aktiv versus passiv / emg versus duncan/dimarzio/usw.

  • Ersteller Hurdibrehan
  • Erstellt am
Hurdibrehan schrieb:
aber keine konkrete konfrontation beider fraktionen die erläuteren soll warum sie sich für das entschiedne haben, du *grml*

Was willst Du denn hören?
Oder willst Du über Geschmack hier diskutieren?
Da gibt es hier genug "Exepteren", die meinen das sie die Fähigkeit haben Geschmack bewerten zu können....

Wenn einem der Sound der EMGs, seymour duncan, dimarzio oder sonst was gefällt benutzt mann die halt...

RAGMAN
 
Warum denn Konfrontation? Wir sind doch alles Gitarristen mit verschiedenen Geschmäckern, der eine braucht für "seinen" Ton eben nen PAF, der andere schwört auf DiMarzio, und viele spielen eben auch EMGs. Ich versteh nicht warum man da lange diskutieren muss wenns eh nur um persönliche Präferenzen geht.
 
so wie ich das aber verfolgen konnte ist mir aufgefallen dass einige sagen aktive tonabnehmer wären eine weiterentwicklung und passive wären ein schritt zurück in die vergangenheit und seien scheisse und so weiter

was solche sachen angeht hätte ich mehr erklärungen von den leuten die das behaupten, nur als beispiel
 
Newsted schrieb:
Warum denn Konfrontation? Wir sind doch alles Gitarristen mit verschiedenen Geschmäckern, der eine braucht für "seinen" Ton eben nen PAF, der andere schwört auf DiMarzio, und viele spielen eben auch EMGs. Ich versteh nicht warum man da lange diskutieren muss wenns eh nur um persönliche Präferenzen geht.

Du hast es perfekt auf den Punkt gebracht, letzten Endes ist die PU-Wahl eine persönliche Geschmackssache. Eigentlich könnte man hier schließen bevor es wieder zu bösen Worten kommt...
 
mich würde ja ganz stark interessieren:
eine direkte gegenüberstellung vom Output von EMG und SD Pu's !
zb:
EMG81 & SD JB (SH4)

oder
EMG85 & SH2 Jazz
 
Wieso das?

Output sagt ja ma sowas von überhaupt garnix aus in dem Fall...
 
LoneLobo schrieb:
Wieso das?

Output sagt ja ma sowas von überhaupt garnix aus in dem Fall...
zwecks erzeugung von obertönen!
würde mich interssieren bei welchen PUs, es leichter wäre diese zu erzeugen
 
roastbeef schrieb:
mich würde ja ganz stark interessieren:
eine direkte gegenüberstellung vom Output von EMG und SD Pu's !
zb:
EMG81 & SD JB (SH4)

oder
EMG85 & SH2 Jazz

wenn es nur um den Output geht, kannst Du ja die technischen Daten vergleichen...


RAGMAN
 
roastbeef schrieb:
zwecks erzeugung von obertönen!
würde mich interssieren bei welchen PUs, es leichter wäre diese zu erzeugen

Auch das wird nicht so viel bringen nehm ich an...
Es kann sein, dass der mehr Output lauter Obertöne auffängt, die du nichtmal hörst, weil sie zu hoch oder zu leise sind und der andere mit weniger Output bekommt die markanten, guten, hörbaren ab.

Nach technischen Daten würd ich bei Tonabnehmern eher weniger gehen...A bissl gehts natürlich, n Fender Overwound wird dann doch anders klingen als n normaler, da kann man ja sogar die Richtung vorhersagen.

Aber ob einem das dann gefällt, ist ne andere Frage.
 
um mal die noch offenen Fragen zum Thema Lebensdauer zu beantworten:

Ich wechsel den 9V-Block zur Sicherheit ein mal pro Jahr und bin noch nie in die Verlegenheit gekommen ohne Strom auf der Bühne zu stehen. Wenn man sich immer an der "Klinkenziehenritual" hält kommt man auch als Vielspieler locker über 12 Monate. Kürzere Lebenszeiten sind auf Vergesslichkeit oder falsche Installation (Kriechströme) zurückzuführen.
 
