Amplitube vs Guitar Rig

  • Ersteller Rauschen
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@hoss

was klingt scheiße?die von mir vorgeschlagene lösung?

naja mir ist schon klar,dass das me70 lang nicht so geil klingt wie s-gear. aber interface,laptop,footcontroller plus abhöre sind ne kombination,auf die ich in ner hektischen livesituation gern verzichten würde!oder?
 
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vielen dank für die infos.

meine spezielle frage: steht ihr wie mit welchem setup mit nem mod auf einer echten bühne macht damit unter echten livebedingungen echt handgemachte musik zusammen mit anderen echten live spielenden musikern wie schlagzeugern die ein echtes set haben mit trommeln und becken etc?

gibts von solchen mod/laptop-live setups irgendwo fotos/videos? mich interessiert neben sounds besonders das gesamte setup, denn der teufel liegt immer im detail und es geht nicht darum daß ich zuhause mit kopfhörern auf dem bett sitzend meine gitarre mit virtuellen amps beglücke.

hab macbook pro mit RME Fireface sowie Logic Pro und von daher etwas erfahrung mit der mod-studio-situation. und obwohl die komponenten wirklich gut sind, würde ich nie auf den gedanken kommen, damit auf die bühne zu gehen, viel zu umständlich, latenz, etc.

bevor ich jetzt viel sinnloses geld in neue setups stecke, versuche ich zuvor die lage erstmal informativ abzuklären. also, danke vielmals, und falls noch konkreter was zum obigem live-mit-mod-setup was beizusteuern ist, würd ich mich freuen.
 
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Boah, bitte Groß- Kleinschreibung!
 
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vielen dank für die infos.

meine spezielle frage: steht ihr wie mit welchem setup mit nem mod auf einer echten bühne macht damit unter echten livebedingungen echt handgemachte musik zusammen mit anderen echten live spielenden musikern wie schlagzeugern die ein echtes set haben mit trommeln und becken etc?

gibts von solchen mod/laptop-live setups irgendwo fotos/videos? mich interessiert neben sounds besonders das gesamte setup, denn der teufel liegt immer im detail und es geht nicht darum daß ich zuhause mit kopfhörern auf dem bett sitzend meine gitarre mit virtuellen amps beglücke.

hab macbook pro mit RME Fireface sowie Logic Pro und von daher etwas erfahrung mit der mod-studio-situation. und obwohl die komponenten wirklich gut sind, würde ich nie auf den gedanken kommen, damit auf die bühne zu gehen, viel zu umständlich, latenz, etc.

bevor ich jetzt viel sinnloses geld in neue setups stecke, versuche ich zuvor die lage erstmal informativ abzuklären. also, danke vielmals, und falls noch konkreter was zum obigem live-mit-mod-setup was beizusteuern ist, würd ich mich freuen.
ich würde eher vorschlagen das du dir ein gebrauchtes Axe FX I Ultra holst, einen einfachen und günstigen Midicontroller (Behringer FCB1010, und dann noch ein Stereoabhöre deiner Wahl, da bist du WEIT unter denn 5000€ aus deinem ersten Beitrag und hast trotzdem eine funktionierende und gehbare Lösung.
Muß ja keiner 2er Axe FX und auch kein MFC101 sein, man kann ja auch abstriche machen wenn es nicht unbedingt das "neueste" und "beste" sein muß

Es gibt mittlerweile schon sehr viele Künstler die Hardware Modeller wie Axe FX und Kemper als vollwertigen Ampersatz auf der Bühne nutzen, sicher gibts auch einige die Mischsetups haben und nur die Effekte aus Modellern verwende und der Rest vom Röhrenamp kommt.
Den einzigen namhaften Gitarristen den ich jemals mit Laptop auf der Bühne gesehen habe war Vernon Reid, einmal Solo und dann auch mal mit Living Color, der hatte dort Amplitube und Absynth drauf laufen, aber auch nur zusätzlich zum analogem Besteck., das ist aber auch schon wieder fast ein Jahrzehnt her..das war bei der Living Color Europe Tour 2004, und der SoloAuftritt ein paar Jahre später.
Da ich auch generell eine ziemliche Abneigung gegen Smartphones habe würde es für mich nie in Frage kommen so ein Teil einzusetzen um darauf eine Ampsim laufen zu lassen, soviel dazu :)

