Amp Modelling Pedalboard oder Modelling Amp zum E-Gitarre üben?

  • Ersteller Ersteller Andrew_1969
  • Erstellt am Erstellt am
  • #21
Hol dir das Backstar. Ich selber kenn es zwar nicht, aber was man liest ist es für deine Zwecke bestens geeignet. Wenn dir das Üben per Kopfhörer nicht mehr reicht, Holst du dir einen "Krachmacher" zum Floorboard dazu. Blackstar Artist FR Standard z.b. Den hab ich gerade hier und der macht an meinem Line6 PodGo richtig Laune.

Also Blackstar ID:X Floor gekauft, Kopfhörer und Gitarre ran und Spaß haben. 😁

Alles andere findet sich später...
 

  • #22
Der Katana 50 ist schon ein sehr guter Amp. Der klingt im Raum und auch mit Kopfhörern wirklich gut!

Ich habe es auch so verstanden, dass jetzt auch alternativ nach einem Amp gefragt wurde und der Katana kann beides, ohne einen, wie Oliver schon geschrieben hat, mit irgendwelchen Möglichkeiten, die man vermutlich nie braucht, bekloppt zu machen.

Das ist gerade als Anfänger Gold wert.
Man will ja spielen, nicht jeden Abend wie verrückt durch Sounds klicken. Wobei es auch eine tolle online Community gibt und man sich wirklich fetten Sounds herunterladen kann.
 
  • #23
Ich kann nur für mich sprechen, aber in den letzten Jahren was ich versuche zu meiden ist der Kabelsalat. Ein Floormodeller mit einem dicken Netzteil und Stromverteiler und Gitarrenkabel und Kopfhörerkabel, und dann später vielleicht doch noch einen (oder 3) zusätzliche Kabel zu einem Amp würden mich nerven.

Zum Starten würde ich heute eine der folgenden Optionen wählen:

*

Tendenz zum Katalyst (Preis-Leistung-Features).

Dieses Wireless

*

dazu und man ist bequem und Kabellos unterwegs. Kopfhörer kann der Amp bei Bedarf auch, das ist dann das einzige Kabel.

Gruß
P.
 
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  • #24
Wie sieht es mit Gitarrenverstärkern fürs Wohnzimmer zum üben mit guten Kopfhörerklang aber auch Speakerklang anstatt Modelling Amps aus ?
Ich habe im Wohnzimmer den Blackstar ID:Core 10 V4 BT stehen und bin vollkommen zufrieden. Bislang haben sie nur den 10er mit Bluetooth rausgebracht und er ist unverhältnismäßig teurer als der ohne, aber ich wollte darauf nicht verzichten, weil ich es viel bequemer finde die Backingtracks kabellos übers Handy abzuspielen.

Die Amp Modelle dürften die gleichen sein wie im Floor Two, nur dass man dort noch die Röhren-Simulation wählen kann. Ob das so ein großer Vorteil ist, sei mal dahingestellt. Ich finde den Sound ziemlich gut und der "ISF-EQ" Regler reicht mir vollkommen aus. Über Handy oder Rechner kann man noch viel mehr einstellen, aber bislang hatte ich noch nicht das Bedürfnis ihn an den Rechner anzuschließen oder die App zu installieren.

Die Effekte sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig einzustellen, aber man kommt schon zurecht. Insbesondere weil es Tap-Tempo gibt. Klanglich sind sie auch in Ordnung und es ist alles da, was man braucht, wobei Wah nur als AutoWah da ist. EXP-Pedal Eingang hat das Gerät leider nicht, aber richtig eingestellt, leistet das AutoWah auch gute Dienste und ein Wah Pedal seiner Wahl kann man ja auch davorschalten.

Die 2 Stück 3" Lautsprecher mit 10W (2x 5W) gehen weit über die Zimmerlautstärke hinaus, sodass ich den Amp nur auf 1W gedrosselt spiele. So kann ich bequemer die Lautstärke einstellen. Gain und Volume auf 12 Uhr füllt den Raum gut und kann unter Umständen schon zu laut sein. Obwohl der Amp klein ist und die Lautsprecher nah beieinander liegen, ist der Stereo-Effekt hörbar und je nach Position breitet sich der Sound im Raum schön aus.

Bin echt froh, dass ich mir keinen Klopper mit 10" oder 12" Lautsprecher ins Wohnzimmer gestellt habe.. Mit dem Floor Two macht man sicherlich auch nichts verkehrt, wenn man über Kopfhörer üben möchte und man ne Anlage hat, an die man es anschließen kann, um mal auch über Lautsprecher zu spielen.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass man heutzutage mehr auf die Bedienung achten sollte. Such dir das aus womit du denkst, dass du bedientechnisch am besten zurecht kommen wirst. Guten Sound kriegen mittlerweile die meisten hin, egal ob sie groß oder klein sind.
 
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  • #25
Nach 7 Modelling Amps, auch Pedale mit Aktiv-Box, und nach 3 Kopfhörer-Amps, sind bei mir zwei in regelmäßiger Benutzung:

1. Der oben abgebildete Spark Neo. Das Teil ist ein Gedicht, einmal vom Sound her, zum anderen weil kabellos. Wenn man das mal hatte ... .

