Anfänger hat Notenfrage...

von hitanykey, 26.02.08.

  1. hitanykey

    hitanykey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.08   #1
    Hallo beisammen!

    vorab -> nich' lachen ;)

    Fange gerade mit Notenverstehen an ( Autodidakt & Musikunterricht ist schon einige Dekaden her :rolleyes: )
    und stoße gerade schon auf eine Frage: ( wenn ich nicht jetzt schon alles durcheinander bringe ...)

    gibt es in der Notenschrift folgende Noten?:


    #E ( was ja ein F sein würde )
    bzw.
    bF ( was ja wieder ein E sein würde )

    bzw.
    #H/B ( was ja ein C sein würde )
    bzw.
    bC ( was ja wieder ein H/B sein würde )

    Mein Buch geht nur von cis/dis/fis/gis/ais bzw. des/es/ges/as/b aus...

    kein Rede von : eis/his(bis) bzw. fes/ces

    danke
    gruß
    stefan

    P.S. lacht ruhig :D
     
  2. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 26.02.08   #2
    Diese Noten gibt es auch.

    Hinweis: Bei Notennamen mit Versetzungszeichen schreibt man im Text das Versetzungszeichen nach dem Notennamen -- genau andersherum als in den richtigen Noten.

    E# = F und Fb = E enharmonisch verwechselt. Obwohl es gleichklingt sind es verschiedene Noten.

    Dein Buch wollte wohl erst einmal die Halbtöne zwischen den Ganztonschritten der Stammtöne benennen.

    Gruß
     
  3. Supermandre

    Supermandre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #3
    Mir ist der Sinn dabei nicht ganz klar. Wenn zwischen E und F sowieso nur ein Halbton liegt, warum sollte man dann das E einen Halbton höher versetzt E# nennen?
     
  4. Effjott

    Effjott Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.03.08   #4
    Wenn du z.B. ein Stück in Fis-Dur spielst, heißt der 7. Ton der Tonleiter nicht F, sondern Eis (Leitton). Auf dem Klavier ist es zwar dieselbe Taste, aber der Zusammenhang spielt immer eine Rolle(s. enharmonische Verwechslung).
     
  5. jballestrem

    jballestrem Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #5
    wie schon gesagt handelt es sich um eine "enharmonische verwechslung", in der praxis wird das eigentlich nicht beachtet, weil es ja verwirrend ist Fb und B# zu spieln, da muss ja jeder erst mal nachdenken, diese bezeichnungen werden eigentlich nur bei einer theoretisch korrekten schreibweise angewandt.

    mfg
    johannes
     
  6. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 12.03.08   #6
    Von welcher Praxis sprichst du? In der klassischen Literatur wird immer enharmonisch korrekt notiert.

    Auch wenn ich selber einfache Leadsheets schreibe, habe ich ein Problem mit enharmonisch falschen Angaben im Akkordsymbol.

    Beispiel: Wie soll ich in C#-moll den Dominant-Septakkord mit Terzbaß bezeichnen?
    Ich habe mich für das korrekte Symbol G#7/B# entschieden, auch wenn es dem Bassisten vielleicht nicht gefallen mag. Wenn man sich musiktheoretisch etwas auskennt, sind enharmonisch falsch notierte Töne oft sehr irritierend, als daß die Lesbarkeit erleichtern.

    Gruß
     
  7. jballestrem

    jballestrem Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.08   #7
    ich habe von der JAZZpraxis gesprochen, Klassik mach ich selber nicht mehr und da bin ich auch beim Spielen nie auf Akkordsymbole gestoßen. Jedenfalls ist die vorherrschende Ansicht im Jazz die einfache Lesbarkeit, auch wenn man die Theorie kennt und weiß dass es unkorrekt ist.
     
  8. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 13.03.08   #8
    Ich stimme dir zu. Wenn es die Lesbarkeit fördert, ist können Töne enharmonisch verwechselt werden.

    In meinem Beispiel von oben empfinde ich eine enharmonische Verwechslung der Baßnote als Fehler: Im G#7/C erkennt man nämlich C nicht mehr als Terz.
    Dagegen würde mich ein Akkord wie C°7 in C#-moll nicht weiter stören.

    Störend sind für mich nur zwei sich widersprechende Tonhöhenangaben im selben Akkordsymbol. Diese problematischen Akkordsymbole entstehen hauptsächlich in Kreuztonarten bei bestimmten Zwischendominanten mit Terzbaß. Das heißt, im Jazz sind sie eher selten anzutreffen.

    Gruß
     
  9. jballestrem

    jballestrem Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.08   #9
    das kann ich nicht ganz nachvollziehen ;) kannst du mir mal ein beispiel nennen? sowas hab ich - zumindest bewusst - noch nie gesehen!
    danke
     
  10. MaBa

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    Erstellt: 13.03.08   #10
    Ich meine nur Akkordsymbole, in denen neben dem Root noch ein Baßton angegeben wird, und der Baßton ein Dreiklangston ist.

    Ich nehme noch mal das gleiche Beispiel:
    G#7/C versus G#7/B#​

    Im ersten Fall G#7/C stechen die Stammnoten g und c ins Auge - das assoziiere ich spontan mit "Baß spielt irgend eine Quarte".
    Im zweiten Fall G#7/B# sehe ich die Stammnoten g und b und damit direkt die Terz.

    Noch ein paar Akkorde:
    C#/E# (Terzbaß)
    Db/Cb (Septbaß)
    Gb/Fb (Septbaß)

    In jedem dieser Fälle, würde eine enharmonische Verwechslung des Baßtones die Lesbarkeit negativ beeinflussen, weil das Intervall des Baßtones nicht mehr direkt zu erkennen ist.

    Diese Akkorde kommen nicht sehr häufig vor, manchmal aber eben doch...

    Gruß
     
  11. jballestrem

    jballestrem Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.08   #11
    achso ok , jetzt verstehe ich was du meinst ;) ja diese akkorde sind in der tat verwirrend! das sieht mehr nach quarte als nach terz aus.
    mfg
    johannes
     
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