Art & Lutherie Gitarren - schlechter Lack?

von Purple H4ze, 02.03.07.

  1. Purple H4ze

    Purple H4ze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.07   #1
    hallo,

    hab vor mir eine Art & Lutherie Cedar Gitarre mit Tonabnehmer zu kaufen.

    Mein Gitarrenlehrer meinte allerdings er hatte mal nen Schüler mit na Art & Lutherie und bei dem hätte der Lack ziemlich schnell Mängel aufgewiesen und war absolut nicht mehr schön...

    Das hat mich jetzt doch ein bisschen verunsichert, zumal ich sonst nur gutes von diesen Gitarren gehört hab.

    Könnt ihr mir in dieser Frage weiterhelfen? Hat wer von euch ebenfalls Probleme mit dem Lack bei diesen Gitarren? Oder kann jemand gegenteiliges behaupten? Wenn ja, wie lange besitzt ihr schon ne Art Lutherie?

    Desweiteren: ist Art Lutherie generell zu empfehlen wenn man so max 400 Euro ausgeben will für ne Westerngitarre? Kann jemand was zum Tonabnehmer sagen? Lohnt sich der oder ist der Tonabnehmenr eher Billigware?


    freue mich über jeden, der mir in der ein oder anderen Frage weiterhelfenn kann...


    greetz

    Purple H4ze
     
  2. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.07   #2
    Dann sag mal deinem lehrer das es kein wunder ist wenn der schüler nicht weiß das die Gitarre einen Nitrolack besitzt der nach Schellack der beste Akustik Gitarren Lack ist.

    Die Gitarren sind absolut empfehlenswert, hab selbst eine und die hat mich NIE im stich gelassen. Top Instrumente zum fairen Preis :cool:.

    Gruß
     
  3. Rhia

    Rhia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.07   #3
    ich kann nur meinem vorposter zustimmen,super gitarre.
    nur die saitenlage war am anfang extrem niedreg-->schnarren wenn man mit plek schrammelt.
    aber ansonsten wirklich top ding,toller klang super bespielbarkeit usw.
     
  4. schraddelmann

    schraddelmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.07   #4
    Hallo Purple H4ze,

    ich kann meinen Vorpostern nur bedingt zustimmen. Auch wenn ich eine Seagull (S6+ Spruce) mein eigen nenne, so kommt sie doch aus dem selben Hause. Verarbeitung, Bespielbarkeit, Sound alles echt Super.
    Um jetzt auf den Lack zurück zu kommen. An meiner Gitarre entsteht am Hals und in letzter Zeit immer mehr sichtbar werdend, ein "wear out", eine helle Stelle eben. Und zwar genau dort, wo der Daumen der Griffhand häufig aufliegt. Um es klar zu sagen, die restliche Lackierung der Gitarre gibt keinen Grund zur Beanstandung, ganz im Gegenteil. Nur dort oben am Hals sieht man wie der Lack immer dünner und das Holz immer heller wird :-). Bis vor ein paar Tagen hielt ich das auch noch für eine "normale" Abnutzung, aber selbst die ältesten Gitarren die ich so bei meinen Freunden und Kumpels mir so angeschaut habe... Da ist keine Abnutzung zu erkennen. Meine Gitarre ist jetzt 6 Monate alt und wird jeden Abend mindestens 1 Stunde bespielt. Ich werde die Tage wohl mal meinen Fachhändler aufsuchen. Mal schaun was der dazu sagt. :cool:

    Gruß
    Der Schraddelmann
     
  5. Purple H4ze

    Purple H4ze Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.07   #5
    Danke für die bisherigen Antworten!

    @Rhia ... lies sich das Schnarren durch Halseinstellung verbessern? ist ja doof wenn man ne hohe Seitenlage einstellen muss...von der BEspielbarkeit ists flach ja wesentlich angenehmer.

    @schraddelman
    oha 6 Monate ist ja nicht gerade lang...und das obwohl das Modell noch teurer ist...bitte halt mich mal auf dem Laufenden was dein Fachmann dazu sagt.

    kann man son Lack eigentlich ausbessern? lohnt sich das bei so na günstigen Gitarre überhaupt?


    Der dünne Nitrolack der Art Lutherie wird ja oft wegen den besseren Klangeigenschaften gelobt...aber ist er nicht gerade weil er so dünn ist vielleicht sehr empfindlich?

    Ich würde meine Gitarre auch schon gerne mal mit ans Lagerfeuer nehmen...

    Gibts vielleicht ein paar Leute die das Teil schon nen Jahr oder so haben und den Lack so über nen längeren Zeitraum beurteilen können?

    Achso und Punkto Tonabnehmer: habt ihr die alle ohne Tonabnehmer oder gibt es da auch Erfahrungen ?
     
  6. Rhia

    Rhia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.07   #6
    naja,um ehrlich zu sein hab ich es nicht probiert sondern einfach höhergestellt.
    lag wohl daran dass die höhe wirklich extrem niedrig eingestellt war,mal zum veranschaulichen,im ersten bund passte zwischen stäbchen und saite nichtmal ohne leichten druck mein 0,73 dunlop nylon plek durch(is tiefer als bei meiner e gitteO_o) und im 12. bund sinds ca. 1.20mm(1.14dunlop tortex past rein mit etwas spielraum)

    also etwas hochstellen tut der bespielbarkeit eigentlich nicht wirklich nen großen abbruch.
     