Hurdibrehan schrieb:
so wie ich das aber verfolgen konnte ist mir aufgefallen dass einige sagen aktive tonabnehmer wären eine weiterentwicklung und passive wären ein schritt zurück in die vergangenheit und seien scheisse und so weiter

Die sind einfach anders. Bzw so anders sind sie nicht, das Arbeitsprinzip ist ja das gleiche.

Der Unterschied: aktive sind allgemein nierderohmig, haben also nur sehr wenig Wicklungen. Damit sind sie also eigentlich viel schwächer als hochohmige passive Monster-PUs.

Damit die also wieder stärker werden, kommt ein Pre-Amp rein.

Fazit: das Signal am Ende ist pi mal Daumen gleich stark. je nach PU natürlich. Ein EMG 81er hat (umgerechnet) etwa den Stoff eines Super Distortion, und ein SA geht halt in Richtung eines leicht overwound SC undsoweiter.

Fazit2: da der niederohmige PU seinen Stoff aber nicht aus vielen Wicklungen, sondern v.a. aus dem Pre Amp holt, ist sein Signal "sauberer". Denn die vielen Wicklungen des passiven PU fangen ja Störgeräusche auf, die dann am Amp mitverstärkt werden. Der aktive fängt nicht soviel auf, der hat ja nicht viel, womit er was auffangen könnte. Um auf die gleiche Ausgangsleistung ohne Pre-Amp zu kommen, braucht ein passiver Highgainer eben unendlich viele Wicklungen. der aktive nur ein paar. Und dann wird das ungestörte Signal einfach schon mal aufgepäppelt.


Fazit3: du hast kaum Verlust duchs Poti oder Kabel. das mögen die einen als Vorteil sehen, denn du kannst mit dem Volpoti z.B. die Lautstärke regulieren, ohne dass die Höhen flöten gehen. oder längere Kabel nehmen, ohne dass es mulmig wird.

Andere sehen genau das als Nachteil. Mit externen Lastkapazitäten rumzuspielen, kann nämlich ne Menge Sound-Veränderungen bringen. Wem seine Strat zu harsch ist, der kann mit nem längeren Kabel was ausgleichen. Und wer an eine Paula ein 50cm Kabel (im Studio durchaus machbar) hängt, der wird sich wundern, wie scharf die klingen kann. Mit entsprechenden Kondensatoren kann man natürlich auch Soundveränderungen herbeiführen.


usw usf...

Besser und schlechter ist da nix. Und mit bestimmten Musikrichtungen hats schon gar nix zu tun. In der Hoch-zeit des Thrash spielten alle Monster-Metaller passiv. Die alten Metallica, Slayer und Co-Alben waren alle mit passiven Pus eingespielt.

Umgekehrt spielen viele non-Metaller EMGs. Die Gitarristen von Pink Floyd, Toto oder gar den Dire Straits sind nur die bekanntesten....


Bla bla bla faselundsoweiter gabs noch was? :)
 
du trägst deinen high competence award zurecht :great:
 
Danke, Ray.
 
Ray schrieb:
Die sind einfach anders. Bzw so anders sind sie nicht, das Arbeitsprinzip ist ja das gleiche.

Der Unterschied: aktive sind allgemein nierderohmig, haben also nur sehr wenig Wicklungen. Damit sind sie also eigentlich viel schwächer als hochohmige passive Monster-PUs.

Damit die also wieder stärker werden, kommt ein Pre-Amp rein.

oder auch andersrum, dadurch das ein preamp verwendet wird, lassen sich Wicklungen vermeiden und das Magnetfeld reduzieren.
Fazit PU können näher an die Saiten und die Schwingungen dieser wird weniger beeinflusst....