Guitarrigm Amplitube und Co auf dem Laptop laufen zu lassen, dazu eine gute Soundkarte ist auch möglich, ich hab früher viel experimentelle Musik gemacht (Indstrial, Noise, Ambient) und da war bei Konzert auch immer der Laptop als Klangmaschine mit dabei auf denen zig VSTis und VSTs liefen, und das war schon recht mühselig muß ich sagen.. dann gabs Brummschleifen, Laptopakku und Festplatte hörte man plötzlich durch die PA, Systemsounds klangen durch da waren (beim Kollegen, nicht bei mir, lol), Applikation stürzt ab, etc.
also doch sehr nervenaufreibend teilweise ;)
Bevor ich mir das antue, weiche ich lieber auf eine Standalone Lösung, sei es ein POD aus

lg
Chris
 
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Hab ich mal bei einem bekannten Schweizer Solo-Basser erlebt, der mit Laptop auftritt. Hatte den Dongle vergessen und das Plugin machte alle 30 Sekunden ein "Demorauschen".
 
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Ich spiele seit einiger Zeit nicht mehr in Live Situationen, deshalb kann ich zu dem Thema nicht viel konstruktives beitragen. Allgemein aber denke ich dass das Problem mit der Latenz, zumindest jetzt auf dem Niveau der Mods, mit modernen Rechnern kein Problem mehr darstellen dürfte. Prozessorleistung und Ram-Speicher Kapazität ist heute so günstig wie noch nie, selbst mit einem Tiefpreis Rechner müsste man eine Stand-Alone Applikation m.E praktisch latenzfrei betreiben können. Mit einem Mac Book pro dürfte dies mehr als zufriedenstellend stabil, auch in Livesituationen zu bewerkstelligen sein. Natürlich möchte man ein Backup-System haben, so ein Rechner kann abstürzen oder sonstwie zu Schaden kommen, dann ist das ganze Setup flöten. Ich hätte aus diesem Grund sicherlich zwei davon im Gepäck, sinnigerweise erlauben die meisten Mods auch die Aktivierung auf zwei Rechner.

Und nur so als Anregung: Neulich suchte ich in der Bucht nach einem Desktoprechner, und stiess dabei zufällig auf ein Rechnergehäuse im 19" Format, vermutlich für Server gedacht. Ich sah es vor meinem geistigen Auge in einen Rack-Koffer eingebaut eventuell sogar zusammen mit einem Interface und einem wireless System. Fehlte nur noch eine praktikable Bildschirm Lösung und schon hätte man ein All In One Sorglospaket für die Bühne und das MacBook pro als Backup.

Ob jetzt viele Musiker diese Systeme im Live-Betrieb nutzen, ist eine gute Frage. Ich lese regelmässig die einschlägigen Gitarren-Magazine in deutscher Sprache und muss gestehen bei der Rubrik "Gear", wo die Setups vorgestellt werden, ist zumeist, wenn nicht gar immer, alles analog und öfters sogar auch je oller je doller. Ich glaube aber dass es zu einem nicht unwesentlichen Teil daran liegen mag dass diese Mods noch gar nicht so recht in die Mode gekommen sind, nicht zuletzt auch wegen der erst seit kurzer Zeit günstig erhältlichen Hochleistungs-Rechner die ein reibungslosen Modeln erst ermöglichen. Viele Mods, wie das erwähnte S-Gear, gibt es erst seit 2 oder 3 Jahren, ebensolange erst sind Mehrkernprozessoren quasi State of the Art, es steckt alles irgendwie noch in den Kinderschuhen, oder besser gesagt es kommt gerade in die Pubertät. Hinzu kommt: Gitarristen sind ein sehr sehr konservatives und retro-orientiertes Volk. Technische Neuerungen tun sich bisweilen schwer, ja sind geradezu verpöhnt. Wer den Röhrenamp nicht ehrt ist der 1958er LP Custom nicht wert. Und dieser darf auf keinen Fall von einer Festplatte kommen. Aber je besser die Simulationen werden, desto mehr, und da bin ich mir sicher, werden Live in den Einsatz kommen.