  7. schraddelmann

    schraddelmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.07   #7
    Hi Purple
    >...bitte halt mich mal auf dem Laufenden was dein Fachmann dazu sagt.
    Ich werde zu dem Thema berichten, sobald es etwas neues zu berichten gibt :)

    >lohnt sich das bei so na günstigen Gitarre überhaupt?
    Finde schon.

    >Der dünne Nitrolack der Art Lutherie wird ja oft wegen den besseren Klangeigenschaften
    >gelobt...aber ist er nicht gerade weil er so dünn ist vielleicht sehr empfindlich?
    Meine Seagull hat ein "Semi-Gloss" finish. Ob nun Nitro oder PU, konnte ich auch auf der Homepage des Herstellers nicht recht herraus lesen. Ist aber auch erstmal egal, dieser Lack steckt IMHO die kleinen Dellen und Kratzer eines Gitarrenlebens recht gut weg, sprich er bricht nicht auf, bzw. bilded keine (sichtbaren) Risse bei jeder kleinen Delle. Über den Sound lasse ich andere entscheiden und bis jetzt hat sich keiner Beschwert. Wie schon gesagt, bis auf die Lackschwäche am Hals gibt es wirklich nichts negatives über den Lack zu Berichten. Ganz im Gegenteil. Die letzten sechs Monate ist die Fichtendecke schön "gereift" und der Lack gibt den Blick frei auf die wunderschön feinstrukturierte Maserung des kanadischen Deckenholzes.

    gruß
    Schraddelmann
     
  8. Purple H4ze

    Purple H4ze Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #8
    hallo,

    hab gestern nun meine Art & Lutherie bekommen. Bin eigentlich voll zufrieden. Klang ist super und der Lack macht zumindest optisch nen sehr guten Eindruck:D ^

    Allerdings fühlt sich die Gitarre, besonders am Hals aber auch der Korpus ein bisschen "klebrig" an. KEnnt ihr ähnliches? Liegt das vielleicht daran, dass das Teil noch ganz neu ist und der Lack somit Fabrikfrisch? Geht das von alleine Weg nach ein paar Tagen oder was muss ich tun? Weiß ja nicht ob man einfach mit nem leicht feuchten Lappen drübergehen darf....
     
  9. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #9
    Das ist der Nitrolack und für den ganz normal das bekommst du auch so nicht weg, außer du schleifst den lack ab was ich dir nicht empfehlen würde. Zum thema haben: Meine A&L ist inzwischen 6 Jahre alt, der lack ist nitrolack typisch etwas klebrig. Is mir aber völlig wurscht er lässt dem Holz noch immer luft. Am Schallloch sind bei meiner z.B. stärkere Spielspuren zu finden. Ansonsten ist sie wie am ersten Tag. Das einzige was ich bei meiner geändert hab über die jahre war die Stegeinlage und der Sattel. Beides is bei mir nun aus Rinderknochen. Selbst mein Gitarrenbauer war von meiner begeistert, da sie sehr voll klingt. Ein bekannter von mir (30 Jahre mit seiner Klassischen unterwegs) war von dem teil begeistert, sowie die andere die sie gehört haben. Ich kann über A&L nix schlechtes berichten, aber absolut überhaupt nix. Möglich das das die Ausnahme ist, aber die anderen 3 die ich in der Hand hatte klangen auch nicht schlecht nur nicht ganz so voll und laut wie meine.

    Gruß
     
  10. funrick

    funrick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.07   #10
    Hy, ich hab au eine A&L bin damit sehr zufrieden...Siehe rechts!
    Ich habe men Gitte desöfteren mit "Fast-Fret" (also Saiten und den Hals von hinten) einggeschmiert/ geölt, bei wars kein Problem vom Lack!

    Bezüglich des Schnarrens ...Ist i.d.R. oft bei Neuware dass die Gitarren nicht eingestellt sind, ich habe sie bei einem Fachverkäufer entdeckt und der hatte sie schon eingestellt...sie ist super, in der Einstellung, im Klang muß mich nur noch an das Griffbrett gewöhnen!

    Gruß Patrick!
     
  11. no1special

    no1special Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.07   #11
    ...ausser durch häufige, rasche Temperaturwechsel, die erzeugen die berühmten Krakelrisse, zu besichtigen an Vintage Martins und Gibsons.

    Frage ist natürlich, was für Umweltauflagen die Kanadier zu erfüllen haben - Lacke sind einfach icht mehr so giftig wie früher und deshalb auch icht mehr so gut...

    Betreffend den Fingerfleck und "klebrig": Das klebrige hab ich mal bei einer mit National cones aufgebrezelten Johnson Tricone gehabt. Ich hab den Lack einfach mit feiner Stahlwolle aufgerauht, bis er fast weg war. Greift sich um eine Lawine besser an, wirklich. Fingerflecken sieht man auch keine mehr... ;o)
     
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