Alternate Picking bei Metalcore oder Death Metal? Richtige Technik?

von SchecterYeahh, 15.04.08.

  1. SchecterYeahh

    SchecterYeahh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.08   #1
    hi, also ich habe folgendes problem. ich spiele gerne typischen metalcore, bei dem abwechselnd gedämpfte d-saite z.b. gespielt wird un dann eine note der a-saite. ich kann das allerdings nur mit downpicking un sehe in videos allerdings oft leute, die mit alternate picking spielen. darum frage ich mich wie spielt man metalcore oder death metal mit dieser technik?
    ein paar bands necrophagist, beneath the massacre, the black dahlia murder as blood runs black.
    eine genaue erklärung dieser technik wär mir sehr hilfreich. danke im voraus :great:
     
  2. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.08   #2
    Hey,
    also gerade die Bands, die du genannt hast, wirst du ohne Alternate niemals spielen können, weil sie einfach zu schnell sind. Bei langsamen Sachen mag es durchaus "egal" (down klingt anders) sein, welche Technik du nimmst. Spielst du schneller, kommst du mit down only nicht mehr hinterher und du hast keine Wahl mehr.
    Also lieber gleich sich Alternate gut lernen, dann hast du ein sorgenfreies Leben vor dir.
    Und wie? Up-Down-Up-Down-Up-Down-........ und immer und immer wieder, und immer wieder und immer wieder....
    Grüße
     
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  3. SchecterYeahh

    SchecterYeahh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.08   #3
    ja ich weiß, das die bands zu schnell sin^^ deswegen hab ich ja das thema eröffnet. un up down up down weiß cih aber irgendwie will das bei mir nich so hinhauen^^ und für btm und necrophagist bin ehh zu schecht. aber abrb und tbdm sin noch zu bewältigen
     
  4. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.08   #4
    Das nächste mal etwas leserlicher, ok? ;) Da gewinnst auch du, denn wenn man 3x lesen muss, bis mans versteht, kriegst ja wesentlich weniger Antworten.

    Zum Up-Down: Üben-Üben-Üben.
    Es gibt allerdings wirklich ein paar Punkte, auf die du achten sollst:
    - immer locker spielen. Spannt sich dein ganzer Arm an, machst du was falsch, spielst angestrengt, unausdauernd und unpräzise.
    - Ich empfehle die Haltung, die die allermeisten schnellen Gitarristen spielen: Aus der Handdrehung. Halte die Hand in die Luft, drehe sie, nimm ein Plek in die Hand und leg den Ballen auf. Aber die Bewegung bleibt die selbe.
    - Spiele niemals schneller, als du spielen kannst. Also keine Scherze ala Hand vibriern/zittern lassen und dazu links irgendwas greifen, dass es sich vielleicht nach ein paar Töne anhört.
    - Geschwindigkeit kriegst du durch kurze Anschlagwege. Vom einen Saitenrand zum anderen genügt: Deine Bewegung ist überschaubar, kontrolliert und bei Bedarf schnell.
    - Behalte das strikte Up-Down unbedingt bei, nur so bist du kontinuierlich und auf alle Situationen gerüstet. Meine Anti-Economy-Meinung ist per Sufu zu finden, sonst frag noch schnell nach.
    - Es ist am Anfang schwierig, einen Anschlag gegen die Saitenwechselrichtung zu spielen (also wenn du auf der A down-up-down spielst und dann ein Ton auf der D zu spielen ist: Du musst über die Saite drüber und den per up spielen. Unglücklicherweise wäre dann der nächste Ton auf der A-Saite wieder ein down, also wieder drüber und auf die andre Richtung anschlagen.
    - Da gibts keinen Trick, da musst du durch. Langsam üben, ein Gefühl dafür kriegen. Je nach deinem Übungspensum dauert das bis zu einigen Wochen, bis das wirklich sitzt.
    - Such dir ein einfaches Riff oder Lick, das genau so eine Stelle drinnen hat, spiel sie langsam und steigere die Geschwindigkeit. Du solltest das links problemlos spielen können, damit du dich auf rechts völlig konzentrieren kannst. Racer X - Technical Difficulties hätte da zb ein geeignetes Riff.
    - Teile dir die Drüber-und-Up und die Drüber-und-Down auf und übe sie am Beginn nicht direkt gleichzeitig, damit du dein Hirn nicht überlastest.
    - Wenn das mit 2 Nachbarsaiten läuft, kannst du das auf mehrere Saiten ausdehnen und Arpeggios spielen. Wird dir für Necrophagist nicht erspart bleiben.
    - Nun die gute Nachricht: Wenn du das einmal in dein Hirn geklopft hast, ist es drin und bleibt auch drin. Und du kannst alles spielen, ohne zu überlegen, der Aufwand lohnt sich also.

    Grüße, Thomas
     
  5. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.08   #5
    thomas.h hat eigentlich alles Wesentliche gesagt. Deshalb ist das hier nur als kleiner Nachtrag zu sehen.

    1.) Falls es noch nicht rübergekommen ist: Es gibt keine spezielle Metalcore-Wechselschlagtechnik. es gibt einfach nur Wechselschlag. Der funktioniert in allen Stilrichtungen gleich. Okay, ein Metaller wird vielleicht mit etwas mehr Schmackes spielen als ein Jazzer, aber Wechselschlag ist Wechselschlag.

