Akustik-Trio sucht neue Anlage für Kneipengigs bis max. 10000€

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Mahaax84
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Hi,
wir sind #maxfundband und machen Kneipenmusik. Falls ihr einen kleinen Eindruck haben wollt, findet ihr uns auf Instagram.

Max´84 ist Sänger und Entertainer. Olli´87 spielt Gitarre und macht die Zweite Stimme. Daniel´84 ist für Percussions zuständig.
Wir haben mit Pausen unser Leben lang Musik gemacht und bereits mit 17 Jahren auf der Bühne gefeiert. Im Fokus steht hier ganz klar der enorme Spaß bei der Sache. Die Leute sollen mitfeiern, tanzen. Ein krummer Akkord ist zu verschmerzen, da wir unsere Setlist (>100 Lieder) mit vielen verwogenen Medley´s immer auswendig spielen und uneingeschränkt auf das Publikum eingehen wollen und je nach Stimmung auch viel in der Setlist springen. Dieses Bandprojekt gibt es seit 5 Jahren. Initial reine Straßenmusik. Seit Dezember´18 sind wir mit einer PA in den Kneipen unterwegs.

Nachdem wir viel tolles Feedback in den letzten Wochen bekommen haben, wollen uns hier jetzt gerne deutlich klanglich verbessern.
Problem: Wir haben keinen Techniker und wir haben uns -zugegebener Maßen- immer zu wenig um die Thematik PA gekümmert. Alles war früher eher so learning by doing. Deshalb bitten wir vorerst hier im Forum um eure Hilfe. Auch wenn ihr keine Fehleranalyse parat habt, habt ihr mit eurer Erfahrung vllt auch schon das ein oder andere Problem gemeistert.

Im Prinzip sieht unser Ablauf wie folgt aus:
Boxen Ausrichtung auf die Tanzfläche, Sub nach Möglichkeit an die Wand. Anschließen der PA mit dann Einpegeln am Mischpult. Ich glaube nicht, dass es insgesamt ein Problem des Abmischens ist. Equalizer wird unter den Presets des Mischpults eingestellt, dann probieren wir immer ein bißchen rum. Ein sehr dezenter Hall für den Gesang. Eine wenig Kompression für die Stimme. Gitarrensound, Cajon und Bangos bleiben aktuell unberührt von Effekten.

Häufig spielen Daniel und Olli zwischen den Boxen, leicht vorgezogen. Der Sub steht an der Wand und ist über eine Distanzstange mit dem einem Topteil verbunden, Topteile insgesamt relativ hoch, im Prinzip wie Scheinwerfer auf die Tanzfläche ausgreichtet. Max ist mit dem Funkmikrofon überall. In nur einer Situation kam es dabei da zu einer Rückkopplung, die gleich durch ein leichte Körperdrehung behoben wurde. Wir spielen aktuell ohne Monitor oder inEar System…
Sobald wir gegen eine Wand aus 40-50 Leuten müssen (je nach Raum), werden die Boxen matschig. Der Sound wird „kratzig“. Ich würde sagen die Boxen übersteuern. Wir suchen dann den Kompromiss aus ausreichender Lautstärke und diesem schlechten Sound. Falls wir nebenher mit dem DJ auftreten, ist der Sound über unsere Anlage zumindest aus der Konserve ohne Probleme für 70-100 Leute möglich.
[/JUSTIFY]


Anwendung

Musikart: [X] Livemusik (Band) Stil: 90er Pop,

2.) Bei Bands: was soll alles über die Anlage laufen?
[ 3x] Gesang: Hauptgesang Beta 58A PGX Funkstrecke (Zweitstimme 1x Sennheiser 945 Kabel)
[1-2 ] Acoustic-Gitarren: Maton EBG 808C TE Tommy Emmanuel über DI Box pro D2 Stereo Radial ins Mischpult
[ Cajon und Bongos ] jeweils über t.bone CD 55 abgenommen, Schellenkranz Shaker teilweise Mundharmonika und dritte Gesangsstimme über T.bone beta 58 abgenommen

3.) Größe Veranstaltung
(Bitte hier die Personenzahl angeben, die aktiv beschallt werden soll - also nicht die Besucher mitrechnen, die eigentlich nur an der Bar stehen und sich unterhalten wollen)
[X ] ...bis ca. 100 Leute, für alles was größer wird, werden wir eine Anlage mieten

4.) Größe der Location, in m² (falls bekannt):
immer komplett unterschiedlich, oft verwinkelte Kneipen, manchmal größere Räume. Eher indoor, selten outdoor


5.) Unser Verbesserungsvorschlag:

