Ich habe mich gefreut, das gefunden zu haben. Erkenne mich darin wieder. Hi hi.

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Meine nächste Arbeit. Eintönig. Trotz 4/4 gibt es je Takt zwei kräftige Schläge. Je nach Laune Grundbaß und Dur, oder nur Dur.
Hier das Melodieregister Tremolo+tiefe Oktave. Bei zweitönig wird nur mit Tremolo gespielt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Meine Notenblätter entstehen in einem Landkartenzeichnenprogramm. Mein Einfall, wie ich dort dafür begonnen habe, jetzt dafür weiter arbeite und hier hineinsetze, werde ich wohl nicht bringen.
Ich weiß, daß es auch spezielle Programme für Notenschreiben gibt. Für mich hat es den Reiz, daß ich das Programm, in dem ich schon viele Jahre arbeite, auch außergewöhnlich dafür verwende. Für mich stellt es eine weitere Hilfe dar, wie das wieder Spielen auf meinem Instrument aktiv zu bleiben.
Das Programm würde sich wohl auch keiner wegen der Kosten leisten. Der Umfang, was es bietet, ist weit größer als hierfür benötigt wird. Ich würde aber die Adresse bekannt geben.
 
Neben Gisela Probst' "Bal musette" (das ist doch eine ganze Ecke einfacher als die "Musette bleu" vom Jekic oder täusche ich mich?) ist jetzt auch der "Akkordeon Workshop 1" von Martina Schumeckers in meinem Unterricht eingezogen. Das Schumeckers Buch beschäftigt sich mehr mit der linken Hand - für jemanden, der sich bisher erfolgreich vor aller Art Wechselbässe gedrückt hat, also sehr nützlich. Außerdem ist darin endlich mal eine gscheite Tonleiter-Tabelle inklusive Fingersätzen zu finden. Gut für Menschen, die schon bei drei Vorzeichen anfangen, unsicher zu werden. Die Spielstücke gefallen mir persönlich ausgesprochen gut. Viel irisches, bekannte Stücke aus Filmen oder Musicals, Valses musettes. ... das trifft meinen absolut meinen Geschmack. Für den Anfang habe ich mir "Moon River" und "Plaisir d'amour" ausgeguckt.

Als kleines Schmankerl hier mal das YouTube-Video einer Version von "Smile" (aus "Modern Times" von Charlie Chaplin) - gibt es auch im Buch - in einer Version von Pearl Django:

 
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Als kleines Schmankerl hier mal das YouTube-Video einer Version von "Smile" (aus "Modern Times" von Charlie Chaplin) - gibt es auch im Buch - in einer Version von Pearl Django.
Ja gefällt mir auch sehr, besonders im Eingangsteil der langsame Bellow-Shake.
Versuche diese Lesley-Geschwindigkeiten (Dur schnell -> Moll langsam) zu erzeugen, muss aber noch stark üben.

Wer macht etwas Ähnliches?

Grüsse an Alle von Paul Frager
 
Das Schumeckers Buch beschäftigt sich mehr mit der linken Hand - für jemanden, der sich bisher erfolgreich vor aller Art Wechselbässe gedrückt hat, also sehr nützlich.

In der Unterrichtspause bis November, wo es dann mit Holzschuh 2 weitergeht, gehe ich fremd, aktuell mit Martina. Der Wechselbass wird bei bei Holzschuh erst später behandelt, bei Martina aber schon zu Beginn. Beim Dur-Akkord wird der Bass (z.B. C) mit dem 4. Finger bedient, der Akkord ( c) mit dem 3., und der Wechselbass (hier G) mit dem 2. Da fangen dann meine Schwierigkeiten an. Trotz sehr breiter Flossen habe ich schlanke Finger, und das Fingerdreieck C c G sollte eigentlich kein Problem sein, ist es aber. So bald ich den Wechselbass bediene, wird es dem 3. Finger zu eng, er verlässt seine Parkposition über dem Akkord und erhebt sich über 4 und 2. Um danach wieder mit dem 3. den Akkord zu spielen, muss er einen weiten Weg zurücklegen.