    2.)
    Das ist das alte inside- und outside-pciking Problem.
    Wenn man zwischen zwei Saiten wechselt, kann man das entweder so machen wie in dem Zitat beschrieben. Das wäre outside-picking. Oder man wechselt auf die nächsthöhere Saite mit einem Downstroke, wodurch man zwischen den Saiten pickt, anstatt sie jeweils von außen anzuschlagen.

    Tatsache ist, dass den meisten Gitarristen eine der beiden Varianten fällt. Weclhe das ist, ist aber individuell verschieden. Ich zum Beispiel tue mich mit outside (also der hier als "besonders schwierig" beschriebenen Methode) leichter.

    Man sollte sich da einfach mal selbst beobachten und dann bevorzugt das üben, was man weniger gut kann. Man braucht definitiv beide Varianten.
     
  6. Aussiedler

    Aussiedler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.08   #6
    Noch etwas, was thomas.h schon angedeutet hat, aber gar nicht überbetont werden kann:

    1) die Armbewegung kommt hauptsächlich aus dem Handgelenk! Der Rest des Arms bewegt sich kaum. Das machen die meisten Gitarristen falsch, wenn du die Geschwindigkeit aus dem gesamten Unterarm kriegen willst, dann bist du viel langsamer und wirst sowieso verkrampfen und irgendwann so Gitarre spielen wie Pete Townsend (der ist zwar gut, aber der kann kein Metalcore...)

    Wenn du dir Shreddervideos anschaust wirst du merken, dass die das hauptsächlich mit dem Handgelenk machen.

    2) Verkrampfen: Gerade am Anfang verkrampft man unbewusst, vor allem wenn man sich sehr konzentriert und anstrengt ist es fast eine natürliche Reaktion deines Körpers, dass er sich verkrampft. Verkrampfen ist zum großen Teil Kopfsache, beim üben dran denken, dass dein Handgelenk locker bleiben muss, wenn du irgendwann merkst dass es sich wieder einmal verkrampft hat, entspannen. das geht auch während du spielst. bewusst dran denken, locker machen und irgendwann bleibt man dann locker.

    3) Aufschläge üben. du kannst zur Abwechslung bzw als Kontrastübung auch mal nur mit Upstrokes/Aufschlägen spielen. Ist am Anfang total ungewohnt, aber eine sehr gute Übung um schneller gefühl für die Upstrokes zu bekommen. Irgendwann (wenn man das lange übt...) kann man dann auch artificial harmonics mit aufschlag machen. Spiel mal das Master Of Puppets -Riff nur mit Upstrokes.

    4) Ein superlied um das ganze zu üben ist Reflection von As I Lay Dying, da gibts irgednwo in der Mitte ein sehr geiles Riff, das du nur im AlternatePicking spieln kannst und das auch nicht zu schwer ist.

    Viel Spaß, Geduld und locker bleiben...
     
  7. Darkthrone

    Darkthrone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #7
    Iron Maiden - The Number of the Beast
    Das Intro beherrschen, alles spielen können ;)
    *Ich habs auch erst nur mit Downstrokes versucht, doch damit kriegst du es nie so schnell wie original hin*
     
  8. SchecterYeahh

    SchecterYeahh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.08   #8
    hey also vielen dank schon mal. also ich habe bis jetzt gemerkt dass es mir wirklich unglaublich schwer fällt immer up down up down zu picken, deswegen habe ich mir überlegt dass ich zum beispiel die gedämpfte bass-saite up down unsw.. mache un wenn dann eine note auf der darüber liegenden saite liegt diese mit down-picking zu spielen. oder denkt iohr es ist besser es gleich genau so durch zuziehen dass ich alles abwechselnd up down spiele?
    |--5-----5--------|--8---7---10---8---7----7h8p7--|
    |----000---000--|-----0---0----0---0---0----------|
    d vdv d vdv d v d v d v d v d v d

    d ----> downpicking
    v---->uppicking
    wäre das so richtig gespielt?

    tut mir leid die sin jetzt alle en bissl verschoben
     
  9. Degg

    Degg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.08   #9
    die 5 am anfang spielste up, die nächste 0 down und so hälst du den rhythmus... so nen wechsel kann man gut mit Avenged Sevenfold - Unholy Confessions üben... is nich zu schnell und hat bei fast jeder note nen saitenwechsel (zumindest das intro)
     
  10. TR Metal

    TR Metal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.08   #10
    also wenn ich auch was beifügen kann, ich würde zunächst mit melodien anfange, so hab ich das alternate picking gelernt, danach läufe und sowas. achte bei deinen übungen das sie immer den gleichen notenwert haben, also sowas wie 2x16tel und eine 8tel würde ich am anfang weglassen.
     
  11. SchecterYeahh

    SchecterYeahh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.08   #11
    so is es ja nich, ich kann alternate picking xD nur nicht mit gedämpften saiten. aber ich werde versuchen das jetzt hinzubekommen
     
  12. Elpresidente99

    Elpresidente99 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.08   #12
    Man hab das selbe Problem alternate Picking sitzt komplett spiel alles mit alternate Picking doch wenn ich die Saiten dabei dämpfen muss wie bei vielen Metal Sachen dann krieg ich das nicht hin.

    LG
     
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