Gesangsmikrofon: Sennheiser ew 500 G4 965 (fand ich im Vergleich zu meinem Beta 58A und der KSM9 Kapsel deutlich besser. Die Stimme klang viel weiter vorne und differenzierter. Die alte PGX Funkstrecke kommt weg.
Preis ca. 1450€

Boxen:
2x WESTLAB AUDIO 12“ Coax Top
Series: LABRAT (full active) Preis ca. 5200€


Da wir vorerst den Gitarrenklang und die Vocals verbessern wollen, würden wir im ersten Schritt die Tops austauchen. Von Westlab lieber die 12“ als die 8“ Boxen oder? Macht das Sinn? Habt ihr andere Vorschläge?
Der alte Sub bliebe uns dann (hauptsächlich ja für das Cajon) erhalten.
Das Mischpult würden wir auch behalten. Die Kanäle reichen dicke. Die Klangqualität sehe ich hier nicht beeinflusst oder?
Unsere dB Technologies Opera 12 würden wir vorerst als Monitorboxen nehmen. Im Verlauf aber auch auf ein InEar Monitoring umsteigen.
Wir haben die Westlabs bereits im Laden ausprobiert. Das war ganz schön krass. Man hört darüber ja tatsächlich alles. Die Boxen sind extrem ehrlich. Jedes Schnarren der Saiten kommt raus. Der Gesang klang noch nie so gut und gleichzeitig wurden kleine Fehler schon bei der Mikrofonhaltung bestraft.
Auf der einen Seite finden wir das natürlich besser. Wir können unseren Klang ja erst verbessern, wenn wir so etwas/unsauberes Spielen und kleine Fehler hören. Auf der anderen Seite waren wir schon auch etwas überrascht, wie viel man tatsächlich da raushört, was eben insgesamt dann nicht besser klingt. Ihr versteht, was wir sagen wollen?!
Seht ihr andere Topteile eher von Vorteil für unsere Acoustic-Live-Musik? Wir würden in den nächsten Wochen nochmal zu anderen Anbietern und dann Boxen testen.
Die Abnahme von Cajon und Bongos sind und bleiben natürlich auch ein Thema. Würdet ihr beim Cajon ein Grenzflächenmikrofon empfehlen? Gibt es da eher Probleme mit Feedback?


6.) Budget


erwünscht: 7000€
absolutes Maximum: 10000€

7.) Vorhandenes PA-Equipment (Typenbezeichnung nicht vergessen):

Aktuell: aktiv
2 x dB Technologies Opera 12
1x dB Technologies Sub 615

Mischpult Soundcraft Ui12

Kabel hauptsächlich Cordial CAM 6 BK
[ X] weitere Nutzung erwünscht, z. B. als Monitorboxen, verkauf aber grundsätzlich möglich


8.) Klangliche Ansprüche:
[ X] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)

9.) Zustand des zu kaufenden Equipments:
[ ] neu
[ ] gebraucht
[ X] egal
[/JUSTIFY]
 
Eigenschaft
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sobald wir gegen eine Wand aus 40-50 Leuten müssen (je nach Raum), werden die Boxen matschig. Der Sound wird „kratzig“. Ich würde sagen die Boxen übersteuern. Wir suchen dann den Kompromiss aus ausreichender Lautstärke und diesem schlechten Sound. Falls wir nebenher mit dem DJ auftreten, ist der Sound über unsere Anlage zumindest aus der Konserve ohne Probleme für 70-100 Leute möglich.
Boxen:
2x WESTLAB AUDIO 12“ Coax Top
Series: LABRAT (full active) Preis ca. 5200€
Ich kenne die Firma nicht und habe von dehnen auch noch Nie etwas gehört,aber wer zwei aktive Tops für ca.5,2 k€ verkauft der kann eigentlich kein Schrott produzieren.
Am Material sollte es eigentlich nicht liegen
Aktuell: aktiv
2 x dB Technologies Opera 12
1x dB Technologies Sub 615

Mischpult Soundcraft Ui12
Was passiert denn wenn ihr mit diesem Material in der Front spielt?
 
Westlab Audio ist ein kleiner, jedoch sehr feiner Hersteller von qualitativ höchstwertigen Produkten. Man kann und darf Westlab gerne in einem Atemzug mit Meyersound, d&b, TW Audio, Voice Acoustics, Lambda Labs, L'Acoustics u.a. nennen. Auch Hersteller wie Ritterbusch und harmonic designs gehören in diese Kategorie. Kleine, aber feine Audioschmieden. Ausnahmen sind eben Meyer, d&b und L'Acoustics, da diese doch einen deutlich höheren Bekanntheitsgrad haben.
Auch Exoten wie Clair Brothers und Adamson sind durchausnenns- und erwähnenswert.

