Alnico oder Ceramic Magnete?

von johnny-boy, 13.11.04.

  1. johnny-boy

    johnny-boy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.04   #1
    Wie unterscheiden sich eigentlich Alnico- oder Keramikmagnete in den Pickups voneinander? Ich mein jetzt rein klanglich. Welcher ist für welche Musikrichtung vielleicht besser geeignet? Wie sind die unterschiedlichen Charakteristiken?
     
  2. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 13.11.04   #2
    generell klingen die Alnico weicher, vintagiger, die Ceramic schärfer und moderner.
     
  3. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.11.04   #3
    Heisses Thema.

    Wenns dich wirklich interessiert:

    http://www.gitarrenelektronik.de/elektronik/elektronik.html

    besonders:

    ------schnipp-------

    Viel gemunkelt wird auch über die verschiedenen Magnetmaterialien. In Gebrauch sind Alnico 2, Alnico 5, Keramik (Ferrit), Seltene Erden (rare earth) und noch andere. Laut Angaben der Hersteller sollen die jede ihre eigene Klangcharakteristik haben. Aber bei genaueren Nachforschungen bestätigt sich das nicht. In meinen jahrelangen Experimenten habe ich entdeckt, dass man mit fast allen Magnetmaterialien fast alle Übertragungscharakteristiken erzeugen kann, wenn man es nur richtig anfängt. Wer von der Magnetseite her die Pickup-Geheimnisse lüften will, kommt nie dahinter.

    ----------schnapp----------



    http://www.elektronikinfo.de/audio/elektrogitarre.htm#Tonabnehmer

    besonders:

    ---------schnipp---------

    Oft wird damit geworben, daß in den Pick-Ups ganz spezielle Magnete mitunter sogar aus seltenen Erden (z.B. Neodym) verwendet werden. Abgesehen davon, daß sich dadurch nur die "Stärke" des Magneten beeinflussen läßt, haben solche Magnete keinerlei Einfluß auf die Ausgangsspannung oder gar den Klang: Denn die ferromagnetischen Saiten dürfen vom Magneten nicht so stark angezogen werden, daß ihre Schwingung nennenswert beeinflußt wird, weil sie sonst unrein klingen. Bei besonders starken Magneten muß man demzufolge den ganzen Tonabnehmer weiter weg von den Saiten positionieren als bei relativ schwachen Magneten, was eine Reduzierung der Ausgangsspannung verglichen mit einem gleichem Abstand zur Folge hat, so daß sich unterm Strich keine höhere Ausgangsspannung ergibt. Extrastarke Magnete haben daher keine Vorteile. Und klanglich kann sich kein Magnet auswirken, weil er lediglich ein Magnetfeld erzeugt. Dem Magnetfeld wiederum ist es völlig egal, ob es durch einen relativ teuren Neodymmagneten oder einen billigen Ferritmagneten erzeugt wird. Es gibt nur einen einzigen theoretischen Einflußfaktor: Die Wirbelströme, die im Magneten bei Änderung des magnetischen Flusses, d.h. hier durch Saitenschwingung, entstehen. Aber hier sind gerade die elektrisch kaum leitenden Ferritmagnete (gern auch Keramikmagnet genannt, um das Gefühl einer höheren Wertigkeit zu erzeugen) den teuren, aber elektrisch gut leitenden Kollegen wie z.B. den zu Unrecht mystifizierten AlNiCo-Magneten haushoch überlegen, weil bei Ihnen die Wirbelströme vernachlässigbar gering sind. Die ganze Diskussion um das Magnetmaterial ist daher ganz großer Unsinn und hat nur Geldmacherei zum Ziel. Insbesondere kann kein Magnet dieser Welt "warm" klingen, denn ein Magnet hat keinen Frequenzgang. Die Ursachen für den "warmen Klang" eines Tonabnehmers sind immer ganz andere (siehe Tonabnehmer-Sound).

    ------schnapp--------
     
  4. HamerMarshall

    HamerMarshall Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.04   #4
    echt ne kuhle seite

    aber ma so ne zusatzfrage .....

    lieg ich da richtig das die aktiven emgs auch dafür sorgen das die, ich glaub kapazität wäre das, weitgehend konstant bleibt? Oder zumindest bis zu einer bestimmten länge der kette bis zum amp
     
  5. Larson

    Larson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.04   #5
    Die Kapazität des Gitarrenkabels (steigt mit der Länge des Kabels) beeinflußt in diesem Fall nicht die Frequenz der Resonanzüberhöhung des TA. Ansonsten sinkt diese Frequenz mit steigender Kapazität des Kabels.
     
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