AMP für max. 300Euro?!

von abt, 25.07.08.

  1. abt

    abt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #1
    Hallo zusammen,
    ich bin auf der Suche nach einem ordentlichen Verstärker im Bereich von maximal 300€.
    Dieser Verstärker sollte besonderes im Bereich Rock und Metal schön klingen, aber auch Clean schön klingen, da ich noch ein Anfänger bin und daher sollte er eine gewisse Bandbreite haben.
    So, allerdings möchte ich auch keinen "Schreiwürfel", sonderen ein Verstärker der auch im Proberaum gegen ein Schlagzeug nicht untergeht.
    Soweit zu meiner Lage.
    PS: Ich würde gern mehr als 300 ausgeben, da ich aber noch Schüler bin übersteigt es einfach mein Budget.

    Im nächstgelegenen Musikladen steht ein Hartke Piggy Back, den hat mir der Verkäufer empfohlen, der wäre in der Preiskategorie was sehr ordentliches und auch bei Bandproben und kleinen Auftritten durchaus gut!
    Link:https://www.thomann.de/de/hartke_piggy_back_gitarrentopteil_mit_box.htm

    Als ich ihn mit meiner zukünftigen Ibanez GRG170 anspielte gefiel mir der Sound auch sehr gut, allerdings bin ich mir dabei sehr unsicher, da ich wie gesagt keine große Ahnung habe.
    Was meine Verunsicherung weiter verstärkte waren die Widersprüchlichen Meinungen hier im Forum, daher bitte ich euch mir doch mal zu sagen, was ihr meint.
    Passt der Amp zu meiner Musikrichtung, ist aber gleichzeitig noch im Cleanen Bereich spielbar oder nicht?

    Ich habe auch noch zwei Alternativen gefunden:
    Da wäre einmal das BEHRINGER GMX1200H + HB G412A SET
    Link: https://www.thomann.de/de/behringer_gmx1200hhb_g412a_set.htm

    Das gefällt mir sehr gut, von dem was ich davon bereits gesehen habe, bin mir aber bei Harley Benton nich sicher was ich davon halten soll, obwohl ich hier im Forum iwo gelesen habe das die Boxen gar nicht so schelcht sind....naja wie gesagt sollte es zu meinem Musikstil passen, kennt jemand das Set und kann dazu was sagen?

    Die letzte Möglichkeit die mir bisher einfällt wäre der Peavy Bandit 112
    Link:https://www.thomann.de/de/peavey_bandit_112_new.htm

    Diese Combo hat ein Bekannter vom mir, ich habe sie bisher nur in Zimmerlautstärke gehört und noch nicht auf Metal eingestellt, da er nicht so der Metaler is^^, allerdings wird der ja auch zum Teil sehr empfohlen, allerdings bin ich mir wieder wegen der Musikrichtung nicht sicher....

    Wie man sieht bin ich recht verunsichert und weis nicht was ich tun soll, hättet ihr vll nen Tip für mich?

    PS: Die Band bei der ich wahrscheinlich spielen werde geht eher in die Richtung Nirvana und RedHotChillipeppers, ich allerdings stehe wie gesagt eher auf Metal wie CoB und sowas, daher sollte der AMP nach Möglichkeit beides können.

    Danke schonmal im Vorraus
    abt
     
  2. G.A.S.Mann

    G.A.S.Mann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #2
  3. Mawel

    Mawel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #3
    peavey bandit ist als neukauf wahrscheinlich eine der besten lösungen. den meinung einiger user nach soll aber der pcl vintageamp weitaus besser sein. da es ein ziemlich hochwertiger hybridamp zu sein scheint, würde nichts gegen einen gebrauchtkauf sprechen.

    hm vielleciht soltle ich den auch mal in erwägung ziehen, gibts die dinger auch mit 100W endstufen?
     
  4. abt

    abt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #4
    Hmm ok, was würde der PCL den Neu kosten?
    Und was spricht gegen Behring und Hartke?
    Danke schonmal!
     
  5. Kingo

    Kingo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #5
    Du solltest auch mal den Attax 100 Gebraucht in anbetracht ziehen!
     
  6. Quoth

    Quoth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #6
    In der Hinsicht kann ich dich beruhigen. Der kann Metal wie kein zweiter. :D
    Der Bandit sollte aber in jedem größeren Musikladen zum antesten bereit stehen. Einfach mal selber testen, ob dir der Sound zusagt.

    Die PCL oder Rath Amps sind auch empfehlenswert. Bei beidem machst Du sicherlich keinen Fehler. Nur bleibt dir da eben nur der Gebrauchtkauf um im Budget zu bleiben.