Wenn man auf Qualität aus ist, dann ist man hier sehr gut aufgehben und ist in jedem Fall eine ganz andere Liga als das db Material.
 
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O.k wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Falsch interpretiert.


Wenn es euch das wert ist warum nicht.
2 x dB Technologies Opera 12
Schon mal versucht die DSP Presets zu ändern,scheint eher für Dj Anwendungen eingestellt zu sein.
 
Hmm ... das Material ist eigentlich ganz brauchbares Material für Hobby-Musiker.

Ich bin im Trio in Kneipen mit 50 - 80 Personen deutlich kleiner unterwegs mit 2x billigen B-Hype 8 (Gitarre + 2x Gesang), Percussion rein akustisch, der Bass mit einer 4x5" Box.
Vielleicht ist unser Publikum nicht so laut wie eures. Wir machen Latin, Jazz, Pop und eher anspruchsvolle Stücke.
Wenn drinnen die Percussion und Bass mitverstärkt werden, dann ein RCF 702A II Subwoofer dazu, Open Air dazu RCF ART310A Tops. Also alles kleiner, als ihr jetzt schon habt.

Können denn Probleme in der Gain-Struktur für den Matsch verantwortlich sein?
So richtig will mir nicht in den Sinn, dass es unter den beschriebenen Bedingungen am Material liegt, dass es matscht. Eventuell übersteuert eine Vorstufe, weil die Pegelsteller (Lautstärkeregler) in der Kette ungünstig eingestellt sind.

Ich käme nie auf die Idee 10000 EUR als Hobby-Band für PA auszugeben. Seid ihr so gut, dass es das bringt?
Außer, du hast Spaß daran, viel Geld für ein gutes Gefühl auszugeben. Dann nur zu, das kann dir niemand ausreden.
Wenn die Problem aber in der Gain Struktur liegen, bringen teurere Lautsprecher herzlich wenig. Die übertragen dann das "Kratzen" nur hochwertiger.


Klar, auch ich hätte gerne z.B. eine PA von Fohhn. Aber der Bringer wäre in meinem Fall eher mehr üben, mehr tolle Songs und noch bessere Spieltechnik, bevor die Technik was reißt.
 
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Ich sehe das ähnlich, abgesehen von den doch eher sehr günstig geratenen Mikros von t.Bone ist da kein Mist an Material am Start. Und da ich aus leidvoller Erfahrung weis das nur zu oft ich als Benutzer der bestimmende Faktor bin obs gut oder nicht so gut wird, vermute ich hier auch in der Bedienung ein nicht zu unterschätzendes Optimierungspotential. Falsche Gainstruktur und/oder, leider viel zu oft gehört, ein zu aggressiv ans Werk gehender Kompressor kann schon einiges an akustischem Flurschaden anrichten. Korrekt einpegeln, mit etwas Spielraum nach oben und erst mal ganz ohne Kompressor arbeiten, nur um zu sehen, obs daran gelegen hat. Viel Geld kann man ja auch später ausgeben.
 
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Schon mal versucht die DSP Presets zu ändern,scheint eher für Dj Anwendungen eingestellt zu sein.

Nein, tatsächlich noch nicht! Das machen wir mal am Wochenende. Vielen Dank schon mal.

Können denn Probleme in der Gain-Struktur für den Matsch verantwortlich sein?
So richtig will mir nicht in den Sinn, dass es unter den beschriebenen Bedingungen am Material liegt, dass es matscht. Eventuell übersteuert eine Vorstufe, weil die Pegelsteller (Lautstärkeregler) in der Kette ungünstig eingestellt sind.

Das kann sein. Wir Pegeln halt nach dem Signal ein. Jeder haut ordentlich rein, wir achten dann darauf, dass die Anzeige so bei Anzeige -18 dBFS steht. Starten bei den Boxen und am Mischpult Output mit einer 12 Uhr Stellung. Falls wir lauter werden müssen, wird auch immer beides erhöht. Die Lautstärken unter den Inrumenten/Gesang regeln wir über das Mischpult mit den Kanalfadern. Ggf regeln wir dann mit dem Gain ganz zum Schluss noch etwas nach. Also... das haben wir uns halt angelesen.

Ich käme nie auf die Idee 10000 EUR als Hobby-Band für PA auszugeben. Seid ihr so gut, dass es das bringt?
Also, natürlich bringt es immer mehr, erst einmal sich selber zu prüfen? a) spielen wir sauber und gut, b) benutzen wir unsere Technik richtig.