Greetz
Shred40
 
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Hi Shred40!

ich mag deinen Ansatz zu dem Thema sehr, bin ich doch auch ein grosser Freund der Modelling Technologie und Benutzer von Guitar Rig seit der ersten Stunde (Version 1)

Praktisch sind solche Projekte sicher unheimlich spannend umzusetzen, und auch was Latenz etc anbelangt. aber soviel günstiger ist das ganze dann auch wieder nicht als wenn man sich gleich eine All1one Lösung kauft.
Letzendlich brauche ich in einer Live Situation vorallem Flexibilität und Stabilität
und das so simple as possible dh für mich so wenig Fehlerquellen wie nur möglich, und so klein und leicht wie nur möglich
Und gerade da ist für mich persönlich ein Computersystem, sei es Windows oder Mac zum NoGo geworden.
Zuhause oder im Studio ist das alles schön und gut und man kann sich immer irgendwie arangieren wenn mal etwas nicht funktioniert
Aber in einer hektischen Konzertsituation? nein danke

Letzendlich sind für ja Axe FX, Kemper und Co auch nur Computer mit eigenem Betriebssystem und Software, aber für mich wirkt das System eigentlich geschlossen und stabiler, ein in sich abgstimmtes System. ist halt eine reine Bauchgefühlssache meinerseits.

Beim Rechner an sich kann ja immer was sein, sei es nur der Dongle fehlt wie Hoss gerade geschildert hat, oder ein Programm versucht sich gerade während des Konzerts ein Onlineupdate runterzuladen und auszuführen und crasht damit das System.

Was mich auch etwas stört ist das viele aktuelle Laptops gar keine Firewire Schnittstelle mehr dabei haben, zwar haben die USB3, aber für Multimediaapplikationen ist mir Firewire auch immer lieber gewesen.

lg
exoslime
 
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Hi exoslime,

Ja, die Abhängigkeit eines stabil laufenden OS ist in der Tat eine beträchtliche Quelle für Funktionsstörungen, da können Hardware-Mods schon wesentlich mehr Betriebssicherheit gewährleisten.
Aber dann kann man genauso gut den JCM 800 auf die 4x12 wuchten, das Pedalboard einschleifen und sich in trügerischer Sicherheit wiegen dass kein Patchkabel beim Transport beschädigt wurde, die Röhren abrauchen oder wie es einem Kumpel gegangen ist der gleichzeitig die Gitarre und ein Mikrofon berührt hat und dabei fast die Engelein als Background Singer hörte, als Begleitung zum Schwanengesang.
Meine persönliche Meinung ist die, dass man Mut und Vaterlandsliebe genug aufbringen muss um sich darauf einzulassen. Zur Not, könnte man an ein A/B Switch sein ganzes analoges Rig als Backup hängen. Vielleicht kann man sich einfach einen Ad Hoc Rechner anschaffen, mit ausschliesslich DAW Applikationen der grundsätzlich offline betrieben wird. So jedenfalls halte ich es, ein Win7 I5 Core Laptop dass nur einmal pro Woche manuell online gelogt wird um zu updaten. Ich hätte in das Ding vollstes Vertrauen auf einer Bühne. Und was die Finanzen angeht, so würde ein HW Mod der das gleich drauf hat wohl deutlich mehr kosten.
Und so ganz ohne Analog Rig würde ich auch nicht auskommen, denn einige Tracks die wir eingeprobt haben spiele ich über ein steinaltes Zoom 4040 in ein Rocktron Velocity 300 mit einem alten 4x12 Engl Cab. Nur so klingt es eben authentisch und so richtig böse ��.

