Anfänger Anschlag & Saiten schnarren

elmex
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Gestern konnte ich endlich seit den Feiertagen meine E-Gitarre (Ibanez GRG170DX) in die Hand nehmen und üben. Spiele seit ca. 2-3 Wochen nun (E-)Gitarre, bin also blutiger Anfänger (naja ok, noch blutet nix ... :) ). Habe mich an einen kleinen Anfänger-Lick aus "Garantiert E-Gitarre Lernen" heran gemacht. Das lief auch ganz Prima und ich komme gut vorran.
Nur fiel mir dabei auf: Wenn ich im Eifer des Übens die E- bzw. A-Saite mal etwas härter erwische, wenn ich sie z.b. in den Bünden 1-3 gegriffen hatte, es doch sehr hörbar (und zwar über den Amp/Kopfhörer) schnarrte. Das schnarren kommt dabei nicht von unsauberem greifen mit der Linken hand, zumindest hab ich darauf geachtet dass ich die Saite sauber runterdrücke, und es schnarrt auch nicht auf dem Bund wo ich sie runter drücke, sondern - soweit ich das beurteilen kann - eher auf dem nächsten Bund.

Hab darauf ein bisschen rumprobiert, und das Schnarren scheint nur aufzutreten wenn ich (bei sauberem Greifen) etwas mehr Kraft in den Anschlag stecke, und zwar bei der tiefen E-Saite und der A-Saite in den Bünden 1-3 (bei den Bünden 4, 5, usw. hab ichs theoretisch auch zum Schnarren bekommen, aber da musste ich dann wirklich ziemlich rein hauen...).

Hab darauf gestern den ganzen Abend hier im Forum vieles zum Schnarren gelesen (und dabei auch Ausgiebig die SuFu benutzt :great: ). Es gibt wirklich vieles zum Thema hier im Forum, so dass eigentlich keine Fragen offen bleiben sollten. So kann es einerseits gut am harten Anschlag liegen kann, am falschen Anschlag sowie an einer falsch eingestellten Gitarre.

Ich hab aber leider immer noch ein paar Fragen, bevor ich mich entweder mit dem Schnarren zufrieden gebe, etwas sanfter Anschlage oder gar die Gitarre nochmal einstellen lasse (oder mich gar selbst dran versuche :) ):

Wie hart darf denn der Anschlag sein bis die Saiten hörbar (über den Amp) schnarren? Evtl. ist es natürlich auch mein noch etwas schiefer Anschlag, der die Saite eher noch Auf-/Abwärts schwingen lässt. Sollte ich also lieber erstmal versuchen einfach so Anzuschlagen dass es nicht schnarrt oder sollte ich evtl. mal die Saitenlage verändern? (Was ich auch schon probiert habe, aber wenn dann die Saite am 12. Bund 3-4mm hoch steht geht mir doch ein wenig die Bespielbarkeit flöten, und alles nur damit ich bei hartem (oder falschem?) Anschlagen kein schnarren bekomme).
 
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ich schätze mal es liegt an deinem Anschlag,du solltest erstmal "richtig" in die Saiten schlagen von oben nach unten üben bevor du was an der Saitenlage änderst.Kannst du mal ein Video auf Youtube reinstellen,da könnte man dann mehr sehen :)
 
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Wie hart darf denn der Anschlag sein bis die Saiten hörbar (über den Amp) schnarren? Evtl. ist es natürlich auch mein noch etwas schiefer Anschlag, der die Saite eher noch Auf-/Abwärts schwingen lässt. Sollte ich also lieber erstmal versuchen einfach so Anzuschlagen dass es nicht schnarrt oder sollte ich evtl. mal die Saitenlage verändern? (Was ich auch schon probiert habe, aber wenn dann die Saite am 12. Bund 3-4mm hoch steht geht mir doch ein wenig die Bespielbarkeit flöten, und alles nur damit ich bei hartem (oder falschem?) Anschlagen kein schnarren bekomme).

wie hart er anschlag sein darf bis es schnarrt kann Dir niemand sagen, da das sehr individuell ist. der eine "streichelt" eher über die saiten, der andere "haut" richtig rein.
daraus ergibt sich dann die saitenlage, die man noch "schnarrfrei" einstellen kann. bei dem einen reichen 1,5mm am 12. bund, der andere "braucht" 2,5 oder mehr dafür, wieder andere stört das schnarren gar nicht und alles ist "richtig" solange man selbst damit zurecht kommt und sich beim spielen wohl fühlt :)

zu stark anzuschlagen ist bei anfängern sehr verbreitet, da das nötige feingefühl dafür noch fehlt. das wird mit der zeit und irgendwann entdeckt man dann, das weniger eigentlich mehr ist. wenn das gefühl mal da ist, hat man durch die anschlagstärke ein zusätzliches mittel "farbe" ins spiel zu bringen und sich auszudrücken...

3-4mm scheint mir aber letztendlich doch ein wenig hoch (schreibst ja selber, daß es die spielbarkeit beeinträchtigt). das sind eher werte, die man bei einer konzert oder westerngitarre findet, aber "falsch" sind sie nicht.

was das selber einstellen betrifft sollte man sich früher oder später damit beschäftigen. wenn man sich vorher überlegt, was man tut und nicht mit gewalt ran geht, geht auch nichts kaputt dabei. schlimmstenfalls muß man sie dann halt wieder von einem fachmann einstellen lassen (und gegebenfalls dabei ein wenig über die schulter gucken).

gruß
 
elmex
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zu stark anzuschlagen ist bei anfängern sehr verbreitet, da das nötige feingefühl dafür noch fehlt. das wird mit der zeit und irgendwann entdeckt man dann, das weniger eigentlich mehr ist. wenn das gefühl mal da ist, hat man durch die anschlagstärke ein zusätzliches mittel "farbe" ins spiel zu bringen und sich auszudrücken...

Gut, dann werd ich mich erstmal drauf zu konzentrieren ein wenig zärtlicher anzuschlagen und vorallem auch gleichmäßiger.
Wollte vorallem auch wissen obs eher an meiner Technik oder der Gitarre liegt. Denn eigentlich ist die Gitarre ganz neu und sollte vom Händler auch noch frisch eingestellt sein - ich hab sie aber schon ein paar mal dabei gehabt draußen (in einer Tasche natürlich), sie hat also schon ein paar Temperatur-Unterschiede hinter sich.

3-4mm scheint mir aber letztendlich doch ein wenig hoch (schreibst ja selber, daß es die spielbarkeit beeinträchtigt). das sind eher werte, die man bei einer konzert oder westerngitarre findet, aber "falsch" sind sie nicht.

Ich habs jetzt auch wieder auf die vorherigen ca. 1,5-2mm runtergeschraubt. Der Schnarrunterschied war dann auch nicht soooo groß bei 3-4mm, zumindest hab ich es damit immer noch zum schnarren bekommen :D

was das selber einstellen betrifft sollte man sich früher oder später damit beschäftigen. wenn man sich vorher überlegt, was man tut und nicht mit gewalt ran geht, geht auch nichts kaputt dabei. schlimmstenfalls muß man sie dann halt wieder von einem fachmann einstellen lassen (und gegebenfalls dabei ein wenig über die schulter gucken).

Dazu gibts ja auch einiges an Infos im Netz und hier im Board.
Aber eigentlich isse im Moment ganz gut eingestellt. Auch hat der Hals - soweit ich das sehe - noch eine vorschriftsmäßige Einstellung, und die Saitenlagen sowie Bundreinheit - soweit ich das mit meinem Stimmgerät beurteilen kann - ist auch ganz in Ordnung.
 

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