Was soll ich tun? Üben, üben oder den 3. auf dem Akkord festkleben?
 
Was soll ich tun? Üben, üben oder den 3. auf dem Akkord festkleben?

Genau diese Frage habe ich diese Woche auch schon gestellt :D Die Antwort war (wenig überraschend): üben, üben, üben und *äh* üben. Die Position der Finger auf der linken Seite ist so ungewohnt, das kann man sich nur reinbimsen, es gibt keine Abkürzung. Meine Finger sind gefühlt übrigens auch viel zu breit, machen sich gegenseitig den Platz streitig und hauen ab, wenn sie auf ihrer Position bleiben sollen... :nix:
 
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So bald ich den Wechselbass bediene, wird es dem 3. Finger zu eng, er verlässt seine Parkposition über dem Akkord und erhebt sich über 4 und 2. Um danach wieder mit dem 3. den Akkord zu spielen, muss er einen weiten Weg zurücklegen.

Nu spiel ich ja schon länger und drum sind mir diese Bewegungen schon so ins Unterbewusstsein reingewandert, dass die so automatisch ablaufen, dass ich die gar nicht mehr bewusst wahrnehme... aber ich spiele auch Melodiebass - den nu aber noch nicht sooo lange und da nehme ich Unterschiede noch sehr wohl war... drum habe ich mich grad mal hingesetzt und die Situation ganz bewusst gespielt.


Und da ist mir was aufgefallen:

(Weiß nur nicht recht, wie ich das in Worten beschreiben soll)

Wenn ich Standardbass spiele, spiele ich so wie ich das vor Urzeiten gelernt habe: Grundbass mit dem 4. Dur Akkord mit dem 3. und den Wechselbass mit dem 2.
Und je nach dem wie ich meine Hand halte läufts bequem oder sperrig.

-> halte ich meine Hand so, dass die Handfläche eher "unterhalb" der zu spielenden Bässe liegt und die Finger "eher nach oben" bewegt werden, dann komme ich mit dem 2. Finger nur an den Wecshelbass, wenn der 3. Finger seinen Knopf kurz verlässt.

- >Halte ich meine Hand aber so, dass die Handfläche "eher weiter oben " liegt und die Finger "eher nach unten" gespielt werden, dann läuft der 2. ganz bequem auf den Wechselbass und der 3. Finger bleibt auf seinem Knopf liegen.


Manchmal muss man die Hand leicht verrutschen um die in eine bessere Startposition zu bringen. Anfangs kommt einem das vermutlich furchtbar schwer vor, aber mit der Zeit macht die Hand das von ganz alleine. Gerade, wenn man noch nicht sooo fit ist auf der linken Hand neigt man zum Festkleben auf der Position. Da hilft ab und zu bewusst die Hand etwas verutschen und ausprobieren, wie sich das anfühlt.- Bringt ab und zu neue Erkenntisse und macht die Hand beweglicher und flexibler im Spiel.

... Wie gesagt - das kommt eigentlich mit der Zeit von ganz alleine... und ebenfalls mit der Zeit kommt auch, dass es einem dann gar nichts mehr ausmacht, wenn der Finger mal kurz seinen Knopf verlässt. Und spätestens dann ist s eh wurscht, weils einem so oder so nix mehr ausmacht!:)
 
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Werde ich morgen ausprobieren, wenn der Kater nicht im Haus ist

... so sind se die Viecher! ...:twisted:


... unsere Madamme stolziert mit Todesverachtung aus dem Raum, wenn ich anfange zu spielen!:nix:


Noch ne kleine Anmerkung zu meiner Beschreibung:

Es geht hier nicht um eine "Handbreit" oder so, sondern um kleine Bewegungen im Zentimeterbereich. Man fühlt es eher, als dass man es sieht... wollte vorher noch ein paar Beispielfotos machen mit dem Resultat, dass man auf den Fotos den Unterschied nicht erkannt hatte...
 

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