Greetz
shred40
 
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vielen dank für die antworten und ergänzungen. das mit der fragilität einer laptop/ipad-software lösung ist ja auch mein erster eindruck gewesen.

wenn ich dagegen meinen alten supervintage fender vibrolux angucke... der läßt mich nie im stich. ich bin aber leider nicht mehr automobil, das ist ein grund warum ich nach neuen lösungen suche. teilweise arbeite mit mietauto und fahrer, aber das geht nur selten. bin immer öfters mit der Bahn unterwegs, und muß dabei fast alles für die bühne selber mitbringen...

werde mir in kürze einen Axe fx II in real angucken/testen. es geht mir auch überhaupt nicht um die billigste lösung, sondern um eine möglichst platzsparende/transport-mini-lösung bei echtem spielgefühl und echter realsound im echtraum/monitoring situation. Das Axe-Setup ist für mich schon groß, bzw. erfordert vermutlich ein Auto und als DB-Transportvariante im Intercity sicherlich eine logistische Herausforderung.

Das geht sicherlich nur äußerst abgespeckt, wobei ein 4HE Mobil-Flightcase (SKB) wohl schon benötigt wird... Axe + Furmann Strom + ev. noch Looper. Und die Schaltung auf dem Boden wird auch mit Board, Kabeln, Pedalen etc ähnlich viel Platz einnehmen. Dazu zwei Gitarren (im DoppelGigbag) sowie einen kleinen Koffer mit Kleidung... uff...

aber vielleicht gibts hier ja einen Bundesbahn-Musiker, der irgendwie in der Art das gehandelt bekommen hat. über erfahrungsberichte würd ich mich sehr freuen.
ich bin selber schon mal (lange her) zu einen gig in italien per bahn gefahren mit gitarre/boss-bodentretercase/gallienkrüger-amp .. das war noch gerade möglich. der gallienkrüger passte in eine bongo-tasche :)

habe verschiedene einsatzbereiche, von sehr experimentell/soundscapes (in mischung mit...) (als auch pur...) real-jazzgitarre, nylon-electric, sowie blues- und vintage-rock-sounds. In Solo-, Duo- und Bandsituationen.
 
@ Peter

Vielleicht sollte man noch anführen dass es durchaus praktikable Lösungen für IPhone/IPad gib. Als einziges Zubehör benötigt man eine Schnittstelle wie das IRig was es ab ca 25€ im Online Shop zu kaufen gibt. Es gibt auch eine teuerere Ausführung die einen wesentlich besseren Klang liefern soll, siehe hier:

IK Multimedia iRig HD high-quality digital guitar interface für Apple iPhone/iPod/iPad und Mac
http://amazon.de/dp/B00BIRR1TC

Als App gibt es mehrere Möglichkeiten: Da gibt es Amplitube, das gut klingende Peavey Ampkit sowie einige Amps und Stomps in Garage Band. Dies klingt alles besser als man denkt, aber ob es jetzt mehr als nur eine Spielerei ist muss glaube ich jeder für sich selbst beurteilen. Ich selber habe das günstigere IRig und als gekaufte App nur Garage Band, und die Gratis Version von Peavey, alles auf IPhone. Also auf der Bühne sehe ich mich mit dem Zeug jetzt nicht. Stell Dir vor du bist gerade voll am shredden und dann ruft dich mitten im Gig die Oma auf dem IPhone an ob du Ihr eben mal fix ein paar Einmachgläser besorgen kannst, natürlich alles live und ungeschnitten durch die PA, und du kannst von Glück reden dass Sie dir nicht zum 25x die leidvolle Geschichte von Tante Mimis Hämoriden erzählt.

Auch die subjektive Klangqualität ist im absoluten Vergleich doch eher Schmalkost, ich kann allerdings nicht beurteilen wie das ganze klingt mit dem teueren Interface, über IPad mit der teueren komplett-App (wobei teuer auch wiederum ein Euphemismus ist da man nirgends sonst ein Haus voller Amps und Stompboxes für 30€ bekommt). Wer weis, vielleicht lohnt es sich ja anderthalb Hunnis lockerzumachen und man bekommt dafür eine brauchbare IPad Bühnenausstattung.

Vielleicht hat da jemand mehr Erfahrung, das würde mich auch mal interessieren.

