Art, Saiten aufzuziehen

von masterrecorder, 02.01.07.

  1. masterrecorder

    masterrecorder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.07   #1
    Hi,

    wenn ich meine Gitarre neu bespanne brauche ich meist nur eine halbe Umdrehung, dann sind sie fertig gestimmt. Neue Gitarren im Laden haben meist aber eine viel höhere Anzahl an Umdrehungen oben an den Schraubern, also mehr "Windungen" drumherum - das strahlt für mich gleichzeitig ein bisschen mehr Sicherheit aus,w enn das so ist; wenn ich aber eine so hohe ANzahl der Windungen erreichen möchte, reißen die Saiten.

    Gibt es eine Technik, die das ermöglicht oder muss es so sein mit nur einer halben oder einen Umdrehung?
     
  2. Helle B.eC

    Helle B.eC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.07   #2
    ich nehme an, dass du die saiten geradeziehst und dann direkt aufkurbelst/stimmst.

    Normalerweise lässt man die Saite beim aufziehen locker (sodass die Saite ca. 5cm vom griffbrett absteht) und kurbelt dann die Saite auf. So entsteht erst bei der letzten halben Umdrehung die Spannung, die die Gitarre bespielbar macht. Die Spannung ist letztendlich die gleiche (da ja auch die Tonhöhe gleich ist) aber die Umdrehungen sorgen für den Halt der Saite und Stimmstabilität.

    Bei den hohen Saiten sollte man ca. 4-5 Umwicklungen haben und bei den tiefen reichen 2-3. So mache ich es jedenfalls...

    Ich würde gerne Fotos machen aber im mom haben alle Gitarren neue Saiten drauf und die kosten ja auch ihr Geld ;) aber google mal nach workshops zum Saitenaufziehen. Gibt bei Youtube bestimmt auch tolle Sachen
     
  3. OFFFI

    OFFFI Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.07   #3
    Es gibt so einen Workshop zu Floydrose Trems wo der Typ meint eine halbe Umdrehung währe perfekt (soweit ich mich da erinnere)
    Sofern du das also schaffst ist das bestens. Ich schaffe das nicht (zumindest bei der hohen e) und nehme meistens eine Umdrehung.
     
  4. dunkelfalke

    dunkelfalke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.07   #4
    eben. ueberall wird geschrieben, dass gerade weniger umdrehungen stimmstabiler sind.

    ich mach's ganz einfach und nutze klemm-mechaniken. sollte imho standard sein.
     
  5. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.07   #5
    Ich nehme bei allen Saiten 2-3 Umwicklungen.. Gitarren die ab Werk mehr haben scheinen nicht von echten Musikfreunden besaitet worden zu sein.
     
  6. Mattuel

    Mattuel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.07   #6
    Jo so 2-3 drehungen sin hut
    dann kann man auch mal runtzerstimmen
     
  7. _Ozzy_

    _Ozzy_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.07   #7
    so viele wie nötig, so wenig wie möglich:rolleyes:
     
  8. checkson

    checkson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.07   #8
    hallo

    ich "missbrauche" mal diesen thread für eine frage, die damit in zusammenhang steht.
    ich hab mir vor kurzem einen traum erfüllt, und mir eine esp eclipse I ctm zugelegt (gebraucht).
    ein geiles instrument, bin hochzufrieden, außer, dass die G und H - saiten absolut nicht stimmstabil sind. die gitarre verfügt ja über sperzel locking tuners, also sollte das eigentlich nicht der fall sein.
    ich hab sie dann zu meinem gitarrenbauer gegeben, damit der mal nachschaut, der hat sie mir dann neu bespannt und meinte, es gäbe nix zu beanstanden.
    jedoch verstimmen die G und die H - saiten immernoch nach einem full bend sofort um etwa 30 cent, also ordentlich. sowas sollte bei einem instrument dieser klasse ja nicht der fall sein. normal würde ich glauben, dass ich sie beschissen bespannt hätte, aber da ich sie beim gitarrenbauer hatte und der sie mir für 30€ hergerichtet hat, sollte eigentlich alles passen oder?

    hat jemand ähnliche erfahrungen mit den sperzel tunern? oder irgendwelche tips?
     
  9. J.B.Goode

    J.B.Goode Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #9
    Ich habe beim Spannen 1-2 Umwicklungen auf der Hohen Seite (0.10) und halbe bis ein auf der Dicken 0.46. Der Rest dazwischen.

    Mehr ist meiner Meinung nicht nötig.
     
  10. JoeJackson

    JoeJackson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.07   #10
    Geh mal beim nächsten Saitenwechsel mit einem weichen Bleistift am Sattel in die Rillen für die Saiten, die sich verstimmen. Schön "reinschmieren" und danach einfach das überschüssige Graphit wegwischen.
    Hatte das selbe Problem bei einer Viper - danach wars weg.
     
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