Zu Punkt a) Ja, wir spielen sauber und gut. Wobei man sagen muss: Auf den Westlab Boxen hat es sich nicht so sauber angehört, wie auf die Boxen von dB. Bei den dB´s fallen die unsauberen Sachen tatsächlich nicht so schnell auf. Vllt ist das auch besser so für uns... ;)

Zu Punkt b) Die Instrumente haben weder Hall noch Kompressor. Lediglich der Gesang (aber auch nur dezent). Ich werde mal einen bekannten Fragen, ob er da nicht nochmals drauf schaut. Vllt ist ja auch jemand in der Community aus dem Raum Osnabrück, der uns gegen eine kleine Gebühr, etwas Spaß am Gig und das ein oder andere Bier mal unter die Arme greift.

Wir spielen Freitag und Samstag die nächsten Gigs, einmal Kneipe und einmal Hochzeit. Ich nehme euren Input gerne an und lese mich nebenher nochmals über alles etwas schlauer. Mal sehen, ob uns da doch noch etwas einfällt.
 
Starten bei den Boxen und am Mischpult Output mit einer 12 Uhr Stellung.
Wenn's lauter werden soll würde ich mindestens bei 2 Uhr starten. Da wäre schon der erste Ansatzpunkt. Sonst könnte es sein, dass die Eingangsstufe der Boxen schon überfahren wird, obwohl die Endstufe mehr könnte. Die bekommt aber dann schon ein verzerrtes Signal von der Eingangsstufe.

Und ansonsten würde ich in Kniepen keinen Lautstärkekrieg anzetteln. Den kannst du als Band nur verlieren.
Bei unserem letzten Gig saß eine Gruppe Frauen ganz vorne und hat sich laut unterhalten. Das hat tatsächlich auch andere gestört.
Wir hätten lauter machen können, aber dann wären die auch lauter geworden. Nur dass es dann für die anderen Gäste irgendwann unerträglich laut wird.
So war das Resümee: "die Laber-Gruppe da vorne hat gestört, hätten die sich nicht weiter hinten hinsetzen können?" Aber die Band war gut.
Hätten wir aufgedreht wäre der Eindruck gewesen: die waren zu laut und es klang Sch***.

Nächste Woche spielen wir beim Stadfest Open Air. Da hilft uns, dass wir tatsächlich lauter sind als das Publikum, aber dass das Gelaber draußen nirgends reflektiert wird und einfach verpufft. Da ist es irgendwie einfacher.
 
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Immer schön zu sehen, dass Leute ernsthaft ihren Sound verbessern wollen und auch bereit sind, dafür etwas Geld in die Hand zu nehmen!

Das Sennheiser e965 kenne ich, ich arbeite mit mehreren Leuten, die das auch benutzen, am Kabel oder als Funke - im positiven Sinne ein Knallermikro, Spitzensound und -handling. Wenn möglich: Kaufen!

Außerdem solltet Ihr (weil dann zwei Leute Sennheiser nutzen und einer das Shure Beta 58a) im Kanal des Beta bei 2.5 kHz etwa 2 bis 3 dB absenken und oberhalb 7 kHz die Höhen um ca. 2 dB anheben - dann klingt das Beta so ähnlich wie die Sennheiser-Mikros, und dadurch wirkt der Gesang einheitlicher.

Falls Ihr das Budget habt, ersetzt die t.bone CD55 durch Sennheiser e904 oder e905 (letztere nur noch gebraucht oder NOS - New Old Stock) - davon habe ich mehrere im Bestand, praktisch und problemlos im Handling, toller Sound.

Zu den Boxen kann ich nur wenig sagen, die kenne ich nur vom Hörensagen, sollen aber super sein. Und ja, ich würde auch die 12er-Tops empfehlen. Probiert es mal aus, vielleicht kommt Ihr bei den kleinen Sachen sogar ohne Subwoofer aus?
 
Boxen Ausrichtung auf die Tanzfläche, Sub nach Möglichkeit an die Wand. Anschließen der PA mit dann Einpegeln am Mischpult. Ich glaube nicht, dass es insgesamt ein Problem des Abmischens ist.

Ich glaube nicht, dass es (bis auf Kleinigkeiten) so sehr eine Materialfrage ist. :gruebel:

Kneipengigs sind tricky. Da kann man schon bei der Aufstellung der Boxen einiges falsch machen. Sub an die Wand kann mitunter böse in die Hose gehen und man hat nur noch Mulm.
Manchmal muss man ganz unorthodoxe Aufstellungen realisieren, damit man überhaupt einen einigermaßen erträglichen Sound hinbekommt.
Habe da selbst schon kuriose Dinge erlebt.