Wohl bekomms,

shred40
 
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das IK Multimedia iRig HD scheint ja schonmal ganz gut zu sein... muß ich mal antesten.

also, rauschen ist man als gitarrist ja gewohnt wenn man seine zerr-pedale aufdreht, den amp aufdreht und nix spielt (dafür gibts ja dann noise-gates), aber das computer-rauschen finde ich dann noch mal 10 grade schlimmer. eigentlich nervt mich jedes rauschen und nebengeräusche, es sei denn ich erzeuge es aus künstlerischen Gründen. Meine Racks hab ich immer mit umfangreichen Denoiser-Units beglückt.

Mein Grundsetup ist eigentlich immer: sensibler neutraler limiter/compressor gleich am Anfang, damit ich unerwünschte Pegelspitzen und Geräusch-Peaks als erstes wegmache (ich bin fan von dem ART Tube Levelar, gibt besseres, ich weiss, aber damit bin ich immer gut gefahren) und dann ganz am Ende der Kette (vor! Raum-Effekten wie hall oder delay) einen Denoiser (u.a. die alten Behringer SNR2000 als kostengünstige Variante). Von mir aus könnten echte Bodenzerrpedale immer gleich mit eingebauten Noise-Gate daherkommen. Man muß die nur gut d.h. fein einstellen, dann ist das kaum hörbar als (negativer) "effekt".

Besitze den ÜbungsAmp/modeleller Yamaha THR 10 (http://de.yamaha.com/de/products/musical-instruments/guitars-basses/amps/thr/thr10/), der wenn man den mit anschluß an computer-device nutzt, eine masse sehr angenehme sounds bei recht guten spielgefühl erzeugt (in seinen internen speakern/stereo) bei flotter editiermöglichkeit. hab den jetzt mal über macbookpro/logicpro laufen lassen, um über die ausgänge des macbooks eine weitere monitoringmöglichkeit und damit mehr lautstärke zu bekommen, aber da klingts schon nicht mehr so authentisch und latenzen sind auch bei bester (?) einstellung spürbar. hab später die höhen am Endverstärker abgesenkt, das ist schon besser vom "amp-sound" her.

man wird wenn man mehr echte lautstärke haben will, wohl schon seeeeehr genau abgestimmte Monitor-Box brauchen, auch bei allen anderen reinen software-modellern.

aus dem grund werden wohl die FRFR-Monitore/Cabs angeboten... alles fein, aber ich suche derzeit kleinere Lösungen. Den Yamaha THR 10 finde ich da schon interessante richtung (handtaschgrösse, standalone, mit sofortigem tiefen eingriff per software-editor), aber dem Gerät fehlt leider ein Line-Out. Eine Mikroabnahme wäre denkbar, hab ich live auch schon gemacht, aber irgendwie ist das... ahemm. Die Lautstärke intern reicht nur fürs bedroom-studio. besonders bei den mehr cleanen Sounds.

Leider habe ich den zu früh gekauft, es gibt jetzt wie ich sehe auch eine Version für Boutique-Amps und alten Delays: THR10C (http://de.yamaha.com/de/products/musical-instruments/guitars-basses/amps/thr/thr10c/). Den werde ich demnächst mal antesten, wer dann Interesse hätte an dem beigem Allrounder THR 10 möge sich bei mir melden, wird dann zum Schnäppchenpreis weitergeben.
 
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Ist so ein Line-out nicht obsolet bei solch einem Modeler-Amp und könnte man statt dessen nicht bspw den Kopfhörerausgang benutzen um in eine PA zu stöpseln ? Und wenn man das Gerät via USB ans Macbook hängt, gibt es da nicht andere Möglichkeiten zur Abnahme, Stichwort externe Soundcard ?

Und übrigens: hast Du schonmal das Zoom G5 angetestet ? Dieses Ding könnte eine probate Lösung für alle deine Bedürfnisse sein. Du kannst dank Zoom Edit & Share deine Presets am Macbook editieren, es hat ein Stereo Ausgang und einen starken Sound. Die Ampsimulationen sind sehr natürlich, es wirkt alles sehr authentisch. Die Hardware, ein Floor Contoller mit dem genialen Z Pedal, ist robust und absolut bühnentauglich und die ganze Chose gibt es zum fairen Kurs, guggst du hier:

https://www.thomann.de/de/zoom_g5.htm

Würde ich vielleicht auch mal antesten.