2. Jedoch NUR mit Kopfhörer kann ich mir nicht vorstellen. Und da kommt ein kleiner Brüllwürfel ins Spiel, in meinem Fall ein VOX DA5.
Der steht am Spielplatz direkt vor mir, und dadurch habe ich für mich selber etwas Krach ohne die Umgebung allzusehr mit Lärm zu fluten.
Nach einigen Systemen mit Apps genieße ich mittlerweile die Einfachheit, eben mal schnell von Hand um- und eingestellt und weiter gehts.
Auch hier kabellos mit Funksystem - wenn man das mal hatte ...

--> Da du ja schon einen Kopfhörer hast und dein Budget übersichtlich ist wäre mein Tipp:
Einen der kleinen Modeller mit Kopfhöreranschluss, den VOX DA5 und ähnliche gibts für € 50-80 gebraucht. Und abwarten wo die Reise hingeht.

Setzt sich das Kopfhörer-Spielen durch, dann hier nachrüsten mit einem Spark Neo oder Waza Air.
Wenn nicht, dann - wenn Bedarf dafür besteht - etwas mit größerer Box, egal ob Kombo oder Pedal+Box.
Und Funk ...

Grüße, Daniel
 
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  • #26
Würde das Sinn machen da ich erstmal weitestgehend über Kopfhörer üben werde ?
ja, ich übe locker 90% über kopfhörer, da ich in der Regel erst ab 22.00 Uhr oder später dazukomme und ebenfalls niemanden wecken möchte.

Kopfhörer:
ich würde aber in jedem Fall empfehlen dann hier einen halbwegs passablen Kopfhörer zu nutzen, ich habe z.B. den Beyerdynamic* DT880 und den Shure* SRH840, die sind beide gut dafür, mit billigen wie z.B. meinen Superlux HD-660 Pro ist nicht so geil.
ebenso würde ich dir empfehlen eine nicht allzuhohe Impedanz zu nehmen, mein DT880 hat z.B. 250 Ohm, da ist lautstärketechnisch schnell der Deckel zu, meine SRH 840 haben wenn ich mich nicht Täusche 40 Ohm, die werden bei gleichen Headphone Preamp deutlich lauter.

fürs üben mit Kopfhörer gibts verschiedene Konzepte:

Üben über PC/MAC:
Voraussetzung ist ein halbwegs aktuelles Gerät, ein Ryzen 3600, oder 2400, ein Mac mit M1 oder ähnliches reicht dafür in jedem Fall.

Ich mache das fast ausschließlich über Rechner, initial benötigst du da nur ein Interface und ein Programm um drüber gitarre zu spielen, für mittlerweile günstige 79€ bekommst du beides im Budle:
https://www.thomann.de/de/ik_multimedia_axe_i_o_one.htm*

der von dir erwähnte Bernd hat dazu auch ein Video gemacht => Klickmich

hat auch insgesamt den vorteil, dass du zur Lernkontrolle auch ein Aufnahmeprogramm installieren und deine Übungen mitschneiden kannst.

Modeler:
da gibts auch nichts richtig schlechtes, top geräte für Einsteiger sind aus meiner Sicht Valeton GP5 (muss aber via Bluetooth am Handy bedient werden), vorteile sind allerdings:
- kostet 80€
- Metronom an Bord
... hab ich ebenfalls daheim, ist mein "Warmspeilgerät" vor auftritten, sound ist in jeden Fall super
die etwas Größere Version das GP-50 hat sogar integrierten Akku, find ich auch ziemlich cool.
gibt aber auch zig andere die hevorragend sind.

Übungsamps:
da bin ich nicht auf Stand, blackster hat einen auf den Markt geworfen der NAM Profile laden kann, allerdings ist der bei Thomann* erst in Monaten lieferbar, der nennt sich "Blackster BEAM Mini"
wichtig ist halt immer dass du eine Gute Boxensimulation hast nach möglichkeit eine Impulse Response basierende
 
  • #27
Wie eigentlich immer, dürfte die Herausforderung eher darin liegen, aus den schier endlos erscheinenden Möglichkeiten die individuell passende Lösung auszuwählen. ;-)

Schau wirklich eher darauf, dass du mit der Lösung einigermaßen flexibel bist und das du auch technisch mit dem Zeug klarkommst. Ich erlebe ganz oft, dass viele sich schon an dieser Stelle den ersten Frust abholen.

Du wirst mit der Gitarre genug zu tun haben. :D

Was du so an Musik magst, ist heutzutage in der digitalen Welt auch erstmal relativ unerheblich. Das Zeug kann doch erstmal alles wirklich gut genug um damit einzusteigen und lernen.
 
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  • #28
Ich hab den AKG240. Der klingt für mich richtig gut und kostet zumindest in meiner Gegend unter 70 Euro. Kabel ist gesteckt, also wenn man es mal beschädigt, lässt es sich mühelos austauschen.
 
  • Ersteller
  • #29
Vielen lieben Dank, für Eure zahlreichen Beiträge und Anregungen !

Habe mich jetzt für den Positive Grid Spark 2 Amp entschieden, E-Gitarre* wird die Harley Benton* SC-CUSTOM III Active VBK werden .
Ich denke auch nach Telefonat mit dem Gitarrenhändler das ich da eine gute Wahl getroffen habe.
 
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  • #30
Zumindest, was den Amp betrifft, finde ich auch, dass Du eine gute Wahl getroffen hast.
Ich habe den Positive Grid Spark 40 immer neben mir auf der Couch sistzen. Der ist sehr ähnlich und zum Üben perfekt.
 

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