ansätze+gebrauchbar?

von mr.gitaerro :), 18.08.08.

  1. mr.gitaerro :)

    mr.gitaerro :) Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #1
    Hi all!

    hab letztens als ich im bus war, paar zeilen niedergeschrieben, wollte mal fragen was ihr davn haltet... finde bringt ein gewisses flair ins lied , bloß der refrain ist mal wieder mein großes problem ...

    würd mich freuen, wenn ihr ideen und verbesserungen hättet

    VIELEN dank


    how many words do you need to understand
    tell me how many you need)

    how many times must i say it again
    tell me when its enough

    how many times must they play this song
    tell me how often they played

    do u know where you are
    tell me where have u been

    do u know where is home
    tell me where it is

    do u remember when all was vast (anything,everything,anytime,everytime)
    do u remember it is a long time past (a long time,a long time,a long time awaaay)

    how many people have to hurt you
    tell me when you dead

    how many mountains have u to climb
    tell me how many u climbed

    how many blade of grass have u to count
    tell me how many they are

    how much experience have u to do
    tell me how many u did

    do u remember when all was vast (anything,everything,anytime,everytime)
    do u remember it is a long time past (a long time,a long time,a long time awaaay)
     
  2. Eddi_Edward

    Eddi_Edward Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.08   #2
    Ou ou ou... Sind ein paar grammitische Schnitzer drin... bevor ich da jetzt anfange drin rumzustuempern lasse ich da morgen lieber mal x-riff oder einen Native korrigieren.

    Der Text ist also ein steter Wechsel von Fragen und Aufforderungen. Ein Titel - wenigstens ein Arbeitstitel - wuerde dem Text sehr guttun. Sehr sehr... Weil man erst dann deinen Text in eine Richtung lenkt und wenigstens ein paar der unzaehligen Moeglichkeiten ausschliesst, auf die er zutreffen koennte... "Oh Woman, I cry" ^^ , "Best Friend's Mistake", oder oder oder...

    Anzumerken ist auch noch, dass in deiner jetzigen Version des Refrains die Zeilen nicht reimen : ) vast und past werden unterschiedlich ausgesprochen.

    Spannender koennte man den Text machen in dem man einfach mal kurzzeitig und somit unerwartet vom gleichen Frage/Ausruf-Schema abweicht... Beispiel:

    Also wichtig wird erst einmal sein, dass einer zuverlaessig die Grammatik korrigiert, weil das dann schon einige Sachen im jetzigen Stadium wohl umwerfen wird. Bis dahin rate ich dir deine eigenen Gedanken in hinblick auf deinen text bewusst mal auf eine bestimmte Situation hinlaufen zu lassen. (Hilfreich wird nen vorlaeufiger Titel fuer dieses Stueck) Vielleicht kommen da dann noch mal ein paar speziellere, interessantere Formulierungen.

    Ansprechend bisher ist die ungewoehnliche Form. 2 Zeiler, klare Struktur ... Mit ausreichend musikalischer Untermalung liesse sich sowas sicherlich ganz gut umsetzen. Im Moment fehlt halt noch bisschen Tiefe, aber das wird was!

    gruss
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.08.08   #3
    Hi mr.
    sind tatsächlich einige grundsätzliche Schnitzer drinne.
    Zunächst: must ist nicht wirklich die Übersetzung von dem deutschen "muss" - das ist eher have to. Must bezeichnet im Englischen einen extrem starken Zwang oder quasi eine Unausweichlichkeit.

    Dann ist in den Frageformen ein Schnitzer drin:
    how many mountains have u to climb
    tell me how many u climbed

    have to ist hier schon richtig als Verb - dann musst Du aber auch das Hilfsverb to do nehmen:
    how many mountains do you have to climb

    Wenn Du ein wenig weg von dem redundanten (also der starken Wiederholung sehr ähnlicher/gleicher Formulierungen) weg willst, dann wäre sowas wie:
    tell me how many you climbed yet oder tell me how many you want still to climb oder so ganz förderlich.

    Geh von daher Deinen Text bzw. Dein Fragment noch mal durch.

    Man merkt dem Text an, dass er sozusagen "in einem Fluß" entstanden ist. Das ist auf positive Art und Weise die Ähnlichkeit und dass er sich ganz gut runterlesen läßt. Das ist - für mich zumindest - auf eine unausgefüllte Art, worauf das Ganze denn nun hinausläuft. Es sind mehr oder weniger unterschiedliche Variationen von zwei oder drei oder vielleicht einer Grundfrage. Aber dann passiert nichts mehr. Es macht imho auch wenig Sinn, dem ganzen einfach mehr Varianten hinzuzufügen.

    Andersum ist es das was Du auch formulierst mit der Suche nach einem Refrain. In dem könnte nämlich sowas stehen. Als eine Möglichkeit kannst Du mal versuchen, herauszufinden, was eigentlich die hinter den Varianten stehende Grundfrage ist. Beziehungsweise das damit verbundene Grundproblem. Ich vermute mal irgendwas in Richtung: Herrjeh - wann kapierst Du es denn endlich? Was muss den noch geschehen? Wie viele Erfahrungen musst Du denn noch machen, bis ...
    Ja genau - bis was eigentlich? Bis Du/das lyrische Ich es drangibt? Bis es keinen Bock mehr hat, auf etwas zu warten, das vielleicht nicht oder wenn dann zu spät kommt?

    Das wäre gleichzeitig ein Perspektivwechsel - die andere Person käme ins Spiel sowie deren Erwartungen, Ängste, Gefühle ... Daraus kann sich dann eine Spannung und eine Dynamik ergeben . Zur Zeit ist es sozusagen ein Spiel auf ein Tor - um es man mit Fußball zu vergleichen. Und das ist immer ein bißchen ermüdend. In ähnlicher Form spricht es ja auch Eddi an.

    Tja - ich denke, es kann sein, dass Du diese Zeilen runtergeschrieben hast und jetzt keinen neuen Zugang dazu findest - oder es kann sein, dass Du von dieser Grundlage aus weiter machen willst.

    Als Anregung kannst Du Dir auch mal die Checkliste anschauen im workshop lyrics (link in meiner Signatur) - da gibt es noch weitere Ansätze. Beispielsweise gibt es bislang überhaupt keine Handlungsebene ... Auch das wäre eine Möglichkeit, an dem Bisherigen weiter zu machen.

    x-Riff
     
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