Audio Interface: Qualitätsunterschiede der verschiedenen Preisklassen + Fragen

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Hi,
In einem anderen Thread hatte ich mich auf das Behringer UCG102 festgelegt. Jetzt stellt sich mir jedoch die Frage : Sollte ich vllt doch gleich ein gescheites Interface kaufen.

Frage 1:
Worin besteht der Qualitätsunterschied dieser 4 Geräte ?
Behringer UCG102
ESI UGM96
M-AUDIO FAST TRACK MKII
FOCUSRITE Saffire 6 USB

angenommen hier wird klar das die Preisklasse des Saffires (Sound)Qualitative vorteile bringt :
Frage 1.1:
Ist das FOCUSRITE Saffire 6 USB das beste in seiner Preisklasse ?


Frage 2:
Manche Interfaces haben eine Directmonitoringfuntction(Bsp.), andere (nur?) einen Kopfhörerausgang(Bsp.). Wo liegt der Unterschied und geben die Ausgänge das vom Computer bearbeitete Signal aus, oder das Signal dass unbearbeitet von der Gitarre kommt ?

Frage 3:
Ich möchte das Gitarrensignal (eigentlich) ohne Preamp bearbeiten (da ich keinen habe :p), also mit Reaper (vllt später mal Cubase) und der Lecto, Recto-simulation von LePou, bzw. einer seiner anderen Amp Simulationen.
Da ich momentan keine möglichkeit habe ein Sauberes Audiosignal direkt von meiner Gitarre aufzunehmen bitte ich hier um ein komplett unbearbeitetes Sample einer Gitarre (vorzüglich Metal) um zu testen wie viel ich mit meinen Bearbeitungsmöglichkeiten überhaupt machen kann. Ich würde mich freuen wenn mir jemand so ein Sample posten würde :D

Mfg,
Barsch ;D
 
Eigenschaft
 
Bei den von dir genannten Geräten muss man zunächst bedenken, dass die auch unterschiedlich ausgestattet sind, also vor allem, wenn man jetzt das Behringer und das Focusrite vergleicht. Wenn du wirklich nur Gitarre aufnehmen willst, dann reicht dir das Behringer ja von der Austtattung, und du würdest die zwei Mikrofoneingänge des Focusrite ja gar nicht benötigen. UNd ein wichtiger GRund, warum beim Focusrite soof gesagt wird, dass das so gut sei, sind dessen Mikrofonvorverstärker - die du dann ja auch nicht nutzen würdest.

Direct Monitoring heißt, dass das Signal direkt vom Eingang wieder auf den Ausgang gelegt wird, ohne durch den COmputer zu gehen. Man kann das dann dem vom Computer kommenden Signal (was man halt normalerweise bei jedem Interface am Ausgang hört) zumischen. Für deinen Anwendungszweck aber würdest du das sowieso abstellen, weil du sonst ja das cleane Gitarrensignal noch parallel mithören würdest. Daher ist es auch bei einem Interface wie dem Behringer nicht schlimm, dass es kein Direct Monitoring beherrscht, weil das Teil ja eh darauf ausgelegt ist, dass man damit Amp-Modelling-Software spielt.
 
Ich würde dir auf jeden Fall doch wenigstens das Esi Interface empfehlen anstatt dem Behringer, weil das Behringer nur mit 16 bit arbeitet, das Esi aber mit 24, mit dementsprechend deutlich besserer Audioqualität und Rauschabstand. Das sollte es einem unbedingt wert sein, gerade wenn man mit der Software dann noch richtig Gain drauflegt, denn alles was vorher rauscht zieht man dabei mit hoch. Wenn du es dir leisten kannst, ist das Focusrite allerdings nochmals besser, aber der Unterschied ist nichtmehr so drastisch wie der Schritt vom Behringer zum Esi.
 
Okay, danke erstmal für den Beitrag.
Also meinst du der Gitarreneingang vom Behringer ist Soundtechnish so gut wie der des Focusrites ?
Jetzt kommt der Springende Punkt :
Falls ich (und deshalb hab ich ja nach nem Clean Sample gefragt) mit dem Lecto bzw den andern Modelling-Sofware, keinen guten Sound hinbekomme, würde ich meinen amp Micen (wären dann leider noch 150€ fürn Mic + Ständer)
Oder mir eben noch n Preamp kaufen, wobei mir das warscheinlich dann doch zu teuer ist.

Edit : Ups da war einer schneller ^^
Also, dann auf jeden fall schonmal das Esi da zahl ich doch die paar Euro mehr.
Ich denke dann würde mir das esi (falls ich dann wirklich keinen guten mic eingang bruache) reichen.
Hängt jetzt eben davon ab ob ich mit meiner software nen guten sound hinbekomme.
Kennt ihr noch ein besseres interface als das esi (in dem Preosbereich ? + ~20€)
PS : Wie sihts mit dem Fasttrack aus ?