RAGMAN
 
also ich glaub ray mehr wie ragman :D
 
Hurdibrehan schrieb:
also ich glaub ray mehr wie ragman :D
Sie haben beide recht.
Das mit dem "näher an die Saiten" ist ein ganz entscheidender Vorteil der aktiven. Dadurch wird z.B. auch "Stratitis" verhindert, weil die Magneten nicht so an den Saiten zerren und die Schwingung beeinflussen.
Der andere Vorteil der Niederohmigkeit ist die Unempfindlichkeit des Signals. Mit aktiven PUs kann man auch das längste Billigkabel benutzen.
 
Hurdibrehan schrieb:
also ich glaub ray mehr wie ragman :D

aha!?

Ich sag doch das gleiche...


Lediglich die Motivation zu der Idee lege ich anders aus...

RAGMAN

PS: Du hast das Prinzip dann wohl immer noch nicht verstanden....
 
Ray schrieb:
Fazit3: du hast kaum Verlust duchs Poti oder Kabel. das mögen die einen als Vorteil sehen, denn du kannst mit dem Volpoti z.B. die Lautstärke regulieren, ohne dass die Höhen flöten gehen. oder längere Kabel nehmen, ohne dass es mulmig wird.

Andere sehen genau das als Nachteil. Mit externen Lastkapazitäten rumzuspielen, kann nämlich ne Menge Sound-Veränderungen bringen. Wem seine Strat zu harsch ist, der kann mit nem längeren Kabel was ausgleichen. Und wer an eine Paula ein 50cm Kabel (im Studio durchaus machbar) hängt, der wird sich wundern, wie scharf die klingen kann. Mit entsprechenden Kondensatoren kann man natürlich auch Soundveränderungen herbeiführen.

das mit der paula, wie scharf die klingen kann: kann man das nicht sonst irgendwie nachholen ohne das man emgs(die einen sehr anderen sound haben , schlagt mich doch wenns nicht stimmt) einbauen muss?

->Der Emg 85 soll doch wie ein paf klingen, oder?

und das wegen dem höhenverlust wenn man leiser stellt: ist das wirklich so das das bei allen passiven pu's passiert?
mfg
 
Hurdibrehan schrieb:
also ich glaub ray mehr wie ragman :D

In diesem Fall völlig grundlos.

Rag ist bei seiner ersten Aussage lediglich aus der anderen Richtung gekommen. Kommt aufs gleiche raus. WIE der erste Erfinder aktiver PUs an die sache damals rangegangen ist, das wissen wir wohl beide nicht, aber das Resultat ist so oder so das gleiche ;)

Seine zweite Aussage war eine Ergänzung, die völlig korrekt ist.
 
jukexyz schrieb:
das mit der paula, wie scharf die klingen kann: kann man das nicht sonst irgendwie nachholen ohne das man emgs(die einen sehr anderen sound haben , schlagt mich doch wenns nicht stimmt) einbauen muss?

??

Du musst eben grad KEINE einbauen, denn du kannst dem passiven PU durch das kurze Kabel ordentlich Höhen entlocken.

Allerdings hate das jetzt nichts mit einem direkten Vergleich eines passiven PUs mit einem aktiven zu tun.

Das war nur ein BEISPIEL, wie man durch eine externe Lastkapazität den Ton eines passiven PUs verändern kann. Deswegen klingt der nicht wie irgendein EMG.

Wir hatten das mal hier in einem Workshop. 30cm Kabel und 25 Meter Kabel. Die Strat klang an den 30cm ziemlich hart, die Paula sehr schon transparent. Dafür war die Paula an den 25 Metern am Ende, die Strat hat zumindest noch halbwegs was rausgebracht. :)

Wie gesagt: es war nur ein willkürliches Beispiel für eine Lastkapazität. Ich hätte auch einen C-switch nennen können oder sonstwas.

und das wegen dem höhenverlust wenn man leiser stellt: ist das wirklich so das das bei allen passiven pu's passiert?
mfg

Bei normalen Potis schon.

Es gibt soundneutrale Potis, mit denen das umgangen wird.
 

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