    Q
     
  7. abt

    abt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #7
    Aber ich glaube ich werde nochma innen Musikladen gehen un mir nochmal anschauen ;)
    Kann mir jmd. sagen was er neu Kosten würde der PCL?
    DAnke
     
  8. G.A.S.Mann

    G.A.S.Mann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #8
    Hi!
    Er kostet 289,- plus Versand : http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p2342_PCL-Stage-Master-SM75-Small-Head.html
    Den gibts aber auch ganz in schwarz, falls die bei tube-town ihn nur in der gezeigten Optik anbieten, einfach mal direkt bei PCL anrufen, da kann man auch direkt kaufen: http://www.pcl-vintageamp.de/kontakt.php?idc=01&la=de
    Die bauen den auch in ein schwarz,es Gehäuse und die können dir auch sagen, was er als Combo kosten würde.
    Falls es das Topteil werden sollte, ist bei sehr geringem Budget wohl diese Box unschlagbar: https://www.thomann.de/de/harley_benton_g112.htm Entgegen der Online-Beschreibung hat sie 4 Ohm, der PCL SM 75 hätte also volle Leistungsentfaltung.
    Im Review-Forum gibt es ein sehr gelungenes Review vom User Adrenochrome, dort meldet sich auch Ratking zu Wort, der über den SM 75 u.a. ein ganzes Black- & Deathmetalfestival hat spielen lassen (Backline gestellt).
    Der SM 75 hat zwei sehr gelungene Kanäle, der Cleankanal kann je nach Klangregelung silbrig-federnd oder auch warm und voll klingen. Der Leadkanal reicht vom AC/DC-Crunch bis zum wirklich derben Brett, so viel Gain braucht mMn kein Mensch. Sehr schön ist, dass man den Leadkanal mit dem Volumepoti der Gitarre sehr gut auf einen Crunch-Sound runterregeln kann. Der Amp ist allerdings sehr ehrlich, er versteckt keine Spielfehler. Das kann anstrengend sein, hilft aber, sich zu verbessern und einen definierten Bandsound zu bekommen.
    Das Behringer-Topteil hatte unser Leadgitarrist mal aufgrund einer finanziellen Notlage. Die Dinger sind technisch einfach nicht stabil gebaut, das ist so in etwa die mechanische Qualität wie aus einem Yps-Heft oder der Juniortüte. Elektronikspinnereien hat die Kiste auch gemacht, also unzuverlässig, was Live-Geschichten angeht.
    Und der Endstufe mangelt es an Durchsetzungsvermögen, sprich im Bandkontext drohst du unterzugehen. Unser Gitarrero ist damals dann zur Verstärkung noch über einen Crate Powerblock gegangen und hat den Behringer quasi nur als großen V-Amp genutzt - das bringts ja dann auch nicht. Mit dem Behringer sind Folgekosten imho vorprogrammiert.
    Da würde ich auf jeden Fall Bandit oder PCL VintageAmp vorziehen, bzw. meine Wahl steht in der Signatur...
    Das Hartke-Teil kenne ich nicht, aber man liest wenig Positives drüber.

    PS: Gebrauchten alten Attax 100 oder 200 oder ein Marshall Valvestate der ersten oder zweiten Baureihe sind auch nette Gebrauchtgeräte mit gutem P/L-Verhältnis. Aber ich habe den Eindruck, du möchtest lieber neu kaufen?

    Nochmal Tante Edit: Hab grad nochmal deine Links angeschaut, unser Gitarrist hatte das V-Ampire-Topteil von Behringer, nicht das V-Tone. Aaaaber: Wir hatten zwischenzeitlich so manches Behringer-Gerät am Start, Kompressor, Mischpulte und eben das V-Ampire-Topteil. Das Mischpult haben wir vom Live-Betrieb befreit , da es unzuverlässig war, und setzen es nur noch im Proberaqum ein, der Kompressor ist abgeraucht, und das Topteil wurde irgendwann auch wegen Elektronikspinnerei ausgetauscht und das Austauschgerät ungeöffnet verkauft.
    Lediglich die DI-Box mit Speakersim und der Masse-Trenn-Trafo HD-400 dürfen jetzt noch mit zu Live-Einsätzen.
    Die komplizierteren Behringer-Geräte haben einfach zu viele Features für zu wenig Geld, da bleibt nix für einen stabilen Aufbau - beim PCL Stagemaster hast du genau das Gegenteil!
     
  9. Purist

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    Erstellt: 26.07.08   #9
    ich empfehle auch auf jeden fall den pcl 75. der macht auch als combo ordentlich druck und du hast damit einen amp, mit dem du auch in zukunft zufrieden sein wirst.

    ein hybridamp - wie oben genannt - ist es allerdings nicht.
    dafür aber richtig hochwertige handarbeit aus deutschland. der amp zaubert mir auch nach 30 jahren musikerdasein immer noch ein lächeln ins gesicht:-)

    gebraucht werden die zwar selten, aber dafür weit unter wert angeboten.
    und wie oben erwähnt: 50 euro mehr als geplant solltest du in diesem fall wirklich investieren.

    DA WAR JEMAND SCHNELLER!
     
  10. abt

    abt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #10
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