Greetz
shred40
 
Ist so ein Line-out nicht obsolet bei solch einem Modeler-Amp und könnte man statt dessen nicht bspw den Kopfhörerausgang benutzen um in eine PA zu stöpseln ? Und wenn man das Gerät via USB ans Macbook hängt, gibt es da nicht andere Möglichkeiten zur Abnahme, Stichwort externe Soundcard ?

leider nein, kein Line-out, der THR10 ist für zu hause als Sofa-Amp konzipiert, da gibt er voll und ganz sinn. Ebenso als Interface/Recording-Unit. Das Fehlen eines Line-Outs wird auch von allen bemängelt, ansonsten ist der als superkleine standalone-totale super, für den preis. Kopfhörerausgang würde gehen, dann sind aber logischerweise die internen Speaker ausgeschaltet, und damit ist die combo nicht mehr als mini-monitor/abhöre funktionabel. nee, dafür ist der nicht gedacht, leider.

danke für tip mit Zoom G5, ich guck mir das mal an. Wobei.. meine meinung zu den verzoomten Japan-Amp ist eher die: Anwendung für seltsamste very funny teilweise snythiähnliche Sounds super, aber hat mit Gitarre und altem Röhrenamp weniger zu tun. Aber vielleicht hat sich da ja was getan...

was gut ist, der Zoom hat einen USB Anschluss/Interface und seine eigene Editiersoftware (wie THR10 ebenfalls) das finde ich für mich heute als mindeststandard. das rumkriechen auf dem boden um seine sounds zu editieren ... nee, das nervt einfach nur. ich finde editieren macht man auf augenhöhe/sitzhöhe, dafür habe ich mir bisher ja auch Racks zusammengebastelt, u.a.
Auf dem Boden sollten nur Sachen rumstehen, die man mit den Füßen bedient (und nicht den Händen), finde ich. Oder wenn dann so einfach sein wie ein Fuzzpedal mit zwei Reglern. Aber schon das ist mir eigentlich zuviel. Vor jeden Gig diese ewige Justieren der durch Transport verdrehten Potis.... Wenn ich mir nochmal so ein Setup mit Vintage-Tretern ernsthaft zusammenbau, dann nur als Rackvariante mit Loopersystem und Midi-Floorpedal.

----
diesen Zoom G5 Sound find ich als grundrichtung ok http://www.youtube.com/watch?v=DfEa4ANaW6A

diesen vergleich im bluessektor find ich auch ganz hilfreich http://www.youtube.com/watch?v=tezGvrJD4lY
 
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danke für tip mit Zoom G5, ich guck mir das mal an. Wobei.. meine meinung zu den verzoomten Japan-Amp ist eher die: Anwendung für seltsamste very funny teilweise snythiähnliche Sounds super, aber hat mit Gitarre und altem Röhrenamp weniger zu tun. Aber vielleicht hat sich da ja was getan...

Den Eindruck könnte man in der Tat gewinnen, wenn man sich durch die Werkspresets durcharbeitet. Als ich das Gerät vor einem Jahr geliefert bekam, hielt ich es zunächst für einen schlechten Witz und wollte es zurückschicken. Ich war dann eine Woche zuhause wegen Grippe und konnte das Paket nicht zur Post bringen. Ich habe dann, um mich ein wenig abzulenken, das Ding wieder ausgepackt und mal selbst ein Projekt erstellt. Ich war zum Schluss so begeistert davon dass ich das Gerät behalten habe. Am Besten testet man das G5 in aller Ruhe zuhause und erstellt sich seine eigene Presets. Die einzelnen Komponenten wie Amps und Stomps sind nämlich von hoher Qualität und absolut Pro-tauglich. Man muss sich darauf einlassen. Es ist heute übrigens über 100€ billiger als zu der Zeit wo ich es gekauft habe.

Was sich die Zooms allerdings bei ihren Werkpresets gedacht haben, das bleibt wohl ihr kleines Geheimnis. Jedenfalls scheint es so als haben diese schrägen Töne viele potenzielle Käufer abgeschreckt.