Was unbedingt gemacht werden muss: Die Anlage auf den Raum einpegeln. Also RTA rein und beobachten, wo unangenehme Spitzen sind und die rausziehen.

Falls Ihr das Budget habt, ersetzt die t.bone CD55

Unbedingt. Ganz schlecht sind die t-bone nicht, es gibt aber besseres (und das kostet kein Vermögen).
Für knapp 100 € bzw. knapp 300 € (fürs 3er-Set) gäbe es die Beyerdynamic TG D35. Bulletproof mit gutem Sound und einer genialen Halterung.

Das "gute alte" Shure SM57 ginge natürlich auch. Davon sollte man immer welche parat haben.


10.000 € für die PA hätte ich auch gerne zur Verfügung.
Bei uns sind es auch überwiegend Kneipengigs in euren Rahmen (ca. 100 Leute)- allerdings klassisch mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug. Unsere Anlage kostete nicht mal die Hälfte.
Bis jetzt kamen noch keine Beschwerden, dass es scheiße klänge.

Ich würde sagen die Boxen übersteuern. Wir suchen dann den Kompromiss aus ausreichender Lautstärke und diesem schlechten Sound. Falls wir nebenher mit dem DJ auftreten, ist der Sound über unsere Anlage zumindest aus der Konserve ohne Probleme für 70-100 Leute möglich.

Das klingt für mich auch eher nach einem Einstellungsproblem.
Hab ihr evtl. Connections zu einem Ton-Profi, der euch da einiges zeigen kann? Meiner Meinung bringt das VIEL mehr als Geld für eine teure Anlage auszugeben.

Wir spielen aktuell ohne Monitor oder inEar System…

Dachten wir auch immer "das geht schon irgendwie". Nein, tut es nicht. Wenn man sich nicht richtig hört (alle Feinheiten), klingt es auch meisten eher suboptimal.
Das wäre für mich der erste Ansatzpunkt, bevor in irgendwelchen teuren Boxen (die das Problem meiner Meinung nicht wirklich beheben) investiert wird.
 
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Den Tip mit dem Tontechniker hätte ich auch gegeben! Sehr guter Vorschlag!

Gerade bei Kneipengigs und den relativ kritischen Räumlichkeiten hilft es, wenn man die PA mit dem RTA pegelt.
Darüber hinaus sehe ich eher die Verwendung von Monitoren als vorteilhaft an.
Ich mische uns auch bei kleinen Muggen von der Bühne aus (Soundcraft Ui24) und habe auf einem Monitor immer den Sound,
der auf der Summe liegt zur Kontrolle in der Nähe meiner Ohren.

Falls ihr es handlicher wollt, könnt ihr mal 2 Bose-Säulen oder die Maui testen. Bei wohnzimmerartigen Ausmaßen reicht das allemal
und klingt auch sehr gut.
 
wenn man die PA mit dem RTA pegelt.
Hmm, ich habe, glaube ich in den letzten 40 Jahren nie mit einem RTA eingepegelt;-) Gut bekannter Song auf die PA langsam auf die ungefähre Ziellautstärke gebracht und dann die Problemzonen, falls vorhanden, behandeln. So lange meine beiden Messmuikros da noch mitspielen reicht mir das. Bei Beisljobs seh ich das alles meist noch weniger kritisch. Da reicht es mir wenn mein Leadsänger mal was ansingt. Wenn das klingt ist alles andere auch schon brauchbar zumal ja die Instrumente meist ohnehin unverstärkt schon ordentlich Alarm machen.
könnt ihr mal 2 Bose-Säulen oder die Maui testen
Wenn die db Boxen schon nicht langen dann werden die Bose oder Maui Systeme wohl auch eher wenig bis keien Verbesserungen bringen, sag ich mal.
Ich mische uns auch bei kleinen Muggen von der Bühne aus (Soundcraft Ui24) und habe auf einem Monitor immer den Sound,
der auf der Summe liegt zur Kontrolle in der Nähe meiner Ohren.
Das habe ich auch schon mal probiert, aber am Ende wieder verworfen da es ja doch an meiner Position als Bassist, direkt neben dem Drumkit, ohnehin nicht so klingt wie irgendwo im Zuschauer Raum. Ich mach den Soundcheck aus dem Publikumsbereich raus und den Rest während "der Show" dann aus dem Bauch raus und habe damit gar nicht mal so schlechten Erfolg. Aber viele Wege können zu einem glücklichen Ziel führen.
 