---------- Post hinzugefügt um 11:55:25 ---------- Letzter Beitrag war um 11:32:27 ----------

Ich hab hier noch das da gefunden, mit ner Röhre drinn.
Das höhrt sich eigentlich für meine Zwecke auch nicht schlecht an..
 
Das Fasttrack Mk2 ist halt noch eine Spur besser als das Esi, und das Focusrite nochmal besser als das Fasttrack. Aber diese Unterschiede sind keine Welten mehr, da geht es dann mehr um die Ausstattung und vielleicht die Treibersituation (in dieser Hinsicht weiß ich nicht wie gut es bei Esi bestellt ist)
Zu dem Zoom kann ich so rein garnichts sagen, das seh ich zum ersten Mal. Was aber sicher ist: Eine Röhrenschaltung, die mit 5V/500mA vom USB Port versorgt werden soll (ich seh da keinen anderen Stromanschluß?!) ist sehr fragwürdig. Dafür alleine würde es zwar an sich noch reichen, aber der Rest der Elektronik im Interface braucht ja auch noch was, und wenn dann auch noch ein Kondensatormikrofon mit aktiver Phantomspeisung versorgt werden soll, wird es mehr als eng. Ich würde die Kiste so nicht kaufen.
 
Ok. Ich hab mir zu dem Zoom nochmal die Rezzensionen bei thomann durchgelesen und die software soll schon gut sein aber das interface (und darum geht es mir ja) sei so ziemlicher müll - weil 20ms latenz.
Ich tendiere momentan ziemlich zum Fast Track da wenn ich es mal benötige ich auch die 48V Phantomspannung habe. (die sollte mann wenn man Gitarre recorded auslassen, oder ?)
Jetzt hab ich noch das da gefunden https://www.thomann.de/de/tascam_us122mk2.htm da steht das es ne Abtastrate von 96khz hat, das hat nichtmal das 40 euro teuere Saffire. Braucht man die 96khz bzw was genau bewirken sie ?
 
Die 96kHz braucht man in der Praxis nicht. Und die Phantomspeisung ist der Gitarre egal, denn sie liegt nur am Mikrofoneingang an, nicht am Instrumenteneingang. Aber sie auszuschalten wenn du sie sowieso nicht brauchst ist auf jeden Fall kein Fehler. Ich schätze, alles in allem wirst du mit dem Fasttrack schon gut auskommen, jedenfalls hat m-audio meistens recht flott aktuelle Treiber am start, ein Vorteil der einem in der Praxis durchaus einige graue Haare ersparen kann.
 
Ok danke ;D Mal angenommen ich will später lieber meinen Amp Micen, sollte ich dann lieber gleich zum Saffire greifen, oder ist das Fast Track bzw. das Tascam da genauso gut ?
 
Da wirst du sicher keine Probleme haben, egal mit welchem der Kandidaten. Ein Amp liefert ja ein ordentlich lautes Signal, und das Grundrauschen, das jedes typische Gitarrensetup mitbringt ist deutlich höher als das, was die Mikrofoneingänge selbst solcher Einsteigerinterfaces verursachen. In dem Bereich sind generell nichtmehr so große Unterschiede zu finden. Um sich dem gegenüber nochmal deutlich zu verbessern muss man dann schon ein vielfaches auf den Tisch legen, aber das führt nun auch zu weit...
 
Dann würd ich mir warscheinlich das Tascam Kaufen, da ist ja auch noch Cubase LE4 mit drinn.
Kannst du mir vllt n mic zum amp-micen empfehlen ? (kenne das shure sm57 und das audix i5)
Am besten unter 100€, zur not würd ich aber auch die 100 hinlegen.

---------- Post hinzugefügt um 14:27:40 ---------- Letzter Beitrag war um 13:59:56 ----------

Mir fällt grad auf das mein Line6 Spider Valve n XLR ausgang hat.. Dann könnt ich doch von dem aus ins Interface oder ?
 
Hm, bei Mikros bin ich etwas eigen. Das SM57 ist nun nicht gerade mein Liebling, und (Hausmarken) Nachbauten empfehle ich grundsätzlich nicht. Ich würde dir das EV Blue Raven empfehlen, ein sehr unterschätztes und vielseitiges Mikro, oder auch das Sennheiser e606, das sich eher als Spezialist für Gitarrenamps und Blechbläser versteht.
Und ja, sicher kannst du auch von dem DI Out des Amps aufnehmen. Aber es ist eben nochmal ein anderer Klang, und viele mögen den direkten, "harten" DI Sound nicht. :rolleyes:
 
Ok danke für die Hilfe, werd nochn bischen dran rumüberlegen und mir dann wenn ich mir sicher binn zunindest mal das interface bestellen :D
 

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