Greetz
shred40
 
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so ich hab mir mal netzmäßig das Zoom G% zur Brust genommen... die sounds sind erstmal vielversprechend, den rest sehe bzw. höre ich dann wenn ich s selber bespiele, aber zu den anschlüssen hab ich noch ne frage:

es gibt das Z-Pedal onboard, ok... das würde ich gerne nur für Effektsteuerung nehmen, ….. und rückseitig leider nur eine Buchse für (anscheinend) wahlweise Schalter/Taster oder Expressionpedal (für Volume). Da ich live beides brauche, Taster für Delay-Time und Expressionpedal für Volume, gibts hier einen anscheinend unüberbrückbaren logistischen Engpass... Oder Verzicht. Oder echt-verkabeltes Volumenpedal zwischen Gitarre und G5 hängen, klassisch. Macht das der Modeller mit wie normaler Amp?
oder... kann man mit Z-Pedal zb. normal Up-Down Git-Volumen schwellen, und gleichzeitg im Patch mittels re-li Schwenk z.b. Delayanteil mischen? .... jupp nach weiteren durchlesen ist anscheinend sogar noch mehr anwendungsbefehle damit drin... interessant!

Zum Tuner... schade daß der nur auf 435 runtergeht, ich spiele möglichst wenns geht in glücklichmach-stimmung 432hz.

Zum internen Looper... der scheint wie ich meine es der bedienungsanleitung zu entnehmen, weiterabzuspielen auch wenn man auf andere sounds umschaltet, also z.b. clean git loop-recorden, und dann mit higain-lead drüberjublen.... ist dem so? Cool... der Looper hat Fade Out-Mode... das habe ich schon seit ewig gesucht.

ok, werd ich wohl im wesentlichen erst checken, wenn ich das gerät vor mir habe, aber vielleicht mögen ja die G5 User was dazu sagen. Danke vielmals im vorab.
 
noch ne andere frage: ich muß mir für Edititierungen aber auch mobile Mod-Amp-Lösungen wie iRig ein iPad kaufen... und bin in der Entscheidungsfalle: air oder 4?

was sind sind die Vor- u. Nachteile für einen Musiker, der das als mobile Musikmaschine/Recording/Mod-Amp (iRig) verwenden will? was sind eure Erfahrungen?

...die vielen kleinen varierenden Details verwirren mich, da iPad-Neuling, bisher nur Mac-Computer wie G4, Macbook pro etc.

Das Geld spielt nur ne untergeordnete Rolle, aber man muß ja auch nicht unnötig teure Features mitkaufen, die man gar nicht braucht.
 
Das iRig soll ja nicht so überragend sein. Ich hör viel positives über Apogee. Das Jam ist ähnlich wie das iRig kostet allerdings 99€. oder das ONE for iPad & Mac (2x in/out) für 349€. Ok sind recht teuer. Aber die Sound Qualität ist sicherlich um einiges besser. Ich werde mir demnächst eins der beiden teile kaufen.

Kauf Dir gleich das neue iPad, warum für ähnliches Geld das Vorgängermodell kaufen. Somit bist Hardware technisch up to date.
 
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wenn dann denke ich eher an GIO http://apogeedigital.com/products/gio.php da ich auch controllerfunktionen mit dabei habe.

ich brauch eigentlich kein weiteres interface - außer ich mach was mit ipad als standalone lösung, was über kurz oder lang auch nötig sein wird - da ich für mein macbookpro ein REM fireface 400, sehr zufrieden damit. aber die die footcontroller funktionen von GIO find ich interessant, nach sowas hab ich schon ewig gesucht.

danke für hinweis auf ipad air... ja das ist das dran.
 
ah ich dachte du suchst ein Interface für dein zukünftiges iPad um anstelle deines Macs damit zu spielen. hab dich wohl missverstanden. ;)
 
ja irgendwie beides. kennst du das GIO im Verbund mit nem Ipad? das wäre jetzt mein aktueller Kauf-Favorit für ein live/mobil-studo-setup
 

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