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Ich berichte von unserem Gig am Samstag:) Ich habe eure Ratschläge mal nach kleinen Themengruppen sortiert
Neues Sennheiser Mikro 965!!! Ansonsten alles wie immer....


Wenn's lauter werden soll würde ich mindestens bei 2 Uhr starten. Da wäre schon der erste Ansatzpunkt. Sonst könnte es sein, dass die Eingangsstufe der Boxen schon überfahren wird, obwohl die Endstufe mehr könnte. Die bekommt aber dann schon ein verzerrtes Signal von der Eingangsstufe.

Genau so gemacht!


Was unbedingt gemacht werden muss: Die Anlage auf den Raum einpegeln. Also RTA rein und beobachten, wo unangenehme Spitzen sind und die rausziehen.

Da hast du uns jetzt auf dem Falschen Fuß erwischt. Na gut... Also... Das muss uns wohl erst einmal jemand zeigen.... Also werden wir angehen. Vllt kann uns ein Techniker das mal näher zeigen. Wir lesen uns hierzu entweder ein oder sprechen jemanden darauf an, wenn wir mal abgemischt werden.


Den Tip mit dem Tontechniker hätte ich auch gegeben! Sehr guter Vorschlag!

Gerade bei Kneipengigs und den relativ kritischen Räumlichkeiten hilft es, wenn man die PA mit dem RTA pegelt.

Der Tontechniker wird gebucht!! Hauptsächlich, damit wir mal professionell aufgeklärt werden und der sein Wissen teilt. Allerdings haben wir noch keinen gefunden. Da sind wir dran.


Hmm, ich habe, glaube ich in den letzten 40 Jahren nie mit einem RTA eingepegelt;-) Gut bekannter Song auf die PA langsam auf die ungefähre Ziellautstärke gebracht und dann die Problemzonen, falls vorhanden, behandeln. So lange meine beiden Messmuikros da noch mitspielen reicht mir das.

Leider können wir dazu noch nichts sagen, aber wir geben dazu sicherlich auch noch einmal ein Feedback!



Und ansonsten würde ich in Kniepen keinen Lautstärkekrieg anzetteln. Den kannst du als Band nur verlieren.
Bei unserem letzten Gig saß eine Gruppe Frauen ganz vorne und hat sich laut unterhalten. Das hat tatsächlich auch andere gestört.
Wir hätten lauter machen können, aber dann wären die auch lauter geworden. Nur dass es dann für die anderen Gäste irgendwann unerträglich laut wird.
So war das Resümee: "die Laber-Gruppe da vorne hat gestört, hätten die sich nicht weiter hinten hinsetzen können?" Aber die Band war gut.
Hätten wir aufgedreht wäre der Eindruck gewesen: die waren zu laut und es klang Sch***.

Wir haben bei dem Gig mehr mit der Lautstärke gespielt. Leiser zu werden, war an vielen Stellen für uns besser, sogar deutlich besser. Wir sind darauf angewiesen, dass die Leute mitsingen. Wenn die sich selbst kaum noch hören, ist das für die Stimmung blöd. Wir hatten viele Mädels diesmal, die zwar Textfest waren, aber jetzt auch nicht so laut konnten. Wir haben die Anlage dann deutlich leiser gemacht als sonst. Das Publikum für uns besser zu hören, wir konnten einfacher reagieren und die haben sich vor allem auch selbst dabei total gefeiert, an einigen Stellen mit dem Singsang lauter zu sein als wir. Warum wollte ich es loswerden? Ich hab da an deine Formulieren mit den Girls in der Kneipe gedacht. Einen Lautstärkekrieg kann man als Band nicht gewinnen. Obwohl ich schon die Tendenz hatte, dass wir lauter werden müssen (Publikum hatte so ein bißchen den Fokus auf uns verloren), haben wir das Gegenteil gemacht, sind leiser geworden, und siehe da...



Immer schön zu sehen, dass Leute ernsthaft ihren Sound verbessern wollen und auch bereit sind, dafür etwas Geld in die Hand zu nehmen!

Das Sennheiser e965 kenne ich, ich arbeite mit mehreren Leuten, die das auch benutzen, am Kabel oder als Funke - im positiven Sinne ein Knallermikro, Spitzensound und -handling. Wenn möglich: Kaufen!

Und jetzt komme ich zum eigentlichen Punkt. Krass!!!! Unser Sound war viiiiiel besser. Ich habe meine PGX Strecke mit dem Beta 58A immer total geliebt, weil ich so viele tolle Auftritte damit hatte. Ich hätte nie Gedacht, dass das unser Flaschenhals ist. War er aber. Nicht die Opera Boxen!!! Das 965 mit der neuen Funkstrecke hat sich unglaublich gelohnt. Der Hauptgesang Gesang hat sich IMMER und zu jeder ZEIT deutlich von der Instrumenten abgesetzt. Er war total differenziert, gut verständlich. Minimaler Hall dazu, Kompressoreinstellung und Equalizereinstellung unverändert. Ich freue mich immer noch wie ein kleiner Junge!!!


