Anschlagdynamik bei Nord Stage Synth-Sektion?

von GMinor7, 22.01.08.

  1. GMinor7

    GMinor7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.08   #1
    hi liebe nord stage user,

    bin ich zu doof, oder wie kriege ich es hin, dass mein nord stage die sounds der synthsektion anschlagdynamisch spielt?

    also nicht filter auf/zu abähngig von der anschlagstaerke (das krieg ich hin), sondern LAUTSTÄRKE hoch/runter abhängig von der anschlagstärke?

    sehe ich das offensichtliche nicht oder geht das einfach nicht?

    gruss, alex
     
  2. Boogie_Blaster

    Boogie_Blaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.08   #2
    Klar geht das - hab leider meinen Stage grade nicht hier, deshalb kann ichs dir nur ungefähr aus dem Gedächtnis sagen: das ist einigermaßen gut versteckt, und zwar hinter einer "Shift"-Funktion:
    die Auswirkung der Anschlagsstärke läßt sich ein/aussschalten, indem man den Shift-Taster gedrückt hält und dann AMP ENV > ATTACK - Regler vor oder zurück bewegt (eine LED unterhalb des Reglers zeigt den jeweiligen Status (An/Aus)).

    Tip: Genauso geht es mit diversen anderen Schaltzuständen, die jeweils mit SHIFT in Verbindung mit einer Status-LED unter dem jeweiligen Regler bedient werden. Auf diese Art und Weise ist der Stage-Synth trotz der geringen Zahl an Reglern wesentlich flexibler, als auf den ersten Blick vermutet. Z.B. kann man unterschiedliche Hüllkurventypen wählen, die Mod-Hüllkurve loopen und so zum LFO umfunktionieren usw. Auch ist es auf die Art möglich, die Anschlagsstärke beim Filter nicht einfach auf den Cutoff direkt, sondern auf die Modulationsintensität der ENV zu routen - gleiches gilt für die FM-Intensität.

    Kombiniert man nun auch noch beide gleichzeitig verfügbare Synths, so kann man durchaus komplexe Sounds erzeugen, die ich der simpel-Tonerzeugung anfangs nicht zugetraut hätte.

    Auch wenn ich eigentlich kein Freund von Mehrfachbelegungen bin: beim Stage ist das ganze ein Segen - sobald man die Funktionen überhaupt mal realisiert und "erlernt" hat, geht die Bedienung sehr leicht von der Hand...
    Dieses Bedienkonzept (buttons/regler für weniger wichtige/selten benutzte Funktionen einsparen und mit vorhandenen Reglern + Shift-Taste bedienen) wird im neuen Nord Wave übrigens überaus gelungen fortgesetzt....

    Grüße :)
     
  3. GMinor7

    GMinor7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.08   #3
    he, danke! manchmal sieht man das offensichtliche einfach nicht... tausend dank!

    in der tat. ich liebe den stage! unglaublich, was man da alles - in kürzester zeit - schrauben kann! ich brauche eigentlich nur 3 oder vier presets, und verbiege die dann beim gig einfach schnell on the fly.

    spiele heut abend nen job, wo ich nen echten flügel habe, oben drauf der stage als perfekte ergänzung für e-piano, orgel, clav und blubber-pad-sounds, und neben dem flügel für die linke hand noch meinen kleinen, süßen korg r3 für weitere blubber-pads, atmo-sounds und gelegentliche leads - best of three worlds! ach, wenns nur imemr so sein könnte - mit nem flügel vor ort... :-)

    gruss, alex
     
  4. Boogie_Blaster

    Boogie_Blaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.08   #4

    Gerne :)
    ..mir gings ja am ersten Tag genauso, da hab ich das auch übersehen und erstmal gedacht "das kann doch nicht wahr sein :screwy:)

    ..genauso wie du mach ich's auch, zumindest was Klavier, Rhodes und Orgel betrifft: ein paar wenige Grundpresets, z.B. auch um Layers, Splits oder Panel A/B-Setups grob vorzugeben, und den rest kann man "on the fly" ganz nach Lust und Laune machen - das geht bei keinem anderen Gerät...
     
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