Falls Ihr das Budget habt, ersetzt die t.bone CD55 durch Sennheiser e904 oder e905 (letztere nur noch gebraucht oder NOS - New Old Stock) - davon habe ich mehrere im Bestand, praktisch und problemlos im Handling, toller Sound.

Wird ausprobiert!!! Ich melde mich diesbezüglich und gebe ein Feedback, wie wir den Sound vom Cajon verbessert haben. Das wir aber glaube ich noch etwas dauern!


Unbedingt. Ganz schlecht sind die t-bone nicht, es gibt aber besseres (und das kostet kein Vermögen).
Für knapp 100 € bzw. knapp 300 € (fürs 3er-Set) gäbe es die Beyerdynamic TG D35. Bulletproof mit gutem Sound und einer genialen Halterung.

Werden auch ausprobiert!



Dachten wir auch immer "das geht schon irgendwie". Nein, tut es nicht. Wenn man sich nicht richtig hört (alle Feinheiten), klingt es auch meisten eher suboptimal.
Das wäre für mich der erste Ansatzpunkt, bevor in irgendwelchen teuren Boxen (die das Problem meiner Meinung nicht wirklich beheben) investiert wird.

Genau dies wird jetzt unser nächster Schritt sein. Gerde für Daniel und Olli glauben wir super wichtig. Außerdem werden wir dann mit unserer Aufstellung der Boxen und der Band nochmals flexibler. Wir dachten hier an "Sennheiser ew IEM G4 Twin E-Band und werden uns noch einen Sender zusätzlich dazu kaufen. Müsste doch gehen oder?

Darüber hinaus sehe ich eher die Verwendung von Monitoren als vorteilhaft an.
Ich mische uns auch bei kleinen Muggen von der Bühne aus (Soundcraft Ui24) und habe auf einem Monitor immer den Sound,
der auf der Summe liegt zur Kontrolle in der Nähe meiner Ohren.

Was die Monitorboxen angeht, sehe ich das auch auf der einen Seite schon wie du. Auf der anderen Seite ist unser Platz teilweise sehr begrenzt, so dass zusätzliche Monitorboxen nicht gehen. Außerdem vergrößern die ja den Abstand zum Publikum, was wir auf keinen Fall wollen.
Also planen wir eher mit inEars, da das ganze kompakter ist... und.. naja.... Sieht auch cool aus oder?! :D
Einen Testlauf hatten wir damit schon letztes Jahr, uns dann aber dagegen entschieden, da wir das Geld für andere Sachen brauchten. Für mich wars als Sänger am besten, nur einen InEar zu tragen und mit dem anderen Ohr den PA Klang und das Publikum zu haben. Das war nicht sooo leicht damals. Aber das unkonventionell scheint diese Methode doch nicht zu sein oder?

Vorerst Beste Grüße und an dickes Dankeschön für die Mühe!!!
 
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Es gibt ja durchaus auch richtig kleine Monitore, die fast keinen Platz brauchen. Wenn man keine Pegelorgien braucht, sollte sowas doch auch reichen.
Z. B. Eine X1 von Seeburg oder eine TC-Helicon VoiceSolo FX150. Die könnte man sich sogar ans Mikrostativ Schrauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Bose-System(Maui auch) habe ich empfohlen, weil es einen breiten Abstrahlwinkel und "psychoakustische" Vorteile hat. Wir haben schon in einer Kleinen Location mit einer Säule gespielt und das ging sehr gut mit Bass, Keyboard Gitarre und 4 Mikrofonen.

In der Kneipe kannst Du einfach ohne Messmikrofon die Summe hochschieben bis es anfängt zu pfeifen und der RTA zeigt dann die kritischen Frequenzen für diesen Raum. Das ist keine Raketenwissenschaft. Falls Du dann doch einen Monitor verwendest, den auch "einpfeifen", ist recht simpel und ihr habt ja einen im Soundcraft integriert, oder?

Wenn ihr ausreichend Geld für ein ordentliches InEar-System (Stereo) habt, dann ist das schon eine Hausnummer. Wichtig ist für Euch wahrscheinlich, dass die InEars halboffen sind, um mit dem Publikum kommunizieren zu können. Auch klasse, wenn ihr damit klar kommt. Ich habe als Gitarrist und Backgroundsänger eher Probleme mich an den Klang zu gewöhnen...
 
Hmm, ich habe, glaube ich in den letzten 40 Jahren nie mit einem RTA eingepegelt;-) Gut bekannter Song auf die PA langsam auf die ungefähre Ziellautstärke gebracht und dann die Problemzonen, falls vorhanden, behandeln.

In der Kneipe kannst Du einfach ohne Messmikrofon die Summe hochschieben bis es anfängt zu pfeifen und der RTA zeigt dann die kritischen Frequenzen für diesen Raum. Das ist keine Raketenwissenschaft.

Ich glaube, ihr sprecht da von unterschiedlichen Dingen, das sollte man sauber auseinanderhalten. Das "Einpfeifen", also das schmalbandige Ziehen von Frequenzen, die in der jeweiligen Kombination von Mikros, PA, Raum etc. anfällig für Feedback sind, ist was anderes als das Anpassen der PA an den Raum durch (eher breitbandiges) Anheben oder Absenken bestimmter Frequenzbereiche. Beides kann für einen guten Gig wichtig sein, das Einpfeifen, um Notfälle zu vermeiden, das EQen, um insgesamt für Wohlklang zu sorgen.
 
@toni12345,

da hast Du natürlich recht! Ich habe das nicht präzise geschrieben und meinte die für mögliche Rückkopplungen empfindlichen Frequenzen, die über das Einpfeifen via EQ abgesenkt werden können (RTA). Der Real Time Analyzer des Soundcraft hat glaube ich auch eine aktive Funktion, die automatisch, während des Gigs, arbeiten kann. Wenn man einen unbekannten Raum hat, dann messe ich schon mal an ein paar Stellen, was die PA an Korrektur braucht.

Das schöne an den Digitalmixern ist ja, dass man, wenn man öfter die gleiche Location bespielt, die Profile speichern kann.
 
Nun ja, „Einpfeifen“ gehört auch nicht zu meinem Standardprozedere. Im Normalfall ist das verwendete Zeug, FOH und Monitoring gut genug um erst mal das vorsorgliche rausziehen von Frequenzen weg lassen zu können. Frei nach dem Motto „nicht kratzen bevor es juckt“. Klar kommt es hin und wieder vor dass mal eine Frequenz ins fliegen kommt, die zieh ich halt raus, ist aber inzwischen eher selten. Kann auch sein dass die Musiker, mit denen ich arbeite, auch eher geringere Bühnenlautstärke brauchen.

Ich hab da aber noch eine Theorie. Vorsorglich „Einpfeifen“ führt dazu dass man bewußt den Frequenzgang der Box verbiegen anfängt. Das kann dazu führen dass für das gute Monitoring wichtige Frequenzen auch abgesenkt werden. Z.B werden Stimmen nicht mehr klar verständlich wiedergegeben was den Wunsch nach höherem Pegel aufkommen lässt, was wiederum die Feedbackproblematik erhöht, also noch mehr Frequenzen ziehen....
 
@Mfk0815, auch da kann ich Dir zustimmen. Man muss nicht alles benutzen, was zur Verfügung steht, wenn es gut klingt und die Bühne relativ leise ist, dann braucht es nicht unbedingt einen RTA. Die PA gut einzustellen ist aber, wie Du es ja auch durchblicken lässt, Erfahrungssache und hier geht es um relativ kleines Besteck für ein Trio das in Kneipen spielt. Da sich die Jungs wohl lieber einen Techniker heranholen als sich 'ne neue PA zu kaufen, gehe ich davon aus, dass das Problem schnell gelöst werden kann.Sie mischen sich ja die meiste Zeit selbst und der Techniker kann meistens auch sehr schnell die Grundlagen für einen guten und annehmbaren Sound vermitteln.
 
Im Normalfall ist das verwendete Zeug, FOH und Monitoring gut genug um erst mal das vorsorgliche rausziehen von Frequenzen weg lassen zu können.
Das ist zumindest zu bevorzugen ;)

Das einzige was ich einpfeife ist der Bassbereich unseres Cajon. Der Hohlraum mit dem Bassreflexrohr ist ein recht scharfer Helmholtz-Resonator. Die Frequenz suche ich (da sie über Temperatur / Luftfeuchte / Aufbau leicht schwankt) und senke sie sehr schmalbandig um 6-10dB ab. Dann wird der Sound auch weniger dröhnig. Liegt bei uns so etwa bei +/- 60 Hz. Alles andere macht keine Probleme, da geringe Bühnenlautstärke und recht koppelfreie Instrumente. Die Gesangs- Mikrofone sind ohnehin kein Problem.
 
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